Das Fachwerkhaus-Forum

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Fenster Einbau

24.09.2020 1zelner | 14 166
Fenster EinbauMoin, moin

Im Fachwerkteil unseres Bauernhauses sollen demnächst wieder Holzfenster eingebaut werden. Die Öffnung zwischen den Fachwerkbalken liegt bei 63 cm Breite und 93 cm Höhe. Mit dem Denkmalamt wurde die grundsätzliche Fensterform besprochen und geklärt.

Gegenwärtig sind die Fenster zur Zimmerinnenseite bündig eingesetzt, so, dass außen eine kleine Fensterbank zu setzen ist.

In diesem Zug der Fenstererneuerung würde ich die Innenwand zusätzlich Wärme dämmen wollen. Wand mit dem Fachwerk hat nur eine Stärke von ca. 140 mm. Von innen ist Kalkputz auf Lehmsteinen aufgebracht. Außen ebenfalls - das Gefache ist sichtbar.

Wenn nun die neuen Fenster von innen gegen das Fachwerk geschraubt werden, hat man in etwa eine ähnliche Außenansicht (der Rahmen nach innen kann dann etwas größer angefertigt werden). Wie sollten nun die Fenster von innen mit Isolation eingearbeitet werden? Wir hatten an mineralische Wolle (ca. 40 mm) stark und darauf entweder eine OSB Platte, welche dann eine Beschichtung mit Kalkglätte bekommt, oder eine Sauerkrautplatte mit Kalkputz und Kalkglätte gedacht.

Es würde uns genügen, wenn die Wärmedurchlässigkeit etwas verbessert würde - wir brauchen kein Energiesparhaus. Das Ganze soll aber hinterher ordentlich und schlüssig und nicht zusammengeschustert aussehen.

Was würdet ihr vorschlagen? Was macht am wenigsten Probleme im Hinblick auf Schimmel etc.?
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Feuchte/Nasse Keller streichen?

24.09.2020 P.D. | 4 102
Hallo,

Ich würde unseren Keller gerne ein bisschen ansehnlicher machen, ohne dabei zu viel zu verändern.

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Bitumenbahn als Abdichtung der Bodenplatte für Holzhaus norwendig?

23.09.2020 Ina N. | 11 180
Hallo,
in den nächsten Tagen bekomme ich ein Holzhaus (50 m² in 95er Blockbohle).
Wir haben einen ca. 1 m tiefen Fundamentgraben mit 20 cm (oder 25 cm, das weiß ich jetzt nicht genau) Bodenplatte in C 25/30 Beton mit Bewehrung. Unter der Platte ist ca. 20 cm Füllkies und eine Noppenbahn als Trennschicht eingebracht.
Der Holzhausbauer möchte auf die Bodenplatte eine Feuchtigkeitssperrbahn (Bitumen) aufbringen.
Der Aufbau besteht aus 44x210mm tauchimprägnierten Lagerhölzern (Fichte), 20cm Wärmedämmung (Mineralwolle), Sperrbahn, 28mm Hobeldiele (Fichte).
Da ich generell alles möglichst Atmungsaktiv haben möchte, bin ich wieder einmal sehr skeptisch, ob die Sperrbahnen notwendig sind.
Das Holzhaus soll zunächst als kleiner Laden genutzt werden, es wird aber auch ein kleines Duschbad und eine Miniküche eingebaut.
Geheizt wird mit einem Ofen und Infrarot-Strahlungsheizkörpern.
Bei der Dachkonstruktion werde ich auch nicht die vom Hersteller normaler Weise verwendete Dampfsperre einbauen, sondern eine feuchtevariable Innenfolie.
Liebe Grüße,
Ina
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Untergrundaufbau bei Pflastersteinen

23.09.2020 Yamada | 4 96
Moin,

ich möchte einen PKW-Stellplatz bauen. Jetzt hat sich herausgestellt, dass unter dem Mutterboden (der sowieso abgetragen werden muss) sich Lehmboden befindet. Der Nachbar hat deswegen eine aufwendige Dränage eingebaut...

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Kellerschwamm

23.09.2020 Oliver | 0 110
KellerschwammHallo zusammen,
ich habe bereits einiges gelesen im Forum zum Thema- möchte aber mein Fall hier kurz schildern.
Mein Haus ist Baujahrstypisch aus der Zeit 1930. Kelleraußenwände aus Einkornbeton Innenwände Ziegel und Decke aus Stahl und Hohlkammersteinen. Meines Erachtens gibt es Holzbalken ab der Decke 1. OG, DG und Dach natürlich.

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Holzhaustür Oberfläche Erfahrungen

23.09.2020 Firla | 4 122
Hallo miteinander,

wir benötigen mal wieder einen kleinen Rat, der eventuell auf Erfahrungen beruht.

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Schiffboden direkt auf Brandschutzschalung

23.09.2020 chriswoods | 1 32
Liebe Community, vielen Dank für eure Hilfe der letzten Jahre. Unser Sanierungsprojekt Ferienhaus am Weinberg geht endlich dem Ende zu und es fehlen nur mehr ein paar Details im Dachboden.

Die Zwischendecke wurde vom Zimmerer neu gemacht, mit einer 4cm Doppelnut-Feder-Brandschutzschalung aus Fichte, welche auf die Deckenbalken genagelt wurden. Vom Erdgeschoss aus betrachtet in Sichtqualität, aber leider hat der Zimmerer so brutal mit der Nagelpistole gearbeitet, dass es am Dachboden total unansehnlich ist. Prinzipiell wäre natürlich schleifen und verspachteln eine Option, aber vielleicht kommen dann immer wieder die Nägel zum Vorschein. (Und schleifen traue ich mir auch nicht selbst zu, und ich wüsste nicht wie ich die schwere Schleifmaschine in den Dachboden rauf bekomme, und es macht wieder Feinstaub etc.)

