Übersicht der Kommentare von Sonnenblume im Fachwerkhausforum.

Alle 7 Kommentare von Sonnenblume

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Zementsockelputz im Innenbereich

21.03.2017, Mir ist schon bewusst, dass die Situation schwierig ist. Es würde auch hier den Rahmen sprengen, alles hier in Detail zu erläutern. Eine Nachbesserung in dem Sinne gab es nicht, das andere mangelhafte Gewerk wurde, nachdem wir diese bemängelt und die Abnahme verweigert hatten, von dem Unternehmen wieder rückgebaut. Ein vorgeschlagener Gutachter wurde abgelehnt. Wie gesagt, ich erwarte hier keine Rechtsberatung. Dafür ist die Probematik zu komplex. Mich hat einfach nur die fachliche Einschätzung des verwendeten Materials interessiert.

Zementsockelputz im Innenbereich

21.03.2017, Daran arbeite ich gerade. Entweder bessert die Firma nach, das Recht hat sie ja erstmal. Falls dies abgelehnt oder die gesetzte Frist verstrichen ist, dann greift die Selbstvornahme. Einen Gutachter hatten wir der Gegenseite schon als aussergerichtliche Einigung vorgeschlagen, wurde aber abgelehnt. Daher sehe ich darin leider keinen Sinn, zumal ein solches Gutachter vor Gericht wenig bringt. Oder man einigt sich auf eine gewisse Summe, mit der wir dann weiterarbeiten können. Das wäre mir im liebsten, weil ich zum einen nicht wirklich erpicht darauf bin, dass die Firma hier nochwas macht und das es zum anderen für uns schnell weitergeht mit der Fertigstellung. Wir werden aber wohl erstmal eine Frist zur Nachbesserung zusammen mit dem Anwalt setzen und dann mal abwarten, was passiert. Sonnenblume

Zementsockelputz im Innenbereich

21.03.2017, Naja, schriftliche oder mündliche Vereinbarung, Vertrag ist zustande gekommen und somit auch alle Rechte und Pflichten. Geschuldet wird ja ein mangelfreies Werk. Und wenn nun eine Leistung erbracht wird, die weder so gewünscht noch der Regeln der Technik entspricht, dann muss halt nachgebessert werden. Oder bei Weigerung des Unternehmens Selbstvornahme und die Kosten hierfür geltend machen. Finanziell scheint es dem Unternehmen auch nicht schlecht zu gehen. Aber ich denke, wir schweifen jetzt gerade bissel ab, wie das alles am Ende rechtlich zu beurteilen ist, bleibt halt wirklich abzuwarten. Mir war hier die Beurteilung der fachlichen Ausführung wichtig, damit ich ggf. die notwendigen Schritte einleiten kann. Sonnenblume

Zementsockelputz im Innenbereich

21.03.2017, Firma ist noch greifbar, allerdings hilft die HWK nicht, da der Betrieb wohl gar keine Zulasssung für Verputzerarbeiten hat. Das hab ich auch erst vor kurzem rausgefunden, da uns seitens des Chefs immer versichert wurde, die Firma führe solche Arbeiten aus und man hätte auch die Fachkräfte dafür. Die Fachkräfte stellten sich dann später als ungelernte Hilfskräfte raus. Schriftlich ist da leider nix festgehalten worden. Ist auch nicht das einzigste Gewerk was mangelhaft erstellt wurde. Eins wurde schon komplett wieder rückgebaut, da nicht tragfähig. Ich will die Situation ungern so lassen, da ich nicht weiss, ob die Firma in 1 Jahr, falls der Putz dann abbröckelt, noch existent ist. Ausserdem kann das ja in dem Raum mit der Terasse nicht dauerhaft so bleiben. Wir sind schon mit Anwalt dran, aber das zieht sich und solange sitzen wir hier und können nicht weitermachen. Sonnenblume

