Übersicht der Kommentare von T4nk im Fachwerkhausforum.

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Erst einmal...

Sanierung eines Fachwerkhauses - Kombination aus Luxus, Moderne und Charme

08.09.2017, ... möchte ich mich bei bei allen, insbesondere unserem Holzwurm aus dem bergischen Land, für die ganzen Hoffnungswünsche und Kerzen bedanken. Da kann ich mir vor lauter christlichem Beistand ja beinahe die Christmette in diesem Jahr sparen... Ein Forum lebt vom Autausch, nicht vom Einstampfen von Themen. Ich finde es sehr gut, wie intensiv mich jeder versucht von meinen Ideen abzubringen. Das bewahrt mich womöglich wirklich vor Schlimmerem. Da ich mich allerdings noch vor der Sanierung, und damit in der Entwurfsphase befinde, ist es für nichts zu spät und alles ist noch möglich. Was mir bisher in dieser Diskusion also noch fehlt, sind "wertvolle" Ratschläge. Insbesondere was mögliche Baustoffe mit Ihren Einsatzgebieten, Vor- und Nachteilen, und techn. Aspekten betrifft. Da ich mich täglich mit dem operativen Autobahnbau in NRW beschäftige, fehlt mir der entsprechende Wissensstand im Bereich Fachwerk. Ich würde mich konkret über mögliche Aufbaukonzepte von Außenwänden bedanken. Gerne unter Berücksichtigung der konservativen Baustoffe. Danke & Gruß

Das Rad neu erfinden ....

Sanierung eines Fachwerkhauses - Kombination aus Luxus, Moderne und Charme

07.09.2017, ist doch die Aufgabe eines jeden Ingenieurs, oder? Nein, es geht mir in diesem Fall nicht darum das Rad neu zu erfinden, sondern mit verfügbaren Werkstoffen (für mich evtl. sogar noch unbekannt) das für mich bestmögliche Konzet zu entwickeln und umzusetzten. Und um auf das zweite Kommentar zurück zu kommen: Natürlich bedarf es entsprechende Ausführungpläne. Aber was ist die Grundlage für diese? Genau, es sind Entwürfe und diese beruhen nunmal auf Ansätzen, die bis zur Endgültigkeit ausgereift werden. ... Ich möchte mir also im Vorfeld Gedanken machen, ich ich unter Berücksichtigung meiner Ansprüche mein Ziel bestmöglich erreiche. Sowohl in Bezug auf die vorhandenen Ausführungszeit, das Budget, etc. Nun zu den eigentlichen Punkten: - Ich stimme euch zu, dass man die Macken eines Fachwerkhauses in gewissen Teilen dulden muss - ungerade Wände zum Beispiel. Die Idee einer zweiten Haut lässt mich dennoch nicht los. Evtl. vergesse ich aber wirklich den Aspekt der "Zusatzreserven für die Statik". Wenn ich mir den Aufwand einer Aufarbeitung der Gefache, das Anbringen von z.B. Holzfaserplatten sowie das anschließende verputzen mit Lehm in Euro und Zeit aufaddiere, kann ich mir durchaus vorstellen, dass eine innere, zweite Haut aus bspw. Bims oder einem zweiten Ständerwerk preislich sowie zeitlich annährend gleichwertig ist. Habt ihr hier noch Anregungen welche Baustoffe auch bauphysikalisch in Frage kommen? Knackpunkt ist ja jedesmal der Taupunkt. 1) Dämme ich innen, hole ich mir den Taupunkt in die Wand...-> negativ. 2) Dämme ich außen passt der Taupunkt unter Umständen, verschwindet aber die Fachwerk Optik...-> negativ. 3) Dämme ich gar nicht... habe ich den Taupunkt theoretisch auch innen und kann diesen durch einen Kalk-/Lehmnputz "auffangen". Wenn ich jetzt innen eine Bimswand oder ein zweites Ständerwerk luftdicht an die Außenhaut vorsetzte, habe ich den Taupunkt doch je nach Aufbau auch auf der Innenseite. Also wie bei 3). Somit entstehen mir keine negativeren Eigenschaften als bei 3). Bei zuviel "Vorbau" von innen hole ich mir den Taupunk genau in die Wand. Das wiederum wäre negativ. Oder? -> Aus bauphysikalischer Sicht spricht also erst einmal nichts gegen eine nicht zu starke zweite Haut von Innen, oder? 5-10cm wäre mein Ansatz. Gruß Jan
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