Übersicht der Kommentare von Walter im Fachwerkhausforum.

Alle 23 Kommentare von Walter

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27.10.2014, Lieber Herr Bromm, bei einem Freund versuchen wir gerade zusammen die Ursache für die Feuchtigkeit im Kellergeschoss zu finden. Die Informationen auf Ihrer Homepage helfen uns dabei enorm! Vielen Dank dafür! Ein kleine Frage hätte ich noch, da Sie auf das Messen der Feuchtigkeit verwiesen haben: Wir plagen uns da momentan mit einem billigen 12 Euro Tool herum. Das hat uns ein paar Hinweise gegeben, aber so eine richtige Verteilung lässt sich damit nicht feststellen. Also muss etwas Besseres her. Auf der Messtechnik-Seite von Metzner finden sich zwei Hydrometten: Compact und Blaue Serie. Beide mit der Kugel die angeblich bis zu 4 cm in die Wand messen kann. Und ich verstehe den Unterschied zwischen beiden nicht. Reicht die "Kleine" für den Hausgebrauch (Ab und an verdächtige Stellen am Hof prüfen, Kellerfeuchte prüfen etc.) ? Oder sollte es sogar eines mit den beiden Spitzen sein? Für einen Tipp bin ich sehr dankbar, Viele Grüsse, Walter
24.10.2014, Hallo Martin, Mich macht das "plötzlich" in deinem posting skeptisch. Wieso sollte gerade jetzt Feuchtigkeit dort kondensieren? Ohne Änderung im Verhalten beim Lüften? Eine Feuchtigketsquelle könnte auch innerhalb der Wohnung sein: Ich hatte vor vielen Jahren einen kleinen Bungalow im Sommer angemietet. Wir haben alles neu tapeziert und gemalt. Es war ein ganz klappriger Nachkriegsbau mit alten Fenstern und Ölheizung. Mit Beginn der kalten Jahreszeit haben wir plötzlich überall Schimmel entdeckt. Es war unglaublich,wie der rausgekommen ist. Wir waren völlig ratlos und sind nur durch einen Zufall auf die Ursache gekommen: der Vermieter hatte einen sehr grossen Wasserschaden im Frühjahr gehabt. Trocknung fand nicht statt und beim Malern im Sommer haben wir nichts gemerkt. Im Herbst kam die Feuchtigkeit raus (Heizung!) und ist dann an den kühlsten Stellen kondensiert. Also ich würde mal hinter Schränken nachsehen, ob es dort auch feucht ist,und einfach mal alle Wände mit einem billigen Messgerät absuchen und die Verteilung feststellen. BTW: Verputzt habt ihr nichts erst kürzlich? Da fällt viel Wasser an kalten Wänden aus. Viel Gluck bei der Suche, Walter
23.10.2014, Hallo, ich weiss nicht, wie weit das Dach von der Wand weg ist. Ich hatte letztes Jahr einen kaputten Dachziegel, der genau oberhalb der Aussenmauer gebrochen war. Und zwar quer durchgebrochen und der untere Teil war schon abgerutscht. Durch den Spalt lief das Wasser genau in die Aussenmauer und gemerkt habe ich es erst durch das Abplatzen der Farbe aussen und der Verfärbung. War fast nicht zu sehen, obwohl es ein Kaltdach war. Auch alle Dachziegel oberhalb der Stelle kommen natürlich in Frage, denn es kann eine Holzplatte darunter als "Wasserrutsche" dienen und das Wasser in die Mauer leiten. Auch die Fallrohre und Regenrinnen würde ich auf Verstopfungen überprüfen. Und nach Wasserrohren in den Wänden, Böden, Decken suchen. Viel Erfolg! Walter

Vorsicht beim Einlagern von Elektrogeräten

Leerstehendes Haus ohne Heizung über Winter heizen

16.10.2014, die mit Wasser umgehen (Waschmaschine, Geschirrspüler, Pumpen, Hochdruckreiniger etc.). Da bekommt man das Wasser nie ganz heraus beim Einlagern und der Frost zerstört die Teile Viele Grüsse, Walter

Vielen Dank

Neuer Fassadenanstrich auf Bruchsteinwänden

21.01.2014, für die guten Tipps. Es ist am Sockelübergang so wie Herr Böttcher vermutet hat: der Putz ist lose. Mich wundert die etwas "fasrige" Struktur des Putzes darunter. (siehe Bilder im Profil). Ich werde die Risse durch abklopfen prüfen. Bilder zu den Rissen, zum Putz und den Gewändern habe ich in mein Profil gestellt. Nochmals vielen Dank für die Hilfen, Walter

Kalkputz verarbeitung

08.06.2013, habe den sg-weber 174 - so heisst der Maxit 380 m.W., dieses Frühjahr in Küche und Bad verwendet. Es ist ein relativ feiner, hydraulischer Grundputz, der sich sehr gut auch in etwas größerer Dicke verarbeiten lässt ( bei mir war es auf rohen Bruchsteinmauern). Ich habe keinen extra Oberputz mehr aufgetragen, lediglich an der Decke die Maxit/Weber Kalkglätte (sg-weber 178, lt. meinem Maler lassen sich da die Überstände absolut einfach durch Abreiben beseitigen). Trotz diverser Zusätze zur besseren Verabeitung würde ich die üblichen Hinweise zur Verabeitung von Kalkputzen sehr ernst nehmen: - kräftig vorwässern - Fenster/Türen absolut zu wegen hoher Luftfeuchtigkeit - mehrschichtig auftragen bei größerer Stärke - Ab und zu leicht nachwässern - Trocknungszeit einkalkulieren (1mm/Tag) Bei Nichtbeachtung gibt es Trocknungsrisse, wie ich selber erleben durfte.... Der Putz haftet auch ohne Armierung sehr gut und muss nicht unbedingt angeworfen werden. Ich selber nehme bei fraglichen Untergründen vorher die Haga Grundierung, dann brauche ich mir wegen der Haftung keine Sorgen machen. Natürlich können Sie sich so einen Putz auch selber zusammenstellen mit 0/4 Sand und entsprechend Weisskalkhydrat. Aber meiner Erfahrung nach fühlen sich evtl. mithelfende jüngere Maler/Verputzer deutlich wohler mit Sackware.... Viel Erfolg, Walter

