Übersicht der Kommentare von Baukraft Naturbaustoffe GMBH im Fachwerkhausforum.

Alle 141 Kommentare von Baukraft Naturbaustoffe GMBH

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klingt gut!

Massivparkett auf alte Dielen

05.09.2006, Hallo Herr Schmidt, grundsätzlich ist es richtig, die Feuchtigkeit in dem Hohlraum nochmal zu prüfen. Falls kein Messinstrument in der Nähe, folgende Idee: Hygrometer in den Hohlraum legen, nach ein paar Stunden ablesen, mit einer Gegenmessung in dem darüberliegenden Raum vergleichen. Wenn es eine erhebliche Differenz gibt, sollte man über Maßnahmen sprechen. Hintergrund: evtl. schwitzt auch heute schon eine geringe Menge Feuchtigkeit durch den alten Boden durch. Dies ist oft ungefährlich. Erst wenn durch das einlegen einer Dämmung, und aufbrigen eines weiteren Bodens hier die Diffusion verändert wird, kann es zur schädlichen Feuchteanreicherung kommen. Bitte nicht als Verunsicherung empfinden : hier gilt es nur vorzubeugen ! -zur Verlegetechnik: nageln ist ein altes und sicheres Verfahren zur Befestigung von Parkett auf Holzunterlage. Da Holz permanent den Änderungen der Luftfeuchte folgt, gibt es ein ständiges Quellen und Schwinden, daraus folgend, ein ständiges Reiben Holz an Holz, und Holz an Nagel. folglich sind entstehend Geräusche " verlegetypisch". Es wird durch das Verschrauben etwas leiser, da die Schraube den Boden fester fixiert.Vorbohren ! Hier bleiben auch Geräusche erhalten. Es ist immer zu einer diffusionsoffeneren Öloberfläche zu raten.Die Verlegung sollte ohne Zwischenlage auf dem alten, - ebenen! Boden erfolgen, notfalls mit Parkettschleifer vorher grob abschleifen und nachnageln. Jede Zwischenlage birgt die Gefahr zusätzlicher Geräusche, da hier die kraftschlüsseige Verbindung mit dem Untergrund unterbrochen wird.

hinter jedem Problem stecken neue !

Zum Thema alte Baustoffe

31.08.2006, Lieber Herr Löh, ist das Ihr Lebensthema ? erlauben Sie mir eine launige Antwort! Es bleibt zu hoffen, das Sie niemand gezwungen hat, dieses Haus zu kaufen, und überhaupt, warum wollen Sie das Netz mit Ihrem Statement belasten? Ich möchte versuchen Sie in Ihrer Angelegenheit ernst zu nehmen. -warum aber kauft sich jemand, der keine Ahnung hat, und zwei linke Hände hat, und offensichtlich keine Berater an der Seite, ein Fachwerkhaus ? also glaub ich, Ihr eigenes Motto ist der Schlüssel zu dem was da heißt : man baut immer nach außen und nach innen. Ganz anders gesprochen: ich wünsche Ihnen Viel Spaß mit den Aufgaben , die ein Fachwerkhaus nunmal mitsichbringt, eine schwierige und hochkomplexe Materie, letztendlich eine Königsklasse der Baukunst, vergleichbar mit dem Neuaufbau eines Fahrzeuges, welches die erste Lebensphase hintersich hat, und nun zum zweiten Mal geboren werden will. Erwarten Sie deshalb keine einfachen Lösungen, billige Baumarktantworten, schnelle Konzepte, niedrige Energieverbräuche, besten Komfort. Viel Spass, wie gesagt, bei Ihrer Suche, und fangen Sie bei sich an!

alles läßt sich retten !

