Übersicht der Kommentare von MirkS im Fachwerkhausforum.

Alle 6 Kommentare von MirkS

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Kloben und Tür

Nur mal so vorstellen...

22.02.2017, Hallo, die neuen Kloben habe ich jetzt doch nicht brünieren lassen. Mein Arbeitskollge hat sie nur mit dem Schweißbrenner bearbeitet. Sehen jetzt schon alt aus ;-) Zur alten Haustür: Das Original hat in etwa so Bänder wie dieses da: https://www.kunstbeschlag.de/antik/pictures/8068-w.jpg Ziemlich schlicht also. Zum Fundort der Tür: Wie ich schon erwähnt hatte, stand die Tür bei meinem ehemaligen Arbeitgeber in Reichelsheim/Odenwald herum. Das dortige Haupthaus ist ein Fachwerkhaus, dessen Baujahr ich nach meinem Kenntnisstand auf ca. 1800(+/- 30 Jahre) schätze. Die Bauweise und die Raumaufteilung ist meinem 1779er Haus sehr ähnlich. Auch der Schuppen dort steht an der gleichen Position wie bei mir. Vielleicht war's gar der gleiche Zimmermann? Die Orte liegen 10 Km auseinander. Ich habe keinerlei Ahnung, wo sich diese Tür in früheren Jahren befunden haben könnte. Ein Bauer oder ein normaler Arbeiter wird sich eine solche Tür wohl nicht gekauft haben. Vielleicht wurde sie mal vor 100 Jahren auf dem Sperrmüll der örtlichen evangelischen Kirche gefunden? Das ist nur noch Spekulation. Gruß, Dirk

Tiroler Stil - Meine Türbänder ???

Nur mal so vorstellen...

14.02.2017, Hallo, bin ich hier im falschen Film gelandet? Ich war vor 2 Jahren bei einem mittlerweile verstorbenen Antik-Experten, und der hat diese Dinger auf 1450-1650 datiert. Das war ein Extrem-Sammler, der zu allem etwas gewusst hat. Mir selbst ist es egal, wie alt die Türbänder sind. Ich will sie weiter verwenden. Ich weiß nur, daß sie mit geschmiedeten Nägeln an einer zig-fach überlackierten Tür befestigt waren. Die Nägel habe ich alle aufgehoben. Wenn hier nicht mal langsam ein ernsthafter Kommentar kommt, dann bin ich wieder weg aus dem Forum. Ich habe gehofft, daß hier Liebhaber von Fachwerk und den dazugehörigen Bauteilen unterwegs sind. Momentan hört es sich anhand der bisherigen Kommentare etwas überheblich bis diffamierend oder schlichtweg dumm an. Kann man sich nicht mal etwas netter unterhalten? Gruß, Dirk

Solartherme, Ölheizung, Holzöfen

Solarspeicher Pufferspeicher - Fragen zum Konzept

06.02.2017, Hallo, ich bin kein Rechenkünstler und kann für unser Fachwerkhaus im Odenwald nur folgende Angaben machen. Solartherme liefert alleine Heißwasser in den Monaten ca. Mitte März - Mitte Oktober. In der restlichen Zeit läuft eine Ölheizung hauptsächlich zur Heißwasser-Versorgung. Ein paar Räume werden damit auch leicht geheizt. Kinderzimmer z.B. Heizwärme erzeugen wir in der kalten Jahreszeit fast nur mit Holzöfen. Wohnfläche: 140 qm Öl pro Jahr: 600-700 Liter Holz pro Jahr: ca. 8-10 Ster. Hauptsächlich Laubholz. Problematisch ist es, daß die Ölheizung durch die Nichtnutzung zwischen März und Oktober Standschäden bekommt. Wir haben eine Weishaupt-Anlage und da geht um Beispiel mal nach 4 Jahren die Ölpumpe kaputt weil sie ein halbes Jahr nicht genutzt wird. Ebenfalls ist es problematisch, daß wir zuwenig Öl verbrauchen. Das Öl "verschlackt" mit der Zeit. Normalerweise rechnet man für 140qm Wohnfläche ca. 1500-2000 Liter jährlich an Heizöl, oder? Darauf sind die Heizungen auch ausgelegt. Wir kommen mit unserem Energiemix aber nur auf -wie schon erwähnt- 600 bis 700 Liter Jahresverbrauch. Das ist wirklich eine große Problematik... Gruß, Dirk

Ziegelwerk Grün und unsere Haustür

Nur mal so vorstellen...

