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Hi pope

Neuer Fußbodenaufbau über alten Dielenboden -> Anknüpfung an alten Threat

10.08.2021, Sorry das ich jetzt erst zum schreiben komme. Vor dem Urlaub war bei mir letzte Woche Land unter. Ich hatte deinen Beitrag erst am nächsten Tag abends gelesen, aber bereits vormittags eine Entscheidung treffen müssen. Das Sägewerk macht nämlich Urlaub und ich konnte nur an diesem Tag noch einen Auftrag aufgeben. Somit muss ich jetzt mit der Variante Unterkonstruktion aus KVH arbeiten. Ich habe einen erfahrenen Zimmermann an meiner Seite, der mir schon abgeraten hat den Höhenausgleich der UK mit Holz zu machen, was auf der Stirnseite steht. Also schneiden wir es in Faserrichtung auf die notwendige Höhe, oder nehmen passendes anders Holz. Er ist zuversichtlich das wir das sehr stabil hinbekommen. Als Zwischenschüttung, habe ich die nicht druckbelastbare Perlitschüttung bestellt und als Rieselschutz das Kraftpapier welches ich mit Lehmkleber verkleben werde. Mal sehen wie das wird. Wir sind gespannt. Danke Dir für alle Tips! Es geht weiter. Lieben Gruß jenar

Dielen werden nur geölt :)

Neuer Fußbodenaufbau über alten Dielenboden -> Anknüpfung an alten Threat

03.08.2021, "Wie zeigen sich denn die Unebenheiten? Sind das eher Mulden innerhalb einer an sich in Waage befindlichen Betonplatte oder hat die Platte als ganzes ein Gefälle?" >> Das sind eher Mulden. Die Betonplatte ist im gesamten waagerecht. Die Mulden sollten (meines Erachtens nach) tatsächlich alle von den Wasserpfützen kommen. 3 Ecken des Raumes haben fast die gleiche Höhe mit minimalen Unterschied von 5mm. Nur die Ecke wo die Tür ist, zu der ich mich hin rausgearbeitet hatte, ist mit 2cm mehr, etwas Höher. Da hatte ich den Rest der Betonbrühe hingeschoben und versucht abzuziehen. Das wäre dann auch die höchste Stelle momentan. In der Raummitte ist es durch die Mulden gleichmäßig uneben, aber mit dem bloßen Augen nicht zu sehen. Der Lasermesser offenbart es halt doch. "Wieviel Aufbauhöhe hast Du denn bis Oberkante der Unterkonstruktion zur Verfügung bzw. musst Du überbrücken?" >> Also Meterriss abzüglich 2cm Dielenstärke macht an der niedrigsten Stelle des Raumes 9cm Aufbauhöhe der Unterkonstruktion und an der höchsten Stelle des Raumes 7cm Aufbauhöhe der UK. Über das örtliche Sägewerk könnte ich das getrocknete KVH recht "günstig" beziehen. Das wäre dann vermutlich sinnvoll in 4x6cm zu wählen. Abstände quer zu den Dielen hätte ich jetzt mal auf 50cm gewählt. Stoßkanten der Dielen zwischen den 50cm würde ich dort nochmals unterbauen. Es handelt sich um Systemdielen Eiche Massiv. Dimensionen 2cm Stärke x 14cm Breite und zwischen 50cm und 220cm Länge, die wie mir scheint immer in 10cm Schritten geschnitten ist. Umläufig haben sie Nut und Feder sowie eine Fase. "Wenn Du die Lattenvariante wählst, ist es wichtig, dass die Unterbauklötze fest mit der UK verbunden werden, z.B. durch Stichschrauben, weil die sonst durch minimale Federbewegung beim Drüberlaufen im Laufe der Jahre unter der UK wegwandern." >> Ja, das würde ich auf jeden Fall machen. Das hatte ich in dem Video von Herrn Greef bereits mal gesehen. https://www.youtube.com/watch?v=7YNeBJNaVmY (bei 10:14) Spricht etwas dagegen Abschnitte des KVH als Unterbauklötze (in passender Länge geschnitten) zu nehmen. Es wäre dann ja die Stirnseite. Ich würde die Auflagefläche zum Betonboden vielleicht noch mit Streifen einer Wasserundurchlässigen Folie unterlegen. Falls das keinen Sinn machen würde, aber auch nicht. Für die Perlit Schüttung, gibt es da Empfehlungen? Es muss ja eigentlich nicht Druckbelastbar sein. Denn dann würde ein Produkt für 12€/100L reichen wie das hier: https://www.bausep.de/bausep-daemstoffschuettung-100-ltr.html Ein druckbelastbares kostet dann gleich 45€/100L https://hbc-solution.at/product/thermo-plan-100-l-pe-sack/ Menge wäre für 28m² und im Mittel 8cm Füllhöhe (28m² * 0,08m = 2,24m³). Abzüglich dem Volumen der Unterkonstruktion. Die Literangaben auf den Säcken sollte doch gleichzusetzen sein mit dem errechneten Volumen der aufzufüllenden Zwischenräume? Da könnte ich mir ja den Bedarf leicht zusammen rechnen. Ich geh mal zwischen 20 und 25 Säcken aus. Da wäre das 12€/100L Produkt natürlich... äh... attraktiver :D. Den Rieselschutz (als Kraftpapier) schaue ich mir mal genauer an. Danke für den Tip! Dieses hier sieht interessant aus: https://www.hanffaser-shop.de/shop/roh--kraft--papier/ Vielen Dank schonmal Lieben Gruß jenar

