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Könnte interessant sein

Scheunenabriss in Hessen

25.09.2012, Hallo, ich bin im Raum Wiesbaden tätig. Handelt es sich beim Fachwerk um Nadelholz oder Eiche? Ein, zwei Bilder per mail wären nett. Weitere Details könnten wir bei einem Ortstermin klären. Gruß, Detlef

@ Für welchen Einsatz genau?

Suche Roggenstroh

11.04.2008, Hallo Udo, Als Strohdoggen gedacht, unbewittert. Klingt ja schon mal vielversprechend. Das wäre ganz nett, wenn Du da mal nachfragst, ob Dein Bauer noch was hat. Es sollte aber schon loses Roggenstroh sein! Detlef

Dampfsperre oberhalb der Dämmung?

Dampfsperre oberhalb der Dämmung?

15.12.2007, Lieber Willi, Dein Zimmermann hat aus seiner gutgemeinten Überzeugung gehandelt, die Dampfsperre nicht zu beschädigen, um Luftdichtheit zu gewährleisten. Das ist auch durchaus wichtig und richtig. ABER: Dein Zimmermann hat die Funktion der Dampfbremse/-sperre leider nicht verstanden und sie deshalb an der falschen Stelle eingebaut! Wie Du richtig beschrieben hast, soll die Dampfsperre für eine sogenannte Luftdichtung sorgen. D.h. im Klartext: sie soll verhindern, daß die in der Raumluft enthaltene Feuchtigkeit ungehindert in die Dämmung diffundieren kann und dort ggf. Bauschäden durch Feuchtekondensation anrichtet. Mit der Platzierung der Dampfsperre auf der Kaltseite der Dämmung erreicht man genau das Gegenteil: Die Raumfeuchtigkeit kondensiert zu 100% an der Dampfsperre und führt in der Heizperiode innerhalb kürzerster Zeit in der Dämmung zu massivem Schimmelbefall und Bauschäden. Eine Perforierung der Dampfbremse durch Klammern, Schrauben oder Nägel auf vollflächigem Untergrund (z.B. OSB) beeinträchtigt erfahrungsgemäß nicht ihre Funktionalität (Formschluß ist gewährleistet). Feuchteschäden können i.d.R. erst durch größere Löcher oder mangelhafte Verarbeitung entstehen. Schönen Gruß an Deinen Zimmermann von einem Kollegen. Detlef Rien

Hallo Eric,

Innendämmung einer bereits "gedämmten" Dachschräge

11.05.2007, da habe ich einiges falsch verstanden. Mit den jetzt noch vorhandenen Materialien im Dach kommst Du im Gefach auf einen U-Wert von ca. 0,5. Wenn Du planst, in ein paar Jahren das Dach sowieso vernünftig zu sanieren, stellt sich die Frage von Aufwand/Kosten und Nutzen weiterer Maßnahmen. Wenn Du den Dachraum noch länger als 4-5 Jahre bis zur Sanierung nutzen willst, solltest Du allerdings die vom Berater empfohlenen 5-8 cm zusätzliche Dämmung und eine luftdicht verklebte Dampfbremse sd-Wert=2,0 m einbauen. Dann kommst Du auch auf einen akzeptablen U-Wert im Gefach von ca. 0,25. Viel Erfolg, Detlef

Hallo Eric,

Innendämmung einer bereits "gedämmten" Dachschräge

11.05.2007, zuersteinmal die Frage welche Art der Nutzung ist denn für den Dachraum gedacht? Aus Deiner Beschreibung vermute ich, daß der Raum als Wohnraum genutzt werden soll. Sehr interessant, was Dir der "Dämmberater" da rät. 5 cm Mineralwolle-Dämmung plus 2-3 cm zwischen der Traglattung ist für einen Wohnraum unterm Dach eine Katastrophe. Das war technischer Stand vor 20 Jahren. Die Aufdopplung um auf eine vernünftige Dämmstärke zu kommen, ist schon der richtige Weg, aber die Dämmstärke sollte min. 16cm besser 20 cm betragen bei WLG 040. Sonst gibts unerträgliches Barackenklima. Eine Zellulosedämmung bietet aufgrund des recht hohen spez. Gewichts einen deutlich besseren sommerlichen Wärmeschutz als Mineralwolle oder Polystyrol. Wichtig, um Zellulose einblasen zu können: außenseitig für Winddichtung sorgen z.b. mit einer Holzweichfaserplatte, innenseitig für Luftdichtung mittels Dampfbremse. Darauf kommt innen dann die Traglattung und dann Deine Gipsplatte oder alternativ auch eine Holzweichfaserplatte und die mit Lehm verputzen. Viel Erfolg, schöne Grüße Detlef
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