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Architektenhonorar

Angemessenheit des Architekten-Honorars.

06.06.2018, Damit ein Stein bewegt werden kann, ist eine genehmigungsfähige Planung notwendig. Dafür wird der Architekt bezahlt. Als anrechenbare Kosten des BV nach der HOAI werden in der Kostenrechnung des Architekten die Einheitspreise (EP) angesetzt, die er jährlich aktualisiert als statistische Kostenkennwerte vom BKI (Baukosteninformationsdienst der Architektenkammern) erhält. Der Architekt sollte Ihnen die Honorarberechnung nach der HOAI transparent gestalten. Meine Rechnung für ein derartiges Bauvorhaben (Hofreite, eventuell Denkmalschutz) würde lauten: - Baukosten, brutto : € 400.000 - anrechenbare Baukosten, netto : € 336.000 - Honorarzone : 3 (Wohngebäude - Honorarsatz : mindestens Mittelsatz, eventuell auch 3/4 Satz bei komplexen Zusammenhängen - Umbauzuschlag : 25% (bei Denkmalschutz 28%), bei Bauen im Bestand - beauftragte Leistungsphasen : 1-5 - Nebenkosten: 6% - MwSt. 19% Diese Werte in den online HOAI-Rechner eingegeben : brutto Architektenhonorar € 40.632 + pauschal € 6.000 für verminderte Leistungen der Lph 8 (Bauleitung) = Gesamthonorar € 46.632. Sonderkonditionen, die der Bauherr auf Materia
16.05.2018, Was getan werden muss/soll/darf, hängt von Ihren Absichten, dem Erhaltungszustand des Objektes und Ihren finanziellen Möglichkeiten ab. ABriss und Rigips-Behübschungen sind nur 2 extreme Ansätze. Dazwischen wird es andere Möglichkeiten geben, die sich nach einer Bauaufnahme konzipieren lassen. Für´s erste empfehele ich eine Bauberatung mit Objektbegehung. Bei Interesse können Sie mich gerne kontaktieren, Weitere Informationen zu diesen Themen finden Sie auf meiner Internetseite.

SK-5

Sanierungskonzept/Plan

15.05.2018, SK-5

SK-4

Sanierungskonzept/Plan

15.05.2018, SK-4

SK-3

Sanierungskonzept/Plan

15.05.2018, SK-3

SK-2

Sanierungskonzept/Plan

15.05.2018, SK-2

Das Sanierungskonzept (SK)

Sanierungskonzept/Plan

15.05.2018, Es gibt nicht "Das Sanierungskonzept". EIn SK wird objektspezifisch entwickelt und hat umfangreichere Voruntersuchungen zur Voraussetzung: Bauaufnahme, Bauzustandsanalyse, Aufmaß, Anfertigung von aktuellen Bestandszeichnungen, behördliche Abstimmung zur Klärung bau- und planungsrechtlicher Fragen, Vorentwurf, Kostenschtäzung DIN 276 etc. Diese Leistungen erbringt ein Architekt oder Bauingenieur im Gesamtzusammenhang des Objekts. Wer historische Altbauten kennt oder bereits einmal saniert hat, weiß um die Komplexität eines solchen Vorhabens und die zahllosen Fehler, die dabei möglich sind. Die Umbauvorstellungen eines Bauherren sind kein Sanierungskonzept, da ihm die Kenntnisse über den Erhaltungszustand seines Objektes fehlen und die meisten Kenntnisse, die zu einem gewünschten Ergebnis führen sollen. Ganz abgesehen von den planerischen Vorgängen, für die ganz einfach nach dem Baurecht ein Architekt benötigt wird. Leider "laufen viel zu selten" sanierungswillige Bauherren und -damen vor der Sanierung zum Architekten, sondern beginnen lieber schon mal an einer Ecke des Gebäudes, mit viel Engagement, beherztem Nichtwissen und profunder, fachlicher Unterstützung von "guten Bekannten" und "befreundeten Handwerkern". Die Ergebnisse darf ich mir dann 1-2 Mal im Jahr im Rahmen einer Bauberatung ansehen, wenn sich die Sanierung so richtig festgefahren hat und trotz eines hohen Aufwandes an Zeit und Geld zu keinem befriedigendem Ergebnis geführt hat. Leider tendieren die meisten Menschen / Bauherren dazu, ihre Fehler alle selbst machen zu wollen, immer wieder und gerne auf´s Neue. Der größte Fehler ist in diesem Zusammenhang immer die Überschätzung der eigenen Fähigkeiten und des eigenen Wissens. Anbei ein "SANIERUNGSKONZEPT" - endlich !!!! - das ich auf Wunsch des Bauherren -gegen Bezahlung- für eines meiner laufenden Porjekte geschrieben habe, nach den vorgenannten Vorleistungen. Ich hoffe, der engagierte Fragesteller macht sich die Mühe es auch zu lesen. Da idie neue Forumsseite anscheineind keine pdf-Formate laden lässt und auch nicht mehrere Bilder auf einmal angehängt werden können, folgen jetzt diverse Einzelseiten. Bitteschön.

