Übersicht der Kommentare von BCS Natur- und Spezialbaustoffe GmbH im Fachwerkhausforum.

Alle 24 Kommentare von BCS Natur- und Spezialbaustoffe GmbH

Seit 2002 online


Karbidkalk

Karbidschlamm

02.07.2010, Hallo Frau Funke und Herr Behnke, unsere Kunden nehmen Karbidkalkmörtel gern sowohl zum Putzen als auch zum Mauern. Nach 15 Jahren ist das echt gute, abgelagerte Ware, die auch nicht mehr durch unangenehmen Geruch auffällt. Also: zugreifen. Gruß! R. Herrmann
01.07.2010, Hallo Herr Vielhauer, den Antworten, die ich hier gelesen habe, läßt sich nichts hinzufügen. Ich empfehle unseren traditionellen Kalkputz. Bei Interesse rufen Sie bitte an (Telefonnummern finden Sie in unserem Profil hier unter Fachwerk.de). Herzliche Grüße! Roald Herrmann

Antwort

Kasein-Anstrich auf Betonwand ?

13.11.2009, @ Olaf aus Sachsen Wer sagt denn, daß zementgebundene Bautoffe dampfdicht sind? Sie sind dampfdurchlässig und damit aus bauklimatischer Sicht gut zum Bauen geeignet. Zwar ist die Durchlässigkeit bei weitem geringer als bei allen poröseren Baustoffen wie Lehm, Kalk, Ton usw. aber sie ist vorhanden. Man sollte diese Durchlässigkeit eben nur nicht durch den Auftrag von sperrenden Beschichtungen unterbinden. Leider gibt es im Formum oft eine starke Abneigung gegen alles Zemtengebundene, darum vielleicht auch die Meinung, Beton sei dampfdicht. Aber Beton ist ein Baustoff, der seit der Antike genutzt wird und aus genau den genannten Materialien (Tone, Kalkstein) besteht. Darum gibt es zwischen Kalkfarbe und Beton auch einen guten stofflichen Zusammenhalt. Gruß aus Dresden! R. Herrmann

Kalkfarbe

Kasein-Anstrich auf Betonwand ?

12.11.2009, auf einem zementgebundenen Untergrund ist gar kein Problem. Der Gipsspachtel ist es für die Kalkfarbe schon, denn der bietet eben stofflich nicht den richtigen Grund zur stofflichen Einbindung von Kalk. Der mineralische Putzgrund ist daher die einzig richtige Vorbehandlung, sperrt aber den an sich dampfdurchlässigen Beton, so daß ein kapillarer Wasserdampftransport nicht mehr möglich ist. Bitte überlegen Sie außerdem, ob tatsächlich Kasein zugegeben werden muß, da das entstehende Kalkkasein wasserabweisend ist und somit eine Trennschicht bildet, die spätere Anstriche oder Überarbeitungen erschwert.Bei Kasein müssen Sie außerdem genau die Dosierungsvorschriften beachten, denn zu viel davon läßt die Farbe sauer werden und stinken. Herzliche GRüße aus Dresden! R. Herrmann

Kalk spritzen

Spritzen von Kalk mit Kalkspritze

20.10.2009, ist kein Problem, wobei die Haftung auf dem Untergrund nicht so intensiv wird wie beim Auftrag mit der Bürste. Besorgen Sie sich Sumpfkalk (gibts beim Bautoffhandel)und stellen Sie die Dichte fest (also mal einen Liter abnehmen und wiegen, davon aber das Gewicht des Behälters abziehen). Dann die Dichte durch Zugabe von Wasser auf rd. 1,09 bis 1,1 kg/Liter einstellen. So sollte sich die Kalkfarbe spritzen lassen, ggf. mehrmals. Vorher Wände anfeuchten! Untergrund sollte kalk- oder zementgebunden sein, sonst gibt es keine gute stoffliche Verbindung. Achtung: der nasse Kalk sieht aus, als würde er nicht decken, die weiße Farbe wird erst mit dem Abtrockenen sichtbar. Leinöl bzw. Kasein würde ich nicht zugeben. Zum Druck der Ammer-Spritze kann ich nichts sagen, bitte ausprobieren. Bei Fragen, auch zu den Berechnungen helfe ich gern weiter. Telefon 0351-6568174 o. 0170-7837104. Viele Grüße aus Dresden! R. Herrmann

Eingesumpftes Weißkalkhydrat

Lagerung Weißkalkhydrat im Gewölbekeller?

