Übersicht der Kommentare von Mirko im Fachwerkhausforum.

Alle 23 Kommentare von Mirko

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Vorhangfassade

Diffusionsoffene Folie hinter Vorhangfassade

15.09.2020, Ich wollte keine Salamitaktik machen... Es ist Denkmalschutz und die Maßnahme zur Erneuerrung der Vorhangfassade mit Brettern und Deckleisten wurde bereits so genehmigt. Es ist die Süd-Westseite und ist der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Ich war eben nur total überrascht, dass ich beim abnehmen der alten Fassade keine Unterlattung gefunden habe und dies trotzdem nicht alles zerfallen ist. Je länger ich darüber nachdenke,... umso mehr werde ich den ursprünglichen Wandaufbau verwenden: Die Balken mit 25mm Holz aufdoppeln, die Leerflächen mit neuem Lehm glatt verputzen und die Vorhangfassade direkt ohne Hohlräume aufbringen. Mirko

Noch eine Idee

Diffusionsoffene Folie hinter Vorhangfassade

15.09.2020, Boden-Deckel-Schalung kann ich wegen Denkmalschutz leider nicht machen. Die Leisten waren im Ursprungszustand ca. 5...7cm breit. Die Bretter alles zwischen 15cm und 20cm). Alles so passig, das immer ganze Bretter an den Fenstern waren. Da würden >15cm ganz schön auffallen. Und ist auch nicht ortstypisch. :) Die "Aufdopplung" wollte ich nur machen, damit ich um die Fenster mehr Befestigungs-Holz für die Bekleidung(?) habe Ursprunglich waren die Bretter für die Seite und oben (ca. 15cm) nur an den 25mm dicken Fassadenbrettern festgenagelt, was schon sehr grenzwertig war. Von der Dampfbremse bin ich mittlerweile weg. Eventuell könnte man die Unterkonstruktion auch rhombenförmig mit Durchlässen machen, damit die Luft durchströmen kann...

alter Aufbau

Diffusionsoffene Folie hinter Vorhangfassade

15.09.2020, Es war bisher nur Bretter mit Leisten über den Stößen. Diese Bretter waren direkt auf das Fachwerk verschraubt ohne Abstand. (höchstens minimal aufgrund der Putzunterschiede im Gefach.) Das Gefach besteht aus Lehmstrochwickeln. Im Innenbereich schließt sich eine 80mm Holzweichfaserplatte mit Wandheizung an. Feuchteschäden habe ich nur einen an einem (unkritischen) Ständer und Fussbalken finden können: ein angefaultes Zapfenloch mit Loch nach außen. Dieser Schaden muss aber vor 120 Jahren bereits Bestand gehabt haben, da das vorgesetzte Vorhangbrett in der Höhe des Loches keinerlei Schäden gezeigt hat. (Der Zapfen selber ist noch in Ordung und der Balken wurde durch ein Einsatzstück repariert) Jetzt stehe ich halt vor der Frage, einfach wieder direkt auf das Fachwerk zu gehen (wie vorher) oder etwas Abstand mit eine (variable) Dampfbremse einzuziehen. Mir geht es hauptsächlich um Schlagregen, welcher sich eventuell zwischen die Bretter und Deckleisten drücken könnte. Gestrichen wird mehrfach mit Leinöl und "schwedenrot" als Pigment. Mir ist klar, das Querriegel die Hinterlüftung behindern, aber Konterlattung wird einfach zu hoch im Aufbau. (2x25mm Konterlattung+25mm Deckbretter)=75mm statt 25mm bei direktem Aufbau. Edit: Wie wäre es, wenn man eine Querlattung anbringt und die entstehenden Felder mit Lehm/Kalk ausputzt? Die Vorhangfassade würde dann direkt glatt auf dem Putz aufliegen und es würden keine Hohlstellen vorhanden sein, wo sich Wasser sammeln kann. (Kondenswasser) Eingedrungenes Regenwasser könnte sich auch kapilar verteilen. Mirko

Danke!

24er Ziegelwand - Innendämmung

11.04.2016, UdiInReco habe ich mir gerade angesehen. Geniales System...nach der ersten Preisrecherche hab ich mir ein Bier aufgemacht und mich erstmal hingesetzt. Ich habe bisher Pavadentro für teuer gehalten... Wulst-Punkt möchte ich wegen der Gefahr der Hohlraumbildung vermeiden. (Deswegen erst die Wand vorputzen) Ich werde mich dann mal an die Planung machen. Eventuell kann man mit dem Denkmalschutz reden, wenn man die Fassade macht (+5...10Jahre): Bereits 20mm Dämmung würden die Taupunktproblematik beiseite räumen. Mirko

Innendämmung

24er Ziegelwand - Innendämmung

11.04.2016, Da die Wand alles andere als gerade ist und flächig verkleben problematisch wird: Kann man die Wand mit Lehmputz/Lehmkleber bzw. Gips/Kalkputz vorher glätten? Ich verspreche mir davon im Falle eines Feuchteausfalles eine bessere Verteilung auf der Wandfläche. Kleben würde ich mit Lehmkleber. Gipskarton selber gibt es nur in maximal 30mm Dämmstärke. Mehr wären dann Estrichelemente für die Dachbodendämmung. (sind die gemeint?) Ich habe es mal im U-Wert-Rechner eingeben mit Gipsputz 30mm/Wandheizung 30°C Farmacell Estrichelement 25mm 40mm EPS 035 10mm Lehmkleber 240mm Vollziegel 1800kg/m³ komme ich auf knapp 30Tage. (bei 60mm 36 Tage) Das sieht zumindestens erstmal auf dem Papier ganz gut aus. Ich werde das mal weiter verfolgen. Vielen Dank für den Denkanstoss! mfg Mirko

noch ein Bild

Austausch Eckständer - Tauwasser

13.06.2015, ...so siehts im Schnitt "von oben" aus.

