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Welche maximale Flächenlast ist jetzt zulässig?

2002 saniertes Fachwerkhaus EG/1OG saniert jetzt 2OG Fußboden erstellen. Was eignet sich zur Eigenleistung?

04.07.2014, Hallo Herr Böttcher, vielen herzlichen Dank für ihre Erklärungen. zum Teil sind die alten Balken aus dem 18 Jhd. aus Eiche wiederverwendet worden. Die Balken sind unterschiedlich breit. Teilweise deutlich breiter als 16cm. Die größte Tragweite beträgt ca. 2,4m von Balkenmitte zu Balkenmitte. Ich verstehe noch nicht ganz was jetzt die maximal zulässige Flächenbelastung ist. Ist das so zu verstehen wenn die Eigenlast 1,5 kN/qm die Verkehrslast 2 kN/qm und Zwischenwände noch einmal 0,75 kN/qm in Summe also 4,25 kN/qm dann beträgt die maximale Spannweite 3,5m? Bei einem anderen Gebäude im Ort habe ich gesehen, das unter dem Trockenestrich eine Schüttung aufgebracht wurde um Höhenunterschiede auszugleichen. Verbessert so eine Schüttung auch die Trittschalldämmung? Was für eine Art "Federn" versteht man in dem von ihnen erwähnten Fall wenn die Ebenheit der Balkenlage gesichert werden soll? Um die Ebenheit zu prüfen. Würde es ausreichen mit einem rotierenden Laser wie ihn Trockenbauer verwenden um eine waagerechte Bezugsebene zu bekommen mit dem Zollstock den Abstand Balken Laserlinie zu messen? Welche Abweichungen wären noch tolerabel? Wenn größere Abweichungen vorhanden sind könnte man die Abweichungen durch einbringen einer Ausgleichsschüttung ausgleichen oder müssen die OSB-Platten die mit den Balken verschraubt werden alle plan-waagerecht liegen? (Das Gegenteil von plan-waagerecht wäre es geht von Platte zu Platte etwas "auf und ab" d.h. die Platten würden je nach Höhe der Balken beim Anschrauben in der Mitte am Rand nach unten gezogen bis sie auf dem Balken aufliegen) mit freundlichen Grüßen Stefan

2002 saniertes Fachwerkhaus EG/1OG saniert jetzt 2OG Fußboden erstellen. Was eignet sich zur Eigenleistung?

03.07.2014, Hallo Herr Böttcher, vielen Dank für ihre Antwort. Ich habe inzwischen den "Rohfußboden" noch einmal genau unter die Lupe genommen. Und ich habe in den Unterlagen zum Haus die mir der Vorbesitzer gegeben hat gestöbert. Der Vorbesitzer wollte ja ursprünglich das Dachgeschoß auch ausbauen und hat eine entsprechende Planung dazu gemacht. In einer Schnittzeichnung habe ich folgendene Fußbodenaufbaubeschreibung gefunden: Decken EG, OG, DG Holzdielen 2,5cm Holzkalkestrich 6-8cm Strohleichtlehm gestampft 800 kg/cbm Stakung auf Traglattung Putz Der Strohleichtlehm zwischen den Balken ist eingebracht. Die Perlite-Schüttung ist nur stellenweise vorhanden. Das heißt wenn ich mir keine Extraarbeit machen möchte, würde ich den schon eingebauten Strohleichtlehm drin lassen und ab Balkenoberkante weiterbauen. Es gibt auch eine Statikberechnung. Auf welche Werte kommt es denn da an? Ausschnitt aus der Berechnung Deckenbalken KG, EG, OG, DG ...Auflistung der Materialien ... Dann Zitat: "Für 1,00m lichte Weite und 1,20m Balkenabstand ergibt sich 1,03 kN/qm Deckenbalken 16/16 mit e= 1,20m ständige Last: 1,96 kN/qm Verkehrslast 2,00 kN/qm" Zitatende. Ist das jetzt ein Zahlenwert der hohe Belastungsmöglichkeit signalisiert? (soll heißen könnte ich da - wenn ich extrentrischerweise trotzdem wollte - 10cm Zementestrich draufladen oder muss man da vorsichtig sein? Ich kann mich dunkel erinnern, dass der Vorbesitzer mir einmal kurz beschrieben hat wie das mit dem Holzkalkestrich geht. Wenn ich mich recht entsinne hat er das als kostengünstige Variante die man in Eigenleistung einbauen kann erzählt. Was halten sie (bzw. auch die anderen Leser von dieser Variante?) Mir ist klar das das eine Menge Arbeit macht. Was haltet ihr von Gußasphalt? Ich bin nicht auf super baubiologische Materialien festgelegt. D.h. Trockenestrich käme für mich auch infrage. Kann jemand einen ungefähren Kostenvergleich Trockenestrich Holzkalkestrich Gußasphalt angeben? Bin dankbar für weitere Hinweise viele Grüße Stefan
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