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Mauersalze und Mauerfeuchte - wir reden nicht nur darüber

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Ich befasse mich mit der Instandsetzung von altem, schadhaftem Mauerwerk. Dies setzt in den meisten Fällen eine wirkungsvolle und nachhaltige Reduzierung der schädlichen Mauersalze und damit auch eine Reduzierung der Mauerfeuchte dieser meist alten Mauerwerke voraus. In den meisten Fällen besteht ein ursächlicher Zusammenhang zwischen den in Bauteilen enthaltenen Salzen und und dem Feuchtegehalt dieser aus mineralischen Baustoffen bestehender Bauteile.
Salz bindet Wasser. Das bedeutet, verbleiben größere Mengen Salze in den Wänden (egal ob im gelösten Zustand oder nicht) haben diese einen entscheidenden Einfluss auf den gesamten Feuchtegehalt von Mauerwerken. Und das, mit all seinen nachteiligen Wirkungen in und auf diesen Wänden.
Diese zerstörerischen Auswirkungen von Salzen in und auf Mauerwerken werden sehr oft ignoriert, verharmlost und vernachlässigt. In der innovativen Fachwelt, wie z.B. auf der Europäischen Messe für Denkmalpflege, Restaurierung und Altbausanierung 2010 in Leipzig festzustellen war, werden aber diese Zusammenhänge zunehmend erkannt, thematisiert und auch stärker berücksichtigt.

Seit Jahren helfe ich meinen Kunden in Sachsen-Anhalt und Sachsen, bei Fällen von leichter bis starker Salzbelastung in Mauerwerken, verbunden mit aufsteigender Feuchtigkeit, diese Erscheinungen zu erkennen und ihre Zusammenhänge zu verstehen. In der Folge gelingt es uns dann sehr wirkungsvoll, und nachhaltig in Bauwerken, auch mit Wandstärken bis zu mehreren Metern und hohen Konzentrationen von Mauersalzen, diese hohen Salzanreicherungen sehr deutlich zu verringern und dadurch auch hohe hygroskopische Wandfeuchten entscheidend abzusenken. Und das natürlich auch in und unter Fachwerkhäuser, mit Klinker-, Sandstein- oder Bruchsteinkeller.



  


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