Übersicht der Kommentare von DR. SCHMELLER Bau- und Energieberatung im Fachwerkhausforum.

Alle 38 Kommentare von DR. SCHMELLER Bau- und Energieberatung

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oben ohne

Deckenisolierung, Dampfsperre ja oder nein

11.01.2007, Hallo, habe ich Sie richtig verstanden: Sie dämmen die oberste Geschoßdecke, die zwischen beheizten Räumen und dem unbeheizten Dachraum liegt? Diese ist eine Holzbalkendecke, die zu den beheizten Räumen hin mit Gipsplatten, die riss- und fugenfrei verspachtelt sind, verkleidet ist? Sie haben die Mineralwolle im unbeheizten Dachgeschoß auf der Decke ausgelegt? Dann kann man sagen: Sie brauchen keine Dampfbremse, oder gar Dampfsperre, oder PE-Folie. Sie können die Mineralwolllage auf 20cm aufdoppeln. Wichtig ist: 1. Der Deckenputz im beheizten Raum muss in Ordnung sein. Risse sollten Sie (ggf mit Glasvliesarmierung) nachspachteln. (Damit schaffen Sie eine Luftdichtheit, die Konvektionsverluste (Lüftungsverluste) und Feuchteeintrag über Konvektion ebenso minimiert, wie eine PE-Folie, ohne die Nachteile einer PE-Folie (Dampfbremse) zu haben.) 2. Die Mineralwolle ist nicht kaschiert (keine Alubeschichtung). 3. Der Dachraum ist unbeheizt und belüftet. Mit vielen Grüßen, Andreas Schmeller

holzfeuchte

Innendämmung

08.01.2007, Hallo, wenn ich das richtig verstehe, möchten Sie die Holzfeuchte der Fachwerksbalken an der Grenzfläche zur Dämmung, also 7,5 bzw 14 cm unter den Oberflächen messen. Das ist nicht einfach. Es gibt zwar berührungsfreie Messmethoden (zB Messung der Kapazität), die auch beschränkt in die Tiefe messen, aber eine Tiefenauflösung und eine Tiefe, wie Sie sie brauchen, bieten sie nicht. Es wäre auch fraglich, ob eine punktuelle Messung in Ihrem Fall ausreichen würde, um Sie zu beruhigen, denn es gibt keine Gewähr, dass bei der Messung der kritischste Punkt getroffen wird. Es ist also eher zu überlegen, finde ich, ob man die erwähnte Grenzfläche in Augenschein nehmen kann, sei es zB unter den Fensterbänken, oder notfalls mit einem Endoskop (man könnte auch eine Probe der Zellulose von der Grenzfläche auf Sporen untersuchen). In der Hoffnung, dass alles in Ordnung ist und mit vielen Grüßen, Andreas Schmeller

Rotkäppchen

Schornstein ist feucht

08.01.2007, Hallo, Sicher ist: Der Schornstein muß getrocknet werden. D.h. Marko Lindner und der Schornsteinfeger haben Recht: Mit heißen Abgasen (durch Heizen eines Festbrennstoffofens)geht das gut, und wenn Sie das Heizen aufrecht erhalten können, dann schaffen Sie es auch einen dauerhaft stabilen Zustand herzustellen. D.h. Sie müssen die eindringende Feuchte ständig wegheizen (auch in Zukunft). Falls das ein Problem ist und der Schornstein nur sporadisch genutzt werden soll, sollte man sich vielleicht Gedanken machen, wo die Feuchte her kommt, und daran arbeiten. (Falls der Dachdecker recht hat, und das Wasser kommt durch die Fugen, dann sollte man schon auch daran arbeiten. Verschiefern ist aber sicher nicht die einzige Möglichkeit. Schließlich gibt es viele dichte Schornsteine, die nicht verschiefert sind...) Es ist aber auch denkbar, dass das Problem zumindest teilweise einfach daran liegt, dass es in Ihren Schornstein hineinregnet. Dann helfen Kappen aus Edelstahl, oder schöner, wie hier gezeigt, eine gemauerte Kappe. Viele Grüße, Andreas Schmeller

dann is ja alles gut

Fassade dämmen ja/nein/wie?

