Übersicht der Kommentare von Michael Köberich im Fachwerkhausforum.

Alle 15 Kommentare von Michael Köberich

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Erfahrung mit Silikon und Tadelakt- nach gut 2 Jahren

Abdichtung von Tadelakt in Dusche und Badewanne

26.01.2010, Hallo, nach gut 2 Jahren denke ich, daß nun der Natursteinsilikon tatsächlich am Tadelakt haften bleibt. Wichtig ist, daß der Tadelakt nicht behandelt wird vor der Abdichtung. Zusätzlich wurden die Klebeflächen leicht mit 240er Schmiergelpapier angerauht. Klebeflächen auf jeden Fall mit Primer vorbehandeln. Wichtig scheint auch der richtige Silikon zu sein- wir haben den Natursteinsilikon von "OTTO-Chemie" eingesetzt. Dieser soll eine sehr hohe Haftkraft besitzen. Jedoch ist die Elastizität eher mittelmässig,d.h. Duschtasse bzw. Badewanne müssen möglichst fest installiert werden. Nach unseren bisherigen Erfahrungn kann das Abdichten mit Silikon zufriedenstellend erreicht werden. Einziges Problem: Die Produkte von OTTO-Chemie sind nicht ohne weiteres im Baumarkt erhältlich. Ich hoffe, daß die Infos reichen...

Hallo Sandro,

Tadelakt wirklich eine Alternative im Badezimmer?

19.10.2007, als Erläterung: Der Tadelakt schließt nicht direkt mit der Dusch- und Badewanne ab, sondern der Tadelakt ist einige Zentimeter tiefergezogen, d.h. beim Anbringen und Polieren waren die Wannen nicht installiert und sind erst nach Fertigstellung an die Wand gestellt worden. Der Luftspalt zwischen Wannenkante und Wand ist zur Adichtung mit Silikon gefüllt worden. Der Tadelakt ist kein original marrokkanischer, sondern wie Du selbst vermutest hast von dem deutschen Anbieter. Vieleicht noch eine zusätzliche Frage: Unser Tadelakt wurde mit dem Stein poliert und dann 2xmal mit Seifenlauge behandelt. Anschließend wurde der Tadelakt 2mal mit Punischem Wachs behandelt. Ist diese Reihenfolge optimal oder ist evtl. im Zusammenhang mit dem Seifen ein nochmaliges polieren mit dem Stein erforderlich? Gruss, Michael

Hallo Roland,

Tadelakt wirklich eine Alternative im Badezimmer?

15.10.2007, ja leider besitzen viele gar nicht die Erfahrung, um einem Kunden evtl. etwas abzuraten oder zu beraten. Der von Dir geschilderte Weg mit selbstgebauten Wannen erscheint mir nach meiner Erfahrung letztlich, als der einzig machbare und logische. Ich befasse mich erst seit ein paar Monaten mit Tadelakt- wie kann es dann sein, daß ein Handwerker, der sich angeblich schon seit 15 Jahren mit Lehmputz und Tadelakt befaßt, nicht zu den gleichen Schlüssen kommt- traurig! Leider ist es sehr schwierig in diesem Gebiet wirklich gute Leute zu finden, die sich wirklich mit dem "Werkstoff" auseinander setzen. Abgesehen von den abgedichteten Bereiche habe ich zu der Funktion des Tadelaktes nichts zu berichten- es einfach Schade, wenn soetwas einfach nicht richtig geplant wird. Gruß, Michael

Erst einmal Danke...

Typische Dämmung eines energieoptimierten Fachwerkhauses...

15.10.2007, für die Antworten- die Interntseite von Herrn Kullmann ist auf den ersten Blick sehr informativ, so daß ich da sicherlich noch etwas hängen bleiben werde. Vielleicht als Hintergrund: Bin zwar von den verwendeten Materialen und Techniken, die insbesondere im Fachwerkbau verwendet werden fasziniert, doch als großen Schwachpunkt empfinde ich die Funktion in energiesparender Funktion, Deshalb bin ich an einer zeitgemässen Gestaltung interessiert- habe zwar noch kein konkretes Objekt vor Augen, doch da das Thema Dämmung nicht ganz so trivial ist, bin ich jetzt schon auf der Suche nach groben Gestalltungsmöglichkeiten bzw. nach Leuten, die insbesondere unter baubiologischen und energetischen Kriterien an die Sache gegangen sind. Da der Aspekt der Energieoptimierung erst in jüngster Vergangenheit an Bedeutung gewonnen hat, gibt es natürlich nicht den historisch "typischen" Fachwerk-Wandaufbau. Unter "typisch" verstehe ich einen modernen, aber dennoch aus baubiologischer Sicht akzeptablen Wandaufbau. Die reine Nostalgie hat bei mir nicht zwangsläufig die übergeordnete Priorität- Fortschritt ist zulässig. Ich hoffe, mein Anliegen ist etwas klarer rübergekommen?! Gruß, Michael

Warum die Gipsplatten???

wie erreicht man gesunde Raumklima mit Gipskartonplatten?