02.02.2017, Ja, der Herr Liebig war und ist wirklich ein schätzenswerter Experte und angenehmer Zeitgenosse. Uns hat er damals auch mal im Betrieb herumgeführt. Lustig war es, wenn man ihn ersteinmal 10-15 Minuten auf der Fabrikanlage suchen musste, wenn man mal wieder eine PKW-Anhänger-Ladung gebraucht hat. Ich vermisse diesen Betrieb und Herrn Liebig. Zur Tür. Wir haben uns letztes Jahr nach einer historischen Vorlage von einem ortsansässigen Schreiner eine Tür aus massiver Eiche anfertigen lassen. Das Foto zeigt die historische Tür. Sie stand in Reichelsheim/Odw. draussen an einem ehemaligen Schuppen angelehnt - immerhin unter der Dachtraufe. In diesem Schuppen war damals mein Arbeitsplatz als Grafiker. Er war immerhin gedämmt und geheizt. Ich habe meiner Chefin die Tür für 50 Euro abgekauft, weil meine Frau und ich in der Tür etwas Besonderes gesehen haben. Das Baujahr der Tür schätze ich nach meinem derzeitigen Wissensstand zwischen 1870-1910 ungefähr. Stil ist Neogotik. Eventuell wissen Türexperten etwas Genaueres ? Gruß, Dirk

Ziegelwerk und Türbänder

Nur mal so vorstellen...

01.02.2017, Hallo, ja, es handelt sich um das ehemalige Ziegelwerk Grün in Reinheim. Wir hatten Glück, daß es dies zu unserer Bauphase noch gab. Der damalige Chef, Herr Liebig, hat uns sehr gut beraten. Zu ihm konnten wir auch kurz mal hinfahren, wenn wir nur 3 fehlende Lehmbauplatten oder 2 Ziegel gebraucht haben. Zudem haben wir die meisten Hanfschäben als Beimischung zur Innendämmung bekommen. Nachdem das Ziegelwerk leider dicht gemacht hat, haben wir die Hanfschäben im Tierhandel besorgt. Da gibt's bei uns die Herrnmühle in Reichelsheim/Odw. Zu den Türbändern. Ich habe soeben ein paar Fotos gemacht. Alle zu sehenden Teile stammen von dem erwähnten Sperrmüllfund. Die geschmiedeten Nägel habe ich behutsam herausgebohrt und diese werden auch wiederverwendet. Das vermoderte Holzstück ist der Überrest der Tür. Gruß, Dirk PS: Kann man hier echt nur ein Bild pro Beitrag hochladen?
31.01.2017, Hallo, danke für die bisherigen Antworten. Unsere Türbänder wurden von einem ausgesprochenen Antik-Experten datiert. Die Keilfuge in den Sauerkrautplatten haben wir reingemacht, damit der Dachstuhl weniger belastet wird. Die Lehmputzschicht ist dadurch dünner und das Gewicht reduziert sich. Fragt mich nicht nach Details dazu. Das war eine Entscheidung zwischen Statiker, Architektin und Zimmermann. ;-) Zu guter letzt die Frage, ob ich so ein Projekt noch mal machen würde. Eindeutig Ja. Mir/Uns hat's was gebracht. Wir hatten vorher in einer Altbau-Mietwohnung gewohnt. War auch schön. Immer der gleiche Tagesablauf usw. Manche Leute finden das gut. Wir fanden das auch damals gut. Monatlich die Miete abdrücken, in der Freizeit vorm Fernseher/auf dem Balkon/im Biergarten rumhängen: war schön. Es war und ist ein Abenteuer, das mit unserem jetztigen Haus in der Wallachei. Das Abenteuer ist mittlerweile deutlich kleiner geworden, weil wir schon seit Längerem wieder normal leben können. Fußleisten und so weiter stehen noch aus. Oder unser schlampig ausgeführter Aussenputz. (Fällt stellenweise ab, weil wir im Sommer bei +35 Grad in der prallen Sonne mit Kalkunterputz(Tierhaar-versehen) gearbeitet haben. Sind so Erfahrungswerte von uns. Wir haben Mauern/Verputzen in keiner Ausbildung genossen. Es ist etwas ganz Anderes, als in einer Mietwohnung zu wohnen oder einen gekauften Neubau zu beziehen. Man muß sich einfach damit abfinden, daß das Leben eine Baustelle ist. Gruß, Dirk
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