03.01.2007, Lieber Stefan Trapp, Nur eine Geschichte noch, die zum Thema passt: Das ist mir selbst passiert. Wir haben ein sogenanntes Ern-Haus von etwa 1750. Die Bauzeit wird aufgrund der noch vorhandenen großen Esse, die ehemals über einer schwarzen Küche stand, angenommen. Das Haus ist ein Einzeldenkmal, und das Denkmalamt hat festgelegt, was daran besonders schützenswert ist. Unter anderem waren das auch die Dielen, die als Original bezeichnet wurden. Dieser Dielenboden wurden von Außen unterlüftet. Dazu waren im Feldsteinsockel Tonröhren eingebaut. Um einen Bock für Zimmereiarbeiten aufzustellen, mußten wir die Dielen vorsichtig aufnehmen. Was wir fanden, war nicht angenehm: Die Lagerbalken waren feucht, wurmstichig und von Braunfäule betroffen. In einem angrenzenden Raum waren die Dielen mit PVC abgedeckt gewesen. Hier gab es Kellerschwammmyzel, aber das lag sicher an der Dampfsperre PVC-Belag. Wir waren etwas ratlos, wie wir die historische Dielen behandeln sollen. Nach einiger Zeit kamen wir zufällig ins Gespräch mit dem Sohn der Vorbesitzer und er klärte uns auf, dass sein Vater in den 60er Jahre diesen Dielenboden und auch die Tonröhren für die Unterlüftung eingebaut hatte und sehr stolz darauf gewesen war. Soviel zu den historischen Dielen und der historischen Unterlüftung. Wir fanden dann noch ungebrauchte Tonröhren in der Scheune. Also: Bauzustand ist nicht immer gleich Urzustand... Aber was sagt das schon. Ich bin jedenfalls froh, dass Du weißt, was Du tun willst. Vielleicht hättest Du gleich den Kollegen Deines Vertrauens fragen können. Aber so haben wir wiedermal gelernt, dass es viele Wahrheiten gibt (wenn auch nur eine Wirklichkeit). Viele Grüße Andi Ps: Gut dass du nicht einfach gesägt hast. Das, ohne den Bodenaufbau zu verändern, denke ich dir auch nicht geraten zu haben, oder? Pps: Um den richtigen U-Wert der Ziegelwand zu bestimmen, müsste man die Dichte der Ziegel messen. Alles andere ist, wie Du schon gesagt hast: Am besten Dämmen lange Unterhosen und die amortisieren sich sehr schnell.

jetzt mal langsam

Fassade dämmen ja/nein/wie?

