Übersicht der Kommentare von zettel im Fachwerkhausforum.

Alle 81 Kommentare von zettel

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28.09.2009, Hallo Martin, Sobald der Maklervertrag vom Verkäufer unterschrieben worden ist, wird eine Provision nach erfolgreicher Vermittlung für den Käufer immer fällig. Selbst dann, wenn das Büro den Käufer selbst nicht beworben hat. Eine Ermäßigung oder Minderung der festen Provisionsbeträge durch z.B. mangelnde Anwesenheit des Maklers kann nicht gefordert werden. Die Provision wird für den erfolgreichen Verkauf des Objektes fällig und richtet sich nicht nach Arbeitseinsatzes des zuständigen Büros. Wenn Sie aus Protest nicht damit einverstanden sind, müssen Sie vom Objekt lassen. Herzlichst A.Zima

Dämmling in der Zwickmühle

Dämmen mit Rigips

19.08.2009, Hallo Herr Paulsen, Bei allen Gaskunden wird regelmäßig abgelesen, auch in Bad Wimpfen. Eine Verbrauchsabrechnung für die letzte Saison erhält jeder Kunde per Post. Auf Tastendruck versteht sich. Die Stichprobenanzahl aus dem Rechner ist somit mehr als ausreichend vorhanden und geben ein recht genaues Bild der Wirklichkeit wieder. Ein analysischer Direktvergleich zu alten Häusern ist unnötig, da jeder Leser selbst den Eigenverbrauch mit Hilfe der Statistik vergleichen, somit Schlüsse daraus ziehen und wichtige Entscheidungen treffen kann. Neutraler und fairer geht es nicht. Wer die Statistik studiert und sich Zeit zum rechnen nimmt, erkennt, dass die WDVS für das Eigenheim in der Regel eine Fehlinvestition darstellt. Sie sind nicht der Erste, der die Statistik als “Falsch” deklarieren möchte. Als Dämmfan muss sie eine Art Schockzustand hervorrufen. Um die Statistik irgendwie in Frage zu stellen, werden Anti-Erklärungen gesucht: “Wie bringe ich`s dem Mäuslein bei, dass die Katze nix tut.” – Natürlich ist dies reine Zeitverschwendung. Herzlichst A.Zima
18.08.2009, @LukeJack Ich kann Ihren Beitrag nur zustimmen. Vielleicht würde Ihnen noch die tatsächliche Verbrauchsanalyse interessieren ? Ausgegeben von den Stadtwerken Bad Metzingen anhand von jährlichen Ablesungen. Von wegen "Dämmung" dämmt. Hoher Heizkostenverbrauch neuer Dämmhäuser. Insofern kann man auf Dämmung getrost verzichten und wieder rein massiv bauen. Herzlichst A.Zima

Holzweichfaser macht nicht immer Sinn

Was machen mit vorhandener Innenwanddämmung ?

06.07.2009, Hallo Herr Göb, Die Stadtwerke Metzingen haben die Statistik veröffentlicht um die große Kundennachfrage von Durchschnittsverbrauchswerten nachzukommen (Steht sogar dort). Aber Sie haben Recht, auch eine Wirkung der unterschiedlichen Heiztechniken wird sichtbar. Daher mag ich diese Statistik ja auch. Auch ein Passivhaus benötigt und erhält die gleiche Wärmezufuhr wie jedes andere Haus auch. KW Verbrauch und KW Heizleistung sind unterschiedliche Werte. Ein Passivhaus wird mit Wärmepumpen ausgestattet, welches aus 1 KW Verbrauch satte 3,5 KW Heizleistung herstellt. Somit reduziert sich der Verbrauch für den Bewohner sehr deutlich, was an den geringen Heizkosten zu entdecken ist, aber die hohe Heizleistung von ca. 17,5 KW um das Passivhaus zu wärmen, bleibt. Die 10KWh/qm Regel wird auch hier strikt eingehalten und auch benötigt. Da jedes Einfamilienhaus mit ca. 10KW bis 20KW Heizanlagen ausgestattet sind, fällt das Passivhaus mit seiner teuren Pumpentechnik von 5KW in diesen Bereich. Die hochgelobte Dämmwirkung eines Passivhauses kann nicht nachgewiesen werden. Im Gegenteil ! Dabei wurden die anderen Ersparnisträger wie Solarkollektoren, Dichtheit, kompakte Außenfassade, Wärmetauscher und Südseitenfenster noch nicht einmal mit berücksichtigt. Ist auch nicht nötig, um die Unwirksamkeit der Dämmung zu entlarven. Das Bild zeigt, dass eine Ziegelwand in der Praxis besser dämmt als die Gedämmte. Komisch ? Seltsam ? Nein, nur der gleiche Nenner. Mal keine unterschiedlichen Heizanlagen. Die solaren Gewinne von ca. 82 Watt / qm an der Ziegelwand, welches die Gedämmte durch die Dämmung nicht einfährt, macht ihn schließlich zum Sieger. Forschungsprojekt Fraunhofer Institut der Bauphysik --------------------- Martin, es macht keinen Sinn über die richtige Durchführung von diversen Dämmplatten zu diskutieren, wenn Sie auf der anderen Seite Bauschäden dadurch provozieren. Eine Dämmung mit Holzfaser lohnt nur, wenn die Außenwandstärke zu dünn ist. Und selbst dann wäre ich eher für eine Massivverdickung (z.B. nur Putze oder Stein auf Stein) ohne Lufteinschlüsse. Jedes Material besitzt bereits eine Dämmwirkung, dann nehmen Sie doch das beste Material und nicht das mit dem besten U-Wert. Herzlichst A.Zima

Außendämmung überdenken

Was machen mit vorhandener Innenwanddämmung ?

