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Alle 2 Kommentare von vetmad

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Hausbeschreibung

Gefache dämmen?

13.03.2016, Das Haus war bis vor zwei Wochen mit "hübschen" Eternitplatten aus den 70ern als Vorhangfassade bekleidet. Mit ca. 2-4 cm Styroporisolierung zwischen der Konterlattung. Alles m.o.w. direkt auf den Putz aus den 19. Jhdt gedübelt (Kalkputz mit Schweineborstenarmierung). Aus ästethischen (Eternit fing an zu zerbröseln sowie Asbest) und Wärmetechnischen Gründen wollten wir eigentlich das Haus aussen mittels 60-100 mm Holzfaserplatte isolieren und Verputzen. So wie die Häuser in den 1870ern in Würrtemberg(wir dachten bis dato an BJ um 1870) aussahen. NB: Aufgrund eines Erlasses des Königs von Württemberg zur Brandverhütung wurden ab 1822 sämtliche Häuser verputzt ausgeführt und kein Sichtfachwerk mehr gestellt. Doch beim Abbau der Fassade kam ein sehr brauchbares Sichtfachwerk zu Tage (siehe Bild) und das BJ muß aufgrund der Ausführung und den Balkeninschriften auf 1815 korrigiert werden. Da der "Bauzustand" also mit Sichtfachwerk war, und es gut aussieht bin ich halt nun am Plan B. Fachwerk auf der Strassenseite nach Süd-Süd-Osten zeigen. Da die Innenverputzung aus über 30 mm Gipsputz auf Schilfmatten äusserst massiv ist und auf ca. 2 metern die Gefachausmauerungen(Kalkstein)uns beim Abbau der Vorhangfassade schon komplett entgegen kamen, bin ich mir sicher dass selbst bei kompletter "entfachung" die Innenverputzung unbeschadet stehen bleiben würde. Und die Innensiolierung scheue ich (noch) wenn es sinnvoll auch ohne gesamtes umreißen der bestehenden Innenausbauten geht. Aber wie gesagt, isolieren wäre, v.a. weil mir der im Winter angefrorene Tau an den Innenwänden nicht gerade spass macht schon wichtig. Wenn ich dabei nicht die Holzständerung ruiniere.

Re Herr Böttcher

Gefache dämmen?

13.03.2016, Erstmal Danke für die schnelle Antwort. Das mit dem Schallschutz war mir bewusst. Die Feuchteschäden nicht wirklich. Deshalb folgende Nachfragen: 1)Mit welchen Materialen ließe sich dann eine Gefachdämmung umsetzen?(Ausschmieren mit Kalk-Lehm-Stroh-Kuhmist Mischung o.ä.?) 2)Oder wie ließen sich die Feuchteschäden bei genanntem Verfahren reduzieren? Und aus welchem Grund würden diese auftreten (vermute mal die Temperaturdifferenz zwischen Balken und Dämmung??) Mfg und bestem Dank M Leidig
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