Übersicht der Kommentare von yogumon im Fachwerkhausforum.

Alle 921 Kommentare von yogumon

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Kann die Fussbodenheizung überhaupt funktionieren ?

Fussbodenheizung auf Holzbalkendecke (Denkmalschutz)

23.01.2017, Wie wird das Haus gedämmt ? Ein Sandsteinhaus ist da meistens nicht so toll. Bei hoher Heizlast wird es Vorlauftemperaturen brauchen, die man bei einer Fussbodenheizung nicht fahren sollte. Da würde ich entweder bei konventionellen Heizkörpern bleiben, oder eine Wandheizung verlegen.

Neues Heizsystem

Flur Kalt, Gewölbekeller drunter.

21.01.2017, Ist die neue Heizung im Flur im Erdgeschoss, oder im Keller unten ? Alte Heizkessel ziehen die Verbrennungsluft aus der Umgebung. Bei einem neuen Kessel wird die Luft wenn möglich direkt von aussen gezogen (z.B. durch ein LAS / Luft-Abgas-System). Dadurch ergibt sich unter Umständen eine neue Strömungssituation. Beim alten Kessel wurde der Flur vielleicht durch nachströmende Luft aus den beheizten Räumen gewärmt. Für die Treppe - ich könnte mir vorstellen, von unten eine Dampfbremse als Winddichtung anzutackern, und mit etwas Holzweichfaser dämmen. Das dürfte aber ein ziemliches Gefrickel geben.

nachdem ein späterer Ausbau geplant ist...

Strohballen auf oberste Geschossdecke?

20.01.2017, ... Holzflex in einer zu den Sparren passenden Dicke auslegen, mit Unterspannbahn abdecken, fertig. Wenn das Dach ausgebaut wird, kann man den Dämmstoff zwischen den Sparren wiederverwenden.

Innen vs. Aussendämmung

Innendämmung mit Isofloc

20.01.2017, Wir haben innen oder gar nicht gedämmt weil unser Haus im Inventar der Denkmalpflege ist (Vorhof zur Hölle). Wenn das Haus nicht unter Denkmalschutz steht, und es sich mit der Aesthetik irgendwie vereinen lässt, ist eine Aussendämmung mit Sicherheit günstiger. 1. Standardisierte WDVS-Systeme (z.B. Greutol PIR mit WLG 023 trägt nicht so dick auf) 2. Weniger Risiken, weniger Wärmebrücken usw. 3. Kann die Zielwerte der Vorschriften problemlos einhalten, da muss der Bauphysiker keinen Doktor machen. Also günstigere Planung. 4. Viel weniger Innenarbeiten - unser Haus aussen neu verputzen war viel günstiger als die Gipserarbeiten innen. 5. Kein Platzverlust im Innenraum. Bei euch vielleicht nicht so kritisch wie im teuren Zürich, aber für den Wert des Hauses interessiert am Schluss die verfügbare Wohnfläche. Wenn es doch die Innendämmung sein muss, würde ich nicht auf eine gute variable Dampfbremse verzichten. Unser Isoleur (Curau) meinte zwar dass es ohne geht, aber warum Risiken eingehen ?

hier Fermacell 12.5 oder 15 mm

Innendämmung mit Isofloc

20.01.2017, Da baucht sich nichts aus - weil wir die Zellulose feucht aufgeblasen haben. Die Dampfbremse kommt erst drauf wenn sie trocken ist. Mit einem Kreuzrost ohne getrennte Gefache geht trocken einblasen ohnehin nicht. Ein weiterer Vorteil bei diesem Aufbau ist dass man die elektrischen Installationen gut unterbringen kann. 18 mm Platten sind enorm schwer, arme Sherpas die das durch das Haus schleppen müssen. Einen richtigen Kalkputz würde ich auf Fermacell nicht draufmachen, wir haben aber an einigen Stellen einen feinen Kalkspachtel der sich darauf (mit Haftgrund) problemlos hält. Bei den Schweizer Behörden bekommt man leider nicht so leicht Ausnahmen wie bei der deutschen EnEV, d.h. man muss teilweise an die Grenze des vertretbaren gehen, oder auch manchmal jenseits...

