Das Fachwerkhaus-Forum

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Freiliegende Balken aufarbeiten

03.06.2021 Mikesch | 2 193
Freiliegende Balken aufarbeitenHallo zusammen, wir renovieren gerade eine Wohnung in einem Haus aus der Gründerzeit. Die alte Decke mussten wir runter machen, uns wir überlegen, um etwas mehr Höhe zu bekommen, die Deckenbalken frei zu lassen und zwischen den Balken Rigibs-Platten zu machen und dann weiß zu streichen. Die Balken sollen nicht gestrichen werden sonder gewachst werden, oder unbehandelt belassen. An den Balken sieht man so ein Streifenmuster, welches durch den angeworfenen Putz über das Jahrhundert entstanden ist. Wir haben die Balken gebürstet und geschliffen, die Streifen bleiben aber. Wie bekommt man die weg? Oder dürfen wir hoffen das diese Streifen durch das jetzt draufkommende UV-Licht von alleine verschwinden?
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Fenstersanierung - Ausglasen nach VFF Richtlinie

03.06.2021 Hinrich Schoppe | 5 229
Hallo in die Runde,

im Rahmen einer größeren Fenstersanierung tauchte der VFF Leitfaden auf, nach der bei der Sanierung von Holzkastenfenstern sämtliche Scheiben ausgeglast und neu verkittet werden müssen, egal wieder Zustand ist.
Dabei geht erfahrungsgemäß jede Menge Glas kaputt, was ich verhindern möchte.
Bei bisherigen Sanierungen sind die Gläser immer drin geblieben, aber jetzt muss ich diese Schrift wiederlegen, da ansonsten die Gewährleistung abgelehnt wird usw. Ist leider kein Privathaus, da könntem an das so regeln; so hat der Bauherr schlicht Schiss.
Hat jemand etwas - gutachterliche Stellungnahme o.ä. - dass eine Art Gleichwertigkeit einer Kittreparatur nachweisen kann?
Hinweis von dritter Seite: Der VFF sei ein Verband, der gerne neue Anlagen verkaufe. Und daher die Sanierung von Bestand verkompliziere und verteuere...

Viele Dank
und viele Grüße,


Hinrich
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Fenstersanierung mit Fourcaultglas

03.06.2021 Hinrich Schoppe | 0 109
Hallo in die Runde, ich benötige für eine laufende Sanierung größere Mengen gezogenes Glas (Fourcault).
Es handelt sich um die Sanierung von rund 500 Fenstern, beidenen diverse Scheiben kaputt sind (oder durch das unsägliche Neuverkitten noch kaputt gehen werden).
Nun gibt es das Schottglas und andere Veredlergläser, die natürlich doch in einem anderen Preissegment liegen als "normales" Floatglas.
Kennt jemand Bezugsquellen, z.B. in Russland oder irgendwo sonst im Osten, wo noch nach der Fourcault-Methode gefertigt wird? Bis nach der Wende gab es das Glas ganz normal in der damaligen DDR, da die alten Anlagen noch gelaufen sind.
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Abdichtung im Sockelbereich bei hohem Grundeasserspiegel

02.06.2021 Nak | 2 157
Abdichtung im Sockelbereich bei hohem GrundeasserspiegelHallo,
ich benötige Ideen der Sockelabdichtung bei hohem Grundwasserspiegel.
Dieser liegt bei uns bei ca. 60-70cm. Unser Haus hat ein Granitsteinfundament, die Fugen bestehen nur noch aus Sand und sind feucht. Eine Hochizontalabdichtung haben wir im Sageverfahren eingebaut. Darüber ist alles trocken, darunter ist es feucht und kommt zu Salzausblühungen.
Meine Gedanken: Ist hier eine vertikale Abdichtung überhaupt sinnvoll? Da ist die Feuchtigkeit ja sonst komplett eingesperrt, und ganz so tief kann ich ja auch nicht graben. Bzw. Wo beginne ich mit der Abdichtung? Nehme ich einen Sanierputz?
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Bodenaufbau zu hoch - Lösungssuche

