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Bodenaufbau Dachboden oberhalb Toreinfahrt

03.03.2021 thundernose | 23 236
Bodenaufbau Dachboden oberhalb ToreinfahrtHallo Ihr Lieben, wir haben uns dazu entschieden, in unsrem alten Fachwerkhaus (denke Bj. 1820), das Dachgeschoss auszubauen. Aktuell ist es ein ungedämter Dachstuhl, der ledigtlich eine Dachunterbahn besitzt. Wir haben vor zwei Jahren die Oberstegeschossdecke mit 24cm Zellusose dämmen lassen.

Jetzt ist es soweit und wir haben einen genehmigten Bauantrag vorliegen. Leider ist es so, dass zwar mehere Handwerker vor Ort gewesen sind, um das Dach und den Dachstuhl entsprechend aufzuarbeiten, leider zieht sich dies alles noch bis Juni-Juli.

Diese Zeit wollen wir aktuell nutzen um im Bereich der Tordurchfahrt den Boden vorzubereiten. Das Dach ist durchgehend und dieser Bereich liegt ca. 80 cm tiefer als der Dachboden. Er besteht aktuell aus einer Lage ca 2,5 cm alter Bohlen, welche zum teil ausgetauscht werden müssten und darunter liegenden Balken, die das Grundgerüst darstellen.

Nun hat unser Ingenier uns den als Anlage beigefügten Vorschlag zum Bodenaufbau angefertigt. Soweit ist er auch für mich nachvollziehbar, wobei ich hierzu gerne Eure Meinung wissen würde. Zweite Meinungen sind aus meiner Sicht immer recht hilfreich.

Mir geht es vor allem um den Punkt 4 der Skizze ( PVC Folie). Welche sollte dies sein, wenn es eine andere sein sollte. Eine Dampfsperre, Bremse oder eher variabel?

Als Dämmung uner Punkt 5 möchte ich die Zellulose aus dem Dachboden verwenden, da hier der Boden ausgeglichen werden muss um einen neuen Holzboden zu verlegen (dies wäre das nächste Projekt).

Die Toreinfahrt ist zwar von einer Seite mit einem Tor komplett geschlossen, jedoch schießt von Garten und Hof selbstverständlich der Wind gerne unter die ca. 4-5 Meter Hohe Einfahrt. Diese möchte ich nun um im Winter eine Gute Wäremdämmung zu erhalten und auch den Schallschutz nicht zu vernachlässigen, soll dieser Bereich auch gedämmt werden.

Hierzu sein Vorschlag, welcher auf der Skizze mit der roten 1-3 Markiert ist. Was haltet Ihr davon, ich dachte zwar an Holzfaserplatten, er meinte jedoch dies wäre wie folgt auch ausreichend:

1: Ölpapier unter den leeren Sparren, muss aber nichts.
1.1: Rockwoll Dämmung
2: Lattung
3: GKF Platten 25 mm oder 2x12,5 bezüglich des Brandschutzes.

Meine Frage, wofür dieses Ölpapier und warum wenn überhaupt. Die Steinwolle kommt dann als nächstes, geht dies ohne irgend eine Folie, bin ja froh, wenn ich keine Brauche. Die GKF Platten, kann man diese auch für draußen verwenden oder müsste ich da auf die Variante wie z.B. Glasroc X von Rigips oder Fermacel Powerpanel H2O.

Vielleicht gibt es auch Alternativen zu diesem Aufbau, über die ich mich ebenfalls sehr freuen würde. Ach dort soll unser Schlafzimmer entstehen.
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Alte große Scheune,abreißen,erneuern oder sinnvoll nutzen.

03.03.2021 Christian | 2 174
Alte große Scheune,abreißen,erneuern oder sinnvoll nutzen.Hallo,

es geht um eine alte große Scheune,diese ist zur Zeit mit Platten verkleidet und wird nur als Lagerplatz für etwas Holz genutzt,hier ist die Frage,mit Holz verkleiden oder Fachwerk erneuern und wie dann sinnvoll nutzen,sollte natürlich nicht Finanziell ausufern.

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Hilfe!!! Keller (teilweise Fels) richtig (halb) trocken legen

03.03.2021 Somste | 13 118
Hilfe!!! Keller (teilweise Fels) richtig (halb) trocken legenHallo zusammen,

erstmal zu dem Objekt. Es ist eine Doppelhaushälfte mit Anbau, das Doppelhaus wurde ca. in den 50ziger gebaut. Der Keller besteht aus 3 1/2 gemauerten Wänden und 1/2 Wand ist Sandsteinfels. Auf dem Sandsteinfels wurde ca. in den 70ziger ein Anbau errichtet.

ich habe folgendes Problem:

Unser Keller hat in der Bodenplatte Ablaufrinnen für Wasser und bei starken Regen (sollte) das Wasser abgeführt werden, dass aus dem Fels dringt. Leider kommt kein Wasser aus dem Fels sondern aus einer Wand, an der eigentlich kein Wasser auftauchen sollte.

