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Alle 15 Kommentare von Metal Mickey

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Sichtmauerwerk

Alte Wand zu neuem Glanz verhelfen, aber wie bzw. womit?

14.06.2019, Hallo, es kommt darauf an, wie stark das Mauerwerk bewittert wird (Wetterseite, Dachüberstand, Spritzwasser) und ob die Härte und Ausführung der Verfugung auf die Steine abgestimmt sind. Früher hat man die am heißesten und härtesten gebrannten Ziegel für das Sichtmauerwerk verwendet. Für mich sehen die Steine Deiner Wand nicht danach aus. Daher solltest Du einen relativ "weichen" Mörtel verwenden. Gruß, Mark

Wieder Verputzen

Alte Wand zu neuem Glanz verhelfen, aber wie bzw. womit?

14.06.2019, Da stimme ich zu: Die Wand sollte wieder verputzt werden. Eine Grundierung, wie etwa Tiefengrund, ist nicht nötig. Genauso wenig wie eine abschließende Versiegelung. Allen losen Putz würde ich zuvor entfernen. Da in einigen Fugen schon gehörig Material fehlt, würde ich diese zuvor neu ausfugen. Wenn also alles vorbereitet, der alte Putz entfernt ist und das Gerüst steht, würde ich einen Gartenschlauch mit lockerem Strahl zur Hand nehmen. Damit fängt Du oben an und schwemmst den losen Sand/Staub aus den Fugen und von den Steinen. Ohne Druck, so kurz und schonend, wie möglich. Jetzt hast Du eine saubere und noch feuchte Wand. Beste Voraussetzungen, gleich mit dem Ausfugen zu beginnen. Der Mörtel sollte erdfeucht sein und beim Einbringen mit dem Fugeisen (mit einem Streich) gut verdichtet werden. Wenn der Fugmörtel abgebunden hat (nach Tagen bzw. Wochen, je nach Art) kannst Du die Wand verputzen (lassen). Gruß Mark

Feine Dielen

Neuer Dielenboden - für mich eine Katastrophe

12.05.2019, Hallo, die Dielen sind quasi astfrei. Eine feine Sortierung, wie man sie nicht an jeder Ecke zu kaufen bekommt. Flecken bzw. Bereiche, die so "wolkig" schimmern, können vorkommen. Die Risse würde ich aber nicht als normal ansehen. Wir haben 3 Räume mit neuen Kiefern-Dielen ausgestattet (2 davon in ähnlicher Breite, wie bei Dir), aber nicht einen einzigen Riss im Holz. Die Fugen Deines Bodens sind für eine frische Verlegung doch ziemlich auffällig. Wurde das Holz vielleicht falsch gelagert? Hat es zwischenzeitlich Feuchtigkeit aufgenommen und ist dann bei Dir nach der Verlegung wieder stärker getrocknet? Gruß, Mark

Auch Lärchenholz vermodert

Schuppen in Holzbauweise an Hecke

10.05.2019, Hallo, damit das (Lärchen-)holz beständig ist, muss es immer wieder zügig trocknen können. Mit einer dichten Hecke davor besteht das Risiko, dass das Holz lange nass bleibt und dann schnell modert. Da kommen aber noch andere Faktoren dazu: Ist es die Wetterseite? Wie gut wird die Wand durch einen Dachüberstand geschützt? Und da ich schon am klug daherreden bin: Natürlich darf der Nachbar eine Hecke an der Grundstücksgrenze haben. Die Mindestabstände sind im Nachbarschaftsrecht geregelt. Der Mindestabstand bezieht sich auf den Stamm / Mittelteil des Strauchs. Gruß, Mark