02.01.2007, Lieber Herr Trapp, ich hoffe Ihnen nicht zu nahe getreten zu sein mit dem Du. Da Sie nur mit Stefan unterschrieben haben, war ich etwas verwirrt. Gut, also zur Sache: Amortisiert sich die Dämmung der Außenwand für Sie? Dazu kann ich nur folgendes sagen: Um genaue Zahlen zu bekommen, müsste man Ihr Projekt durchrechnen. Es ist auch nicht sinnvoll, nur die Außenwand in Angriff zu nehmen. Wenn die sowieso gemacht werden muss, dann ist es vielleicht sinnvoll, sie vorwegzunehmen und die anderen Bauteile, also Dach, Keller, Fenster, sowie die Heizungsanlage später nachzuziehen. Jedenfalls sollte vor dem Beginn der Arbeiten das Gesamtpacket geplant sein, weil die Dämmaßnahmen und Heizungserneuerung sich gegenseitig beeinflussen. Nachdem ich das gesagt habe folgende Rechnung (hier live auf dem Schmierpapier neben dem Computer hingekritzelt...): Die Bestandswand (42cm Ziegel) hat nach dena-Typologie etwa einen U-Wert von 1,7 W/m2K und kann nach Dämmung (10cm WLG 040) auf etwa 0,32 W/m2K kommen. Das bedeutet eine Verbesserung von 1,38W/m2K. Mit den Klimabedingungen, die in der DIN 4108 festgelegt sind (Heizperiodenverfahren) kann man das umrechnen in eine Einsparung von 92 kWh pro m2 und Jahr. (Genaueres rechnen würde mehr Angaben erfordern, die ich hier nicht habe). Das heißt die Dämmung spart etwa 10 Liter Heizöl pro m2 Außenwand und Jahr. Das ergibt bei 60 Cent/Liter also 6Euro/m2Jahr. In sieben Jahren ohne Preissteigerung also 42 Euro/m2, mit einer Preissteigerung von 6,35%/Jahr (wie wir sie seit 1999 im Jahr auf Energiepreise duchschnittlich haben, stat. Bundesamt) ergeben sich sogar 77 Euro/m2. Nehmen sie einen Kredit über das CO2-Gebäudesanierungsprogram der KfW (zZ 2,5% eff. Jahreszins fest auf 10 Jahre), dann haben Sie noch 65 Euro/m2, die Sie in die Dämmung stecken können. Reicht das? Kommt drauf an... vielleicht aber viel fehlt jedenfalls nicht. Warum kommen Sie auf andere Werte? Weiss ich nicht genau, aber Sie sollten mehr pro m2 rechnen, um nicht allzugroße Schätzfehler zu bekommen. Jedenfalls kann es nicht bis unendlich dauern, weil sie den Kredit ja irgendwann abgezahlt haben :)). aber auch schon eine Einsparung, die geringer ist als die jährlichen Kosten in der Rückzahlphase ist natürlich unzureichend (und mir noch nicht untergekommen). Nun noch zu den Füßböden: Ich zitiere Ekkehart Hähnel "Fachwerkinstandsetzung" ... Die im Außenputz sauber eingesetzten Lüftungsrahmen in Fußbodenhöhe verraten dem Fachmann die "Holzfußbodenlüftung". Die eigentlich gute Absicht, eingebautes Holz zu belüften, um es vor tierischem und pflanzlichem Befall zu bewahren, kann in das Gegenteil umschlagen. Wenn unter den Fußboden des nicht geheizten Raumes die warme Frühlingsluft streicht, kann es an der Fußbodenunterseite durchaus zu Schwitzwasserbildung kommen. Nur wer quadratmetergroße Myzelbildungen des Echten Hausschwammes an der Holzunterseite schon gesehen hat, nimmt auch dieses Detail ernst. Der Holzfußboden ist generell mit Rauminnenluft zu umspülen. Dazu dienen Schlitze in der Scheuerleiste und eine unverbaute Höhe unter den Dielungsbrettern von 3-5 cm... Soweit Herr Hähnel, den ich zumindest schätze. Ich selbst habe die quadratmetergroßen Myzele noch nicht gesehen, aber schon oft kalte Füße bekommen. Aber, wie Herr Kurz zeigt, ist das Meinungsbild vielgestaltig. Jedenfalls sollte man nicht sagen, dass alles in bester Ordnung ist, wie das Haus gebaut wurde, weil es ja schon so lange steht und es ihm gut geht. Das ist eine Milchmädchenrechnung, weil wir die Häuser heute ganz anders nutzen und heizen. Das sollten Sie bedenken. Mit vielen Grüßen, Andreas Schmeller (aka Andi) ps: Lieber Herr Kurz: Vielleicht bin ich zu empfindlich, aber ich fühle mich von Ihrer Polemik angegriffen. Ich rechne nicht Sachen passend, damit meine Kunden bei der Stange bleiben. So unseriös bin ich nicht. (So gesehen bin ich ganz froh, dass ich hier nicht helfen kann. Für das ganze Getippe hier erwarte ich nichts). Aber Ihre Haltung ist nicht nur etwas sehr offensiv, sondern auch gefährlich: Es geht nicht um ein Geschäft, sondern um ein Ende der Erderwärmung. Grüße auch an Sie. pps: Die Luft folgt den Druckunterschieden, die aufgrund von Temperaturunterschieden enstehen. Schilder helfen nicht.

unbedingt

Fassade dämmen ja/nein/wie?

