Übersicht der Kommentare von Josef S. im Fachwerkhausforum.

Alle 9 Kommentare von Josef S.

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Ziegelfundament, feuchte Wände im Inneren

28.09.2017, Danke für den konstruktiven Beitrag Herr Teich, mich wundert es immer wieder dass man von anderen Forenteilnehmern nichts als Gemecker und Ferndiagnosen zu hören bekommt. ich frage mich zum Beispiel wieso Herr Böttcher der Meinung ist das Fundament müsse schnellstens abgestützt werden. Da wie man auf den Fotos sieht im oberen Bereich mit Styropor gedämmt ist, wäre eine Dämmung des Sockelbereiches evtl. gar nicht so schlecht, denn ich kann mir gut vorstellen dass durch diese nachträgliche Dämmung ein Taupunktproblem vorliegt. Die Dämmung möchte ich nun nicht mehr entfernen auch wenn ich persönlich sie niemals angebracht hätte, aber das übersteigt den Kosten/nutzen Faktor. Wie würde eine Dämmung hie am sinnvollsten aufgebaut werden? Verputzen der Ziegel mit Zementputz, Abdichten mit geeignetem Produkt, aufkleben von XPS oder Perimeterdämmplatten, mineralische Haftbrücke, Zementputz? Das wäre meine Idee. Was halten Sie davon? Wie kann man den Übergang zum Dämmsystem im oberen Bereich getalten?

Übergang neues Dach/altes Dach

Drainageaufbau Steinwand, Hanglage, nicht unterkellert

28.09.2017, Was mir als nicht Fachmann auffällt ist dass das Feuchtigkeitsproblem genau an der Stelle zu sein scheint an der sich der alte (?) und neue Dachstuhl treffen. Ansonsten habe ich ein ziemlich ähnliches Problem wie du, nur dass bei mit das Fundament aus Ziegelstelnen besteht. Auch dass man bei von 5 "Fachleuten" 7 Meinungen bekommt kenne ich nur zu gut. Ich glaube im Prinzip gibt es nur die Wahl zwischen folgendenden zwei Lösungen: 1. Wand gegen Feuchtigkeit vom Erdreich und gegen drückende Feuchtigkeit abdichten. Drainage und mit Kies/Schotter auffüllen. 2. Wand gegen Erfdeuchte abdichten und vereichteten Lehmboden aufbauen, so dass die Feuchtigkeit gar nicht erst zur Wand hin sickert sondern sich den leichteren Weg sucht und von der Wand weg versickert.

realistische Lösung

Ziegelfundament, feuchte Wände im Inneren

26.09.2017, Vorweg: Ich möchte hier nicht wieder einen Foreneinternen Steit auslösen. Die Variante mit dem Betonkeil scheint mir sinvoll, jedoch weniger aus statischen Gründen sondern vielmehr aus dem Grund, dass an der Fassade ablaufendes Wasser von der Wand weggeleitet wird und durch eine Drainage (blaue Variante, ich habe extra eine 30 Meter langes Rohr verleget um um das Wasser abzuleiten, man sieht es bei dem grünenen KG2000 Rohr) Es waren jetzt schon 2 Ortsansässige Baufirmen vor Ort die beide meinten das Fundament sei in keinem all zu schlechten Zustand und ich müsse mir um das Abstützen erst in zweiter Linie Sorgen machen. In erster Linie geht es um die Feuchtigkeit. und da frage ich mich wieso auch im inneren des Hauses an den Innenwänden Probleme auftreten. Wahrscheinlich Saliter. Trotzdem würde ich diese 10m lange Wand, nachdem ich sie drei Wochen lang mit per Hand ausgehoben habe (Leerkies, Bagger war nicht möglich), nun 100% professionell fertig machen. Erste Priorität soll dabei sein die Wand im inneren trocken zu bekommen. Zweite Priorität dass Fundament abzustützen. Die Variante mit dem Betonkeil scheint Momentan sinnvoll. ich bin aber auch offen für andere Lösungen, zum Beispiel nur für eine Abdichtung der Wand ohne Anstützung. wenn die Grube wieder verfüllt ist wird das Fundament deswegen nicht wegrutschen, das wurde mir nun schon mehrfach so versichert. Wichtig ist mir, da ich nun schon alles offen habe, dass ich eine Lösung finde die 100% sicher ist. Eventuell sogar eine injektionshorizontalabesperrung? Und danach eine Abdichtung der Wand + Betonkeil? Nebenfrage: Lässt sich ein solcher Betonkeil auch von Hand mit einer Betonmischmaschine verwirklichen? Ich habe ausgrechnet dass ca, 3-4m³ Beton notwendig sind. Ist dies Stückweie mit selbst gemischtem Beton möglich? Außerdem würde mich die behandlung der Wand bevor Keil und weiter oben Zementputz drauf kommen noch sehr interessieren,. Mit welchen Produkten soll ich die Wand Schichtweise aufbauen? Die Fugen zuerst mit M5 Mörtel ausfüllen, und dann wie Herr Böttcher beschrieben hat vorgehen oder eher anderst? vg Müller