Regeln in der Schweiz

Innendämmung mit Isofloc

20.01.2017, Die Wärmedämmvorschriften im Kanton Zürich sagen: Die örtliche Baubehörde kann bei besonderen Verhältnissen die Anforderungen an Umbauten und Umnutzungen angemessen reduzieren, namentlich wenn bei schützenswerten Bauten oder aus bauphysikalischen Gründen die volle Einhaltung der System- oder Einzelanforderungen nur mit unverhältnismässigem Aufwand oder überhaupt nicht erreicht werden könnte. Der Antrag an die örtliche Baubehörde betreffend Milderung der Anforderungen hat einen bauteilbezogenen Nachweis der Probleme bei der Einhaltung der Anforderungen und einen objektbezogenen Vorschlag über angemessene Sanierungsmassnahmen zu enthalten. Bei euch im Thurgau scheint die Formulierung etwas weniger freundlich, aber in der Energieverordnung steht dann doch wieder (Absatz 28): Erleichterungen für den geforderten winterlichen Wärmeschutz können unter anderem zugelassen werden bei: ... 4. denkmalpflegerisch schützenswerten Gebäuden, falls das Erscheinungsbild beeinträchtigt würde. In anderen Worten, "me muess halt rede mitenand". Mit einem fundierten Antrag (am besten von einem Bauphysiker) ist der Zielwert von 0.25 W/m2K nicht in Stein gemeisselt. Eure Baubehörde wird wahrscheinlich einen Systemnachweis verlangen, und das schafft man nicht ohne geeignete Software. Ich habe ausser dieser Rechnung alles selber vorbereitet, in eurem Fall lasst ihr besser einen örtlichen Fachmann dran. Bei unserem Haus - nicht Fachwerk - haben wir im Dachgeschoss eine Innendämmung mit Kreuzrost, Isofloc (nass aufgeblasen), Intello Plus Dampfbremse und Fermacell Innenverkleidung gemacht. Euer Aufbau in u-wert.net sieht mir nicht ganz korrekt aus, z.B. werden die Zimmerleute wohl kaum eine 3x8 Traglattung für das Fermacell machen. Der effektive Holzanteil wird garantiert höher sein. Anbei mein Vorschlag - die Stärke der Dämmung kann durch die Anordnung der Latten angepasst werden, bei uns alles 4x6, einmal stehend, einmal liegend. Ein Kreuzrost kann wenn nötig mit etwas Abstand montiert werden, und kommt gut mit einer unregelmässigen Bestandswand zurecht. Für Bilder bitte nach meinen alten Einträgen zu diesem Thema suchen. Die Dämmstärke muss nicht überall die gleiche sein, z.B. geht im Dachgeschoss (Fassade durch Dachüberstand geschützt) wahrscheinlich mehr als in den unteren Stockwerken. Auf der Wetterseite (bei uns Westen) oder Norden ist es kritischer als im Süden. Was macht ihr mit den Fussböden ? Bei einer Holzbalkendecke sollte man auch etwas machen, damit es keine Probleme bei den Balkenköpfen gibt. Wandheizung scheint mir ein grosser Aufwand. Bei uns wurden es ganz normale Heizkörper und ein Gaskessel (bestehender Anschluss). Was ist als Heizsystem geplant ?

Besser leben durch Chemie

Blähglasplatte Erfahrungen?

19.01.2017, Bitte die Suche bemühen, es gab hier mal einen längeren Thread über den Aufbau eines Bauwagens. Die Schwierigkeit ist, dass der Aufbau schlank, mit gutem Dämmwert und leicht sein soll, und beim Transport nicht auseinanderfallen darf. Die Platten bei Bauhaus sind VeroBoard Rapid, nicht Classic. Von der Dicke her reichen sie selber nicht um einen ausreichenden Dämmwert zu erreichen. Das leichte Gewicht wäre natürlich attraktiv, führt aber auch zu einer geringen thermischen Masse. Gemäss dem Datenblatt bestehen sie zu 96% aus Blähglasgranulat, dazu kommt "organisches Bindemittel". Alternative zu OSB sind Dreischichtplatten, aber auch die kommen nicht ohne Klebstoff aus. Dämmplatten aus PUR (WLG 023) haben einen besseren Dämmwert als z.B. Zellulose oder Holzflex (so um WLG 038). Damit bleibt mehr Platz im Innenraum übrig. Den Holzanteil der Ständer würde ich möglichst minimieren. Auch bei der vorgehängten Fassade würde ich die Fantasie anstrengen, sonst wird der Aufbau viel zu dick. Eine platzsparende Hinterlüftung kann man z.B. mit Doppelstegplatten als Abstandhalter machen.

Zen

Betonkante am Haussockel - was damit tun ?

19.01.2017, Gar nix machen ?

Balkenabstand

Haus aus den 30ern macht mich fertig....

18.01.2017, Zwischen den Balken bleibt auch mit den angelaschten Bohlen noch Raum für eine Schüttung - und die haben wir.

höhensparender Aufbau für Bad

Haus aus den 30ern macht mich fertig....

17.01.2017, Ich biete 25 mm plus Fliesen über den Balken. Erst mal muss alles raus. Von oben nach unten: Fliesen (bei einer Holzbalkendecke bitte keine zu grossen Formate wählen). Verbundabdichtung, vor allem bei Dusche und Badewanne. Zementärer Trockenestrich 25 mm (Fermacell Powerpanel TE) OSB 25 mm ZWISCHEN den Balken, auf die Balken kommt etwas Ausgleichsschüttung. Das Niveau ist so gewählt dass das OSB auf der gleichen Ebene wie der höchste Teil der Balken liegt. 12x6er Bohlen seitlich an die bestehenden Balken angelascht, mit dem Laser nivelliert. Zwischen den Balken Schüttung, z.B. Blähton. In diesem Hohlraum kann man auch Abwasserleitungen verlegen. Von unten OSB als Einschub. Wir haben ganz normale Verlegeplatten mit Nut und Feder verwendet, Rieselschutz braucht man da höchstens am Ende. Hohlraum darunter eventuell mit Steinwolle ausfüllen. Untere Zimmerdecke.