Übersicht der Kommentare von FH im Fachwerkhausforum.

Alle 255 Kommentare von FH

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23.01.2009, für zuvor aufgetretene Schimmelbildung sollte trotzdem beseitigt werden bzw. die Fachwerkkonstruktion Sach- und Fachgerecht ausgebessert werden... ...denn die Fachwerkbalken werden durch dieses Mittel nicht geschützt und deren Feuchtebelastung wird sich nicht verändern. ...in den Wänden gibt es sicher große Bereiche, bis zu denen das Mittel nicht vordringt, hier schimmelt es dann munter weiter. Für die Problemstellung des Fragestellers scheint es mir jedenfalls ungeeignet, allenfalls als flankierende Maßnahme... Schönen Gruß Frank

Offensichtlich...

Mörtel für Ziegelsteinkamin

23.12.2008, ... ist es wirklich egal ob Zement- oder Kalkzementmörtel. Wenn niemand weitere Einwände erhebt werden wir mit Kalkzement mauern... Habe u.a. vernommen, das reiner Zementmörtel bei höheren Temperaturen vermehrt zu Rissbildung neigt...? "Der Maurer" von Behse/Robrade von 1902 empfielt ebenfalls Kalkzementmörtel, bei zunehmender Höhe mehr Zement... Dank und Gruß Frank

Für alle (noch) interessierten:

Grundlagen: Diffusinswiderstand von Hirnholz

22.12.2008, Nach "Künstliche Holztrocknung und Holzlagerung" von Franz Kollmann von 1940 ist der Diffusionswiderstand längs zur Faser 2 bis 4 mal geringer, liegt also etwa zwischen 10 und 20... Gruß und schöne Weihnachten Frank

Bloß nicht !!! Denn...

Vorschlag für Forums-Änderung um Eskalationen zu vermeiden

12.10.2008, 1. ...braucht der Fragesteller irgendwann ja einfach nicht mehr nachzusehen, was hier so geschrieben wird... 2. ...kann er doch durch geziehlte Nachfragen (bzw. durch ignorieren der Schwätzer-Beiträge) den Disskussionsverlauf steuern... 3. ...bleiben persönliche Angriffe unter den Antwortenden auch dem Fragesteller nicht verborgen und werden von diesem sicher oft als "mangelnde Kompetenz" gewertet. Allerdings gebe ich zu, daß ich mich nach einigen unerfreulichen Erfahrungen mit diversen Personen in diesem Forum sehr zurückhalte und mir gut überlege, zu welchem Beitrag ich schreibe. Denn wenn schon, dann möchte ich es auch zu einem ordentlichen Ende bringen und sicher sein, daß dem Fragesteller geholfen wurde. Das bedeutet aber, daß man mitunter einiges an Zeit investieren muß, um die unsinnigen Beiträge Einiger auch für jedermann erkenntlich als solches zu entlarven... Aber so kann man manchmal herrlich über die Beschränktheit einiger Deppen lachen und andererseits mit den qualifizierten, aber fachlich eine andere Ansicht vertretenden, wunderbare Diskussionen führen. Wäre doch schade, wenn man uns dann einfach abschalten würde. Lieber weniger aber weiter wie bisher... Gruß Frank

Sumpfkalk...

Unterschied von Sumpfkalk aus Löschkalk und Hydrat

02.10.2008, Heute erhält man ungelöschten Kalk zumeist als "feines Pulver", d.h. der stückig gebrannte Kalk wurde incl. aller nicht durchgebrannten Anteile (Lunker) zermalen, daher gibt es im Gegensatz zu früher auch nichts, was sich beim Einsumpfen absetzen könnte... Und ich vermute, damit ist auch der Einfluß der Wärme hinfällig... Manchmal wird Stückkalk zum Einsumpfen empfohlen, da sich dann die nicht durchgebrannten und damit auch nicht bindenden Anteile absetzen, allerdings ist bei heutigen Verfahren deren Anteil sehr gering und die Art des Ausgangsgesteins hat weit mehr Einfluß auf das Ergebnis (z.B. Reaktivität)... Früher wurden die unteren Schichten nur zum Mauern verwendet... Gruß Frank p.s.: erst viel Wasser, dann langsam Kalk - Schutzbrille tragen - oder vielleicht doch lieber "natürlichen hydraulischen Kalk (NHL)" als Putz verwenden...
02.10.2008, ...daß die Feuchtigkeit schon auf der Innenseite ankommt solltet ihr vieleicht mal in dem kritischen Bereich über eine provisorische Vorhangfassade (hinterlüftet) nachdenken... Dann habt ihr Zeit zum sparen, die Wand und die Balken können auf ein für die später Sanierung vernünftiges Maß herunter trocknen (feuchte & damit gequollene Balken auszuflicken bzw. dagegen zu putzen ist wenig sinnvoll). Sieht halt nur nicht so schön aus... aber geht vorbei... Alternativ könnte man einzelne Risse so nacharbeiten, daß Wasser aus ihnen herausläuft... oder kleine abgewinkelte Tropfbleche oberhalb besonders gefährderter Stellen anbringen... Aber das Silikon sollte ihr schnellstmöglich entfernen... Gruß Frank

