Übersicht der Kommentare von Wolfram B. im Fachwerkhausforum.

Alle 17 Kommentare von Wolfram B.

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Zu…

HWF Dämmung: Montageebene mit eingebetteten OSB-Streifen/Stücken?

05.08.2017, abwegige Idee?

Duschtasse auf Massivholzdiele

12.02.2016, @alteshaus wäre gespannt wofür du dich entscheidest, falls möglich schreibs hier rein :-)

Duschtasse auf Massivholzdiele

11.02.2016, Danke für das Bild, Herr Mühle. Wandanschluss ist in diesem Fall klar, Aluminiumtafeln stehen auf der Tasse, die Fuge ist vermutlich mit einer Silikonfuge versehen? Wie haben Sie den Anschluss Duschtasse/Boden gelöst? Boden geht unter die Tasse hinein? Fuge nur vorne mit Silikon ausgeschmiert? Worauf steht die Tasse?

Duschtasse auf Massivholzdiele

11.02.2016, Eine Alternative zur BETTEZARGE wäre z. B. ein Fugenprofil wie Schlüter®-DILEX-AS => http://www.schlueter.de/dilex-as.aspx Damit bekommt man den Effekt mit jeder Duschtasse hin, allerdings ist das nicht so sicher wie bei der Variante von BETTE, weil das Profil selbst gar nix kann, sondern mit Dichtstoff an die Wanne geklebt wird - geht dir diese Verbindung auf, bekommst du es nicht einmal mit.

Duschtasse auf Massivholzdiele

11.02.2016, Zum Kleben: Mag alles sein, aber ich kenne eine Kellertreppe die erst vor zwei Jahren mit Eiche beklebt wurde und jetzt schon an einigen Stellen wippt. Meiner Meinung nach funktioniert das Kleben auf Dauer nur auf 100% ebenem Estrich und bei sehr konstanter Luftfeuchtigkeit (= KWL). Im Bad wäre ich da skeptisch, insbesondere wenn man die Abdichtung durchzieht und der Boden anfallendes Wasser allein zu kompensieren hat. Wenn man davon ausgeht, dass eine vollflächige Abdichtung bei einem Holzboden nur bedingt sinnvoll ist und man sie weglässt damit man schrauben kann, gibt es meiner Ansicht nach noch drei Knackpunkte: a) Den Anschluss Duschwanne/bodenebene Dusche Wand b) Die Fuge von Duschwanne/bodenebene Dusche zum Holzboden c) Die Fuge Badewanne/Boden eig. noch d) die Sockelleisten, da wird man dann u. U. welche mit Dichtlippe verwenden und eben vorsichtig bei der Nutzung sein Was ich dazu noch nennen kann ist der Kaldewei Einbausystemrahmen ESR II, das System hat einen umlaufende Linienentwässerung und der Syphon einen Kriechwasseranschluss. Der bildet quasi die sekundäre Abdichtung, als die tertiäre wäre das Dichtband anzusehen (Skizze mit Fliesen anbei, Bildquelle: Kaldewei). Problem ist: Die primäre Abdichtung erfolgt in diesem Fall mit Silikon, mit Neutralsilikon oder Sikaflex könnte das wohl noch klappen, ist aber schon grenzwertig, weil der Abstand beim Holzboden größer sein muss als bei Fliesen. Sikaflex gibt es bis zu einem ZGV von 25%, wenn die Fuge also 10 mm breit wäre, könnte das klappen, je nach Laufrichtung der Dielen. Darunter z. B. PE-Rundschnur. Das L-Profil (Fliesenabschlussprofil, auf der Skizze zu sehen) muss man beim Holzboden unbedingt weglassen, sonst hat man die nächste Fuge. Meine Bedenken: 1. Wie lange macht die Fugenmasse (welche auch immer) die Bewegung des Holzes mit – Wartungsfuge, ja, aber bitte nicht jedes Jahr 2. Man erneuert die Fuge, Bröckchen fallen in die Entwässerungsrinne und verstopfen den dünnen Kriechwasserschlauch (Rundschnur darunter entschärft das Problem etwas). Ein Ansatz mit Duschwanne auf Dielen wurde hier ausführlich diskutiert: http://www.fachwerk.de/fachwerkhaus/wissen/dusche-duschwanne-206840.html Die Fuge zwischen Unterseite der Duschwanne und dem Holzboden, bekommt man bei dieser Variante, denke ich, dauerhaft und verlässlich mit einem guten Quellband dicht. Selbst wenn der Kleber einmal nachlässt, das Band kann da nicht weg. Dafür ist der Wandanschluss wieder interessant, weil was passiert mit Wasser, dass zwischen primäre Abdichtung (Dichtstoff) und Dichtband (von der Tasse an die Wand geklebt) läuft, da hat die bodenebene Lösung Ihren Vorteil, weil es keine Vertiefung an der Wand gibt. Für dieses Problem wäre evtl. BETTEZARGE zu nennen, die hat eine Aufkantung am Rand die überfliest wird d.h. es gibt keine Vertiefung. Aber vll. meldet sich noch einer der Experten mit einfacheren Lösungen zu Wort.