Mein Stand zZ.

Der Keller darf ruhig Nass sein, bzw muss feucht bleiben da der Fels aus Sandstein ist und dieser brüchig wird wenn er austrocknet. Bei Starkregen sollte oder kann es möglich sein das Wasser aus dem Fels abgeführt wird über die Rinnen. Was nicht sein sollte ist, das sich das Wasser durch das gemauerte Mauerwerk drückt und es an verschiedenen Stellen aus der Wand läuft und hier meine ich auch läuft, dort kommt eine Menge an Wasser raus, dass ich einen Schrauenzieher in die Wand gesteckt habe und einen Eimer untergestellt habe, es sah aus wie bei einem Wasserrohrbruch. Und leider lief es erst in die Rinnen nachdem der halbe Keller voll mit Wasser war. Heizung und Speicher standen in cm hohem Wasser.

Im Freundeskreis haben wir jemand vom Bauamt, leider nur für Brand. Aber er hat uns (Vorschläge) gemacht woher das Wasser kommen könnte, 2 weitere Freunde (Hausbesitzer) hatten andere Vorschläge. Wir haben uns an unseren Versicherungsmensch gewandt und er hatte wieder andere Vorschläge und meinte ein Sachverständiger könnte er zwar zu uns schicken (mit großer Wahrscheinlichkeit auf eigene Kosten da kein Versicherungsfall) dieser würde aber auch nur uns sagen können was eine Art an Wasser es ist (Grundwasser, Regenwasser etc.) um abschließend zu klären woher es kommt müsste man die Wand öffnen, naja die ist aber nur eine Zwischenwand zum Nachbar (Bei ihm ist angeblich nix).

Meine Ideen woher das Wasser genau kommen könnte. (siehe Bild)
1.) Das Wasser drückt sich zwischen Anbau und Haus von Außen durch (Nachbar hat vllt. auf seiner Seite abgedichtet) und staut sich in der Ecke, drückt sich dann in die Wand
2.) Zwischen Anbau und Haus läuft Wasser herunter
3.) Regenrinne im Innenhof defekt oder Innenhof defekt

Es ist merkwürdig das dass Wasser nicht durch den Fels kommt sondern oberhalb des Fels durch die Wand.

Meine Ideen zur Lösung bei denen ich mir nicht sicher bin wegen dem Fels.
Siehe Bild, den Außenbereich aufgraben Keller abdichten und eine Drainage legen. Wäre das der richtige Weg? Oder lege ich damit auch de Fels trocken? Der Fels bekommt ja weiterhin Wasser von unten, oder?

Der Außenbereich ist ein komplett betonierter "Weg" Fläche die direkt an die Fassade geht. Daher könnte auch Wasser an und in die Wand laufen und wäre somit nicht direkt an der Wand.

Der Innenhof wird zum Wohnraum umgebaut (Flachdach).

Ich hoffe ich konnte mein Problem einigermaßen gut darstellen und hoffe auf Hilfe, Tipps und/oder warum eine Drainage gut oder schlecht wäre, da (meiner Meinung nach) es sich um drückendes Regenwasser handelt das sich sein Weg in die Mauern sucht.

Falls ich etwas unklar geschrieben habe oder mehr Infos gebraucht werden bitte Nachfragen
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Garagenumbau zur Werkstatt verputzen und Deckenverkleidung

03.03.2021 Diamond_72 | 11 219
Garagenumbau zur Werkstatt verputzen und DeckenverkleidungGuten Morgen liebes Fachteam,

aktuell bin ich dabei meine Garage zu sanieren, welche später zu einer Hobbywerkstatt werden soll.
Die Garage hat ein tiefes Flachdacht mit etwas Neigung. Das Dach besteht aus Schweiß Bahnen und breite Schalungsbretter. Da die zukünftige Werkstatt schon angenehm warm bleiben soll, möchte ich die Decke gerne mit WLG 032 Dämmung dämmen.
Leider bin ich bei der Deckenverkleidung und dem Aufbau noch etwas verwirrt und benötige eure Unterstützung. Dazu mal meine Fragen:

- muss ich nach der Dämmung die Decke von innen mit der blauen Dampfsperrfolie versehen oder ist das nicht zwingend erforderlich?

- Welche Deckenverkleidung könnt Ihr mehr empfehlen? Rauspund, OSB, Fermacellplatten, Sperrholzplatten?

