Das Fachwerkhaus-Forum

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Betondecke Innendämmung

27.12.2019 Martina | 2 78
Hallo,

ich möchte ein Warmdach (15 cm Beton, Dämmstandard 70er Jahre) von innen minimal dämmen, um die Behaglichkeit zu erhöhen und ein wenig dem Wärmeverlust über die Betonattika entgegenzuwirken (eine neue Dachdämmung - für später geplant - wird genau dieses Problem nicht beheben).

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Suche holzfreien Bodenaufbau für Aufbau auf gewachsenem Boden

26.12.2019 schlendrian | 2 106
Hallo zusammen,

wir sind seit kurzem Besitzer eines Stadthauses, welches 1781 erbaut wurde.
Nachdem wir im vorderen Haus den Boden mittel Schaumglas und Holzfaserplatten neu aufgebaut haben soll im Frühjahr mit dem nächsten Bauabschnitt im hinteren Haus begonnen werden.
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Statiker gesucht

25.12.2019 Ingo Danielsen | 4 135
Wir sanieren ein Fachwerkhaus aus dem 17. Jahrhundert und suchen dringend einen Statiker! Da unser Statiker ausgefallen ist, benötigen wir dringend jemanden, der an seiner Stelle einspringt, da uns sonst ein Baustopp seitens des Bauordnungsamtes droht. Die Vorarbeit ist geleistet, es fehlt eigentlich nur noch die Abnahme der geforderten Arbeiten sowie eine Unterschrift. Wir benötigen einen Statiker, der in der niedersächsischen Ingenieurskammer ist und sich mit Fachwerkbau, sowie Tragwerksplanung auskennt. Optimal wäre jemand aus unserer Region (Weserbergland). Kann uns jemand weiterhelfen?
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OSB Platte Nut/Feder- Spalt (mit Bebilderung)

25.12.2019 Edgar22 | 5 213
OSB Platte Nut/Feder- Spalt (mit Bebilderung)Hallo zusammen und Frohe Weihnachten!

Als Trägerplatte zukünftiger Fußbodenheizung habe ich die Träger meiner Kappendecke zunächst mit Balken/ Klötzchen und Antirutschmatte „aufgedickt“, in Waage gebracht und anschließend mit 25mm OSB belegt. Die OSB-Platten habe ich jeweils mit 10-12 Spaxschrauben um die 3fache Tiefe mit dem Balken verbunden/ verschraubt. An manchen Stellen (ich denken zwei Magen an OSB Platten bekommen zu haben) ist die Nut/ Feder Verbindung nicht ganz schlüssig (Spalt von 1-2mm). Auch habe ich die Verbindungen mit Leim versehen.

Sind die Fugen bedenklich?
Muss ich die Konstruktion deswegen nochmal mit Dachlatten o.ä. verzurren?

Danke für helfende Informationen im Voraus. Anbei noch Fotos!
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Außenverkleidung erneuer

22.12.2019 FWAchelST | 3 225
Hallo, wir haben an der Wetterseite des Hauses einen Taubenschlag, der weg soll. Die restliche Fassade drum herum (zumindest an dieser Seite) ist noch voll mit Aspestplatten, allerdings meinte der Bausachverständige dass eine Entfernung dieser nicht zwingend notwendig ist (die Seite ist auch nicht einsichtig). Im Taubenschlag an sich liegt das Fachwerk offen. Wenn er also weg ist, haben wir ca. 30% der Fläche freies Fachwerk, der Rest ist verkleidet. Wenn wir nun das Aspest entfernen, verändern wir damit mehr als 10% der Gesamtfassade des Hauses. Gilt die Dämmungspflicht nach EnEV dann für die komplette Hausfassade oder nur für die eine Seite?
Mal abgesehen vom begrenztem Budget möchten wir nicht die Fassade des ganzen Hauses abreißen :-/

Lieben Dank!
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Ermittlung der notwendigen Energie um die Raumtemperatur zu erhöhen

22.12.2019 Markus | 10 261
Hallo allerseits!

Ich bin auf Eure Beiträge gestoßen, weil ich derzeit versuche, meine Heizungssteuerung zu optimieren. Beim Durchlesen der Beiträge habe ich den Eindruck gewonnen dass Ihr Euch wirklich auskennt. Darum hoffe ich, Ihr könnt mir auch helfen.