Duschtasse auf Massivholzdiele

11.02.2016, „Ansonsten kann ein Bad problemlos ohne Abdichtungsmaßnahmen mit einem Dielenboden ausgestattet werden.“ der Nachsatz ist sehr interessant. Könnten Sie vll. grob beschreiben, wie Sie das in der Vergangenheit erfolgreich, schadfrei gelöst haben? Was bedeutet „Dusche massiv ausbilden“? Was passiert mit dem Wasser, das im Fall der Fälle zwischen Nut und Feder oder hinter die Sockelleisten z. B. auf die Holzfaserplatten oder in die Ebene der Traglatten gelangt? @alteshaus Hoffe ich „entführe“ deinen Thread hier nicht und gehe davon aus, dass dich diese Details zu deiner Frage genauso interessieren wie mich.

Duschtasse auf Massivholzdiele

10.02.2016, Ich bin selber nur Bauherr, aber da ich mich gerade mit dem selben Thema intensiv beschäftigt habe antworte ich dir mal, was ich dazu sagen kann. Auf Rauhspund würde ich nicht kleben, sondern verschrauben. Sehe keinen Grund für Kleber (außer du dichtest vollflächig ab, siehe unten). Wenn du dich für den Regeln hinter dem Thema interessierst sind das ZDB-Merkblatt zum Thema Abdichtung und die DIN 18195 Teil 5 interessant. Ich kann dir kurz zusammenfassen was die in etwa sagen: Du musst dein Bad abdichten, die Abdichtung seitlich hochziehen und Holz ist kein zugelassener Untergrund für die Abdichtung. Des weiteren *sollten* Bäder ohne bodengleiche Dusche einen Ablauf haben. Manchmal wurde hier im Forum behauptet ein Bad *müsste* auf einer Holzbalkendecke einen Ablauf haben, das konnte ich jedoch nirgends finden. Ohne Gewähr. Du kannst jetzt natürlich sagen: „Da pfeiff ich drauf“. Was das in einem Schadensfall allerdings bedeuten kann, wird z. B. hier illustriert: http://www.bauschadensportal.de/schadensfaelle/schimmelbildung/20712-wasserschaden-durch-fehlerhafte-badabdichtung-verursacht-schimmelschaeden-an-holzbalkendecke Relativieren muss man sagen, dass „(...) die DIN 18195 nicht für nachträgliche Abdichtungen in der Bauwerkserhaltung oder in der Baudenkmalpflege gilt, es sei denn, es können hierfür Verfahren angewendet werden, die in dieser Norm beschrieben werden“. Ob sie jetzt anzuwenden gewesen wäre oder nicht weiß man also vermutlich erst nach einem möglichen Schadensfall, wenns einem der Sachverständige der Versicherung sagt. Du kannst deine Dusche also sicher auf den Dielenboden stellen, die Wediplatte darunter würde dir ja nur eine zusätzliche Schwelle bringen. Wenn die Duschtasse mal einen Riss bekommen würde, würde das Wasser nur der Wediplatte entlang auf den Boden laufen - fraglich ob das irgendwem etwas bringt. Obwohl also grundsätzlich machbar ist der Aufbau, meines Wissens nach, nicht (bzw. nur mit hohem Aufwand, z. B. Ablauf+Abdichtung unter dem Holzboden, wie ein Rost) mit den geltenden Regeln in Einklang zu bringen. Entweder man akzeptiert, dass Wasser in Maßen rein kann, dann sollte es auch wieder ungehindert abtrocknen können (also keine „halbe“ Abdichtung irgendwo). Oder man dichtet regelkonform ab, dazu wäre in deinem Fall z. B. Trockenestrich oder Gussasphaltestrich (gilt als alternative Abdichtung) notwendig, die Dielen müsste man dann wie von dir vorgeschlagen kleben (sonst durchdringt man die Dichtebene wieder). Nachtrag: PCI hat eine Systemlösung für geklebten Holz- und Parkettboden ob die auf Rauhspund funktioniert müsstest du klären. Was mir allerdings an dem Prinzip nicht gefallen hat: Was passiert mit dem Wasser, dass zwischen Nut und Feder auf die Abdichtung gelangt – der Boden steht dann quasi im Wasser, ob das geklebt auf Dauer funktioniert? Ich bin skeptisch.

