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Lack auf Fichte, 5 Jahre danach [img 9974]
© Thomas W. Böhme
Upload am 17.03.07 / 4101x angezeigt
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sind härter, deshalb strapazierfähiger. Mit Sicherheit oder Statik hat das nichts zu tun, da tut es die Fichte auch. Der Preis dürfte etwa 10€ mehr sein, hinsichtlich der Gesamtkosten ein (prozentual) eher geringerer Anteil.
Schwimmende Verlegung massiver Dielung ist nicht möglich, diese müssen immer auf Lagerhölzern genagelt oder, besser, geschraubt werden. Das kann auch verdeckt durch die Feder erfolgen.
Lackierte Böden aus weichem Holz sind immer, und ganz besonders in Küche/Bad, Blödsinn. Vielleicht sieht es ja die 2 bzw. 4 Jahre gut aus, die es für die Gewährleistung halten muß, danach dann so wie auf dem Foto. Wo der Lack abgetreten ist oder aus anderen Gründen beschädigt, kommt darunter das blanke Holz zum Vorschein, das Schmutz annimmt und grau wird. Der Unterschied zwischen konventionellen Öl/Kunstharzlacken und natürlichen Versiegelungen(z.B. "Kunos" von Livos) fällt dabei kaum in's Gewicht - ich beobachte das auf meiner Teststrecke zu Hause. Außerdem ist in Küche und Bad das Risiko vorhanden, daß Wasser über die Fugen oder durch Risse im Lack in das Holz gelangt. Durch eine geölte Fläche kann es wieder herausdiffundieren, durch Lacke und Wachse nicht.
Die Erschütterungen der Waschmaschine freilich verursachen bei elastischeren Lacken keine Risse :-)
Ich weiß nun nicht, in welchen Zusammenhang behauptet wurde, Fichte nähme besonders viel Wasser auf - beobachtet habe ich das noch nicht. Das mittlere differentielle Schwindmaß der Fichte liegt mit 0,29 etwas über den 0,22% je 1% Holzfeuchteänderung der Lärche, was letztere für periodisch feuchtere Räume geeigneter macht - aber ein Unterschied in Größenordnungen ist das nicht. Bei einer angenommenen Breite Eueres Badezimmers von 2,5m bedeutet das bei 5% Holzfeuchteänderungein Schwinden oder Quellen Euerer Dielung einen Unterschied von 8,5mm für Lärche zu Fichte bzw. ca. 0,5mm pro Fuge bei unbehinderter Arbeitsmöglichkeit - bei fachgerecht befestigten Dielen ist der Wert aber noch weitaus geringer.
Falls Ihr noch die Wahl habt, solltet Ihr für die Bodenarbeiten, insbesondere für die Ölbehandlung der Dielen, eine Fachfirma hinzuziehen. Optimal ist der Öleintrag im Thermopadverfahren. Fragt doch 'mal nach, was die jetzige Firma unter Ölen versteht (Produkte, Auftragsweise, wie viele Aufträge)
Grüße
Thomas
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