Das Fachwerkhaus-Forum

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Holzschädling im Dachstuhl

11.03.2020 Helmut | 7 281
Holzschädling im DachstuhlHallo,

nachdem ich nach einer Internetrecherche auf Ihre Seite gestoßen bin, hoffe ich das Sie mir vielleicht weiterhelfen können.

Folgende Situation:

Es handelt sich hier um ein Haus von 1960, vor 20 Jahren wurde ein Kaltdach und eine thermische Sanierung (Innendämmung im 1 OG. und Dämmung in der Dachschräge mit Mineralwolle und ausbladen der Holzbalkendecke zum Dachboden mit Zellulose) durchgeführt.
Ebenso besitzt der Dachboden eine Holzbalkendecke zum 1 OG. (die einzige im Haus).

Vor 2 Wochen ist mir von außen aufgefallen das ein Specht eine Pfette malträtiert hat, darauf hin bin ich in den Dachboden und habe festgestellt das dieser Balken sehr zerfressen wurde.

Ebenso fand ich einen schwarzen Käfer (s. Bild), ich denke es handelt sich hier um den Hausbock.

Weiters fand ich so gut wie in jeden Balken weitere Löcher, die auch firsches Holzmehl aufweisen, das am boden liegt.

Ein Zimmermann war bereits da und hat mir gesagt das ich die Balken abbeilen soll und einen Teil der Decke freilegen muss, um reinzusehen.

Das habe ich bereits durchgeführt und auch unter dem Bodenaufbau (Estrich auf Schlacke) festgestellt, das auch die Bretter Gänge aufweisen bzw. kleinere Löcher in den Pfosten sind, ebenso habe ich Wespen gefunden.

Der Tipp des Zimmermanns war außerdem nach dem abbeilen und solange noch genug holz vorhanden ist, das Ganze mit Holzwurm EX von Adler Nass in Nass 3x mal einzustreichen...die Frage stellt sich ob das was gegen den Lebensbefall hilft?

Und vor allem, sollte ich den Ganzen Estrich entfernen um Gewissheit zu haben?

Dazu müsste ich den Estrich, die Schlacke und die Zellulose entfernen..

Ich habe mittlerweile auch einige Sachverständige angerufen, die meinten aber nur das sich das ein Zimmermann ansehen muss, oder ich gleich eine Schädlingsfirma kontaktieren sollte...

Vielleicht habt Ihr einen Tipp für mich?

Besten Dank und herzliche Grüße aus Österreich

Helmut
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Dämmung Außenfassade

11.03.2020 Alex | 5 190
Guten Tag zusammen,
wir haben letztes Jahr ein Oberpfälzer Putzbänderhaus (Bauzeit Ende 18.Jhd) erworben und nun begonnen dieses zu sanieren.
Bei den Außenwänden stellt sich für uns die Frage wie und ob wir diese dämmen sollen (Dämmung Dach und EG Boden ist geplant).
Es handelt sich im EG um ca. 50 bis 60 cm dicke Bruchsteinwände aus Oberpfälzer Sandstein (teilweise auch Ziegel), im Dachgeschoss sind die Wände nur ca 30 cm dick. Die Außenfassade wollen wir wieder in den Zustand Ende des 19.Jahrhunderts zurückversetzen, d.h. breite weiße Putzfaschen um die Fenster und weiße Putzbänder auf Höhe der Geschossdecke und entlang des Ortgangs. Wir wollen bei der Sanierung möglichst natürliche Materialien verwenden und stehen generell Styrodur und Gipskarton sehr kritisch gegenüber. Als Heizung ist eine Wandheizung angedacht.
Gibt es mit der gewünschten Putzgliederung eine sinnvolle Außendämmung oder bleibt uns nur die Innendämmung bei diesem Sachverhalt übrig? Welche Art der Innendämmung würde sich anbieten? Man muss noch anmerken, dass der Innenputz im EG teilweise sehr versalzen war und daher schon teilweise von mir entfernt wurde. Das Mauerwerk ist sehr uneben (was uns aber generell nicht stört). Könnte man mit Dämmputzen sinnvoll arbeiten (ggf. Innen und außen als Unterputz)? Wenn ja mit welcher Art von Dämmputz und größenordnungsmäßig mit welchen Stärken? Oder gibt es andere sinnvolle Möglichkeiten?
Vorab vielen Dank.
Grüße Alexander Stark
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Bodendämmung Holzhaus