Die beste Möglichkeit...

Holzschutz aussen

28.09.2008, ...ist immer noch: 1. Konstruktiver Holzschutz, d.h. kein Bodenkontakt, möglichst Spritzwasserfrei (falls möglich), Hirnholz abgedeckt gegen das Eindringen flüssigen Wassers. und (!!!) 2. Verwendung der richtigen Holzart wie Eiche, Robinie oder Lärche. Natürlich gibt es dann "Verwitterungserscheinungen" wie Risse, Ausbleichen etc. (siehe Bild vom Gartentisch, seit 6 Jahren immer draußen...) - aber die Funktionstüchtigkeit der Gegenstände bleibt (weitestgehend ohne Pflege) deutlich länger erhalten als mit Oberflächenbehandlung. Flüssig kommt das Wasser eh irgendwann ins Holz (kleiner Riß reicht), aber dann kaum noch wieder heraus... Gruß Frank

Ähnliches Thema gabs erst vor kurzem...

Oberste Geschossdecke aus Lehm nachträglich dämmen - aber wie?!?!

17.09.2008, "Geschossdeckendämmung im Altbau mit ALPOR Hartschaumdämmplatten", hier wurde eigendlich alles Wesentliche erörtert... ... solange die Dämmung nicht von oben "dampfdicht" abgedeckt wird... ... und die Decke weitestgehend Luftdicht ist... ...kann man das so machen, wie ihr es vorhabt. Und das bestätigen ja auch die ausbleibenden Proteste. Es kann aber auch sein, daß so mancher von der Mineralwolle verschreckt wurde. Vielleicht läßt sich an der Produktwahl ja noch was drehen? Ob ein nicht begehbarer Dachboden auf Dauer sinnvoll ist, bezweifel ich, und sei es nur, um die Dacheindeckung gelegentlich zu kontrollieren, was, sollte keine "Unterdeckung" vorhanden sein, dringend anzuraten ist! Gruß Frank

Isofloc...

Luftschicht verschliessen - aber wie?

15.09.2008, Schon gut... war auch nur für den Fall gedacht, das eine Befeuchtung auszuschließen ist... Gruß Frank

Luftschichten...

Luftschicht verschliessen - aber wie?

15.09.2008, ...die nach außen belüftet sind, sorgen nicht nur für Feuchteabfuhr, sondern können auch zur Bildung von Tauwasser führen, nähmlich immer dann, wenn warme Außenluft in kalte Wandkonstruktionen eindringt... Bei derartigen Konstruktionen sollte die Luftschicht weder nach innen noch nach außen belüftet sein sondern möglichst in beide Richtungen luftdicht ausgeführt werden. Vielleicht kann mann sich aber ein "Abdichten" zumindest nach Außen im herkömmlichen Sinne schenken, indem man den Ströhmungswiderstand der Luftschicht durch das Auffüllen mit einer mineralischen Dämmschüttung (evtl. auch Isofloc) soweit als möglich erhöht. Ob ein Auffüllen möglich ist, hängt von der Luftschichtdicke und den sonstigen Gegebenheiten (Zugänglichkeit, Ausbildung Anker Innen-/Außenwand) ab. Hierzu gibt es sicher Fachliteratur und Untersuchungsberichte, z.B. beim IRB-Verlag, meine mal einen derartigen Bericht (den Titel & Inhaltsangabe...) gelesen zu haben... Bezüglich des Tauwasserausfalls aufgrund Dampfdiffusion ist die Konstruktion unproblematisch... Allerdings dient die Zweischaligkeit auch als kapillarbrechende Schicht bei Schlagregenbelastung... Gruß Frank