Holzfaserplatten sind eine gute Option

Neuer Fußbodenaufbau über alten Dielenboden -> Anknüpfung an alten Threat

31.07.2021, Hallo pope, diese Holzfaserplatten fand ich auch ganz interessant und ich hatte mir da welche von diversen Herstellern angeschaut. Die von DHD sind eine sehr gute Wahl denke ich. Das die ganzen Dielen da quasi schwimmend drauf lagern, hätte den Vorteil das kein Hohlraum drunter verbleibt und die Resonanz des Bodens so gering wie möglich ist. Bin tatsächlich sehr angetan von dieser Lösung. Etwas erschwert die Sache: Da der Beton sehr flüssig angeliefert wurde , war ein abziehen so nicht möglich. Es sind durch Wasserpfützen dann doch Unebenheiten entstanden, die sich auf den gesamten 28m² so zwischen 1 bis 2 cm abspielen. Optisch wirkt er sehr gerade, aber mit dem Lasermessgerät offenbart sich dann doch die eine oder andere Unebenheit. Bin mir nicht sicher ob und wie das mit den Holzfaserplatten praktikabel auf die gleich Endhöhe zu bringen ist. Das würde nämlich einen unteren Aufbau bedürfen der sich im Bereich von 9-11cm abspielt um diese 1-2cm Unebenheiten auszugleichen Deswegen dachte ich mit einer Unterkonstruktion aus KVH, die man "relativ" einfach mit Holzplättchen in der Höhe varieren könnte, um eine gleiche Höhe zu erreichen. Ähnlich dem auf diesem leider in der Qualität etwas schlechtem Foto: https://www.havelland-diele.de/wp-content/uploads/2020/04/Dielenboden_Unterkonstruktion394.jpg Aber vielleicht ist das nicht so richtig zielführend, denn..... ...ich hätte noch eine weitere Frage bzw. einen Gedanken der mich umtreibt. Unter folgendem Forenlink wird auf ein Problem eingegangen das zwischen einer Katja Sprint Folie und dem Betonboden ein Modergeruch (durch Feuchtigkeit und dadurch zwangsläufig organische Zersetzung und dann wohl sicher auch Schimmel) entstanden ist. https://www.fachwerk.de/fachwerkhaus/wissen/katja-folie-184272.html Das wäre für mich das worst case scenario das auftreten könnte. Sollte also bei meinem Aufbau so etwas passieren, müsste alles wieder bis zum Betonboden raus. Das versaut einem dann nicht nur den Tag, sondern vermutlich gleich nen ganzen Monat. Nun ist es bei mir kein Keller, sondern eher so etwas wie ein nicht unterkellertes Hochparterre/EG. Und in dem obigen Forenbeitrag wird nicht darauf eingegangen ob unter der Betonplatte im Keller noch eine zusätzliche Feuchtigkeitssperre samt Glasschaumschotter oder ähnlicher Dämmung ist. Vielleicht ist mein Aufbau ausreichend das keine Feuchtigkeit