Hier mein Problem:

Ich weiß, dass man etwa 0,3 Wh benötigt, um 1m³ Luft um 1°C zu erwärmen, wenn man davon ausgeht, dass man keine Wärmeverluste bzw. Transmissionsverluste hat. Ich habe jetzt z. B. einen Raum mit den Abmessungen 2,8m x 4,1m x 2,5m. Das entspricht einem Volumen von 28,7m³. Möchte ich diesen Raum jetzt von 20°C auf 22°C in einer Stunde erwärmen (Verluste mal nicht berücksichtigt), benötige ich also 17,22W. Ist das soweit korrekt?

Zwei Seiten des Raums haben Kontakt zur Außenluft. Es handelt sich um einen Neubau. Der U-Wert der Mauer liegt bei etwa 0,16W/m²K, der der Fenster bei 0,83W/m²K. Die Fläche des Außenmauer abzgl. der Fenster ist 14,65m², die Fläche der Fenster ist 2,6m². Das Ergibt einen gesamten Wärmeverlust von 4,5 W/K.
Bei einem mittleren Temperaturunterschied von 21°C (Außentemperatur ist 0°C = 21K Untersch.) ergbit das also einen Wärmeverlust von 94,5W, in einer Stunde also 94,5Wh.

Möchte ich die aktuelle Temperatur halten, muss ich eine Wärmeleistung von 94,5W zuführen, um den Raum um die gewünschten 2°C in einer Stunde zu erwärmen, die oben berechneten 17,22W zusätzlich. Ergibt also 111,72Wh.

Ist mir soweit klar, aber ist das auch richtig?

Wenn ich aber jetzt z. B. um 20:00 Uhr die Heizung abdrehe (bei einer Raumtemperatur von 22°C) und für 12 Stunden deaktiviert lasse, die Außentemperatur wieder 0°C beträgt, kühlt der Raum um weniger als 2°C ab (1,6°C um genau zu sein, der Einfachheit halber nehme ich 2°C an).
Das bedeutet, dass ich in 12 Stunden Wärmeleistung von 111,72W verliere, also je Stunde durchschnittlich 9,31W.
Das ist jetzt der Teil, den ich nicht verstehe. Sollte ich nicht 94,5W je Stunde verlieren?

Um genau zu sein geht es um die Berechnung, ob das Absenken der Temperatur Nachts was bringt. Dazu folgendes Beispiel:

Um 8:00 Uhr beträgt die Raumtemperatur 22°C.
Diese Temperatur möchte ich bis 20:00 Uhr halten. Der Wärmeverlust lt. U-Wert ist ca. 100W.
Das Entspricht also 1200Wh.
Von 20:00 Uhr bis 7:00 Uhr ist die Heizung aus. In diesen 11 Stunden verliere ich z. B. 2°C, allerdings habe ich in dieser Zeit 0W Heizleistung.
Um 7:00 Uhr schalte ich die Heizung ein und heize bis 8:00 Uhr auf 22°C auf, entspricht also (gerundet) etwa 120Wh. Somit komme ich auf eine gesamte Heizarbeit von 1320Wh (1,32kWh).

Das gleiche Beispiel aber ohne die Heizung abzusenken. Die Heizung läuft also 24h durch und hält den Raum auf 22°C. Bei 100W Wärmeverlust (lt. U-Wert) komme ich also auf eine Wärmearbeit von 2400Wh (also 2,4kWh).