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Fachwerkschuppen zur Werkstatt umbauen (Innendämmung)

22.09.2020 Castor | 6 136
Hallo zusammen,
ich möchte gerne in einem alten Fachwerkhaus welches nur aus einem einzigen Raum besteht eine Werkstatt für Holzbearbeitung einrichten. Nun frage ich mich wie ich diesen Raum am besten dämme bzw. den Wand und Deckenaufbau gestallte.

Wand und Decke sollen von innen am liebsten komplett mit OSB Platten verkleidet werden. Als Wand für eine Holzwerkstatt ist das am schönsten und praktischsten.

Nun zu den Gegebenheiten:
* Fachwerkhaus mindestens 70 Jahre alt und 10 * 5 Meter Grundfläche
* An 3 Seiten (inklusive Wetterseite) ist jeweils über die komplette Wandbreite ein weiterer Schuppen angebaut. Die Wände dieser Schuppen sind komplett aus Holz von innen mit Styrodur gedämmt und dann wieder Holz (alle Schuppen nicht beheizt). Alle 3 Schuppen sind keineswegs luftdicht verkleidet, da es nur Schuppen für Gartengeräte etc. sind. Das Dach dieser 3 Schuppen ist mit Alu Trapezblech gedeckt.
Zurück zum Fachwerkhaus:
* Gefache mit gebrannten Vollklinker Ziegeln ausgemauert
* Laut Maurer ist innen eine Schicht Zementmörtel als Putz und die Fugen sind ebenfalls mit Zementmörtel verfugt.
* Die Wand hat eine dicke von ca 11 cm
* Die Wände und die Decke waren früher komplett mit Styropor verklebt (Wurde früher als Kühlraum genutzt). Da die Regenrinne an einer Stelle undicht war ist unbemerkt Wasser in die Wand gelaufen und konnte nicht abtrocknen. Das Styropor wurde von mir komplett entfernt, so dass aktuell nur noch die nackte Fachwerkwand samt Zementputz innen vorhanden ist. Nach oben hin sind jetzt nur noch die Deckenbalken vorhanden und man kann direkt in den Dachboden bzw unter das nackte Dach schauen.
* Das Dach des Fachwerkhauses ist nur mittels Braas Doppel S Betonziegel eingedeckt. Ansonsten keine weitere Dämmung oder Folie etc.
* Ein Maurer hat bereits auf 4 Meter Länge den Schwellbalken durch Ziegel ersetzt, da dieser wegen der defekten Regenrinne Morsch war.
* Der Rest der Wände ist noch in einem sehr guten Zustand.
* Der Innenraum soll als Werkstatt zur Holzbearbeitung genutzt werden und wird nur sporadisch mittels Holzofen oder Gasstrahler geheizt (maximal 8 Stunden pro Woche in der kalten Jahreszeit).

Nun habe ich mir bereits von verschiedenen Betrieben und Handwerkern Meinungen eingeholt wie der Innenwandaufbau zu bewerkstelligen ist. Jeder sagt etwas anderes und verneint den Vorschlag des anderen.
Daher erhoffe ich mir hier einen weiteren Rat.

Wo sich alle einig sind ist, dass ich die Deckenbalken von unten verkleiden soll und der dann wieder vorhandene Dachboden dann ungedämmt ein Abstellraum oder ähnliches wird. Wird zukünftig auf jeden Fall nicht wirklich von mir genutzt der Dachboden.
Und das ich keine Dampfbremsfolie verwenden soll, da OSB in meinem Fall (gelegentlich geheizte Werkstatt) als Dampfbremse ausreicht.
Und das hinter den OSB Platten eine ungedämmte Installationsebene (Luftschicht) für Steckdosen mittels der Lattung eingezogen wird.

Nun die verschiedenen Varianten die mir bereits von den Betrieben / Handwerkern geraten wurden:
1) Von innen einfach mit einer Lattung und OSB inklusive Hinterlüftung Wand und Decke verkleiden. Keine Dämmung etc.

2) Holzfaserdämmung direkt gegen den Zementputz drücken, dann die Lattung mit Installationsebene und dann OSB. Den Raum zwischen Fachwerk und OSB nach oben zum Dachboden offen lassen, sodass die Holzfaser die Feuchtigkeit nach oben in den Dachboden abtransportieren kann und diese Feuchtigkeit dann aufgrund der Dacheindeckung und fehlenden Isolation in die Aussenluft übergeht.
Die Decke ebenfalls einfach mit OSB verkleiden und zwischen die Holzbalken der Decke Holzfaser legen. Den Fussboden des Dachboden dann mit OSB Platten abgesehen von dem Rand auslegen, damit die erwähnte Holzfaserdämmung die Feuchtigkeit der Seitenwände unter dem Dachboden nach oben an die Luft abgeben kann .

3)
Wie 2 nur eine zusätzliche Luftschicht von mindestens 4 cm zwischen Dämmung und Fachwerk lassen

4) Zementputz runter holen, durch Lehmputz ersetzen und Holzfaser in diesen Putz eindrücken und dann Lattung mit Installationsebene und OSB.

Über eine Meinung welche dieser Varianten oder evtl eine 5te Variante am sinnvollsten und machbarsten ist wäre ich sehr dankbar.
Falls noch offene Fragen zu den Gegebenheiten bestehen gerne einfach Fragen.
Vielen Dank!
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schönes Bild

@Pope Ich sehe eine Estrichmatte an ...