aufsteigen kann und in den darüber befindlichen weiteren Aufbau weitergeben wird. Mein Eindruck ist, das es trotz all dem Regen und der feuchten Witterung die wir grad haben, von unten nicht feucht ist. aber vielleicht kann man das auch gar nicht ohne weiteres so feststellen. Ich kuck ja manchmal auch in den Spiegel und denk mir so schlimm sieht es ja gar nicht aus und man fühlt sich aber trotzdem nicht so fit :D Ich hab den momentanen Istzustand (vom Bodenaufbau) mal als Skizze angehängt. Gäbe es denn da nicht noch eine weitere Möglichkeit? Zum Beispiel das man nicht direkt auf dem Betonboden mit organischen Material aufbaut, sondern erst eine "Ausgleichschüttung" aus mineralischen (hoffentlich ökologisch gesundheitlich unbedenklichen) Material einbringt und darauf erst die Holzfaserplatten und Dielen aufbaut? Also so das die letzte eventuell doch noch aufsteigende Feuchtigkeit, mit dieser letzten mineralischen Schüttung (z.B. mangels Kapillareffekt oder Hydrophobie), daran gehindert wird in den obigen organischen Holzaufbau vorzudringen. In diesem Forenbeitrag wurde ähnliches erörtert. https://www.fachwerk.de/fachwerkhaus/wissen/sand-daemmung-51636.html Es gab (u.a.) den Vorschlag einer Schüttung aus Kalksplitt. Vielleicht gibt es da ja was sinnvolles. Die Holzfaserdämmplatten finde ich sehr interessant. Nur direkt auf dem Betonboden verursacht es mir Bauchschmerzen. Ich danke Dir und auch allen anderen schonmal für die Zeit alles zu lesen und mir zu schreiben. Das ist nicht selbstverständlich und das schätze ich sehr. Aber um so ein Fußbodenaufbau schadstofffrei und ökologisch hinzubekommen, braucht es Rat von sehr erfahrenen Menschen. Lieben Gruß jenar

EPDM Folie?

Neuer Fußbodenaufbau über alten Dielenboden -> Anknüpfung an alten Threat

31.07.2021, Hallo nochmal, ist den eine Dampfsperre bei diesem Aufbau überhaupt notwendig? 5. Betonboden 15cm 4. Schrenzlage PE Folie 3. Glasschaumschotter 10cm 2. Geofließ 1. Geebnetes Erdreich Falls ja, wurde bereits im Vorfeld mal die EPDM Folie vorgeschlagen. Diese soll ja hübsch ökologisch, frei von Ausdünstungen und geruchlos sein was ein Vorteil wäre. Hätte mir da jemand eine Produktempfehlung? Ich finde da nur Produkte zur Dachabdichtungen, Mauerwerksabdichtung oder Produkte für den Teich Bau. So richtig für den Fußboden für den Innenbereich, konnte ich da nichts finden. Oder Vorschläge zu Alternativen was ich an Folien nehmen könnte? Vielen Lieben Dank jenar

Fußbodenaufbau kann weiter gehen.

