Übersicht der Kommentare von Architekturbüro Kornmayer im Fachwerkhausforum.

Alle 2380 Kommentare von Architekturbüro Kornmayer

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langsam ....

Fachwerkbalken behandeln ??

15.07.2019, ... erst einmal sollte festgestellt werden ob überhaupt und wenn ja mit welchem Mittel die Balken behandelt worden sind. 1974 war noch fast alles möglich. Xylamon & Xyladecor enthielten Lindan, was als Kontaktgift einzustufen ist und auch so verwendet wurde. Zunächst Finger weg bis Ihr wisst was es ist. Schleifen setzt Staubpartikel frei und Farbe kann chemische Reaktionen anregen. Wenn es sich um ein Fertighaus handelt, kann über den Hersteller herausgefunden werden, welches Mittel eingesetzt wurde. Grundverdacht: Wenn Ihr etwas riecht, ist auch irgendetwas da. Besser beproben lassen und aufatmen als umgekehrt. Gruß aus Wiesbaden, Christoph Kornmayer

Abdichtung ist nötig

Sockel Abdichtung - nötig?

15.07.2019, Selbstverständlich gehört hier eine Abdichtung hin. Der Schotter liegt an der Perimeterdämmung, auch die Noppenbahn fehlt. Soll die Bodenplatte nicht gedämmt werden? Hinsichtlich der Abdichtung erkundigen Sie sich bei Ihrem Architekten nach der DIN 18195 bzw. nachfolgend 18533. Gruß aus Wiesbaden, Christoph Kornmayer

ausmörteln, glatt ziehen und mineralisch abdichten

Alte Fundament Mauer verschalen und mit Beton ausgießen?

17.04.2019, ... eigentlich gräbt man - wie Herr Bernhardt schon schreibt - nicht so tief. Nun, jetzt ist das freigelegt. Etwas zackig handeln vor dem nächsten Starkregen ist schon angesagt. Also ich würde tiefe Fehlstellen ausmörteln, glatt ziehen und mineralisch abdichten. Dies allein ist aber nicht der Weisheit letzter Schluss, da man bereits errichtete Fundamente nicht von unten abdichten kann. Wichtig ist nach der Trocknung im Nachgang den Graben mit dem Aushub wieder zu verfüllen. Es sollte keinen Unterschied zwischen dem Füllmaterial und dem angrenzenden Boden geben. Wichtig: beim Auffüllen lagenweise verdichten. Wenn der Graben locker oder beispielsweise mit drainfähigem Material verfüllt wird kann das Ganze zu einem Bewässerungssystem für das Fundament werden => Ausgleichsfeuchte. Oberflächengestaltung: Kein Blumenbeet, eher Pflasterung mit Gefälle weg vom Haus. Gruß aus Wiesbaden, Christoph Kornmayer

Neuer Küchenboden

Wohnküche über dem Gewölbekeller - kalt

22.11.2018, da möchte ich Herrn Böhme beipflichten. Eine Behelfslösung wird neben den Problemen mit Türhöhen etc. wahrscheinlich zu größeren Schädigungen des Bodens führen. Wenn dann richtig. Erst einmal an einer Stelle den Boden öffnen und hineinsehen. Was ist da? Wieviel Platz für einen Neuaufbau ist vorhanden und wie ist der Zustand der Tragbalken? Man kann den Boden in ähnlicher Konstruktion – aber gedämmt – wieder aufbauen, oder auch einen Estrich gießen. Den genauen Aufbau mit jemanden besprechn der sich wirklich auskennt. Gruß aus Wiesbaden, Christoph Kornmayer

Prüfen

Ein Mysterium

23.10.2018, feucht unter der Kapillarsperre bedeutet oft Feuchtigkeit aus dem erdberührenden Bereich. Aber das Mauerwerk steht auf Beton und wird auch feucht ohne Erdkontakt wenn ich das richtig verstanden habe? Wenn ich das richtig sehe handelt es sich um ein zweischaliges Mauerwerk. An der Gebäudeecke geht ein Regenfallrohr in den Boden nehme ich an. Wenn dieses in Ordnung ist und die Wand auf der Gebäudeinnenseite trocken ist gibt es noch zwei weitere Möglichkeiten: - Kondensat am auskühlenden Mauerfuß - was bedeutet, dass die Feuchtigkeit im Sommer seltener Auftritt als in Frühling und Herbst. - nicht abgeführtes Kondensat von der Innenseite der äußeren Klinkerschale. Es gibt unten Belüftungsschlitze. Wie sehen die oberen Auslässe aus? Gruß aus Wiesbaden, Christoph Kornmayer

ansehen

Sanierungskosten

22.10.2018, Das sehe ich wie Herr Marc Kinzel, erst einmal das Ganze genau ansehen. Aufgrund eines Bildes ist kaum ein Urteil zu fällen. Wenn man hinter die Kulissen schauen kann und auch hier und dort einmal ein Bauteil öffnen darf kann man schon sagen welcher Kandidat da vor einem steht. Es gibt Häuser, die erscheinen von außen rissfrei und intakt, doch kaum ist der Putz entfernt entblößt sich das Desaster. Fachwerk ist nicht einfach zu beurteilen. 400.000€ + Eigenleistung ist eine Menge Geld, Kraft und Zeit. Man muss zuvor wissen, worauf man sich (Partner & Kinder) einlässt. Gruß aus Wiesbaden, Christoph Kornmayer

Randbedingungen?

Ein Mysterium

22.10.2018, Hallo Holger, aus der Ferne schwer. Vorab zwei Fragen: - unterkellert / nicht unterkellert ? - wenn nicht unterkellert: Wie ist der Bodenaufbau innen? - endet das Rohr an dieser Stelle? Gruß aus Wiesbaden, Christoph Kornmayer

in Auflösung

Träger noch zu stützen oder schon gefährlich?

22.10.2018, ... aus der Ferne schwer zu sagen ob das schon gefährlich ist. Der Träger ist jedenfalls durch. Wie zuvor schon beschrieben werden auch Holzunterstützungen nicht von Dauer sein. Schädigungen die nur im Randbereich stattgefunden haben können schon einmal mit Abmauerungen entschärft werden. Wenn ein Träger sich jedoch im mittleren Bereich oder durchgängig in Auflösung befindet kann nur noch ersetzt werden. Entweder Felderweise oder komplett. Muss man sich ansehen. Gruß aus Wiesbaden, Christoph Kornmayer

winterlich

Fassenimprägnierung Feldbrandklinker 1926?

22.08.2018, ... auch ich würde auf eine Hydrophobierung verzichten, das Ganze ist nicht wieder Rückgängig zu machen. Es geht nicht nur um den Schlagregen alleine, sondern auch um ein winterliches Problem: Feuchtigkeit, die beispielsweise durch das Dampfdruckgefälle den kapillaren Weg von Innen nach Außen antritt. Bei winterlichen Temperaturen kann Kondensat im Stein ausfallen. Ist nun in den letzten äußeren Millimetern das kapillare System unterbrochen und die Außentemperatur gering, kann die Feuchtigkeit den Stein nicht mehr verlassen und staut sich allmählich auf. Das Wasser kann nur noch in der Dampfphase abgeführt werden. Je nach Zustand des Steines und der Menge des Wassers können Frostschäden entstehen und die hydrophobierte Schicht kann abschalen. Gruß aus Wiesbaden, Christoph Kornmayer

Eigenleistung?

Sandstein abdichten

01.08.2018, Die Frage nach der Dämmung und der Heizung lässt schließen, dass alles in Eigenleistung ausgeführt wird? Gruß aus Wiesbaden, Christoph Kornmayer