Das Fachwerkhaus-Forum

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Dämmteppich aus Kokos - fest verklebt auf Beton

Hallo, guten Tag - früher lange Jahre im Bereich Altbau tätig, habe ich mich seit einigen Jahren auf den Bereich Fliesenverlegung und Innenrenovierung reduziert. Nun habe ich wieder mal ein Projekt in einem Altbau - ziemlich komplex und umfangreich. U. a. soll hier ein alter Holzboden ausgetauscht werden, neu gedämmt und aufgebaut. Ich habe beim Entfernen des Bodens jetzt festgestellt, dass auf dem Beton ein Dämmteppich - Kokos/Latex - fest geklebt wurde. Dieser ist aber feucht (Kälteeintritt von außen) und muss also entfernt werden. Eingangs wollten die Bauherren eigentlich helfen... Nun ist dieser Belag so sehr fixiert und teils sehr dünn, dass ich mir Hilfe von Ihnen erhoffe, wie ich diesen am besten entfernen kann.
Hat jemand Erfahrung damit? Gibt es so etwas öfter? Das wird wohl eine sehr langwierige Arbeit werden...

Eine Rückmeldung wäre prima.

Vielen Dank
Michael Hübsch
BAUWERKSTATT Hübsch GbR
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Ist mein Dachaufbau richtig?

10.01.2020 Sascha | 2 152
Hallo Zusammen,

im Sommer diesen Jahres haben wir das Dach neu gedeckt. Ich habe ein altes Fachwerkhaus. Sparrenstärke 10 cm. Wir haben an diesen Sparren 200er Holzbohlen angeschlagen. Darauf dann 15er OSB verlegt. Darauf dann die Quer und Konterlattung für die Dachpfannen. Innen habe ich dann vor kurzem angefangen die 180er Steinwolle zwischen die Sparren zu klemmen, dann die Querlattung für die Befestigung der 15er OSB von innen, darauf kommt dann die Fermacellplatte. Bis zum aufbringen der OSB platte von Innen bin ich nicht gekommen weil ich festgestellt habe das sich zwischen die äußere OSB und der Steinwolle sich Wasser gebildet hat. Woran kann das liegen? Und was soll ich machen? Luftfeuchte beträgt aktuell 85 %. Muss dazu sagen habe erst letzte Woche geschafft alle übrigen Löcher am Kamin, Dachspitze usw. abzudichten.

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Maroden Kalkputz über Lehmsteinen mit Bauschaum fixieren?

09.01.2020 Filinchen | 4 278
Hallo Leute,
ja, klingt martialisch, sieht auch so aus. Es geht um unser Vereinshaus, das zur Zeit innensaniert wird.
Es ist ein altes Fachwerkhaus, die Gefache bestehen aus alten Lehmsteinen. Unser Verein kaufte das Haus vor einem Jahr, nun wird es von v.a. 1 Vereinsmitglied in Eigenregie nach und nach in mühevoller Arbeit "ausgebessert". Dabei wurde bröckeliger Putz abgeklopft, die meisten Wände des 3-stöckigen Fachwerkhauses zeigen nun blanke Lehmsteine. Aber: es kam ein "Spezialbauschaum" zur Lieblingsverwendung, fast überall, wo der Putz fehlt. Der Restputz wurde dort mit Bauschaum fixiert, so dass er nicht weiter abbröckeln kann (jede Putzkante wurde mit Bauschaum verschmiert), auch Bereiche mit uralten Malereien. Das Fachwerk liegt blank, um jeden Balken wurde zur Fachung hin mit Bauschaum verfüllt.
Bisher hat niemand Einwände erhoben. Da ich selbst ein altes Fachwerkhaus besitze, wir dieses alternativ mit so wenig wie mgl. neuem Fremdmaterial wie Bauschaum sanieren, uns bereits ein paar Kenntnisse im Lehmausbau angeeignet haben, stößt mir oben beschriebene Ausbauweise bitter auf. Ich bin mir aber nicht ganz sicher, ob ich damit richtig liege. Auf meine Frage hin, wer denn da die Renovierung mit Bauschaum vornähme, sagte mir ein Vereinsmitglied, dass es ihr Mann wäre und der Ahnung hätte. Ich wies drauf hin, dass der Bauschaum Wasser anziehe, dass die Balken nach 10 Jahren sicher morsch sein werden. Es wäre ein Spezialbauschaum, mit dem das ginge (iwas mit "Cell ...."). Nun meine Frage: abgesehen davon, dass es furchtbar aussieht, die Malereien optisch zerstört (braune Bauschaumflächen), man meiner Meinung nach besser mit ordentlichen Kalkputzen arbeiten sollte, anstatt alten Putz mit Bauschaum zu fixieren und es ganz sicher den alten Holzbalken nicht gut tut, von Bauschaum ummantelt zu werden: gibt es einen solchen Bauschaum, der sowas erlaubt?
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Braune Verfärbung am Stuck

09.01.2020 sweetdevilw | 6 208
Braune Verfärbung am StuckHallo und einen schönen guten Morgen!