Neuer Fußbodenaufbau über alten Dielenboden -> Anknüpfung an alten Threat

28.07.2021, HalliHallo, die Wände sind nun mit selbst hergestellten Kalkputz verputzt, Feinputz oben drauf und mit Sumpfkalkschlämme geweißelt. Das Ergebnis ist recht hübsch geworden, auch wenn die alten Meister das sicher besser konnten. Nun könnte der Eichendielenboden eingebaut werden. Die Eichendielen sind bereits da. Ich organisiere gerade KVH für den Unterbau. Ein Frage habe bzw. Empfehlung suche ich. Und zwar ist der bisherige Aufbau folgendermaßen: 1. ebener Erdboden 2. Geofließ 3. Glasschaumschotter 4. Schrenzlage aus PE Folie 5. Beton in 15cm stärke mit nun komplett verputzten Rändern nun soll ja noch eine Folie dazwischen kommen und der weitere Aufbau folgendermaßen oben drauf: 6. Folie 7. Unterkonstruktion aus KVH 8. In den Zwischenräumen Dämmung 9. Dielen Nun wäre meine Frage welche Folie ich da nehmen könnte. Muss es eine Dampfsperre oder kann es eine Dampfbremse sein? Falls es eine Dampfbremse sein kann hätte ich eine aus Fadenverstärkten Kraftpapier die sehr ökologisch ist (also kein Plastik und/oder Weichmacher enthalten). https://www.isocell.com/de-de/produkte/produkt/oeko-natur Verwendungszweck wäre für: Für Boden, Wand, Decke und Dach im Innenbereich. Darauf würde ich das KVH als Unterbau der Dielen aufbauen mit folgender Zwischendämmung in entsprechender Stärke: https://www.steico.com/de/produkte/daemmung/gefachdaemmung/flexible-daemmmatten/steicoflex-038 Würde das funktionieren, oder brauche ich eine andere Dampfbremse / Dampfsperre? Die Dämmung wäre eher um die Hohlräume zu füllen und dadurch weniger Resonanz entsteht. Wärmedämmung ist als Bonus zu betrachten. Trittschall nach unten/links/rechts/oben komplett irrelevant. Vielleicht hat jemand Erfahrungen um mir zu bestätigen das man es so machen kann, oder bessere alternativen als Vorschlag. Wichtig ist keine chemische Belastung einzubringen, da meine Multiple Chemikalien Sensibilität mir sonst einen Strich durch die Rechnung machen würde. Ich danke schonmal im Voraus Lieben Gruß Jenar

Mal sehen wie es wird

Feinputz oder ähnliches auf Kalkputz mit rauer Oberfläche

28.04.2021, Hallo Pope, Hallo Karl-Heinz, die alten Techniken find ich ja sehr interessant. Danke für eure Tips! Man kommt ja neben dem arbeiten nicht immer gleich zu was und hatte es erst jetzt geschafft da mal eingehend zu lesen und recherchieren. Ich denke auch die Meinungen werden immer auseinandergehen was das beste ist was man machen kann. Hängt ja auch noch vom persönlichen Anspruch ab. Folgendes Video fand ich sehr interessant: https://m.youtube.com/watch?v=FG8Lz41bgaY Ich würde einen Feinputz auf diese Weise mal versuchen herzustellen: 1-2 Teile Quarzsand 1-2 Teile Marmormehl 1 Teil Sumpfkalk Danach mit einer Kalkschlämme streichen: 3 Teile Sumpfkalk 4 Teile Marmormehl 3-4 Teil Wasser Wie der Herr Greef in dem Video sagt, man muß halt probieren und mal kleine Teststellen anlegen. Finde das sehr spannend. Dachte mir das wenn es beim Kalkputz schon so gut funktioniert hat, wird sich der Oberputz bestimmt auch bewerkstelligen lassen. Vorm auftragen des Feinputzes wird gut vorgenäßt. Auf fertige Sackware wollte ich eigentlich verzichten. Hat zwei Gründe. Oft sind Zusatzstoffe drin (z.B. Zement oder ähnliches glaub erkennbar an „hydraulisch“ im Namen) und ein weiterer nicht unerheblicher Grund sind die Kosten. Allein für den Kalkputz war neben Wasser nur Sand aus dem Sandwerk und Weißkalkhydrat vom Baustoffhandel notwendig. Fertige Sackware wäre teurer gekommen. Die Putzschienen sind tatsächlich verzinkt aus Stahlblech. Werde alle weiteren Räume anders verputzen, so das ich die rausnehme und die Löcher im Nachhinein verschließe. Den nun fertige Raum lass ich erstmal so. Zum einen ist der Kalkputz schon sehr fest ausgehärtet und zum anderen hoffe ich darauf das mit einer sehr geringen Luftfeuchtigkeit später im Raum (ist ja kein Keller) und einer vom Sauerstoff hermetisch abgeriegelten Oberflächen sich kein Rost bilden kann. Falls doch, werde ich dann in den sauren Apfel beißen und die Schienen entfernen. Ich bedanke mich für eure Hilfe! Ich werde berichten wie es klappt. Lieben Gruß Jenar

