Rigo

In der Ruhe liegt die Kraft

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BILDER UND PLÄNE UNTER: www.3gleichen.de/oma/ ....................................................................................................... Habe bereits 2001 ein über 250 Jahre altes denkmalgeschütztes Häuschen von meiner Oma geerbt und seitdem ist das Haus leider unbewohnt. Es war damals schon in keinem guten Zustand und nach 14 Jahren Leerstand ist dieser natürlich nicht besser geworden. Nun möchten wir das Haus in den nächsten zwei Jahren sanieren. Das Meiste muss voraussichtlich von Fachleuten erledigt werden aber so gut es geht möchten wir auch selbst mit anpacken. Um möglichst wenige Fehler bei Planung und Ausführung zu machen und um möglichst die richtigen Entscheidungen zu treffen, werden wir hier viel lesen aber auch viel fragen. Werden eure Hilfe wirklich sehr zu schätzen wissen.

Das Haus ist ca. 6,4 mal 7,4 Meter groß und hat etwa 35 m² Wohnfläche je Etage zu bieten. Neben den vielen Schäden hat das Haus zwei weitere strukturelle Probleme. Zum einen ist das gesamte Haus deutlich nach Osten geneigt und zum anderen sind die Räume sehr niedrig (von 175 bis maximal 220 cm).



  


Eröffnete Beitraege im Forum

Fragen im Fachwerkhaus-Forum

Hallo, ich habe bereits sehr viel hier gelesen und möchte nun meine erste von vielen offenen Fragen stellen. Eine kurze Beschreibung zum Haus ist in meinem Profil zu finden. Wie es der Titel schon andeutet konnten wir uns noch auf kein Heizsystem festlegen, deshalb frage ich hier einfach mal in die Runde was ihr unter den gegebenen Umständen empfehlen würdet. Bis circa 1995 wurde das Haus über 2 kleine Öfen mit Holz und Kohlen beheizt. Ab 1995 bis 2001 wurden diese Öfen durch Ölöfen ersetzt. Ab 2001 wurde gar nicht mehr geheizt. Der Schornstein ist in einem sehr schlechten Zustand und müsste je nachdem für welche Heizung wir uns entscheiden ersetzt werden. Die Wohnfläche beträgt je Etage 35 m² und die Raumhöhe liegt ja nanch Raum bei 175 bis maximal 220 cm. Der zu beheizende Rauminhalt ist also sehr überschaubar, dafür betragen die Wandstärken aber auch nur 15 bis 20 cm (Balken, Lehm, Innen- & Außenputz). Die Raumnutzung ist wie folgt geplant: EG: Wohnküche (20 m²) - Bad (8 m²) - Flur (7 m²) OG: Schlafzimmer (11 m²) - Schlafzimmer (11 m²) - Schlafzimmer (6 m²) - Flur (10 m²) DG: Spiel/Kreativraum (25 m²) Im Dachbereich ist eine Zwischensparrendämmung geplant. In EG und OG werden wir wohl nichts zusätzlich dämmen, da eine Außendämmung kaum möglich ist und wir uns mit der Variante Innendämmung bisher noch nicht anfreunden konnten (das wird nochmal ein eigenes Thema). Nun noch einige Rahmenbedingungen: - Gasanschluss ist noch nicht vorhanden. Würde 2300 Euro kosten. - Für eine Fußbodenheizung sind uns die Räume in OG und DG zu niedrig, da wollen wir eigentlich auf keinen cm verzichten. Außerdem wollen wir im OG und DG Holzfußböden was sich ja nicht gut mit einer Fußbodenheizung vereinbaren ließe. Im EG ist Stein / Fliesen geplant, hier wäre eine FBH denkbar. - Mit Heizkörpern hätten wir aber auch kein Problem - Für normales Feuerholz wäre draußen ein einfacher Schuppen vorhanden - Im Haus ist für große Heiztechnik wenig Platz und für ein Lager für Pellets, Öl gar kein Platz. Bei diesen Varianten müsste ein Raum angebaut werden. - 5 Meter neben dem Haus verläuft ein Sommer wie Winter 8 °C "warmer" Bach. Könnte man in dessen unmittelbare Nähe eine Luft-Wasser Wärmepumpe stellen, da die Luft über dem Bach im Winter ja nicht so stark abkühlt wie der Rest. Im Winter dampft der Bach schon mal. Macht das Sinn oder ist die Kombination Wärmepumpe und Fachwerkhaus totaler Quatsch? Für eine Wasser-Wasser WP ist das Wasser im Bach übrigens viel zu Hart. - Auch über elektrisches Heizen (Konvektion oder Infrarot) und elektronischen Durchlauferhitzer haben wir schon nachgedacht. Natürlich nur unterstützend zu einem oder zwei Holzöfen. Hier sind die laufenden Kosten natürlich höher dafür aber in der Anschaffung viel günstiger als Gas, Pellets, Öl oder Wärmepumpe. - Solar zur Warmwassererzeugung oder Vorlauftemperaturerhöhung wollen wir eigentlich nicht es sei denn es wäre die ultimative Lösung Sorry, ist ein wenig lang geworden aber vielleicht hat es ja jemand bis zum Schluss geschaft und kann uns ein paar Tipps geben. Wichtig ist uns eben auch, dass die Heizung zum Haus passt. Haben keine Lust auf die tollste Heizung wenn uns dann die Wände schimmeln. Vielen Lieben Dank.