01.06.2021 DieRestaurette | 10 511
Schönen guten Tag!
Wir haben bei der Sanierung iu seres Fachwerkhauses ein Problem geschaffen bekommen. Die Küche im EG hatte nur eine Deckenhöhe von 1,90 m. Der Fußboden bestand aus Dielen, die auf Eichenbalken genagelt waren. Statt einer traditionellen Schüttung hatte man in den 30er Jahren Beton zwischen die Bslken gegossen. Der Erdkeller unterhalb der Küche hatte nur eine Höhe von 1,40m. Der Keller war nicht nass, aber auch nicht knochentrocken. Die Wände des Kellers und EG sind aus Bruchstein. Diese werden noch mit einer Wandheizung noch versehen.
Wir haben daraufhin den Fußboden entfernt und 70 cm Lava als kapillarbrechende Schicht aufgebracht. Darauf dann Armierung und Beton. Das Ziel war es, später eine lichte Höhe von 2,40 m zu haben, da Treppenstufen, Fensterbankhöhen und Schränke alle passen würden.
Tja, und dann haben auf der Baustelle ein paar Leute nicht nachgedacht und uns 17 cm zu viel Beton reingegossen. Wir kriegen den Beton nicht mehr raus.
Wir könnten einen Boden von maximal 4 cm Höhe aufbringen. Danach würden Türhöhen, Arbeitsflächen, Fensterbänke und Treppe gar nicht mehr passen.
Die Frage ist jetzt: Können wir lediglich eine Holzlattung aufbringen und direkt darauf Dielen verlegen? Ohne Dämmung und Estrich? Eine Überlegung war, für die Auflagerhölzer Schlitze in den Boden zu fräsen, um genug Leistenhöhe für die Befestigung zu haben. .
Ursprünglich war eine Fußbodenheizung geplant, um die Wandheizung zu unterstützen.
Fliesen möchte ich nicht so gerne verlegen, damit der Raum wegen der fehlenden Dämmschicht nicht so fußkalt ist.
Hat jemand eine bessere Idee oder Bedenken, was den Bodenaufbau angeht?
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Kalkestrich ausbessern/reparieren möglich?

01.06.2021 kl_motte | 2 180
Hallo,
ich bin gerade dabei, das Für und Wider für ein Fachwerkhaus abzuwägen. Nach der Besichtigung des potentiellen Kaufobjektes würde ich gerne so viel originale Substanz wie möglich erhalten (bereits Denkmalschutz Erfahrung) - die Schäden sind bereits aufgelistet. Doch bei einer Frage hakt es noch:
Kann ich den originalen Kalkestrich im OG erhalten und nur die schadhaften Stellen ausbessern?
Wie üblich wurde der Estrich schon stark beansprucht, hat Risse und Flickversuche mit Zementmörtel wurden auch in der Vergangenheit unternommen. Jedoch alles pauschal raus zu reißen und neu ist nicht mein Ziel.
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Bausachverständiger im Kreis Tuttlingen/Rottweil

31.05.2021 lexl | 1 85
Hallo zusammen,

ich interessiere mich für ein altes denkmalgeschütztes Gebäude. Allerdings tue ich mich etwas schwer mit der Bewertung des Fachwerks und würde gerne einen Experten um Rat fragen. Kann hier jemanden einen guten Bausachverständigen aus dem Raum Tuttlingen/Rottweil empfehlen, der sich mit alten Fachwerkgebäuden auskennt?

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altes Fischgrätparkett ergänzen

31.05.2021 Katalin | 6 220
altes Fischgrätparkett ergänzenHallo!
Bei unserer Sanierung eines Denkmals sind leider auf den letzten Metern unschöne Sachen passiert und wir hoffen, dass wir hier noch etwas retten können:
Im Erdgeschoss haben wir einen alten Eicheparkettboden, in der Küche die alten Fliesen freigelegt. Leider musste in zwei kleineren Abschnitten ein neuer Boden ergänzt werden. Nachdem wir keine für uns und die Denkmalbehörde passenden Fliesen gefunden haben und der Parkettleger, der den alten Dielenboden oben geschliffen und geölt hat, uns versichert hat, dass er das Fischgrätenmuster ergänzen kann und dies nach einiger Zeit nicht mehr sichtbar sei, haben wir uns dafür entschieden.
Danach fing das Desaster an: Format ist Sondermaße, plötzlich kann es doch nicht verlegt werden, Parkettleger fährt in den Urlaub, Corona, Umzug ... Nun sollten schlichte Dielen in Eiche verlegt werden, das Versprechen, dass die Farbe danach gleich sei, genügte uns nun schon.
Leider ist das Ergebnis alles andere als gewünscht. Der neue und der alte Boden sind geschliffen und neu versiegelt, aber der neue ist viel heller. Die Übergänge sind außerdem eine Katastrophe. Momentan fehlt hier die Energie, die qualitativ hochwertigen Dielen (verklebt) rauszureißen und es neu zu machen.
Kann man hier farblich noch etwas machen? Wie verändert sich der Boden mit der Zeit? Leider habe ich bisher nur Erfahrung mit geöltem Holzboden gemacht.
Vielen Dank!
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