Drainage

Ziegelfundament, feuchte Wände im Inneren

24.09.2017, Das Drainagen meist nicht funktionieren oder negative Effekte haben weiß ich. Bisher war die Grube mit Leerkies gefüllt und durch den Überhang durch die Wärmedämmplatten kann nicht all zu viel Wasser an den Sockel gespritzt sein. Es ist sicher viel Wasser am Außenputz heruntergelaufen und durch den Kies an die Wand aber genau deswegen frage ich ja was die Abdichtung angeht. Das Wasser was künftig herunterläuft soll nach Ihrem Vorschlag also über den Betonsockel von der Wand weg laufen. Das hört sich für mich nach eine, schlüssigen Vorschlag an. Soll ich die ziegel dann erst 2-3 Wochen austrocknen lassen bevor ich den Betonsockel baue? Die momentan im Mauerwerk vorhandene Feuchtigkeit muss ja irgendwo hin, deswegen auch meine idee mit dem Kalkputz. Um die Erdfeuchte muss ich mir also keine Gedanken machen? Die ziegel stehen unten und Innen (nicht unterkellert) ja auch mit der Erde in Berührung, werden also immer etwas feucht sein.

Ziegelfundament, feuchte Wände im Inneren

24.09.2017, Hier noch ein Bild

Unten abstützen und trotzem einen Streifen Kalkputz offen lassen?

Ziegelfundament, feuchte Wände im Inneren

24.09.2017, Hallo, hier nochmal ein besseres Bild. Wie hoch würden Sie den Betonkeil ziehen? Bis zur hälfte der sichtbaren Ziegel (auf dem Bild) oder höher? Woher könnte die Feuchtigkeit an der Wand im Innenbereich kommen? Dass ein Fundament Erdfeucht ist, ist ja eigentlich normal. Gibt es denn jetzt irgendwelche Vortreffungen die wir jetzt, da nun schon aufgegraben ist, treffen können um die Wand trocken zu bekommen? injektionsabsperrung? Edelstahlbleche? Die Wand komplett abdichten? Meine idee wäre oberhalb vom Betonkeil drei Mauerreihen mit Kalkputz zu verputzen und offen zu lassen damit dort etwas Feuchtigkeit raus kann, was halten Sie davon? vg Stallhuber

Betonkeil zur Stabilisierung?

