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Großeschmidt- umstrittenes Konzept

12.04.2004, vielen Dank für Ihre Hinweise, denen ich auch im wesentlichen nicht widersprechen kann und möchte. Meine Gedanken gingen nicht in die Richtung, auf eine direkte Aufheizung der Außenwände zu verzichten, sondern eine unnötig starke Aufheizung der Außenwände zu vermeiden. Klar, Wärmeverluste lassen sich nicht verhindern, aber man kann ja nach dem Optimum streben. Das Optimum ist wohl, dass alle Wände ungefähr die gleiche Temperatur haben bzw. die Außenwände eine etwas geringere Temperatur als die Innenwände haben (natürlich beide über der Raumluftttemperatur). Deshalb frage ich mich, ob es nicht sinnvoller ist anstatt zwei Schleifen in die Außenwand zu verlegen, eine in die Außenwand und eine in die Innenwand bzw. das Rohr im Kreis zu verlegen, so dass in den Innenwänden gewissermassen die Rückläufe verlaufen. Evtl kann man auch unterschiedliche Durchmesser einsetzen. Dies ist sicher eine Optimierungsfrage. Ich habe aber meine Zweifel, ob man dass rechentechnisch in den Griff bekommt, nicht zuletzt aufgrund der vielen Randbedingungen (z.b. spätere Anordnung der Möbel), so dass im Zweifelsfall sicher eine evtl. einseitig starke Beheizung der Außenwände der sicherere Weg ist. Das sind nur einige Gedanken von mir zu dem Thema, ich bin da noch am überlegen. Grüsse Stefan Pape

Großeschmidt- umstrittenes Konzept

10.04.2004, Ich stehe auch vor der Aufgabe ien altes Haus zu renovieren inkl. der Heizungsanlage. Zum Glück bin ich rechtzeitig auf das Thema Wandheizungen aufmerksam geworden. Die Vorteile des Sytems haben mich absolut überzeugt und ich werde meine Heizung derart ausführen. Auf der Suche nach Infos bin ich auf das Ingenieurbüro Reimer gestoßen. Sie haben Infos für Privatleute, da sich die wenigsten ein Planungsbüro extra für die Heizungsnalage leisten wollen und können (Honorar wäre ca. 4000?). Sie empfehlen weiche Kupferrohre 18 x 1 mit Schutzmantel (Wica- Rohr) zu verwenden. In Außenwände sollten 2 Schleifen (eine in Sockelhöhe und eine direkt unterhalb der Fenster mit Schleifen im Fensterbereich)und in Innenwände eine Schleife ( im Sockelbereich) verlegt werden. Jeder Raum sollte einen eigenen Heizkreis bekommen, Steuerung wie bei eine fbh etc... wer die pdf- datei mit den infos haben möchte, kann mich kontaktieren. Ich persönlich denke, dass es bei nicht feuchtegefährdeten Wänden-z.b. in den Obergeschossen- kaum sinnvoll ist, verstärkt die Außenwände zu beheizen. die (am stärksten) beheizte Wand hat zwangsläufig ja die höheren Wandtemperaturen. Ist das die Außenwand, steigen damit ja zwangsläufig die Wärmeverluste oder nicht? Grüße aus Bockenem am Harz Stefan
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