Wenn ich die Heizung also nachts abschalte, spare ich 1,08kWh, das Entspricht etwa 0,2kg Pellets. In 5 Tagen also 1kg --> in einer Heizsaison von etwa 180 Tagen sind das 36kg Pellets, was etwa € 8,- entspricht. Nur bei diesem kleinen Raum.

Kann meine Rechnung stimmen? Kommt mir irgendwie unrealistisch vor.

Bin echt auf Eure Antworten gespannt. Danke schon mal im Voraus.

LG Markus
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Wärmebrücke an Fenstertür

21.12.2019 MiKe | 10 262
Wärmebrücke an Fenstertürgerade noch rechtzeitig zeigte sich ein Kondensatproblem im Bodenbereich der zwei Fenstertüren im EG.

Das zweischalige Ziegelmauerwerk von 1926 ist innen aufgebaut mit:
- Lehmausgleichsschicht
- Steico Internal 60mm
- Wandheizung in Lehm
- Lehmfeinputz

Fenster sind mit Luftdichtung und 30-60mm Laibungsdämmung (innen) ausgeführt.

Mein Problem zeigt sich nun im Bodenbereich der Fenstertüren im EG zur Terrasse.
Dieses Detail habe ich vernachlässigt und es fehlt eine thermische Trennung bzw Bodeneinstandsprofil.
Einzig minimal thermische Trennung durch Fensterbankprofil.
Direkt darunter liegt also fast Außentemperatur an.

In der Bauphase ( schon 3 Winter...) blieb der Bereich trocken.
Wirklich tiefe Temperaturen hatten wir in der Zeit aber nicht.

Jetzt feuchtete dieser Bereich aber massiv auf, da durch die Putzarbeiten doch sehr hohe Luftfeuchtigkeit herrschte.
Da die Außentemperaturen aber noch nicht wirklich unter 0°C lagen, mach ich mir nun (berechtigte) Sorgen,
daß bei wirklich tiefen Temperaturen und "normaler" Luftfeuchte trotzdem Kondensat ausfallen könnte.

Jetzt habe ich noch die Möglichkeit einzugreifen, doch in ein Paar Wochen soll der Bodenaufbau eingebaut werden.

Die Scheitrechte Kappe über unbeheiztem Keller soll folgendermaßen aufgebaut werden:
- Kappe
- Cemwood1000 als ausgleich (10-60mm)
- Steico Base 40mm
- Steico Floor mit Lagerhölzern 60mm
- 29mm Kieferdielen

Eigentlich wollte ich auf eine PE-folie als Trennlage über Cemwood verzichten, denke nun aber wieder darüber nach.

Die eigentliche Frage:
reicht an dieser Stelle eine dünne WeDi Platte zum entschärfen, die luftdicht mit Fliesenkleber auf den Beton unter der Tür geklebt wird und dann der Bodenaufbau dagegen?
Es muss ja nur verhindert werden, daß Raumluft an dieser Stelle unter Taupunkt gekühlt werden kann.
Offene Holzfaser halte ich an dieser Stelle für problematisch.

auf dem Detailfoto habe ich die Schwelle trocken geföhnt.

Vielleicht gibts ja noch eine viel besser Lösung?

viele Grüße
Micha
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Kellerboden Naturkeller

20.12.2019 Robbe86 | 13 381
Guten Tag zusammen,

Ich bin gerade dabei unseren Kellerboden zu sanieren.
Momentan sind wir dabei den Erdboden Abzugraben.
Es soll ein Heizraum für eine Pelletheizung entstehen.
Da wir auf unserer Terrasse Waschbetonplatten haben, wollte ich diese als Kellerboden wiederverwenden.
Ist das eine Alternative zum Betonboden?
Wie muss der Aufbau sein?
Ich würde die Waschbetonplatten dann noch mit Nivellierung spachteln uns streichen.
Wäre mein Vorhaben so umsetzbar?

Viele Grüße
Robbe86
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