Ziegelfundament, feuchte Wände im Inneren

24.09.2017, Hallo Herr Böttcher, Ihre Maßnahmen sind dafür gedacht dass da Fundament wieder stabilität bekommt oder? Die Horizontalsperre wurde schon stückweise gemacht, ich mache heute nochmal ein paar Bilder. Dann habe ich also einen Betonkeil der die halbe Baugrube ausfüllt oder meinen Sie nur das untere drittel? Die Dichtschlämme unter dem Beton soll dann gleichzeitigdie Ziegel abdichten richtig? Dann habe ich das Fundament abgestützt, aber das Problem der Feuchtigkeit im Inneren scheint mir damit noch nicht so richtig gelöst zu sein oder? vg

Aufbau der Abdichtung Sockelbereich

Alte Ziegel- und Betonmauer verputzen - Sockelbereich

27.08.2017, Hallo Herr Heise, vielen Dank für Ihre Antwort. Es scheint die erste die wirklich hilfreich ist. Alle anderen sind das typische dahergeschwätz das einem aufzählt was man alles falsch gemacht hat. Eine Antwort darauf wie man es richtig macht gibt es nicht. Grundieren: Ist hier eine Haftgrundierung wie Gisogrund von PCI gemeint, oder was genau meinen Sie? Kann ich als Haftbrücke auch die Haftbrücke 302 von Weber nehmen? (Geht es darum eine mineralische Haftbrücke auf dem Betonstück zu schaffen damit der Putz hält?) Nach dem überziehen mit Mörtel sprechen Sie von Abdichten und anschließendem Systemschutz. Welche Art der Abdichtung ist hier angebracht? Die Drainage werde ich erneuern. Liegt sie was die Tiefe angeht passend oder sollte sie in einer anderen Höhe liegen?

Putz

Alte Ziegel- und Betonmauer verputzen - Sockelbereich

24.08.2017, Die Drainage wurde von meinem Vorgänger gelegt, die war in Leerkies und mit einem Vlies umwickelt, darunter/daneben das KG Rohr fürs Regenwasser. Wieso die Drainage gelegt wurde weiß ich nicht, aber ich weiß dass es oft einfach so mit gemacht wird wenn schon mal offen ist. Ich weiß auch nicht genau was vor 10 Jahren gemacht wurde aber ich weiß dass es nicht ordentlich gemacht wurde. Ich denke es wurde unsauber verputzt. Dass das Fundament feucht ist und das evtl. kein Problem ist ist mir auch bekannt. Im Innenbereich sind die Wände trocken. Einen Keller gibt es in diesem Bereich nicht. Die Fugen habe ich Heute ausgewaschen da nicht nur Mörtel in den Fugen war sondern hauptsächlich Erde. Schwarze Erde, kein Sand. Ob das damals so gemauert wurde oder die Erde über die Jahre in die Fugen kam weiß ich nicht. Es hilft mir auch nicht weiter wenn hier auf all die Fehler eingegangen wird die die Urspünglichen Erbauer vor 140 Jahren gemacht haben oder auf jene die mein Vorgänger gemacht hat. Im Haus gibt es., zumindest in diesem Bereich, keine Probleme bisher. Dass das Fundament nicht trocken zu bekommen ist dachte ich schon. Also wird wohl das Ziel sein einen haltbaren Putz auf die Mauer zu bekommen. Da ich gerne die Wände im Haus weiterhin trocken haben möchte stellt sich mir eben die Frage ob durch einen Zementputz evtl. die Feuchtigkeit die durch das Fundament in die Ziegel geht dann in der Wand eingesperrt ist. Oder spielt das hier eher weniger eine Rolle? Mit was soll ich die ca. 5cm. tiefen Fugen füllen? Mit was Verputzen? Mit Vorspritzen oder ohne? Und noch an Herrn Brumm: Wenn Sie einerseits schreiben dass es normal sein kann wenn ein Fundament feucht ist und andererseits auf ein Taupunktproblem hinweisen (welches ja wohl nur durch Dämmung zu behehen sein sollte): Wie sieht denn dann ein ordentlicher Sockelaufbau an einem alten Haus aus dessen Fundament in Sand gesetzt wurde? vg
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