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Hallo Matthias,

Zwischensparrendämmung mit undichter Holzverschalung

28.07.2006, in Deinem Fall würde ich die Arbeit auf mich nehmen und das komplette Dach ( Ziegel ) abnehmen. Anscheinend sind keine Doppelfalzziegel verwendet worden und das Problem bekommst Du nur mit einem intakten , regensicherem Unterdach in den Griff. Deine Idee mit PU-Schaum lässt allenfalls die Herzen der Hersteller höher schlagen. Zum Thema Dämmung würde ich folgenden Vorschlag machen; Sparren seitlich aufrippen mit 50/200 mm Dielen , Dämmung 180 mm einbringen. In Deinem Fall ist das Problem die Pappe. Da diese nicht Diffusionsoffen ist brauchst Du mind. 20 mm Belüftung. Besser wäre mehr. Kurzum ; Du solltest vielleicht einen Zimmermann mit ins Boot nehmen um die ganze Geschichte professionell über die Bühne zu bringen. Mit Sicherheit kannst Du auch ein paar Dinge als Eigenleistung erbringen. Einfach fragen. Grüße aus dem Schwobaländle

Schnee rieselt ......

Zwischensparrendämmung mit undichter Holzverschalung

27.07.2006, ...durch vorhandene Pappe ? Also erstmal würde ich mir Gedanken darüber machen wo denn der Schnee herkommt. Wenn bei einem gedeckten Dach plus Dachpappe Feuchtigkeit in jeder Form eindringen kann muss es eine undichte Stelle in einer oder beiden Dachschichten geben. Zuerst würde ich nach der Ursache suchen und diese dann beseitigen ( Löcher etc. ). Bei der Holzschalung handelt es sich wohl um einfache Bretter ohne N+F. Wahrscheinlich ist die Schalung mit einer gewissen Holzfeuchte aufgebracht worden und ist im Laufe der Zeit einfach geschwunden. Ist aber ganz normal. Welchen Querschnitt haben denn die Sparren ? Möchtest Du mehr oder weniger investieren bei der Dämmung ?
17.06.2006, jemand etwas falsch verstanden. Ein blinder Stoß im Balkenfeld kann natürlich ausgeführt werden. Die Platten müssen eine entsprechende Stärke haben und umlaufend Nut und Feder besitzen und eine Bauaufsichtliche Zulassung haben. Desweiteren müssen die Platten im Stoß versetzt werden. Das erreicht man , indem man mit dem Abschnitt der vorigen Platte wieder in der nächsten Reihe beginnt. Damit wäre die Statik gewährleistet und die Scheibenwirkung ist auch nicht beim " Teufel " . Noch kurz zum Thema Verschnitt; wer um Gottes Willen plant denn eine Balkenlage oder gar eine Zangenlage nach der Plattengröße ? Und außerdem ist bei stumpfen , genagelten ( oder geschraubten ) Stößen auf dem Balken wirklich die Scheibenwirkung beim Teufel. Mit freundlichen Grüßen
13.06.2006, im grundsätzlichen schließe ich mich der vorhergehenden Antwort von Johannes an , möchte aber noch hinzufügen , das die Platten für einen blinden Stoß im Balkenfeld natürlich als Nut-und Feder ausgeführt sind. Grüße

Gibt es vielleicht Bilder ??

Verbindung der Sparren zur Mittelpfette nur durch Schraube?

22.05.2006, Hallo Sascha, wenn ich Deine Aussage richtig deuten kann sind an der Mittelpfette ( Rähm ) und an der Schwelle die Sparren ohne jede weitere Zimmermannsmäßige Holzverbindung miteinander verbunden. Eine solche Bauweise ist mir jedenfalls nur von Marktständen von kurzer Standdauer bekannt. Nicht aber bei einem neuen Dachstuhl. Auf die einzelnen Sparren ( und Schrauben ) wirken jedenfalls mehrere Kräfte ein ( Schub - und Zugkräfte ). Ich würde das ganze evtl. nochmal dringend überprüfen lassen. MfG Rolf Hudelmaier P.S. Falls Ihr Bilder davon habt ; könntet Ihr mir diese vielleicht zukommen lassen ?
22.05.2006, Hallo, habe mir mal die Mühe gemacht und alte Statikunterlagen herausgesucht. Der Querschnitt des einzelnen Balken kommt darauf an wieviel Holz in der Decke verbaut werden soll. Bei einem Achsabstand von e= 60cm bis 62,5cm würde Erfahrungsgemäß ein Querschnitt von 16/20 reichen. Bei Achsabstand e = 65cm sollte schon ein 12/22 zum Einsatz kommen. ( Angaben beziehen sich auf einen Aufbau mit untergehängter Rigipsdecke und Bodenaufbau Trittschalldämmung + Estrich ) Aber am besten ist es wirklich einen Statiker zu beauftragen. Der kann am besten die Gesamtsituation noch mit einbeziehen. MfG Rolf Hudelmaier

Nicht ganz einfach ....

Wir wollen ein Fachwerkhaus neu bauen (lassen)

19.05.2006, Als Holzbauplaner möchte ich zu diesem Thema nur ganz kurz anmerken; Ein Fachwerkhaus richtig zu planen und herzustellen ist nicht ganz einfach.Wie Sie schon richtig sagten sind viele sehr schnell mit der Folie zur Stelle. Ist auch irgendwo nicht ganz falsch , aber es gibt noch die eine oder andere Möglichkeit. Falls Sie noch auf der Suche sind schicken Sie mir doch eine kurze E-Mail. Woodwork@t-online.de Mit freundlichen Grüßen Rolf Hudelmaier
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