Bodendämmung HolzhausHallo, ich hätte eine Frage, auf die ich im Forum noch keine eindeutige Antwort gefunden habe.
Wir besitzen ein teilunterkellertes Holzhaus, einen Ständerbau von 1931.
Nun wollen wir in der Küche Boden und Außenwand dämmen. Meine Frage bezieht sich auf den Boden.
Der bisherige "Aufbau" ist: Stampfbeton / Stampferde (wohl kein Fundament) - uralte Bitumenlage - 40 cm Hohlraum - Balken (Abstand 50 cm) - Dielen Stärke 20 mm.
Der künftige Aufbau soll sein: 40 cm Hohlraum - Balken sowie eine Dämmung zwischen den Balken - Dampfbremse - OSB-Platten - Eichendielen (aufgeklebt).
Für die Dämmung wollte ich eigentlich 200 mm Mineralwolle Klemmfilz Isover nehmen. Im Baumarkt wurde mir davon abgeraten, da der Klemmfilz vergammeln könnte, wegen der aufsteigenden Feuchtigkeit von unten. Es wurde zu Styrodur geraten.
Ich bin unsicher, da Styrodur nicht diffusionsoffen ist und bei ständiger Feuchte vom Erdreich her doch auch verschimmeln kann. (?)
Der 40-cm-Hohlraum für mein Empfinden ziemlich trocken von der Luftfeuchtigkeit her, es drückt kein Wasser. (Bei den Wänden gibt es zwischen Zement und Holz eine alte Wassersperre aus Bitumen.) Die Dielen sind offenbar original (Foto) und von unten unbehandelt. Sie sind intakt.

Danke im Voraus für einen Rat!
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Täfelung: Welche Hinterfüllung?

10.03.2020 Adabei | 9 231
Hallo,

bin neu hier, deshalb kurze Vorstellung: Saniere gerade privat ein erstes Geschoss in einem Fachwerk-Stadthaus im Sinne eines Rückbaus auf den Ursprungszustand von ca. 1780. Zur Zeit sind die Holzarbeiten dran, u.a. der Einbau einer ca. 95 cm hohen Täfelung aus alten entlackten Füllungstüren.

Jetzt meine Frage: Welches Material ist sinnvoll als Füllung des Raums zwischen Füllung und Lehmwand? Fermacell, Hanf, ggf. trockener Lehm? Es sind ca. 4 cm Abstand aufzufüllen. Es geht mir dabei nicht so sehr um Dämmung sondern um das Vermeiden von Luftzirkulation und Stellen, an denen Feuchtigkeit ausfallen kann.

Bin für jeden Tip dankbar.
Viele Grüße
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Schüttung Trockenestrich dynamische Lasten

10.03.2020 Philipp | 10 137
Hallo Zusammen,

welche Schüttung (nehme an gebundene Schüttung?) könnt ihr empfehlen, wenn der Nachträgliche Aufbau Trockenestrich + Fliesen ist?
Wichtig ist hierbei zu beachten das der Gesamtaufbau für dynamische Lasten geeignet ist.
Hintergrund ist das eine Waschmaschine dort betrieben werden muss. Außerdem ist dort "Badbereich".
Ich kann bzw. möchte keine Dielung verwenden.
Hat jemand eine Idee bzw. Erfahrung?
Habe bisher nur bei der Knauf epo-leicht gefunden:
https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=2&ved=2ahUKEwjU5dySiJDoAhViWhUIHX7UApEQFjABegQIBxAB&url=https%3A%2F%2Fwww.knauf.de%2Fwmv%2F%3Fid%3D1185&usg=AOvVaw3h_aUAt9mc-UNZx4Ea9r2a

Ist halt sehr teuer und nicht sehr umweltbewusst. (Epoxidharz..)
Untergrund ist eine Holzbalkendecke.

Vielen Dank schon mal.

Grüße
Philipp
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DG: Lehm zwischen Balken ersetzen?

10.03.2020 Timto | 6 189
DG: Lehm zwischen Balken ersetzen?Liebe Community.
Danke dass ich meine Frage stellen darf, hoffentlich ist sie nicht doppelt. Wir sanieren gerade ein altes Haus und im DG haben wir den Boden fast vollständig entfernt und zwischen den Balken fehlt jetzt, um Teil kleine Löcher zum Teil sehr große Bereiche, Lehm. Bzw ist dieser nach unten auf die Schilfrohrdecke (die möchten wir erhalten) gerutscht.
Bevor wir jetzt den neuen Bodenaufbau (Latten und Osb, dann zB Dielen) machen, muss ich ja irgendwas machen, oder?
1) Muss ich die Löcher stopfen (mit Lehm gemischt mit Stroh oder Perlit)?
2) Wenn ja, sollte ich dann auch noch auffüllen (Perlit)?
3) Ich will auf jeden Fall vermeiden das wieder etwas nach unten auf die Decke rutscht, nicht das das (nochmal) was einbricht

