Hinrich Schoppe

Gott achtet Dich, wenn Du arbeitest, aber er liebt Dich, wenn Du singst. (Tagore)

Hinrich Schoppe


Der Erhalt von überkommenen Gebäuden, wenn nicht Dingen aller Art ist mir eine Herzensangelegenheit. Zu oft wird heutzutage die "graue Energie" einfach weg geworfen, da es oft leider einfacher und vor allem billiger erscheint, alles neu zu machen. Womit Substanz, Handwerkskunst und Energie, aber auch Herkunft, Geschichte und Tradition vernichtet wird.
Ich möchte als Architekt und Geomant dazu beitragen, den Sinn für das Vorhandene und seine Qualitäten zu wecken und Lösungsansätze anzubieten, um es weiter funktional und kostendeckend nutzen zu können, zur Freude und zum Wohle aller.

In meiner täglichen Arbeit als angestellter Planer werde ich mit dem Abrisswahn konfrontiert, der oft schlicht aus Gedankenlosigkeit resultiert. Hier kann oftmals viel bewegt werden, Bewußtsein geschaffen werden. Die Fachwerk-Kommunität ist eine der besten Quellen, um der Lösung oft verzwickter Fälle auf die Spur zu kommen. Und vielleicht kann ich im Gegenzug auch hin und wieder etwas beitragen.

Mein persönlicher Schwerpunkt liegt auf der Nachkriegsmoderne, die naturgemäß eher wenig mit Fachwerk zu tun hat, höchstens gegenteilig. Über die Arbeit habe ich u.a. mit Fachwerken, Gründerzeitlichem und frühen Betonbauten zu tun, derzeit vor allem Letzteres.

Ich habe - noch - kein eigenes Haus, nur eine Wohnung, die nahezu ausschließlich mit Mitteln des historischen Baubedarfs und selbst "geretteten" Dingen ausgestattet wurde. Eine Leidenschaft gilt den Umgebindehäusern; da ich seit zwei Jahren in Dresden ansässig bin, komme ich vielleicht jetzt doch noch dazu, diese einmal umzusetzen. Ansonsten wird es eine kleine Fabrik, ein Bahnhof, Wasserturm oder Lagerschuppen, was das Leben einem halt so beschert...



  


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