Das Fachwerkhaus-Forum

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Das Unmögliche: Beidseitig Sichtfachwerk mit nennenswerter Dämmung

19.12.2022 Dietrich | 8 312
Das Unmögliche: Beidseitig Sichtfachwerk mit nennenswerter DämmungLiebe Fachwerk Community,
wir renovieren gerade die „Gute Stube“ unseres Fachwerkhauses (www.truxhof.com). Die Rigips/Styropor-Verkleidungen (mit Hohlräumen zum Fachwerk) sind entfernt. Wir möchten den Raum gerne authentisch-bauzeitlich gestalten, mit den 50cm breiten Eichenbohlen der Geschossdecke und Sichtfachwerk. Der Raum befindet sich in einer Gebäudeecke (2 Innen-, 2 Außenwände). Sichtfachwerk der Innenwände ist ja kein Problem. Die Außenwände vollflächig zu isolieren/verputzen sähe zu den anderen Wänden und Decke nicht stimmig/authentisch aus. Unsere Idee für eine Wandaufbau ist in der Skizze dargestellt. Kurz: Leichtlehmsteine hochkant (!) und die verbleibende Tiefe der Ständer mit Holzfaserdämmplatten füllen und innen und außen verputzen. Wir hätten gerne Eure Hinweise und Einschätzungen dazu, konkret:
- Gibt es andere Ansätze für die grundsätzliche Herausforderung (Sichtfachwerk vs. Isolierung)?
- Hat jemand Erfahrungen mit einem ähnlichen Wandaufbau?
- Was ist mit Hanfsteinen statt Leichtlehmsteinen zur Verbesserung der Isolierung?
Wir freuen uns auf Eure Kommentare, viele Grüße,
Dietrich
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Statik Sanierung Holzbalkendecke

18.12.2022 Fachwerk1999 | 2 301
Statik Sanierung HolzbalkendeckeHallo zusammen,

wir haben ein Fachwerkhaus aus dem Jahr 1999 gekauft - also kein altes Schätzchen wie hier so viele haben ;-)
Dennoch sind beim Bau wohl einige Sachen nicht korrekt ausgeführt worden.. wir wohnen hier seit 1,5 Jahren und fühlen uns dennoch total wohl. Im Zuge der Kinderplanung sind wir allerdings gerade bei der Dämmung der Holzbalkendecke - vor allem zu Gunsten des Schallschutzes.
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alte Kassettenholztür aus Weichholz mit Eichenzarge....

17.12.2022 Lane | 2 315
ich habe angefangen eine alte Tür in meiner Wohnung-denke mindestens 150 Jahre alt- zu entlacken. Dafür habe ich mit Heißluftföhn und Maske (ABEKP3 + Ventilatoren zum Luftaustausch) gearbeitet. Nun hat mich jemand darauf hingewiesen, dass alte Lackschichten immer Blei enthalten. Mein Vorhaben die Zarge jetzt noch weiter abzuschleifen habe ich deshalb erstmal auf Eis gelegt. Angefangen hatte ich schon. Das Türblatt habe ich draußen bearbeitet.
Nun meine Frage: Was wurde früher denn tatsächlich auf die Türen aufgebracht? Auf dem Holz ist eine blaugraue eingezogene matte Schicht, fast wie Kreide nur haftend. Darüber war eine wachsartige cremeweiße Schicht die dicker war und eine Art Fugenfüller ist. Darüber eine dunkelbraune Farbe die eine künstliche Holzmaserung imitiert hat. Dann kam noch ein Ockergelber Lack. Da ich die Wohnung bewohne, würde ich gerne Klarheit bekommen. Anrufe bei Malern und Farbherstellern waren erfolglos und sehr vage. Teststreifen für Blei nicht zu bekommen und das übrig gebliebene blaugrau ist nicht zu entfernen, so dass ich keine Probe einschicken kann.

Kann mir jemand weiterhelfen???
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Feldsteinmauerwerk im Keller Vorsatzschale

16.12.2022 Marcus | 9 339
Hallo,
ich habe ein altes Haus mit einem Keller aus Feldstein/und teilweise vermauerten Resten von Ziegel usw. welcher ca. 1,80m im Erdreich ist.
Der Keller wird nur als Heiz- und Lagerraum genutzt. Er wird nicht direkt beheizt. Im Winter sinken die Temperaturen bis auf 8 Grad ab. Im Sommer ist es dort ziemlich feucht. Ein Ablüften Nachts nicht möglich. Ein Luftentfeuchter muss unterstützen.
Ich würde gerne die Wände sauber und glatt haben. Dahin zielt auch meine Frage. Ist es möglich eine Schale davor zu mauern? Da Dämmung keine Rolle spielt gäbe es zwecks Taupunkt vermutlich die wenigstens Probleme mit Kalksandstein oder doch lieber 5cm Porenbeton? Sollte die Maßnahme bautechnisch überhaupt möglich sein, stellt sich die Frage wie der entstehende Luftspalt ausgefüllt werden könnte?