06.10.2007, Hallo Andreas, habe einen ähnlichen Wandaufbau, wobei ich nicht ganz verstehen kann, warum Du die Gipsplatten nicht weggelassen hast- wie Udo ja schon auch bemerkt hat? Deine Ausführung zu der "Dampdichtheit" kann ich nicht verstehen. Kann Hanf etwa keine Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben? Soweit ich weiß sind die Gipsplatten noch relativ diffusionsoffen, ansonsten wäre es für Dich sicherlich sehr fatal, denn dann würde sich die Feuchtigkeit davor erhöhen und Tauwasser wäre unter denkbaren Zuständen die Folge. Ich selber habe mich für eine Holzweichfaserdämmung in Kombination mit Lehmputz (Wandheizung) entschieden, da diese ein hohes Aufnahmevermögen für Feuchte und einen guten sommerlichen Wärmeschutz liefert. Der gesamte Wandaufbau ist diffusionsoffen (keine Folien usw.). Gerade in einem solchen Aufbau ist ein Abtransport der Feuchte der springende Punkt. Jede Behinderung kann zu einem Tauwasser-Problem führen!? Die Gipsplatten dürften da nicht zu einem Problem führen, wobei diese natürlich verglichen mit Lehmputz relativ "unedel" sind. Gruß, Michael Gruß, Michael

Ist Geschmackssache

Glanz in Tadelakt bringen nachträglich

01.10.2007, wir haben den Rest des Bades mit Lehmputz in Kombination mit einer Wandheizug- besonders schön ist, daß in der Dusche somit der Tadelakt durch die Wandheizung erwärmt wird. Je nachdem kann, wenn der Lehmputz zu aufwenig und zu viel Dreck verursacht, auf eine Lehmfarbe zurückgeriffen werden. Gruß, Michael

Unbedingt Wachsen...

pert wasser von Tadelakt ab?

01.10.2007, bei geseiften Tadelakt ist die Oberfläche ungeschützt- und das Wasser perlt nicht ab. Die Folge sind Verdunkelungen und bei Kontakt mit Fetten und Ölen entsehen sogar Flecken, die nicht mehr weggehen. Deshalb ist das Wachsen mit dem "Punischen Wachs" unbedingt durchzufühern, dann gibt es auch die Wasserflecken nicht mehr und das Wasser perlt richtig ab und das Ganze glänzt dann auch richtig- bedarf jedoch einiger Schweißtropfen. Die Marseiller Seife ist meines Wissens nur für die Reinigung und Pfelge geeignet, jedoch würde ich damit sparsam umgehen. Eher ist eine monatliche Behandlung/Reinung mit der Carnabauwachs -Emulsion zu empfehlen. Die Abdichtung mit Natursteinsilikon ist auf jeden Fall notwendig, wobei der Untergrund mit einem Primer behandelt werden sollte (Erhöhung der Haftkraft und Verhinderung des Eindringen von Bestandteilen aus dem Silikon). Was das Wachsen des Tadelaktes angeht: vor oder nach dem Abdichten mit Silikon, so sind da die Meinung teilweise widersprüchlich. Wir werden nun unseren 2.Tadelakt erst einmal wachsen und dann mit Silikon abdichten, da der unbehandelte Tadelakt sehr empfindlich ist und auch bei Natursteinsilikon zu dauerhaften Flecken führen kann. Leider haben wir bei der ganzen Geschichte festestellen müßen, daß die Beratung insgesamt äußerst dürftig war bzw. ist. Deshalb kann ich nur empfehlen, daß Du dich genau absichertst, was getan werden soll oder nicht, damit es später keinen Ärger gibt. Gruß, Michael

Eine Frage...?

Glanz in Tadelakt bringen nachträglich

30.09.2007, der Tadelakt ist doch wahrscheinlich im Bad, oder? Wie hast Du den Übergang von Bade- bzw. Duschwanne gestalltet? Würde mich interessieren, denn ich habe selber ein wenig das Problem, wie der Übergang von Tadelakt zu den Wannen zu gestallten ist. Gruß, Michael

Hallo,

Glanz in Tadelakt bringen nachträglich

30.09.2007, nach dem Aufbringen und polieren des Tadelaktes mit dem Stein sollte es 2mal geseift werden. Hiernach ist der Tadelakt sehr matt und stumpf. Nun ist das Wachesen mit Punischem Wachs angesagt. Insgesamt auch zweimal, da nach dem 1.Wachsen ist der Tadelakt noch ziemlich stumpf. Dann zwischendurch immer mal wieder mit einem Tuch nachpolieren. Mit entsprechenden Einsatz glänzt die Sache dann immer mehr. Zwischendurch mal mit Carnaubawachs-Emulsion einreiben und polieren. Gruss, Michael

HAllo,

Glanz in Tadelakt bringen nachträglich

30.09.2007,
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