Mir ist die Tage eine braune Verfärbung an unserem Deckenstuck aufgefallen - und wie Frau nunmal ist - geh ich direkt mal vom schlimmsten aus - kann das eventuell Hausschwamm sein? Flauschig ist nichts - riechen tut es auch nicht... Aber komisch ist es schon... An anderen Stellen ist mir bislang nichts aufgefallen!
Kann mir vielleicht jemand weiterhelfen - auch wie ich herausfinde ob das Schwamm ist? Oder was auch immer?
Schon jetzt vielen Dank!
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Wand des Anbaus am Hang feucht

08.01.2020 spice | 12 153
Wand des Anbaus am Hang feuchtHallo zusammen, wir haben ein kleines Bruchsteinhäuschen in der Vordereifel gekauft, Bj. ca. 1905, das reine Häuschen hat ca. 50 qm, hatte keine Küche, als Bad nutzte der Vorbesitzer (vor Jahren verstorben, seitdem stand das Haus leer) einen Anbau zwischen dem eigentlichen Haus und dem Hang (Dorf liegt im Tal). Oben ist ein kleiner Garten als Terrasse angelegt. Auf dem Anbau befand sich noch ein Schuppen, der hatte aber über die Jahre ein defektes Dach bekommen, so dass dieses schließlich einstürzte. Den Schuppen haben wir entfernt. Auf den Anbau an sich wollen wir aber nicht verzichten, da das die einzige Option ist, eine Küche einzubauen. Ansonsten gibt es nur oben und unten jeweils ein Zimmer à ca. 12 qm und im 1. Stock noch Minizimmerchen (2,50 x1,50) dass das Bad werden soll. Das Dach des Anbaus muss natürlich jetzt abgedichtet werden, nachdem der Schuppen weg ist, das ist klar und sollte auch nicht so schwierig sein. Problematisch ist aber die Mauer zum Hang, die sehr feucht ist. Ein ortsansässiger Handwerker meinte, das sei im Ort ein typisches Problem, da früher halt immer direkt an den Hang gebaut wurde (insofern haben wir ja noch Glück, dass das eigentliche Haus selbst nicht betroffen ist). Es gäbe da eigentlich nur die Lösung, die Mauer, die den Hang stützt, ca. 50 cm anzugraben, um die Mauer vom Hang zu trennen, wobei man da keinen Bagger o.ä. nutzen könne, damit der Hang nicht runterkommt. Zweite Option wäre, im Anbau selbst eine zweite Mauer zu ziehen und dahinter ein Ventilationssystem zu installieren. Dann wäre die Küche aber wirklich winzig, da der Anbau nur 2,50 x 4,50 ist wobei die Hangmauer die lange ist. Damit wäre der Raum dann nur noch ca. 1,50 x 4,50. Auch bin ich nicht überzeugt, ob das das Problem wirklich lösen würde? Die Mauer dahinter wird ja wahrscheinlich trotz Ventilation weitergammeln?
Hier gibt es natürlich viele Betriebe, die Lösungen für nasse Wände versprechen, aber ich würde trotzdem gerne selbst eine Idee haben, was wirklich sinnvoll ist, zumal einige Nachbarn mit den Lösungen nicht (dauerhaft) glücklich sind.
Vielleicht kann hier jemand helfen?
Ich habe mal ein paar Bilder versucht, aber leider ist es derzeit ja immer dunkel und es ist generell schwer zu fotografieren, da alles so eng und verwinkelt ist. Daher auch eine Skizze, wie man sich das in etwas vorstellen muss. Ich hoffe, man kann etwas erkennen...
Vielleicht kennt auch jemand vertrauenswürdige Profis in der Gegend für solche Fälle (die man auch bezahlen kann?)
Vielen lieben Dank!
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Einsetzen von Ständerbalken

