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Unterbau

Schornstein neues Fundament untersetzen

13.02.2018, Hier die Skizze für den Unterbau.

Sockel putzen - 3 Leute, 3 Meinungen. Und ihr?

08.08.2016, Hallo Herr Bromm, ja, das ist mir schon halbwegs klar; wie gesagt, die Ziegel sind von der Festigkeit her wild durcheinander und eher so mit Sand vermauert. Die Normen bieten aber schon einen guten Anhaltspunkt für mich. Ich werde mir Ihre Links mal noch zu Gemüte führen, danke dafür! Hallo Flakes, endlich mal eine Aussage dazu! Ich habe noch nirgends irgendwo was schriftliches zum Thema "welches Reibebrett für welches Ergebnis" gelesen. Das ist wohl eher Erfahrungssache und wird in der praktischen Ausbildung vermittelt. Im Innenbereich mit dem Yosima Lehmputz bin ich mit dem Oberflächenergebnis mit orangenem Schwammbrett von der Körnigkeit her ganz zufrieden, es hätte an vielen Stellen leider etwas gleichmäßiger von der Verteilung her werden können. Ist aber auch ein Zeitproblem denke ich, der Putz zieht sehr schnell an, weil der Untergrund trotz reichlichem Vornässen saugt wie verrückt und man kommt nicht oft zur richtigen Zeit zum reiben, weil man ja auch erstmal auf- und abziehen muß. Bei den großen Flächen führt das dann zu einem ungleichmäßigen Ergebnis. Ich habe jetzt alle möglichen Reibebretter daheim, nur ein reines Kunststoffbrett habe ich bisher nicht gekauft. Das werde ich mal nachholen und testen. Ich würde Putzleisten setzen mit dem zu verwendenden Putz. Dann naß-in-naß arbeiten, die erste Schicht nur mit dem Flächenrakel abziehen, die zweite dann mit der Alukartätsche über die Putzleisten, dann die Putzleisten wieder ab und den Zwischenraum zu und abziehen, dann reiben. An den Putzleisten will ich noch waagerecht oberhalb des Sockels eine Richtlatte anbringen, damit ich mit nem zusammengebauten Werkzeug die Oberkante des Sockels mit einer definierten Neigung horizontal formen kann, wo dann die Tropfbleche draufliegen. Mit dem Buntsteinputz bin ich ganz bei dir, ich würde den auch nicht mehr wollen. Optisch find ich ihn gerade im Sockelbereich nicht sooo schlimm, aber er ist halt auf Kunstharzbasis und das muß ich am Haus nicht haben. Die Kompliziertheit der vierten Seite kommt daher, daß das Stadtgrund ist, den ich da aufbuddeln müßte und dort auch viele Leitungen liegen. Deshalb möchte die Stadt mir nicht erlauben, da selbst zu graben ("Wenn Sie was kaputtmachen, dann müssen sie das alles selbst bezahlen und wir haben den Ärger." usw. usf.), sondern es muß eine Fachfirma machen. Da habe ich ein Angebot von einer Firma, die mir voriges Jahr die Nachbarseinfahrt neu gepflastert hat (da hatte ich auch gebuddelt) und das gut zu nem günstigen Preis gemacht hat. Die Firma meint allerdings, wenn, dann machen sie alles, also incl. Wand gerade, verputzen, abdichten, dämmen, weil sonst die offene Zeit zu lange ist und sie nicht garantieren können, daß es zu keinen Setzungen durch den Verkehr direkt daneben auf der Straße kommt. Die möchten maximal eine Woche offen haben, mit Eigenleistung würde das eher so um die 4 Wochen dauern. Dann ist mir aber der Preis zu hoch (über 4000 Euro für 6m) und so dringend ist das an der Stelle erstmal nicht. Ich spekuliere noch darauf, daß in paar Jahren da eh mal wieder aufgemacht wird für irgendeine Leitung, und dann würde sich da vielleicht eine Möglichkeit finden lassen, das günstiger gleich mit zu machen. Grüße, Martin

Sockel putzen - 3 Leute, 3 Meinungen. Und ihr?

05.08.2016, "NHL = PI ist für mich nicht nachvollziehbar, NHL ist Natürlich hydraulischer Kalk und kein Luftkalk." Das entnehme ich aus der Tabelle nebenstehend. Die "Leitlinien" gibts hier, nur finde ich da die Tabelle nicht drin. http://www.iwm.de/broschueren-und-merkblaetter/ Grüße, Martin

Sockel putzen - 3 Leute, 3 Meinungen. Und ihr?

05.08.2016, Hallo Herr Böttcher, "Wenn Sie in meine Beiträge schauen und in die Tabelle A 1 finden Sie das ein PII CS III als Sockelputz geeignet ist; selbst P II CS II ist möglich." ohne jetzt auf dem Nebenschauplatz herumreiten zu wollen: Woher nehmen Sie die Information, daß dieser Putzmörtel PII entspricht? Wie geschrieben, ich habe in die verlinkte Tabelle geschaut und dort steht für NHL = PI. Das Bild mit der CE-Kennzeichnung ist vom QuickMix mk3, hätte schon gedacht, daß dieser zu den " richtigen Putze[n] von Quick-Mix" gehört. Auf der Homepage von QuickMix finde ich die Festigkeitsklasse CSII zu diesem Produkt angegeben, auf der Packung leider nicht. Entsprechend Ihrer Empfehlung (die ich nun ganz gut nachvollziehen kann) wäre er dann aber nicht für meinen Sockel zu empfehlen. Ich werde auf Basis Ihrer Beiträge jetzt nach einem PII CSIII W2 suchen und entsprechend vorgehen. Viele Grüße nach ASL Martin

Sockel putzen - 3 Leute, 3 Meinungen. Und ihr?