30.09.2009, wird durch die Lagerung nicht schlechter und kann ohne Probleme weiterverarbeitet werden. Aber vor dem Einsatz einer Kaseinfarbe immer genau überlegen, ob sie tatsächlich nötig ist. Das Kalkkasein bildet eine hydrophobe (wasserabweisende) Oberfläche, also eine Trennschicht, außerdem wirkt es festigkeitssteigernd, was die Rißneigung erhöht. Also wirklich Kasein nur in den letzten Deckanstrich! Viel Erfolg! Roald Herrmann

Ein traditioneller, passender Putz

Lehminnenputz (Keller)

25.09.2009, wäre in Ihrem Falle ganz sicher ein Kalkputz als dünner Kellenputz, der die Struktur der Wand noch erkennen läßt und hinterher mit einer Kalkfarbe gestrichen wird. Der ist früher üblicherweise ebenfalls verwendet worden. Wichtig ist nur, daß der Keller ringsrum wirklich trockengelegt ist. Allerdings gibt es bei so alten Gebäuden ja keine Bodenplatte, so daß von da aus immer Feuchtigkeit eindringen kann. Ob das dann der richtige Ort für alte Waffen ist? Kalkputz kann man aus Sand und Weißkalkhydrat (im Verhältnis 3 Teile Sand und 1 Teil Kalk, soll die Festigkeit höher sein, kann auf 12 Teile dieser Mischung noch eine halbe Schaufel hydraulischen Kalks oder Zement gegeben werden) selber mischen oder im Baumarkt kaufen (da bin ich mir aber immer nicht so sicher, was noch drin ist. Viele Grüße! Roald Herrmann

Üblicherweise

Jahreszahl

15.09.2009, wurden am Haus die Initialen des Erbauers und die Jahreszahl der Fertigstellung angebracht. Das konnte am Türsturz sein, im Fachwerk oder in einem Fassadenornament oder auf dem Putz. Mit Sicherheit stellen die Buchstaben HWH nicht den Gottesnamen dar, denn der wird auch als Tetragramm (JHWH)bezeichnet und das sind eben vier Buchstaben und nicht drei! Die Initialen des Bauherrn lauten also HWH, das Baujahr 1713, worauf das lateinische "anno" (im Jahre) oder "anno Domini" (im Jahre des Herrn) hinweist. Die Form, die Jahreszahl sozusagen als Rahmung (Jahreszahl teilen und Buchstaben in die Mitte setzen) der Initialen zu verwenden ist mit offenen Augen in ganz Deutschland oft zu finden. Viele Grüße! R. Herrmann

Steinfestiger

sandstein streichen

04.09.2009, sind erhältlich bei einem kleinen feinen Ingenierubüro in Freiberg (CaLoSil heißt es, glaube ich). Bitte mal nachschauen unter www.ibz-freiberg.de. Gruß aus Dresden! R. Herrmann

Am besten

Kalkfarbe auf altem Putz

01.09.2009, nehmen Sie eine reine Kalkfarbe (keine Cellulose, Stärke oder was manche da sonst noch so reinmischen; bitte auf die Deklaration gucken). Sollte die in Ihrer Nähe nicht beschaffbar sein, ist sicher der Kauf von Sumpfkalkteig möglich, der dann auf die gewünschte Streichkonsistenz eingestellt wird (Dichte zw. 1,1-1,15). Zum Einsatz von Farb-Pigmenten gebe ich gerne auch Auskunft. Der Untergrund muß alkalisch aktiv (Zement und Kalk sind alkalisch) sein, damit der Kalk gute Haftungsmöglichkeiten vorfindet. Dazu alles lose Material entfernen und mit Kalkwasser vornässen. Dann sollte alles funktionieren und die Wand wird auch nicht abfärben. Bitte legen Sie vorher an einer Probefläche fest, welche Auftragstechnik Sie nutzen möchten, um genau die Optik zu erreichen, die Sie wollen. Den Einsatz von Kasein halte ich im Innenraum nicht für notwendig. Sollen feinere Oberflächen erreicht werden, sollten Sie eher an den Einsatz eines Feinputzes oder Glättspachtels denken. Viele Grüße aus Dresden! Roald Herrmann
1 2 3 vor >