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Bullerjan® [img 6120]
© Michael und Sylvia Lüder
Upload am 22.09.05 / 4880x angezeigt
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Hallo Herr Werthebach,
Ihre Frage, ob ein 11kW Bullerjan® - Warmluftofen den geplanten Heizbedarf abdecken kann, ist nicht so einfach zu beantworten. Es kommt immer auf die gegebenen Räumlichkeiten mit Mauervorsprüngen, Deckenabhängungen, Raumisolierung ... usw.an.
Aber ich kann Ihnen aus eigener Erfahrung berichten. Wir handeln schon seit ca. 7 Jahren mit diesem Ofen und dessen Zubehör und nutzen zwei Öfen selbst.
Einer(14kW) steht im Bahnhof Schwanebeck in unseren Ausstellungsräumen. Es sind zwei nebeneinander liegende Räume. Der Ofen steht in einem ca. 70m² großen und etwa 6m hohen Raum, der Nebenraum ist ca. 30m² groß und etwa 4m hoch. Die Isolierung ist ziemlich null, als Dach in beiden Räumen ein geteertes Pappdach ohne Isolierung. Bei Nutzung über mehrere Tage im Winter erzielen wir im ersten Raum im Aufenthaltsbereich ca. 18 - 20°C im Nebenraum etwa 16°. Das Problem ist die Höhe des Raumes. Unter der Decke herrschen sicherlich Temperaturen von knapp 30°C. Dem könnte man aber mit Hilfe eines großen Deckenventilators begegnen.
Der zweite Ofen (11kW) steht bei uns im Wohnzimmer. Wir haben den Raum durch einen Wanddurchbruch vergrößert und nutzen ihn als Wohnzimmer / Küche. Es grenzt direkt ein Flur mit Treppenhaus (Keller + 1. Etage) an. Die Tür zum Flur steht eigentlich immer offen. Auch bleiben zur Nutzung der aufsteigenden Wärme die Türen der Räume in der 1. Etage (Schlafzimmer, Bad + 2 Kinderzimmer) in der Heizperiode offen. Sie werden somit gut temperiert.
Wir haben mit diesem Ofen zwei Drittel unseres Heizölkonsums eingespart und möchten den Bullerjan® nicht mehr missen.
Den Ofen als "Dreckschleuder" zu bezeichnen, finde ich sehr vermessen. Er kann nur den Dreck schleudern, der ihm angeboten wird, d.h. wenn man den Ofen z.B. in einer Werkstatt auf den Fussoden stellt wird er natürlich über die angesaugte kalte Luft den Dreck mit aufnehmen und im raum verteilen.
Wir empfehlen, den Ofen auf einen Podest oder Sockel zu stellen, schon macht er nicht mehr Staub, als jeder andere Ofen auch. Außerdem läßt er sich bequemer bedienen.
Im übrigen werden 25% der erzeugten Energie als Strahlungswärme und 75% als Konvektionswärme abgegeben. Glut kann man mit Nadelholz etwa 4h halten. Heizt man mit Hartholz ist es auch möglich bis zu etwa 6h Glut zu haben.
Sorry, das mein erster Beitrag hier gleich derart lang geworden ist, aber es stand ja einiges im Raum. Bei Fragen gern jederzeit.
Danke für's lesen.
Sylvia Lüder
www.histbau.de
P.S. Das Bild /die Bilder stammen aus dem Katalog der Firma ENERGETEC.
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