Fragen zu geölten Parkett/Dielen

30.08.2006, Sehr geehrter Herr Henze, zu ihrem Arbeitszimmer: es liest sich ganz so wie Sie selber ja auch vermuten : ein weiterer Ölauftrag wird die Aufnahmefähigkeit für - Wasser , Öl, Fett etc. reduzieren. Tip zur Probe: an unauffälliger Stelle den Fleck mit öl und feinem Schleifpapier, also im Naßschliff schleifen, der Fleck sollte weniger werden bestenfalls verschwinden, Körnung = 150-240. Vor dem ganzflächigen Ölauftrag: Seifenreste mit Intensivreiniger ( TripTrap) abnehmen. Falls die Oberfläche noch einen ganz feinen Schliff vertragen könnte. - kann der neue Ölauftrag mit der Einscheiben- Tellermaschine auch eingeschliffen werden, dadurch wir der Boden glatter und unempfindlicher. zur Küche: ein farbiger Auftrag muß in das rohe Holz erfolgen, da die Öloberfläche eine " imprägnierende "ist, gilt der Ölfilm, der auf dem Holz liegen bleibt, als Fehler, und muß entfernt werden. Also: nahträglich, oder im zweiten Arbeitsgang aufgetragene Farbe geht keine Verbindung mit dem Untergrund ein, reibt sich schnell ab, und haftet ungleich auf dem ersten Ölauftrag an. Lösung: abschleifen und Neuaufbau. Flur: Eiche ist ein sau Zeug, -in Bezug auf Wasserflecken! Es gibt hier Flecken mit den unterschiedlichsten Ölen. möglicher Arbeitsschritt zur Verhinderung: Vor dem Ölen, vor dem letzten Schliff: ein- bis zweimal gut anfeuchten- nicht unter Wasser setzen !, dann den letzten Schliff ausführen: Ergebnis : das Holz nimmt mehr Öl auf, hat Gerbsäure abgegeben und es gibt weniger Flecken., im kleinen Maßstab : Flecken mit Öl und feinem Schleifpapier auspolieren.Vorsicht : es könne an den entsprechenden Stellen Glanzgradunterschiede entstehen. Auftrag einer weiteren Ölschicht bei beginnender Vergrauung empfohlen. Wohnzimmer : Vorgehen bereits beschrieben, Schlafzimmer : es gelten keine anderen Regeln, wichtig ist grundsätzlich: Der Boden muß soviel Öl bekommen, wie er innerhalb von ca. 15 min aufnehmen kann, also Auftrag mehrmals naß - in naß, wenn in dieser Phase gespart wird, rächt sich das das ganze Bodeleben lang. hier bringt Sparen in der Regel den beschriebenen Ärger.

am besten ins Fachgeschäft !

Leinölfirnis-Allergie - Wie das Öl entfernen?

07.08.2006, Hallo !, so einige Antworten passen mir nicht, da sie fachlich daneben liegen!, Leinöl ist ein unverschnittenes Samenöl, welches mit einem Trocknungsmittel= i.dr. Kobaltoktoat = Metallsalz versehen wird, damit Leinöl trocknet.Leinöl plus Trocknungsmittel heißt dann Leinölfirnis.: Ohne Trockner kann die Trocknung auch durchaus sechs Wochen dauern: Wenn dann zwischendurch durch unzureichende Sauerstoffzufuhr das Öl ranzig wird, so besteht jahrelange Freude an einem starken Gestank. Leinöl ist kleinmolekular, dringt tief in die freien- offenen Zellen der Holzstruktur ein, und kann nach An- Trocknung nur mühsam durch Abschleifen, -bis in die Tiefe, entfernt werden. Man kann tatsächlich auch gegen fast alle Naturstoffe allergisch werden, deshalb bitte den Rat ernst nehmen, und einen Allergietest machen lassen. Kleine Hausprobe : Fichtenbrett mit Leinöl-Firnis behandeln, drei Tage draussen an Licht u. Luft trocknen lassen, neben das Bett legen , und die Reaktion über Nacht testen! Zum Fußboden : die wenigsten hochwertigen Fußbodenöle enthalten heute Leinöl- Firnis oder Oragenöl, oder Balsamterpentinöl. Das waren übliche Stoffe in den 80//90er Jahren, heute ist die Welt einen Schritt weiter. Schauen Sie doch in Hamburg beim baubiologischen Fachhandel der Fa. Mordhorst vorbei, - Kellerbleek, und lassen Sie sich auf Ihre Fragen hin beraten. mit Gruß Karl Schmitz

noch eine Idee !

