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Zur Fraunhoferei: [img 8518]
© Konrad Fischer
Upload am 22.08.06 / 2017x angezeigt
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1. Die Meßwerte wurden in der Grafik nicht verzerrt oder verfälscht, sondern auf die drei maßgeblichen Messungen reduziert, die die Fraunhofer-These (Link Goeb): "Der Vergleich der Heizenergieverbraeuche ergab, dass die Raeume mit den zusatzgedaemmten Aussenwandkonstruktionen (Aussen- und Innendaemmung mit Polystyrol-Hartschaum) nicht die erwarteten niedrigen Heizenergieverbraeuche aufwiesen, wie sie entsprechend ihres niedrigen k-Wertniveaus im Vergleich zu den uebrigen Raeumen haben sollten." am besten veranschaulichen.
2. Die Wärmebrückenargumentation, im Nachhinein erdacht, um die überraschenden Meßwerte zu deuten, kann nicht überzeugen. Weder gibt es "theoretische Vergleichsmessungen" (?!) sondern nur undurchsichtige Rechenexempel, da Wärmebrückeneffekte wenigstens nach meinem Kenntnisstand bisher noch nie unter instationären Verhältnissen gemessen wurden, sondern nur "rechnerisch", noch kann die übliche Handhabung des Begriffs überzeugen: Im Innerern an Raumecken ist die angebliche Wärmebrücke kälter, da weniger von Heizluftstrom erreicht, außen ist sie wärmer, da besser mit Solar- und Umgebungswärmestrahlung versorgt. Der Sonderfall Fensterleibung bleibt hierbei außer Betracht.
Außerdem waren die Versuchshäuser, abgesehen vom Wandaufbau, gleich gebaut, also mit gleichen "Wärmebrückenbedingungen".
Insofern geht die Wärmebrückenausrede ins Leere. Was bleibt, sind die Meßwerte. Und die belegen die Unwirksamkeit von k-Wert-Optimierungen ebenso wie entsprechende Vergleichmessungen an gedämmten und ungedämmten Bauten (Fehrenberg). Folglich zeigen die Fraunhofermessungen nach wie vor das U-Wert- und Dämmstoffversagen auf ganzer Linie.
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