Belüftungssystem

Beheizter Gewölbekeller und Fussboden darüber

05.03.2013, Zuerst einmal herzlichen Dank für die Tipps und Anregungen. Morgen beginnt eine Firma mit dem Einbau des Bodens der Küche wie in der Frage beschrieben. Somit bin ich recht froh, dass keine massiven Einwände gekommen sind. Die geplante Dämmung resultiert u.a. aus der Tatsache, dass sich Styrodur wesentlich leichter schleppen lässt als die gleiche Dicke nochmals in Beton (:-). Zum Thema Wärmespeicher: Ich kenne wassergeführte Systeme mit etlichen Tausend Litern die z.B. einmal pro Woche mit einer Scheitholzanlage aufgeheizt werden (neu gebauter Bauernhof mit eig. Wald..). Dann habe ich Bilder gesehen von Häusern mit 30.000 Liter Tanks als Teil der Stockwerke. Da scheint mir die Idee einer Speicherung im Gestein schon recht interessant zu sein. Allerdings müsste es ohne "mobile" Steine gehen. Als Teil eines Fundaments im Rahmen eines Neubaus? Ich bin mir nicht sicher ob die Solarthermie, vor allem wenn sie auf dem Dach noch in Konkurrenz mit der Photovoltaik steht, ausreichend Wärme dafür erzeugen würde. Zumindest nicht in meinem alten Hof, dessen Heizprinzip im Durchschleusen großer Mengen Frischluft besteht (Grundofen, Stand-Kachelofen, Gussofen, Temperierung durch Gastherme mit groben Radiatoren). In einem Niedrigenergiehaus hingegen... Momentan macht sich der Überschuss im Sommer sehr angenehm bemerkbar. Optimieren könnte man es durch ein Belüftungssystem, das nach dem Aufheizen des Kellers die Luft austauscht. Und zwar genau dann, wenn die Luftfeuchtigkeit draussen geringer ist. Allerdings habe ich auch gar nicht vor, den Keller "auszutrocknen". Zum Schluss habe ich noch ein Bild des Gewölbekellers hochgeladen - er beherbergt tatsächlich eine ganze Reihe interessanter Flüssigkeiten wie der Micha richtig bemerkt hat... http://www.ferien-am-tuniberg.de//media/keller/IMG_1766.jpg Dazu werde ich später sicher noch ein paar Fragen bezüglich Typ, Bauweise etc. an das Forum haben. Für mich als Laien ist es fast unvorstellbar, dass das Gewölbe einen schweren Grundofen sowie den zugehörigen mehrstöckigen Kamin tragen kann... Viele Grüsse, Walter Kriha
11.10.2012, habe ich sehr leicht mit dem Fein Multimaster und aufgesetztem Schaber entfernen können. Durch die geringe Oszillation (1,6 Grad) kann man mit den Kanten des Schabers bis in die letzten Ecken ohne Rückschlag reinkommen. Danach mit dem Schleifaufsatz weitermachen. Habe den Multimaster sehr häufig im Einsatz bei der Renovierung unseres Hofes. Am Besten die Videos zu dem Gerät auf Youtube anschauen. Walter Kriha

Die Geschichte erinnert mich an etwas....

Fenster beschlagen extrem

23.12.2011, vor ca. 25 Jahren sind wir in München in ein Nachkriegshäuschen mit großem Garten (wegen der Kinder) gezogen. Im August. Alles frisch tapeziert und gestrichen. Viele direkte Aussenwände wegen Bungalowform. Wie es kälter wurde hatten wir oft feuchte Fenster aber haben uns nichts dabei gedacht. Im Januar gab es dann extrem kalte Tage mit großer Feuchtigkeit an den Fenstern. Dann die böse Überraschung: aus irgeneinem Grund haben wir einen Schrank auf die Seite geschoben - alles dahinter verschimmelt. Wir mussten dann in ganz kurzer Zeit ausziehen, das Häuschen war unbewohnbar geworden. Die Ursache haben wir durch einen Zufall herausbekommen: im Frühjahr hatte es einen großen Wasserschaden gegeben der lt. dem damaligen Mieter des Nebengebäudes nie getrocknet wurde. Der Vermieter hatte netterweise trotzdem wieder gleich weiter vermietet und wir hatten dann das Problem. Ich würde mir einen kleinen billigen Feuchtemesser holen und dann die Wände/Decken/Böden konsequent absuchen (bei uns haben damals schon die Hände genügt, so feucht war eine Stelle geworden - seltsam dass wir das im Sommer nicht gemerkt hatten). Der oben von Herrn Kube geäusserte Verdacht einer "Quelle" für die Feuchtigkeit an den Fenstern scheint mir plausibler weil scheinbar auch die Tapeten/Farben leicht an den Wänden abgehen - wie bei uns damals. Und rücken Sie mal ein paar Schränke weg.... Ihnen und Ihrer Familie wünsche ich ein frohes Fest und ein gesundes und erfolgreiches Jahr, Walter

aber noch schlimmer sind die

Hallo in die Runde,

12.06.2011, Birken (:-) - wie mein Saunavordach bestätigen kann.