05.07.2009, Auf eine Außendämmung würde ich verzichten. Diese spart Ihnen kein Geld ein, im Gegenteil. Lassen Sie sich nicht von einer Dämmlingswelle unwissend tragen. Die Grafik zeigt nüchtern die Verbrauchswerte neuer gedämmter Familienhäuser. Die Wärmedämmeinsparung ist reine Fantasy und existiert nur auf Papier. Im Übrigen decken diese Statistiken sich mit denen der BundesStatistik. Ein niedriger Verbrauch durch Dämmung konnte nicht festgestellt werden. Im Gegenteil! Eine Armotation dürfen Sie in Wirklichkeit also nicht erwarten. Herzlichst A.Zima

Kondensation

Wand wir vor dem Regen Feucht

29.06.2009, Halten Sie die Fenster ständig geöffnet ? Z.B. auf Kipp ? Wenn ja - wieviele, warum und wann schließen Sie die Fenster wieder ? Herzlichst A.Zima

Flaschenhals: Dämmstoff

Ist meine Farbe diffusionsoffen?

27.06.2009, Nicht an der falschen Stelle suchen. Wenn Sie Feuchtigkeitsprobleme erhalten, liegt das nicht an der Fassadenfarbe, sondern an Ihrem Silikat-Leichtschaum Dämmstoff, den sie in die Entlüftungsvorrichtungen einblasen. Sie machen ein Gedankenfehler, nicht die Diffusion innerhalb eines Materials ist ausschlaggebend, sondern deren Kapillarität an die Umgebung. Das bedeutet die Wasserdampfrückführung aus dem Material heraus. So mehr Porosität ein Material besitzt, um so schlechter deren kapillare Eigenschaft. Der Dämmstoff darf als Flaschenhals betrachtet werden und nicht die Farbe. Herzlichst A.Zima

Innendämmung-> Wenn dann Massiv

1. Vollflächiger Außenputz über Holzfachwerk 2. Innendämmung

26.06.2009, "Machen Sie den Innenputz aus Kalk oder Lehm ein bisschen dicker, optimieren Sie das Heizsystem sinnvoll" Genauso und nicht anders. Herzlichst A.Zima
26.06.2009, Hinsichtlich jeder Gegenmeinung des zukünftigen Zimmermeisters ist eine Massivdämmung vorzuziehen. Der Dachboden soll in Zukunft ausgebaut werden. Vorteile der Massivmaterialien sind nicht nur besserer Schallschutz. Durch die gute Feuchtigkeitseigenschaft und der unendlichen Lebensdauer ist dieses Material jedem Dämmstoff weit überlegen. Das Massivmaterial schützt im Sommer vor Überhitzung. Alles beste Eigenschaften die sie bei einem Dämmstoff sehsüchtig vermissen werden. Eine Begründung für den Vorzug von Dämm-Materialien selbst aus energetischer Sicht entfällt, weil die Massivdämmung inklusiver aller Holzkonstruktionen bereits eine saubere und optimale Eigendämmung besitzt. Ferner würde selbst diese beim Dachausbau nebensächlich. Bleibt also nur noch die Statik. Da vorher ebenfalls Massivmaterialien wie Lehm die Decke zierte, sollte auch jene wieder Verwendung finden. Vorsichtshalber kann ein Statiker hinzugezogen werden. Die Massivschüttung von Lehmen, Sanden oder kleinen Kieselsteinchen können Sie anschließend selbst vornehmen. Sprechen Sie unbedingt mit dem Zimmermeister über ihr Vorhaben. Herzlichst A.Zima P.S. Eventuell lassen sich die ausgebauten Lehm-Materialien wieder verwenden ?

Innendämmung

1. Vollflächiger Außenputz über Holzfachwerk 2. Innendämmung

23.06.2009, Eine Innendämmung sollte nicht aus Zwang installiert werden nur weil “dämmen” modern ist. Herr Kurz hat schon Recht Ihnen davon abzuraten. Ihr Fachwerkhaus wird dadurch mit einer grundlegenden Änderung konfrontiert. Ihr Haus steht seit über 300 Jahren und das hinsichtlich eines funktionierenden Systems. Die Eigendämmung der Wand ist für unsere Regionen im normalfall ausreichend dimensioniert und benötigt keinerlei Zusatzdämmung. Eine steigernde Wirkung der Behaglichkeit durch eine Innendämmung kann nicht garantiert werden. Ebenso wenig eine Drosselung des Geldflusses aus Ihrer Brieftasche zum Anbieter. Sie müssen sich wohlfühlen und im Winter mit Ihrem Haus zufrieden sein. Die Heizkosten sollten im Rahmen liegen. Herzlichst A.Zima