Dielen Ölen - Öl hart und klebrig

31.07.2006, von Nitro u. co. kann ich auch nur abraten. Was funktioniert, ist die mögl. schnell auszuführende Maßnahme= naß abschleifen. Bitte in einer Ecke ausprobieren !: das verwendete Öl im Überschuß auftragen und mit 120 er Schleifpapier in Faserrichtung schleifen, - im Ölüberschuß bleiben. -Probestelle vom Ölschlamm befreien und kontrollieren, ob der Lackfilm noch da ist. Falls das funktioniert, empfiehlt es sich , eine Tellerschleifmaschine auszuleihen, und mit 100 er Schleifgitter dies im Großen anzuwenden. Evtl. dieses Öl mit Isoparaffin- Lösemittel verdünnen, der Boden bleibt bei diesem Verfahren geölt, Zeitaufwand hält sich in Grenzen.

Unsere Ahorn-Massivholzdielung quillt und quillt ...

28.07.2006, derzeit haben wir langanhaltende , extreme Wetterlage. Wichtigstes Hilfsmittel ist jetzt die Luftfeuchtemessung mittels Hygrometer, elektronisches Gerät kostet 25-35 EUR, Haarhygrometer ist zu ungenau, falls die Luftfeuchte über 65% geht, ist als " preiswerteste Maßnahme" der Einsatz eines Luftentfeuchters zu empfehlen, - nennt sich auch Bautrockner. Die Luftfeuchte soll sich zwischen 45 - 60% bewegen, darauf ist jede gute Diele werkseitig getrocknet.Trotz dieser Vorgaben sind natürlich die Ausdehnungsspielräume unter der Fußleiste- ca. 15 mm rundum , einzuhalten .

aus Schaden wird man klug,

Modergeruch im Fertighaus! Kaufen oder lieber sein lassen??

12.06.2006, wie Herr Kurz schon sagte: besser die Finger davon lassen. Es gibt die Notwendigkeit, - die innere wandverkleidung zu öffnen, um dann das wichtigste Kriterium auszuschließen: " sind die Ständer und die Dämmung und die Spanplatte in einem einwandfreien Zustand, oder gibt es Anzeichen von Feuchteeintag und daraus folgend Wachstum von Pilzen?"
29.05.2006, Lieber Frager, bis auf ganz wenige Ausnahmen ist bisher jede Ursache ans Tageslicht getreten. Es gibt Messinstrumente der unterschiedlichsten Art für Feuchte, Temperatur etc., falls gewünscht, komme ich zu einem Ortstermin vorbei. Dieser Besuch ist kostenpflichtig. Bitte Kontakt aufnehmen . mit Gruß Karl Schmitz

hin und wieder etwas heizen !

Richtig Lüften oder garnicht lüften oder oder oder

24.05.2006, Guten Morgen ! wenn baupysikalisch alles richtig gemacht worden ist, dann kann ja von nirgendwo Feuchtigjkeit in größerem Umfang das Gebäude belasten. Bleibt die im Jahreslauf ständig wechselnde Luftfeuchte. Das Aufnahmeverhalten der Luft ist bei wechselnden Temperaturen stark unterschiedlich. Soll heißen: Die in der Luft gespeicherte Menge Feuchtigkeit ist bei 5° cels. relativ gesehen viel höher, als bei 20° cels., auch wenn es sich absolut gesehen um die gleiche Menge handelt. Man spricht deshalb von " relativer Luftfeuchtigkeit". Um es nicht unnötig kompliziert zu machen: im Herbst und Winter hin und wieder etwas heizen, lüften, dann das Haus geschlossen halten. Hygrometer aufhängen, Luftfeuchte kontrollieren, bei Werten über 70% rel. Luftfeuchte = heizen u. lüften. Dann sollten keine unangenehmen Gerüche und sonstige Situationen enstehen.

Teerkleber bleibt kritisch,

Teerkleber auf Dielen! Dielen einfach drehen?

23.05.2006, Guten Morgen, wenn es sich denn um Teerkleber handelt,-man erkennt es am typischen Geruch beim frisch angeritzten Kleber, evtl. Probe in Plastiktüte verpacken und am nächsten Tag reinriechen, bleibt große Vorsicht geboten. Es sind eine Vielzahl an krebsverdächtigten Substanzen möglich, da die Analyse teuer ist, ist die fachgerechte Entsorgung die richtige Entscheidung.