Aussenbereich + Umnutzung

Nutzungsänderung Pferdestall zu Wohnhaus

09.04.2018, Die Ausganbgssituation berührt zwei Punkte: .1 Bauen im Aussenbereich nach §35 BauGB: bezieht sich auf sog. "privilegierte" Nutzungen, wie z.B. Landwirtschaft, Gartenbau etc. Wenn die Nutzung wegfällt, kann auch das Nutzungsrecht für die Immobilie entfallen oder eingeschränkt werden. Das bleibt zu prüfen und mit den Baubehörden primär zu klären. 2. Umnutzung nach dem Baurecht, z.B. Nutzung bisher nicht zu Wohnzwecken genutzter Gebäudeteile zu Wohnzwecken ist bauantragspflichtig und kann in Kombination mit Pkt. 1 etwas komplexer werden. Die bereits vorgerüsteten Leitungen und eventuell andere vorbereitende Baumaßnahmen in diesem Bereich seitens der Großeltern sind also zunächst nicht genehmigt. Ich empfehle aus der Erfahrung mit solchen Projekten, einen altbauerfahrenen Architekten erst einmal mit einer bau- und planungsrechtlichen Bestandsaufnahme zu beauftragen, die Situation rechtlich auf Möglichkeiten und Problematiken hin zu untersuchen und bewerten zu lassen. Der Architekt sollte Ihnen dann prinzipielle Lösungs- und Handlungsmöglichkeiten aufzeigen können. Danach sollte in einem Sondierungsgespräch zwischen Architekt und Behörde die von Ihnen gewünschten Varianten der Nutzung/Umnutzung mündlich vorab geklärt werden. Dabei können durchaus Meinungen aufeinanderprallen, die aber rechtlich sauber gelöst werden müssen, um Sie handlungsfähig zu machen. In der Regel wird nach dieser mündlichen Abstimmung eine sog. Bauvoranfrage (BVA) gestellt, in der diese Punkte schriftlich bestätigt werden. Auch werden in dieser BVA ggf. andere Behörden gehört, die sich zu der speziellen Situation äußern könnten: Naturschutz, Artenschutz, Wasserbehörde etc. Erst nach diesem positiven Vorbescheid kann der Architekt mit der eigentlichen Planung nach HOAI für ein Bau- oder Umbauvorhaben beginnen, die dann in einem Bauantrag mündet Bevor diese grundsätzlichen Fragen nicht eindeutig und schriftlich geklärt worden sind, sollten Sie NICHTS unternehmen, weder bauen, noch abreissen noch weitergehende Visionen entwickeln. Einige weitergehende Informationen zu diesem Prozedere finden Sie auf meiner Internetseite

Wärmebrückenbetrachtung

Wärmebrücke an Terrassentür bei Holzhaus

05.03.2018, Um den Punkt beurteilen zu können, müsste eine detaillierte Zeichnung des konstruktiven Ausbaues angefertigt werden. Was genau bezeichnen sie als konstruktive Wärmebrücke ? Das ist ein Fachbegriff, der von Energieberatern/Architekten etc benutzt wird. Hat Sie jemand darauf aufmerksam gemacht ? Worin sollte die Wärmebrücke bestehen und wie stellt sie sich dar ? Entsteht dort Kondensat? Die Aussage der Fertighausfirma ist in dieser Form pauschal nicht akzeptabel. Für jede Wärmebrücke gibt es eine Lösung - vielleicht nur nicht im Nachhinein; dann liegt aber ein Planungsfehler vor.

Fundamentale Fragen

Fundament und Bodenplatte unter Fachwerkhaus

07.02.2018, Eine Skizze zur Situation wäre hilfreich. Da ich die Vorgehensweise nicht ganz verstehe, meine Nachfrage: - wenn das neue Fundment betoniert wird, kann die BoPla im zweiten Arbeitsgang anbetoniert bzw. aufbetoniert werden. Die Anschlußbewehrung wird vorgerüstet. - Ist das neue Fundament bereits gegeben und die OK BoPla ist auf Höhe OK Fundament geplant, klebt man die Anschlußbewehrung entweder nachträglich ein oder - man betoniert die Bopla gegen das Fundament. Wozu eine Abdichtung der Fuge ? Wenn es den Lastfall drückendes Wasser gibt, nutzt keine improvisierte Abdichtung - das Detail würde dann ganz anders aussehen. - wenn es nur max. kapillare Bodenfeuchte gibt, wird diese durch die Bauwerksabdichtung auf der Bopla ferngehalten, die man dann bis auf den Sockel unter der Schwelle hochzieht, bis auf Höhe OKFFB. - nicht zu vergessen die Dämmung der BoPla unterhalb oder oberhalb, Das ist auch eine Anfoderung der EnEV. Ist an der ganzen Aktion ein Statiker beteiligt ? Gibt es eine Ausführungsplanung ? Sockelanschlußdetails sind planungsintensiv, insbesondere wenn Bauwerksabdichtung und Dämmung dazukommen. Diese Details entscheidet man tunlichst nicht erst auf der Baustelle.