Es sollte zu einer Holzwerkstatt passen :-D

Die Werkstatt ist vermute ich mit Kalkzementputz verputz. In den Ecken sind Risse vorhanden , welche dadurch entstanden sind, da der Teil mal angebaut wurde. Der Putz ist rau, nicht bestrichen und fest. Da der Putz also eigentlich noch gut ist, wollte ich eine Lage überputzen. Ich würde die Risse vorher mit Armierungskleber und Gewebe behandeln.

Welchen Putz könnte ich nehmen? Kalkputz, Kalkzementputz, Sanierungsputz?
Einen Gipsputz würde ich ausschließen. Die Wände würde ich gerne zum Abschluss mit Kalkfarbe streichen. Ich weiß aber nicht, ob man diese Farbe auf allen Mineralputze streichen kann. Eine Dispersionsfarbe wollte ich nicht streichen...

Kann mir bitte jemand weiterhelfen?
Anbei noch ein paar Bilder
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Keller Ausblühungen (Salze, Salpeter) ignorierbar oder Handlungsbedarf?

02.03.2021 Moni87 | 3 146
Hallo Community,

ich habe da eine Frage, steht ja schon in der Überschrift.
Bei allen Fragen/Antworten hier im Forum und in den Weiten des Netztes, liest man immer nur trockenlegen, entfernen, aber kann man damit auch Leben?
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Gutachter für Hauskaufberatung Montabaur

02.03.2021 J.Ebi | 2 85
Hallo zusammen,

ich interessiere mich für ein Fachwerkhaus in 56410 Montabaur, welches aktuell zum verkauf steht. Das genaue Baujahr weiß leider niemand mehr.
Das Haus sieht auf den ersten Blick gut aus (einiges wurde schon Saniert).
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Putzdicke auf unregelmässigem Ziegelmauerwerk

01.03.2021 Michael2 | 24 615
Putzdicke auf unregelmässigem ZiegelmauerwerkGuten Tag

Dürfte ich um einen kleinen Rat bitten? Ich möchte eine Wand mit einem selber gemischten Kalkgrundputz aufbringen. Es ist roter Ziegel.
Mischung:
1/6 Hydraulischer Kalk NHL 2
1/6 Calciumhydroxid CL90 S
4/6 Sand 0/4

Das Rezept habe ich aus der Literatur und es funtkioniert auf Testflächen gut.
Leider ist die Wand unregelmässig gemauert (Siehe angehängtes Bild) da sie ursprünglich nur getäfert war. Ich schätze die Höhenunterschiede auf 10mm. Da ich ja eine mindestdicke von 12mm einhalten muss dachte ich mir, dass ich eine Dicke von 20-22mm Auftrage (gemessen an der Stelle die am weitesten zurückspringt). Dann sollte die Mindestdicke weitestgehend >= 12mm sein.
Würden Sie dieser Vorgehensweise zustimmen?

Danke

Michael

Nachtrag: Grundierung mit HAGA Mineralputzgrundierung
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Salze und aufsteigende Feuchtigkeit im Sandstein

28.02.2021 Jochen | 18 384
Salze und aufsteigende Feuchtigkeit im SandsteinIch hätte eine Fachfrage an die Sanierungsprofis unter euch.
Ich arbeite an der Genehmigung ein altes Getreidelade einer Mühle (vor 50 Jahren noch Stallung) zu einer Physiotherapiepraxis umzubauen.
Jetzt habe ich die alte Sandsteinwand prüfen lassen und das sind die Messergebnisse, wie bewertet ihr diese?
Laut Baumit wäre die Wand mit einem Sanierputz verputzbar, allerdings möchte ich sie auch energetisch etwas ertüchtigen.
Dies ist wenn dann nur von innen möglich, da Denkmalschutz vorhanden ist.

Meine Gedanken wären wie folgt:

Ich muss etwas gegen die aufsteigende Feuchtigkeit tun, dazu würde ich eine Heizschlaufe in die Wand einbringen.
Danach würde ich gerne eine Innenwanddämmung mit Zellulose und eine Proclima Intello Dampfbremse machen.
Danach Installationsebene und Gipskarton, zur Unterstützung eine Lüftungsanlage.

Gründe dafür sind das ich all dies selbst ausführen kann und einen Sanierputz muss ich machen lassen und das wird sehr teuer.
Von einer Horizontalsperre mittels Injektionsverfahren bin ich nicht sehr überzeugt und bei ca 65 lfm auch nicht günstig.
Trocken heizen verbraucht auch Energie aber angedacht ist eine Hackgutheizung und Holz ist genug vorhanden...

Ich habe einge Erfahrungen in der energetischen Sanierung im Bereich Zimmerei und Schreinerei aber ich bin kein Mauerwerksprofi.

Vielen Dank für eure Unterstützung
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