Anbei noch ein Foto. Vielen Dank im Voraus. Haus steht in Ronneburg...
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Hilfe für Aufbau mit Hanf-Jute Dämmung

09.03.2020 Darkentik | 22 253
Hallo liebe Gemeinde,
ich bin gerade dabei unsere DHH zu sanieren und möchte gerne Hanf (mit Jutefasern) Dämmung verbauen.
Sowas hier: https://www.bausep.de/thermo-hanf-combi-jute-wlg-040-daemmmatten-160-mm.html

Wir haben 2 Stockwerke und einen Dachboden.
Im EG sind die Mauern als 2 Mauern mit Luftkammer gebaut.

Im OG haben wir Holzständerwerk wo die Zwischenräume ausgemauert waren. Die Steine entferne ich gerade, weil dahinter 20er Styropor ist und darauf eine Bretterschalung. Darauf sind Schindeln genagelt.
Das Holzständerwerk weist bereits mehrere Wasserflecken auf und einige Balken haben Stellen mit Wurmfraß. Da wurde überall der Zimmermann befragt aber es ist alles nur oberflächlich und der Kern ist in Takt. Die Stellen wurden gesäubert und mit speziellem Mittel bepinselt.
Wichtig ist noch, dass die Erbauer unter den Dachziegeln (Biberschwänze) eine Dachpappe verbaut haben auf die Bretterschalung. Auch unter den Schindeln ist Dachpappe.
Somit ist von außen her gesehen alles dicht gemacht wurden.
Mein Zimmermann meinte jetzt, dass ich alle Dachschrägen mit etwas atmenden Dämmmaterial dämmen sollte und zum Zimmer hin keine Sperre errichten darf. Ansonsten würde sich nach und nach immer wieder Wasser sammeln und das Holz angreifen.

Bei der Dämmung habe ich folgende Gedanken:
Brauche ich bei den Zwischendecken eine Dampfsperrfolie, wenn ich statt Klemmfilz Hanfplatten nehme?
Die Zwischendecken sind so aufgebaut von unten nach oben:
Gipsplatten - Dämmung (je nachdem mit oder ohne Dampfsperre) - 18er OSB als Fehlboden - Fibotherm - 25er OSB Platte - Trittschallplatten - Vinyl

Ich würde mich über einen Erfahrungsaustausch sehr freuen, da ich jetzt bald die Dämmung bestellen muss damit ich mit der Dämmung weitermachen kann.

Vielen Dank!
Mfg
David

PS: Falls ihr noch Infos braucht bitte sagen. Für mich ist das alles absolutes Neuland als Fachinformatiker. :)

EDIT:
Infos zu den Holzbalkendecken zwischen EG und OG:
-Balkenlängen zwischen 3,40-4,60m
-Lichtemaß zwischen den Balken zwischen 60-68cm
-Balkenmaße: 12,5cm breit, 16cm hoch, Länge s.o.
- Balken sind teils abgerundet an 1,2 Kanten
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Einschubdecke retten! Schwarten aus Nut gerutscht.

09.03.2020 corydora | 14 264
Einschubdecke retten! Schwarten aus Nut gerutscht.Liebe Fachwerkfreunde!

Beim Sanieren unseres kleines Fachwerkhauses ist ein weiteres Problem aufgetaucht. Wir haben zum Dachgeschoss eine Einschubdecke, in der mit Lehm-Stroh ummantelte Holzschwarten mittels seitlicher Nut in die Deckenbalken eingesetzt wurden. Durch Bewegungen des Haus, die bereits behoben wurden, sind die Schwarten der Deckenkonstruktion nun aus der Nut rausgerutscht und schweben in der Luft. Die Lücke zwischen Balken und Schwarte ist bis zu 2cm groß. (siehe Bild)
Wir würden die Deckenkonstruktion gern retten und ungern komplett ausbauen.
Nach ersten Recherchen ist es wohl möglich, Latten seitlich an die Balken zu schrauben.
Wie sind hier Eure Erfahrungen? Aus welchem Holz sollen diese Latten sein? Welchen Querschnitt sollten Sie haben? Was für Schrauben eignen sich?
Freuen uns auf Eure Erfahrungen und Hilfe!
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