Zementsockelputz im Innenbereich

20.03.2017, Das hilft mir doch schonmal weiter. Wenn nicht nach den Regeln der Technik gearbeitet wurde dann stellt das doch schon einen Mangel dar. Und wenn ich befürchten muss, dass aufgrund dessen und des verwendeten Materials mir irgendwann die Decke und die Wände abbröckeln, dann wäre das ja schon ein schwerwiegender Mangel. Danke für die Einschätzung. Sonnenblume

Zementsockelputz im Innenbereich

20.03.2017, Habe schon befürchtet, dass meine Angaben nicht so richtig hilfreich sein könnten. Also, der Kalkin Kalkputz weiss hat die Festigkeit CS II, Mörtelgruppe PII. Darauf folgte der Zementsockelputz UP 310 von Knauf und darüber Kalkputz FP 290. Unser Anliegen war ja, dass die Wände einfach mit Kalkputz verputzt werden. Der Zementsockelputz wurde ohne unser Wissen verwendet und sollte laut Firma den Oberputz darstellen. Die Firma beruft sich darauf, dass wir diesen Zementsockelputz als Oberputz verlangt hätten. Haben wir nicht, aber gut. Meine eigentliche Frage zielt darauf ab, ob aufgrund der Mangelhaften Ausführung und des verwendeten Zementsockelputzes man davon ausgehen muss, dass dieser nicht halten wird und ob Zementsockelputz hätte eigentlich gar nicht verwendet werden dürfen. Bzw. käme überhaupt ein Fachmann auf die Idee, sowas so zu machen.

Zementsockelputz im Innenbereich

20.03.2017, Ich versuche mal, die, Fragen so gut es geht zu beantworten 1. Aus welchem Material die Wände bestehen, ist nicht wirklich ersichtlich. Eine Wand besteht aus Massivstein, auf die Latten geschraubt und Platten befestigt sind. Die Platten bestehen aus langen, schmalen " Schnipseln". Ich hab leider keine Ahnung, wie die heissen. Müssen aber schon ewig da drauf sein. Die restlichen Wände könnten Ziegel oder Backstein sein. Aber auf allen Wänden war noch ein Altputz ( schein mit irgendwas mit Sandanteil gewesen zu sein) 2. Der Kalkuputz der danach von uns selbst aufgebracht wurde, war Kalkin. 3. Zementsockelputz ist UP 310 von Knauf 4.Meines wissens wurde teilweise gar keine Untergrund Behandlung gemacht, teilweise wurde Acryl Tiefengrund verwendet. Dicke weiss ich leider auch nicht 5. Der Zementsockelputz wurde mit mit der Kelle aufgetragen und mit Schwammbrett geglättet. Der Kalkputz wurde einige Tage später da drauf aufgebracht, aber ohne Untergrundbehandlung des Zementsockelputzes 6. Der Putz ist jetzt seit September drauf 7. Hohle Stellen sind mir bisher nicht aufgefallen Ich hoffe, ich konnte einige hilfreiche Angaben machen. Was noch dazu kommt, was aber eigentlich klar ist, dass der Putz runter muss, ist, dass in einem anderen Raum, der in den 80igern angebaut wurde ( Porenbeton) über den dort vorhandenen Altputz ( vermutlich auch aus den 80igern) einfach auch Zementsockelputz draufgeputzt wurde. Dieser Altputz sollte eigentlich komplett durch die Firma entfernt werden, da durch die Undichtigkeit der Terasse obendrüber dieser bereis Feuchteschäden gezeigt hat. Also Putz runter, Terasse abdichten ( auch durch besagte Firma) und dann neu verputzen. Die Arbeit hat man sich gespart und einfach drübergeputzt. Natürlich wurde die Terasse nicht abgedichtet, weil es plötzlich hieß, das sei ja nie vereinbart gewesen. Was zur Folge hat, dass jetzt wohl Feuchtigkeit zwischen Mauerwerk und Altputz dringt, der keine Möglichkeit hat irgendwohin zu entweichen, da ja auf dem Altputz noch eine Lage Zementsockelputz und darauf noch Kalkputz ist. Sonnenblume
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