Hab’s wieder Nass gemacht...

Neuer Fußbodenaufbau über alten Dielenboden -> Anknüpfung an alten Threat

03.03.2021, und lass es jetzt noch abgedeckt mit Baufolie liegen. Es hat doch ziemlich auffällig gezischt als ich Wasser drauf geschüttet hab. Hatte den Eindruck es tut dem Boden gut. Ich hätte auf mein Gefühl hören sollen und die Folie noch eine Weile drauf lassen. Na mal schauen ob das jetzt noch was bringt. Bin gespannt. Als nächstes soll eine Folie oder Dichtschlemme drauf. Tendiere momentan doch zu Folie, weil ich befürchte eine Dichtschlemme hält da eher nicht mehr drauf. Ich hatte ja die Erwartung das die Oberfläche der neuen Bodenplatte so (oder so ähnlich) wird wie die der alten Bodenplatte im Eingangsbereich und im Bereich Küche/Bad. Das ist sehr fester grauer Beton wie sie alte Waschküchen haben. Da reibt oder sandet gar nichts ab. Deswegen wird es vermutlich Folie werden damit etwaiger Staub sich nicht durch die Dielen arbeiten kann. Darauf dann die Lattung mit dazwischen Holzfaserplattenisolierung (o.ä.). Darauf kommen die Dielen. Davor kommt aber Kalk/Sandputz an die Wände. Aber das ist eine andere Baustelle:) ...bin gespannt. Lieben Gruß und Danke für die Ratschläge! Jenar

Endlich drin

Neuer Fußbodenaufbau über alten Dielenboden -> Anknüpfung an alten Threat

02.03.2021, Hallo, da sich alles etwas verzögert hat, komme ich erst jetzt dazu zu schreiben. Der erste Liefertermin konnte aufgrund Fehlkommunikation seitens des Transportbetonunternehmens nicht durchgeführt werden. Um es kurz zu machen, es brauchte eine Straßensperrung seitens Stadt (weil ja unser Hof nicht befahrbar ist) und dazu Bedarf es die Beauftragung eines Verkehrssicherungsunternehmens. Das dauert alles. Und kostet. Aber nun ist es passiert und seid 10 Tagen ist der Boden drin. Ungefähre Dicke ist nun 15cm. Das hat ganz gut funktioniert mit 4 Leuten, Rüttelflasche und Abzieher. Den Schlauch zu bewegen ist sehr anstrengend. Um es am Schluss gerade zu bekommen, hatte ich den Eindruck das es mit der Rüttelflasche am einfachsten geht. Die Rüttelflasche in kurzen Abständen eintauchen und etwaige Luftblasen raus vibrieren. Beim rausziehen vorsichtig vorgehen, so das kein kleiner Hügel stehen bleibt. Der Beton war sehr flüssig, das war hilfreich, obwohl ich den Eindruck hatte, das oben auf es fast zu sehr flüssig war. 24h später konnte man vorsichtig drauf gehen um es abzudecken. Mit Rücksprache des Transportbetonunternehmens hab ich die Abdeckungsfolie (Rest der Schrenzlage / Baufolie) 4 Tage lang drauf gelassen. Danach hieß es man könne mit weiteren Arbeiten, wie Kanten verputzen beginnen. Endgültige Aushärtung ist nach 4 Wochen beendet. Jetzt fällt mir aber auf das die Oberfläche sehr stark abkreidet. Das ist natürlich alles sehr staubig und keine angenehme Sache. Ist das normal? Vielleicht hätte die Abdeckungsfolie doch länger als 4 Tage drauf bleiben müssen? Ich hatte den Eindruck das es wirklich sehr flüssig oben drauf war, als wir den Beton dann drin hatten und alles nivelliert war. Beim abdecken, 24h später, hatte es eine Konsistenz wie Creme oder Schlacke. Sollte ich nochmal wässern und nochmal abdecken, jetzt nach 5 Tagen nachdem die Folie runter ist? Ich denke ja das würde nichts ändern. Ich hab schon gelesen das Betonfußböden versiegelt werden, damit sie nicht absanden, aber auf solch einem staubigen Untergrund (ähnlich wie Kreide) hält doch auch keine Versiegelung? Dachte mir auf dem eigentlich sehr geraden Boden nun direkt Aufzubauen. Also Folie, Isolierung, Dielen. Aber wenn das da drunter so kreidig/staubig ist bin ich mir nicht sicher ob das so einfach gemacht werden kann. Welche Möglichkeiten bieten sich denn mir hier? Wie bekomme ich am besten die kreidige Oberfläche weg? Wegkehren ist nicht ganz einfach. Oder kann ich einfach Estrich drauf gießen? Ob das dann hält? Ist die Oberfläche des Estrichs dann auch so kreidig? Ein riesiges Fragezeichen schwebt auf dem Kopf. Lieben Gruß jenar