Für Hilfestellung oder Ideen wäre ich sehr dankbar.
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Wand- und Fußbodenbehandlung Altbau (Bj. 1936) - Schimmelverdacht bzw. unklare Wandverhältnisse

15.12.2022 Felix | 70 1459
Wand- und Fußbodenbehandlung Altbau (Bj. 1936) - Schimmelverdacht bzw. unklare WandverhältnisseHallo zusammen,

ich freue mich im Forum zu sein und bin gespannt auf einen offenen Austausch mit euch.

Folgender Sachverhalt: Wir haben vor knapp 6 Monaten ein altes Haus erworben, Baujahr 1936, vor ca. 2 Jahren grundsätzlich in Schuß gebracht, hier und da gibt es aber einige Mängel bzw. offene Fragen, die uns natürlich nach und nach auffallen. Grundsätzlich haben wir noch ein Zimmer im EG (Außen, Südseite), das uns noch vor ein paar Rätseln stellt.

In der Außenecke war uns schon beim Hauskauf auf minimale Stock-/Schimmelflecken hingewiesen. Nun wollen wir das Zimmer "schick" machen. Dazu haben wir die Tapeten im Zimmer entfernt, zu Gesicht bekommen haben wir eine dünne, weiße Schicht, die wir nicht identifizieren können (Tiefengrund, etwas kalkhaltiges?). Zum Teil hat die weiße Grundierung auch Blasen geschlagen. Darunter befindet sich entweder ein grünlicher Putz, evtl. mit alter Farbe? Oder eine dunkle, putzartige Wand, jedoch nicht sandend, sondern fest. An manchen Stellen sind auch dunklere Stellen oder auch schwarze Pünktchen erkennbar. Der Verdacht des Schimmels liegt nahe, jedoch habe ich hier etwas Zweifel. In der äußersten Ecke des Zimmers auf den Fußboden haben wir ein Hygrometer platziert, welches nicht über 50-55% kommt. Nur eine kleine Stelle im Fußbodenbereich scheint Schimmel in das Mauerwerk gelangt worden zu sein (ca. 2x5cm), der Rest der Wände scheint in Ordnung.

Meine Frage ist:

1. Welche weiße Schicht könnte hier aufgetragen worden sein?
2. Was ist der grünliche Untergrund?
3. Besteht hier ein Schimmelproblem, welches sich aus den Fotos ableiten lässt?
4. Wie wäre hier das richtige Vorgehen zur Wandbehandlung?
5. Was tun gegen die Mini-Schimmel-Stelle an der Fußbodenleistengegend?

Meine Idee ist, die Wand entweder abzuschleifen (weiße Schicht), evtl. zu grundieren und dann mit mineralischer Farbe (ohne Tapete o.Ä.) zu streichen.

Für den Boden, in der alte Dielen verlegt sind, wollen wir direkt Parkett auf die bestehenden Dielen legen. Der Grund ist, dass die Dielen ziemlich hinüber sind, da gibt es leider auch keinen Charme mehr. Das Parkett soll schwimmend verlegt werden. Die Dielen sind fest, zwei, drei müssten wieder fixiert werden und ansonsten Trittschalldämmung drüber und dann das Parkett verlegen.

Ich würde mich freuen, ein paar Meinungen von euch zu hören. Zum Nachvollziehen werde ich mal vier Bilder mit hochladen/anhängen.

Vielen Dank im Voraus!
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Isum Dämmfolie

15.12.2022 J&M&J | 6 452
Hi alle,
Hatt jemand erfahrung mit Isum Dämmfolie?
Das ist eine etwa 1 cm, mit 14 verschiedenen Lagen dicke Folie.
Würde gerne mein Dach damit dämmen.
Konnte im Forum nix finden, ob dasThema schon einmal behandelt worden ist.
Glück auf Jens
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Wie am besten verputzen?

14.12.2022 Wolf | 3 316
Wie am besten verputzen?Bin neu hier und bin "nur" Augenoptiker, baue allerdings gerne.
Zur Zeit baue ich ein Haus 50 Meter weg vom Atlantic mit seiner Gischt und der salzigen Luft, bei meist 100% Luftfeuchtigkeit (Tropen).
Siehe Bild...
Die Bewehrung liegt überall 4-5cm unter der Oberfläche vom Beton, das verwendete Holz hat ein Gewicht zwischen 950-1050kg pro Kubikmeter und ist zu ca. 98% Splintfrei. Jegliches Metall ist aus V4A und V2A (Schrauben, Gewindestangen, Muttern, U-Scheiben, Bleche). Die Wände sind zwischen den Betonsäulen in Ständerbauweise erstellt.
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Bad Bodenaufbau auf Eiche

13.12.2022 Florian Reichel | 2 294
Hallo,

ich möchte ein Duschbad auf Eichenbalken als Untergrund neu aufbauen. Weil der Raum darunter 4m hoch ist, möchte ich die Last im Rahmen halten und eher keine 4cm Estrich ausgießen. Schüttung zwischen den Balken ist Lehm auf Fehlboden historisch, 200 Jahre alt.
Ich muss etwa 4cm Höhenunterschied ausgleichen.
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