02.01.2007, Hallo Stefan, ich bin unbedingt dafür, dass Du Dein Haus dämmst! Natürlich, muss ich ja als Energieberater... ABER erstens sind 2800 l Heizöl knapp 9 Tonnen (!) CO2 in der Luft (und das jedes Jahr) und zweitens soll die Sanierung (hoffentlich) ca. 30 Jahre halten. Bis dahin kostet der Liter Öl locker 5€ (reine Schätzung natürlich, aber 80% der Vorkommen werden dann wohl verbraucht sein...) Also: Für mich fragt sich nur das wie. Und da klingt 6cm Styropor hinterlüftet suboptimal... Erstens: Wenn Dein Haus verputzt ist, bietet sich schon ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS) an. Das heißt: Dämmung auf die Wand und Putz auf die Dämmung. Hinterlüftet ist sowas aber nicht. Styropor ist dabei eine, die günstigste, aber nicht die beste Lösung. Möglich ist viel: Von Holzweichfaserplatten bis Mineralschaum. Vielleicht solltest Du Dein Haus nicht zurück ins Plastikzeitalter stoßen... Eine andere Möglichkeit ist eine hinterlüftete Fassade. Das ist aufwendiger als ein WDVS, aber noch sicherer, jedoch mehr was für einen Holz-, oder Schieferoptik, o.ä.. Übrigens: 42cm Ziegelwand und Fachwerk widersprechen sich etwas: Fachwerkwände sind wegen der Balkenstärke idR nur halbe Wände (ca. 12cm). Ist da eine Ziegelwand vorgesetzt? Aber mal angenommen es sind wirklich 42cm Ziegel. Das klingt dick, aber diese Mauer hat etwa die gleiche Dämmwirkung wie 2,3 cm normaler Dämmstoff (WLG 040). Das heißt mit 10 cm Dämmung (und drunter sollte man es heute nicht mehr machen. Denk an die Zukunft....) verfünffacht sich der Dämmwert! Genaues muss man genauer rechnen, aber ich wette, das rentiert sich in unter 7 Jahren. Dann noch ein Wort zum hinterlüfteten Boden: Hinterlüftung heißt (und ich nehme an, dass das bei Dir so gemacht ist), dass die Außenluft über die Unterseite der Dielen streicht. Das kann und sollte man anders machen! Sicher sollte das Holz luftumspült sein, aber der Trick ist, die Raumluft (!) auf beide Seiten, also auch unter die Dielen zu lassen. In Kombination mit dem richtigen Bodenaufbau (Details müssen geplant werden). Bekommt man einen sicheren Aufbau und kein Rheuma. Also: Ich bin dafür, Du dämmst, lässt Dich aber von einem kompetenten Kollegen beraten, denn der Teufel steckt im Detail (und kann da aber auch ausgetrieben werden, wenn man weiss, was man macht..). Laß Dich nicht auf einfache oder unzureichende Lösungen ein. Einen Überblick, was genau bei Deinem Haus möglich und sinnvoll ist, bekommst Du vielleicht am besten durch eine geförderte Energie-Spar-Beratung vor Ort. Übrigens gibt es auch Fördermittel, über die Du dann auch informiert wirst. Mit vielen Grüßen, Andi.

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Dämmung meines Schieferdaches!

25.12.2006, Hallo, Proclima db, Proclima intello und Isover Vario, sowie das Thema insgesamt werden zB besprochen in: "Belüftet oder lieber doch nicht?" die neue quadriga 5/2004 von R. Borsch-Laaks. Danach sind Proclima db und Isover vario vergleichbar, die Proclima intello ist aber wesentlich besser. Alle drei sind getestet und meines wissens unkritisch einzusetzen, was die Themperaturstabilität betrifft. Soweit, so hoffentlich gut!? Grüße, Andreas Schmeller

rechnung

Dämmung meines Schieferdaches!