Rüttelflasche ist besorgt...

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01.02.2021, ....also vorhanden. Ich seh schon das ist nicht ganz trivial. Der Beton kommt über eine Pumpe ins Haus. Konsistenz klär ich heute. Ich höre mir die Empfehlungen vom Lieferanten auch mal an. Das mit den Abziehern ist eine gute Idee. Werde das mal so vorbereiten. Ich befürchte das es nicht einfach werden wird. Aber das ist es nie, wenn man sowas das erste mal macht. Wird schon klappen. Sollte es nicht richtig glatt werden werden ist es nicht tragisch, da eine dünne Ausgleichschicht Estrich drüber gegossen werden könnte. Und es kommt ja sowieso der Dielenboden oben drauf. Aber wäre natürlich schön wenn es kein Gebirge ergibt. Es bleibt spannend.:) Vielen Dank für deine Tipps Lieben Gruß jenar

Ja, den Verdacht hatte ich auch...

Neuer Fußbodenaufbau über alten Dielenboden -> Anknüpfung an alten Threat

29.01.2021, obwohl wir mit einer 80kg Rüttelplatte unter den vom Hersteller des GSS empfohlenen 100kg waren. Mit einer kleineren ist es sicher um einiges einfacher in kleinen Räumen. Vielleicht bezieht sich die Empfehlung vom Hersteller auf große Areale wie die gesamte Bodenplatte eines Hauses. Ich würde beim nächsten mal definitv versuchen mit einer kleineren zu arbeiten. Nun ist die Schrenzlage drin und die Stahlarmierung ist eingebracht. Nächste Woche kommt der Transportbeton. Ich werde noch ein Vibrationsgerät auftreiben um den Transportbeton in die letzte Ritze fließen zu lassen. Gibt es eine gute Möglichkeit die Oberfläche zu begradigen? Große Abzieher oder ähnliches? Ich habe von dem Tip gehört an einer Stelle die Oberfläche mit einem Holz in Schwingung zu bringen und über kurz oder lang breitet sich die Schwingung über die gesamte Fläche aus und begradigt Sie automatisch. Kann das klappen? Ich hatte vorgesehen sobald es hineingeflossen ist die Oberfläche mit der restlichen Folie abzudecken die von der Schrenzlage übrig ist. Hatte gelesen das es mindestens die ersten 7 Tage abgedeckt bleiben soll und eher feucht gehalten werden muss um gegen Risse vorzubeugen. Mal sehen wie das klappt. Lieben Gruß jenar