08.01.2020 Holzwurm | 7 179
Hallo liebes Forum!

Ich bin aktuell damit beschäftigt mein nahezu vollkommen zerfressenes Fachwerk auf der Straßenseite meines Hauses zu ersetzen.
Die ersten 5m habe ich entfernt und zwei Deckenbalkenköpfe als Ersatzteile angefertigt, morgen kommt die Mauerwerksschwelle aufgelegt.
Nun hatte ich ursprünglich den Plan die Ständer mit sogenannten falschen Zapfen einzusetzen, bis mir vor einigen Wochen ein Zimmermann (welcher eigentlich mein ganzes Häusschen machen wollte, aber das ist eine andere Geschichte...) riet, dass ich doch einfach längere Zapflöcher machen sollte und den Balken dadurch schräg einsetzen sollte. Nun stellen sich mir die folgende Fragen:
Wäre es auf lange Sicht nicht sinnvoll, diese längeren Zapfenlöcher im Rähm zu machen, da diese bekanntermaßen weniger anfällig sind für stehendes Wasser, oder ist das unproblematisch die einfach in der Schwelle zu machen?
Aus der Erfahrung heraus, wie viel breiter müsste denn ein Zapfloch ungefähr sein im Verhältnis zur Ständerbreite (Meine sind 24cm breit und die Zapfen sollen 4cm lang werden)
Klar könnte ich das auch selbst probieren, aber da ich quasi Alleinunterhalter auf meiner Baustelle bin möchte ich ungern den Rähm sinnlos hoch und runter bewegen. Falls die Wahl der Langlöcher auf die Schwelle fällt, würde ich mich sehr ärgern, wenn die 5cm, welche am Schwellenanfang zwischen Deckenbalkenkopf und Giebelmauerwerk abbruchgefährdet sind, durch ein überflüssiges Herausnehmen der Schwelle sich vom Rest des Balkens lösen würden.
Ich plane auch die Langlöcher mit passenden Hölzern zu verschließen, das Material für die falschen Zapfen kann ich dafür gut nutzen.
Ansonsten, was haltet ihr von diesen "Drainagebohrungen" im Schwellenzapfloch? Ich denke, dass das auf lange Sicht wenig Punkte bringt, außer man reinigt die jedes Jahr, solch kleine Löchlein werden doch gern von Bienchen genutzt.
Grundsätzlich hätte ich einfach gerne einen Tipp, von jemandem der das schon öfter gemacht hat. :-)

Vielen Dank!

Grüße, Tobias
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Holztreppe von 1870 sanieren

08.01.2020 astrid | 22 320
Hallo zusammen,

aktuell entferne ich alte Beläge und Farben von der Holztreppe in unserem Haus. Diese ist schon relativ alt, jeodch würde ich sie gerne erhalten und auch nicht neu verkleiden, sondern das alte Holz sichbar lassen.
Es gibt aktuell 2 Herausforderungen für welche ich Hinweise/ Informationen gebrauchen würde.

1. aktiver Holzwurm
Anfangs habe ich nicht aktiven Holzwurmbefall festgestellt, nun weiß ich jedoch das er noch aktiv ist. Nach dem Abbrennen rieselten frische "Späne" aus dem Holz.
> Ich habe recherchiert das Isopropanol helfen kann die Tiere zu töten. Ferner muss ich die Treppe noch ablaugen. Ist eine solche Bahandlung als zielführend einzuschätzen? Gibt es Alternativen? Wir haben auch ein Gift vom Zimmermann, das jedoch verfärbt sich wohl gelb und das würde ich gerne vermeiden.

2. unebene Stufen
Die Stufen sind teilweise abgelaufen, dies stellt grundsätzlich kein Problem dar. Jedoch ist es an mind. 2 Stufen der Fall das im abgelaufenen Bereich Äste sind, die an Höhe nicht verloren haben. So gibt es Unebenheiten in alle Richtungen. Kann man die Stufenbretter auswechseln ohne die gesamte Treppe zu zerlegen? Oder die Stufen zB mit Harz ausgießen? Vielleicht hatte jemand schon ein ähnliches Problem. Wenn ich nach Sanierung von Treppen suche, komme ich leider immer bei Verkleidungen raus.

Viele Grüße
Astrid
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Neuer Dielenboden - Folie oder keine Folie

07.01.2020 Blechmann | 8 219
Hallo Gemeinde,

in Kürze werde ich im Erdgeschoss einen neuen Dielenboden (Kiefer, 27 mm) auf eine scheitrechte Kappendeck (Stahlträger mit ca. 10 cm starken Betonfeldern) einbauen.
Das Haus ist Baujahr 1911 und voll unterkellert. Laut U-Wertrechner ist im Winter auf der Betonplatte mit geringen mengen Tauwasser (ca. 0,33 kg/m²) zu rechnen. Der Keller ist baujahrtypisch nicht abgedichtet; Luftfeuchte 50 - 90 sind möglich, Temperatur geht schon mal runter auf ca. 10 °C.

Die Dielen kommen auf KVH 60 * 120 mm mit 60 cm Achsabstand. Baulich bedingt müssen zwischen 19 bis 28 cm Höhe unter den Dielen ausgeglichen werden. Ich werde das mit aus KS-Steinen gemauerten Auflagehöckern im Mörtelbett bewerkstelligen, auf denen die Balken dann, mit Gummigranulatplatten unterlegt, aufliegen. Zwischen die KVH-Balken kommt 10 cm Mineralwolle.

Meine Frage in dieser Situation: Bei Dielenböden lese ich immer das eine PE-Folie oder Schweißbahn zum Schutz vor Feuchtigkeit aus dem Untergrund nötig ist. Ist das auch der Fall wenn der Abstand zur Betonplatte so groß ist?

Freundliche Grüße
Torsten
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