Hallo, ich habe bereits sehr viel hier gelesen und möchte nun meine erste von vielen offenen Fragen stellen. Eine kurze Beschreibung zum Haus ist in meinem Profil zu finden. Wie es der Titel sch


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Kommentare im Forum

Hilfreiche Beiträge

Besten Dank ;-)

Besten Dank ;-) Bezüglich Statik dachte ich mir, dass ich auf gar keinen Fall mehr Masse einbringen möchte als derzeit drin ist. Ich muss dieses Lehm, Schlacke, Kies, Sand Gemisch eh mit Eimern run

Du meinst eine neue ausgleichende Balkenlage entgegengesetzt auf die bestehenden Deckenbalken zu verlegen? Das wäre neben dem seitlichen Aufdoppeln natürlich auch eine gute Idee. Ich würde bei beiden Varianten zur jetzigen Lösung gleich viel Raumhöhe gewinnen. Bei der einen Variante müssten die Dielen dann halt längst und bei der anderen quer zur Lichtquelle verlegt werden.

Du meinst eine neue ausgleichende Balkenlage entgegengesetzt auf die bestehenden Deckenbalken zu verlegen? Das wäre neben dem seitlichen Aufdoppeln natürlich auch eine gute Idee. Ich würde bei beiden

Natürlich müssen wir das Entscheiden aber um von der Entscheidung nicht negativ überrascht zu werden wollte ich halt vorher in die Runde fragen wie störend 10 cm Neigung auf knapp 4 Meter Raumlänge sein können. Kann doch sein, dass da jemand Erfahrung damit hat. Kann es hier schlecht testen da die Räume momentan ja halbwegs ausgeglichen sind, damit aber viel Höhe verloren geht (15 cm)

Natürlich müssen wir das Entscheiden aber um von der Entscheidung nicht negativ überrascht zu werden wollte ich halt vorher in die Runde fragen wie störend 10 cm Neigung auf knapp 4 Meter Raumlänge se

Vielen Dank für die Hinweise. Das mit der Einbaufeuchte habe ich mir notiert. Die 28 mm würden bei 80 bis 90 cm (sind tatsächlich so unterschiedlich) Balkenabstand reichen? Ich habe da den Abstand zwischen den Balken gemessen nicht von Balkenmitte zu Balkenmitte, da wären es dann 100 cm. Hängt ja vermutlich auch davon ab ob man Eiche oder Kiefer nimmt oder würden die 28 mm bei beiden Hölzern reichen?

Vielen Dank für die Hinweise. Das mit der Einbaufeuchte habe ich mir notiert. Die 28 mm würden bei 80 bis 90 cm (sind tatsächlich so unterschiedlich) Balkenabstand reichen? Ich habe da den Abstand zwi

@D.Fr.: Ja es gibt sehr viel zu tun und ich arbeite meine Liste hier im Forum Stück für Stück ab und hoffe auf zahlreiche Hinweise. Das meiste werde ich von geeigneten Handwerksbetrieben machen lassen aber da möchte ich eben halbwegs vorbereitet ins Gespräch gehen. Man hat natürlich weder das Wissen noch die Erfahrung eines guten Handwerkers aber dennoch ist es gut wenn man sich vorab ein wenig mit dem Problem und den möglichen Lösungen beschäftigt hat.

@D.Fr.: Ja es gibt sehr viel zu tun und ich arbeite meine Liste hier im Forum Stück für Stück ab und hoffe auf zahlreiche Hinweise. Das meiste werde ich von geeigneten Handwerksbetrieben machen lassen

Herzlichen Dank für die beiden neuen Antworten.

Herzlichen Dank für die beiden neuen Antworten. @Andreas Teich: Das Haus ist uns und den Nachbarn jedenfalls schon immer als "schräg" bekannt was nicht heißen soll, dass es sich nicht sehr langsam



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