Aufbau

Dämmung über dem Gewölbekeller

02.05.2019, Hallo Laura, zu diesem Thema gibt es schon einige Beiträge hier im Forum. Unter Lesestoff finden sich anschauliche Dokumente über Gewölbe, Decken und einen modernen Ansatz eines Aufbaus, die Herr Böttcher verfasst hat. Du hast kein Bild vom Gewölbe angehängt und auch nicht beschrieben, wie die Nutzschicht des Bodens aussehen soll. Ich nehme an, es handelt sich um ein Tonnengewölbe, darüber Sand, Schutt und/oder Schlacke. Darin eingebettet sind die Lagerhölzer. Auf diesen wiederum waren/sind Weichholzdielen verschraubt. Wenn alles ganz neu aufgebaut werden soll mit einer 10 cm starken Dämmschicht, würde ich so vorgehen: Allen Schutt raus und Gewölbeoberseite reinigen. Die Zwickel mit (Leicht-)Beton ausfüllen (bis knapp unter Scheitelhöhe). Nun hat man eine stabile Auflagefläche für die Unterkonstruktion. Die (oberen) Lagerhölzer (bei Dir: 80-100 mm Stärke, in 50 cm Abstand) sollten den Gewölbescheitel überspannen (nicht berühren). So haben wir das auch realisiert. Könnte es Probleme mit Feuchtigkeit geben, dann eine hochwertige Folie unter die Unterkonstruktion. Wichtig hierbei: Überlegt kaufen und auch einer Geruchsprobe unterziehen (EPDM z.B. kann ganz schön stinken). Zwischen die Lagerhölzer kann eine mineralische Schüttung nach Geschmack (diese muss ja dann nicht mehr druckfest sein) eingebracht und diese plan abgezogen werden. Nun würde ich wieder Massivholzdielen aufschrauben . Wenn möglich in einer Dicke > 25 mm. Gruß Mark

Marihuana-Geruch

„Gras“-Geruch bei Sonneneinstrahlung

21.04.2019, hört sich ja garnicht so übel an. Läuft durch dieses Zimmer ein gemauerter Schornstein? Dieser könnte versottet sein, ohne dass man es am Putz sieht. Kennst Du den Geruch alter Bahnschwellen aus Holz? Diese wurden in den 80ern auch gerne auf Kinderspielplätzen recycled. Dieser Geruch ist sehr charakteristisch und würde auf teerhaltige Holzschutzmittel (Carbolineum) hinweisen. Gruß Mark

Farbunterschiede

Dielenböden (Kiefer) Farbunterschiede und Schleifspuren nach Abschleifarbeiten

18.04.2019, Hallo, Erfahrungsgemäß geben sich die Farbunterschiede durch den Einfluss von Tageslicht (der gesamte Kiefernboden, insbesondere die helleren Stellen, wird nachdunkeln und sich angleichen). Die groben Schleifspuren würde ich aber so nicht akzeptieren. Gruß, Mark

Ursache

Riss in Kappendecke

11.04.2019, Hallo Küstenkind, Wahrscheinlich wird ein Experte nur vor Ort die genaue Ursache und Art der Bewegung feststellen können. Mich würde aber freuen, wenn Du das Ergebnis der Untersuchungen hier im Forum teilen würdest. Viele Grüße Mark

Trocknung

Seriöser Anbieter für Mauertrocknung gesucht

04.04.2019, Hallo Anna, dem Bild nach zu urteilen, sieht die Wand doch ganz gut aus. Wir hatten unser Haus mit einem überlaufenden Fallrohr übernommen. Mehr als zwei Jahre lief Regenwasser die Fassade herunter. Nachdem wir den Schaden behoben hatten, zog sich die Trocknung über ein ganzes Jahr hin, trotz Rekord-Sommer. Damit will ich sagen, dass es sich lohnen könnte, mit Maßnahmen zu warten und die Wand erst einmal unverputzt trocknen zu lassen. Gruß Mark

Die Frage ist doch,

Dielenboden-Patient !

23.03.2019, ob der Boden für Dich erhaltenswert erscheint. Sicher, es liegt erst einmal nahe, einen alten Dielenboden aufarbeiten zu wollen. Das haben die Vorbesitzer unseres Hauses auch getan. Auf den ersten Blick schauen die Böden auch sehr attraktiv aus, gerade wegen der Patina. Trotzdem haben wir begonnen, die Böden zu erneuern und sind sehr zufrieden damit. Das hat verschiedene Gründe: Die Dielen hatten teils sehr breite Fugen, waren an verschiedenen Stellen schon sehr dünn, geschüsselt oder von unten zerfressen. Dazu kam noch ein modriger Duft. An Deiner Stelle, würde ich das mal durchrechnen. Für ein Schlafzimmer, dessen Boden nicht strapaziert wird, reichen gegebenenfalls auch günstigere Weichholzdielen, die man dann optisch ansprechend verlegt. Dabei könntest Du den Boden auch etwas begradigen. Gruß Mark
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