20.12.2006, Hallo, das können Bauphysiker, Energieberater, wahrscheinlich Sie selbst. Es ist nicht sehr kompliziert. Man rechnet die Bauteilschichten in äquivalente Luftschichtdicken um und prüft, ob dann unter ungünstigen Bedingungen (im Winter) der Wasserdampfdruck irgendwo unter dem Sättigungsdruck liegt. Wenn ja, dann rechnet man aus, wieviel Wasser über den Winter ausfällt und wieviel Wasser über den Sommer wieder verdunsten kann. Falls mehr Wasser vedunstet, als sich ansammelt, ist das Bauteil korrekt geplant. Bei einer feuchteadaptiven Dampfbremse hat man unterschiedlich Äquivalenzdicken für Sommer und Winter, und dadurch den Wasserpumpen-Effekt wie oben beschrieben. Man darf nun nicht glauben, dass die Wassermengen wirklich quantitativ so anfallen wie berechnet. Weil das nicht der Fall ist, wird das Rechenverfahren oft kritisiert, da es wichtige Effekte (vor allem den kapillaren Wassertransport) vernachlässigt. Das soll Sie aber nicht verunsichern. Die Berechnung ist einfach nur so zu verstehen: Wenn das Bauteil nach ihr funktioniert, ist man auf der sicheren Seite. Allerdings nur wenn man auch die anderen wichtigen Punkte der Kunst beachtet, wie zB das "luftdichte Bauen". Und das bringt mich zu den Kosten: Die Rechnung ist einfach (sie können sich zB eine Demoversion eines Energieberaterprogramms downloaden und es selbst probieren, oder sie besorgen die DIN 4108-3, die eine Rechenanleitung enthält, oder ein Lehrbuch der Bauphysik). Vom Fachmann bekommen Sie aber auch etwas Verantwortung abgenommen, da er für die Tauglichkeit seiner Vorschläge haftet. Dafür muss er etwas Geld nehmen. Ich (als Energieberater) empfehle eine Energiesparberatung in Auftrag zu geben. Da bekommt man Sanierungsvorschläge für alle Bauteile, die auch bauphysikalisch geprüft sind (sein müssen). Das wird vom Staat bezuschußt (www.bafa.de) und kostet dann noch vielleicht 300 Euro oder so alles inklusive. Das war jetzt aber lang, viele Grüße, Andreas Schmeller

bessere bremse

Dämmung meines Schieferdaches!

19.12.2006, Hallo, was ich sagen wollte: Eine feuchteadaptive Dampfbremse ist sicher eine gute Idee. Es gibt aber - so viel ich weiß - Produkte anderer Hersteller, die eine größere Adaptivität haben als die Vario von Isover. Ein renomierter Hersteller ist zB proclima. Im Zweifel rate ich Ihnen natürlich die Dämmung von einem Fachmann rechnen zu lassen. Das muß ich als Fachmann natürlich tun... Grüße, Andreas Schmeller

pappdicht

Dämmung meines Schieferdaches!

19.12.2006, Hallo, das Problem in Ihrem Dach, das wissen Sie wohl schon selbst, wird die dichte, kalte Dachpappe sein: Wasserdampf, der wie auch immer (meißt durch Löcher in den Bremsen/Sperren) an die Pappe ran kommt, bleibt sozusagen stecken und wird sich dort niederschlagen. Und dann kommt er ggF nicht mehr weg und dient auf Dauer zusammen mit der leckeren Holzschalung einer Schimmel/Schwammspore zur weiteren Entfaltung. Dagegen hilft die Hinterlüftung. Die öffnet dem Wasser neue Wege, kostet aber eine Menge Tiefe, die sie der Dämmung weg nimmt. Oder Sie setzen, wie von Ihnen richtig geplant eine feuchteadaptive Dampfbremse ein. Die macht sich im Sommer ganz dünn, so dass das Wasser abdampfen kann, und im Winter dick, damit schon mal möglichst wenig Wasser anfällt. Das ist eine Art saisonaler Wasserpumpeffekt. Je größer der Unterschied zwischen Sommer und Winter, desto größer der Pumpeffekt und hier setzt auch mein Rat für Sie an: Es gibt noch bessere Produkte, als das von Ihnen vorgeschlagene. Hoffentlich hilft Ihnen das weiter! Grüße, Andreas Schmeller