04.08.2016, Hallo Herr Böttcher, vielen Dank für den Link auf das Dokument. Ich habe desweiteren noch gefunden - eine Zusammenstellung über die DIN998-1 und DIN998-2 mit ähnlichem Inhalt https://www.kalksandstein.de/ks_ost/binaries/content/82125/file_pka_heft_07_putz_moertel_1_2014_de.pdf?session_id=bbd18e13f5b632cd6c3ffda7109a650f - eine Gegenüberstellung alter und neuer Normen für Putzmörtel und ihre Gültikgeitsdauern (offensichtlich gibts für die DIN V 18550 immer noch keine EN, sondern eine neue DIN 18550) http://www.baumit.de/upload/Service/Technische_Zusatzinfos/Putze/Aktuelle_Normung_Putz.pdf - ein paar Kommentare zu europäischer Normung Stand 2004 und 2006 http://www.schwenk-putztechnik.de/Downloads/Technik-informiert/SCHWENK-Putztechnik-Ti-Neue-Norm-Teil-1.pdf und http://www.schwenk-putztechnik.de/Downloads/Technik-informiert/SCHWENK-Putztechnik-Ti-Neue-Norm-Teil-2.pdf Vielleicht hilft das ja auch anderen Informationssuchenden weiter. Sie schreiben, daß der italienische Mörtel laut DIN V 18550, Tabelle A1 (die wird im von Ihnen verlinkten Dokument allerdings unter Tabelle 3 geführt, oder irre ich mich da?) als Sockelputz zulässig wäre. Dem kann ich nicht ganz folgen, da ein "Mörtel mit hydraulischem Kalk (NHL)" laut des zweiten von mir verlinkten Dokuments einem PI entspricht, und dieser laut DIN V 18550 Tabelle nicht als Sockelputz zulässig ist. Oder ist die Druckfestigkeit 3,5N/mm², die ja CSII entspricht, hier ausschlaggebender? Insgesamt ist nach der Lektüre jetzt aber alles schon wesentlich klarer und ich weiß eher, worauf ich achten muß! Der billige Putz- und Mauermörtel kommt so z.B. nicht mehr infrage, weil er einerseits nur eine Druckfestigkeit von 2,5N/mm² erreicht (was bei Putzmörtel einem CSII entspricht, aber leider auf der Packung nicht explizit aufgeführt ist, sondern nur über den Wert im Bereich Mauermörtel herausfindbar ist) und andererseits die Wasseraufnahme W0 für einen Sockelputz zu hoch sein kann. Die Druckfestigkeitskategorie wird bei reinen Putzmörteln offensichtlich auch nicht bei der CE-Kennzeichnung angegeben (zumindest bei keinem der im Moment bei mir lagernden Produkte). Das Thema wird mich noch ein Stück beschäftigen. Viele Grüße, Martin

Sockelputz

Sockel putzen - 3 Leute, 3 Meinungen. Und ihr?

04.08.2016, Hallo Herr Böttcher, im Gegensatz zu dem Beitrag von Castell Berges kann ich mit Ihren Zeilen etwas anfangen. Ersteinmal nur eine kurze Antwort, ich versuche mich heute abend nocheinmal intensiver mit Ihren Texten zu beschäftigen. Sie haben sehr viel geschrieben, danke dafür! Ein bißchen was davon wußte ich schon, unter anderem auch aus Ihren früheren Beiträgen hier. So richtig klar sehe ich leider immernoch nicht. Vielleicht wäre es am besten, ich setze mich mal mit den Normen auseinander, die - aktuell oder veraltet - auf den Säcken aufgedruckt sein können, damit ich wenigstens auf dieser Basis vergleichen kann. Findet sich irgendwo im Internet eine kompakte, aufschlußreiche Aufstellung der relevanten Normen? Die Frage, welche Vorteile ein normtechnisch gesehen gleicher Putzmörtel für einen vielfachen Preis mir denn tatsächlich bietet, kann ich damit aber nicht beantworten. Aber entweder teuer kaufen und hoffen oder günstig kaufen und probieren kann ja eigentlich auch nicht die Lösung sein. Irgendwie bin ich daran gewöhnt, Produkte objektiv vergleichen zu können, das scheint im Bauwesen aber nicht einhunderprozentig möglich zu sein. Als ich Stahlträger gekauft hatte, war das einfacher: Da ist klar, daß ich von jedem Lieferanten entsprechend der Trägernorm genau dasselbe bekomme, und ein doppelter Preis ist auch tatsächlich ein doppelter Preis. Viele Grüße, Martin
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