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Kalte Füße auf Fliesen [img 21896]
© Ingo Rhein
Upload am 12.05.10 / 954x angezeigt
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@ Henning
Ob Sie den Boden unter Ihren Füßen als kalt empfinden oder nicht, liegt an den jeweiligen Temperaturen!
Füße haben nicht ganz die mittlere Körpertemperatur.
Vieleicht 28°C +/- 2K?
Damit ist dann auch klar daß ein als warm empfundener Fußboden mehr als diese 28 °C haben muß.
Hier sind wir dann bei der Funktion einer FBH. Sie ist nur dann angenehm, das sollte auch hier Konsens sein, wenn Ihre Temperaturen nicht zu hoch sind. Sonst erfolgt eine starke Schichtung der Luft gleicher Temperaturen mit zwangsläufigen Ausgleichsprozessen. Über Luftströmungen, intervallartig und heftig.
Dann noch:
Ein bischen schwingt mit, daß die Fotos wohl eigentlich nicht echt sein können.
Hier das Angebot: wir haben ein Musterferienhaus. Auch dort ist der Boden ungedämmt und trotzdem auf dem Temperaturniveau des restlichen Raumes. Sie dürfen gern hinfahren, wenn Sie versprechen hinterher alles wieder so zu hinterlassen wie Sie es vorgefunden haben, dürfen Sie gern mal druntersehen....
(nicht wirklich ernst gemeint!)
Dann zu den Temperaturen an verschiedenen Flächen:
Klar ist, daß unterschiedlich konstruierte Bauteile auch einen unterschiedlichen Wärmedurchgangswiderstand haben.
Das ist aber nur bei den Hüllflächen relevant. Alle im Gebäude befindlichen Wände, Möbel etc. sind innerhalb eines abgegrenzen Systemes. Auch sind es eben die Strahlungsausgleichsprozesse (sehr schnell!) die über einen längeren Zeitraum diese völlige Gleichmäßigkeit bringen.
Hiermit ist dann auch schon der Grund für die Notwendigkeit der gleichmäßigen Temperierung erklärt.
Schnelle Sprünge der Temperaturen bringen Unruhe in das System. Außerdem muß mehr Leistung installiert werden, als unbedingt notwendig. Im EFH-Bereich sicher nicht sinnvoll.
Unregelmäßig genutzte Gebäude können schon Bedarf an unterschiedlichen Temperaturen haben (Schule, Konferenzräume, Ferienhäuser).
Trotzdem sollten auch solche Gebäude und Räume mit einem möglichst homogen temperierenden Heizsystem ausgestattet werden. Luftheizung taugt hier nicht, sehr träge Systeme auch nur bedingt. Heizleisten erwärmen direkt die Wandoberfläche. Noch besser funktionieren Heizboarde wie in der Grafik weiter oben getestet. Sie sind selbst die Strahlplatten und geben die Energie sofort über Strahlung an den Raum ab. Installiert man solche Boarde so, daß der gesamte Raum umschlossen wird, kann man in deutlich höherem Maße den einzelnen Raum als solches in der Betrachtung der Leistungsbilanz nutzen. Den finanziellen Mehraufwand kompensiert man dann auch durch den Wegfall von Fußleisten.
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Von allen denkbaren Moglichkeiten ist die Einfachste immer die BesteMitglied der Fachwerk.de Community( Profil) Einfach gut gebaut | Ingo Rhein | 12.05.10
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