Nassraumverträgliche Bodenaufbauvariante für Holzboden

10.02.2016, Bzw. eig. wären in meinem Fall wohl andere, stumpfe Platten Latten wie ursprünglich geschrieben z. B. 60 x 48 oder 48 x 48 sinnvoller, weil die a) die Dielen besser halten als die 24er Brettchen (hält wohl trotzdem, sonst würden sie es nicht verkaufen) aber vor allem b) es erlauben das Schwellholz für die Trennwand ordentlich zu verschrauben.

Nassraumverträgliche Bodenaufbauvariante für Holzboden

10.02.2016, Vielen Dank für das Angebot, Herr Mühle. Evtl. komme ich bei Zeiten darauf zurück. Vorerst würde ich gerne nur meine Gedanken und gesammelten Fakten sortieren ohne, dass noch eine persönliche Beratung, die wiederum der subjektiven Erfahrung des Beraters unterliegt, dazu kommt. Ich habe mal eine ganz grobe Skizze gemacht. ca. 165 mm MEHABIT Doser DHD 50 mit Montageleiste 24 x 74 Darauf im Wohnraum 20 mm Eiche Im Bad 18 mm Trockenestrich, verspachtelt und abgedichtet 3 mm Kautschukboden Für die leichte Trennwand würde der Trockenbauer quer ein Schwellholz (z. B. 6/10) über mehrere Montageleisten verschrauben können. Der schleppende Verband der Doser Platten sollte im Idealfall so gelegt werden, dass direkt unter der Wand keine Fuge ist. Kriecht die Schüttung z. B. im Bereich der Badewanne wirklich würde der Fußbodenaufbau zumindest gleichmäßig mitgehen. Dafür wären keine XPS-Wannenträger etc. notwendig und die Badewanne steht AUF der Abdichtung ohne Fuge. Die Dusche könnte man theoretisch komplett fugenlos, bodeneben ausführen (Kautschuk durchgelegt). Was ich mich frage: Wen muss ich fragen ob der Aufbau technisch im Bereich des sinnvoll Machbaren liegt? Doser, Mehabit oder beide? Der größte Nachteil des Bodenaufbaus ist einmal, dass er schwe**ne teuer ist. Dafür extrem gut gedämmt, was ohne Fußbodenheizung natürlich toll ist. Gut in Eigenleistung zu machen und ein super Unterbau für den Dielenboden.

Aufbeton Fuge dicht bekommen

10.02.2016, Hab ich auch schon so gemacht, funktioniert.
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