Hm....

Fussbodenaufbau - Ideensuche

15.12.2014, Ich verstehe das nicht so richtig: Ist mit: >Wandanschlüsse der Dielung einfach mit der Handkreissäge wegzuschneiden und die Altdielung liegenzulassen bis fertig? gemeint die ersten 10cm Dielung AN der Wand zu entfernen und im Zimmer die alten Dielen zu lassen? Sozusagen ein Holzfloss auf den Balken? Dann würden Schritt 1 bis 3 entfallen: 1. Alte Bretter raus. 2. Neuen Boden mit Schalbrettern seitlich an den Balken vorbereiten. 3. OSB 18mm als Bauboden 4. Unterkante Lehmputz ringsum Kantholz als Putzhilfe und Fussbodenleistenanschraubhilfe anbringen... ;) (*) 5. Putzen, ausbauen, Bautee, trocknen lassen 6. OSB raus und raumlannge Diele rein. 7. Kälteprücken an der Außenwand mit Hanf ausstopfen, kleinflächig anputzen (Abstand Diele zur Pavadentro) (*) Ich werde darauf achten, dass die Diele >27mm ist und nicht die Oberkante der OSB nehmen. Mirko

Ich bin...

Fussbodenaufbau - Ideensuche

14.12.2014, ...eher der stille Mitleser im Forum. Um nochmal zurückzukommen: In meinem ersten Post habe ich geschrieben, dass ich die beiden Schichten KRAFTschlüssig miteinander verbunden hätte. Aber das ist ja jetzt vom Tisch. Zurück zum Thema: Raumlang (4,3m) wäre schön, ist aber logistisch für mich kaum zu bewältigen: Das Treppenhaus lässt maximal 2m zu. Durchs Fenster wird es eine Artistik-Übung: Der Raum ist in die andere Richtung nur 3,5m...also durchs Fenster, quer in die Zimmerecke und dann irgendwie gekonnt gedreht. Ziemlich viel Stress für meine One-Man-Show. (Soviel Baustellentee kann ich garnicht trinken!) Dess die Querfugen keine Kräfte aufnehmen ist klar (fehlende Nut-Feder). Macht das im Verbund so viel aus oder ist das eher ein optisches Problem? Mirko

So war es gemeint:

Fussbodenaufbau - Ideensuche

14.12.2014, ...so im im Bild mal schnell skizziert. Die Querrahmen unterstützen die Kanten der OSB-Platte. In einer Flurecke habe ich die 22mm ohne dieses verlegt: Naja...es ist etwas weich beim laufen... ;) (Irgendwann mache ich diese Stelle mal neu...aber erstmal den Rest fertig bekommen) 22iger und 15er habe ich noch in aussreichender Menge da....deswegen die Idee => Aber nach dem heutigen 11-Uhr-"Bautee"-Baubesprechung werde ich Holz versuchen. Frage: Ich würde die Dielen fortlaufend verlegen und verdeckt befestigen. Also Schraube durch die Nut (oder Feder?) in das darunter liegende Holz. Kann man das auch z.b. mit einem Druckluftnagler nageln? Wenn das geklärt ist, gehts nächste Woche los... Mirko

Vielen Dank

Fussbodenaufbau - Ideensuche

14.12.2014, für die Anregungen! Direkt Eichendiele wäre natürlich die beste Variante...aber auch die teuerste. 15mm ist noch bezahlbar...>20mm wird teuer. "Kreuzlattung" war nicht das richtige Wort: Ich habe in anderen Zimmern links und rechts an die Balken Baudielen/Schalbretter in Waage verschraubt. Darauf kamen 22mm OSB/3 Platten, welche Längsseitig (Quer zur Balkenlage) an den Stoßkanten mit 60x40 Rahmen verschraubt wurden. Diese Rahmen sind wiederum mit dem Schalbrettern verschraubt. Fest...sitzt...wackelt nichts. ...das war allerdings auch ziemlich aufwändig: Die Quer-Rahmen mussten jedes mal passend geschnitten werden und auch ordentlich verschraubt werden. Von dem Versuch alles in Waage zu bekommen will ich garnicht reden. (ohne das es "spannt") Also habe ich mir gedacht, Vollholz 27mm Kiefer. Allerdings nur, wenn das mit der Durchbiegung funktioniert, bei knapp 90cm Luft zwischen den Balken. (27mm ist das, was ich hier in der Nähe bekommen kann) ...und die Variante eine 15mm OSB als Bauboden zu verschrauben und danach mit einer 15...20mm Dielung aufzubauen wird nicht funktionieren? PE-Folie und ein alter Teppich klingen als Schutz nicht schlecht. ...aber warum nochmal unterfüttern mit Holzdämmung/Hanf? Nur des Trittschalls wegen? Ich glaube nicht, dass ich mir selber auf dem Kopf rumtrample... ;) (Evtl. kommt noch etwas Thermo-Hanf in Mattenform rein) Mirko
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