Übersicht der Kommentare von HOLZ LEBT - Märkische Kieferndielen im Fachwerkhausforum.

Alle 126 Kommentare von HOLZ LEBT - Märkische Kieferndielen

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Gute Erfahrungen ...

weisse lasur für leimholzplatte fichte

06.03.2015, ... habe ich mit "Lappenwachs" von Kreidezeit gemacht, dem man weiße Pigmente (ebenfalls Kreidezeit) zufügen kann. Bei hoher Beanspruchung mit Öl grundieren! Auch das härtere Canaubawachs lässt sich mit Pigmenten versetzen; das habe ich selbst aber noch nicht ausprobiert, mal bei Kreidezeit nachfragen, oder Fachhändler (z.B. www.naturbauhof.de). Schönen Gruß nach Thüringen!
27.02.2015, Jedes Jahr im November habe ich erst unverdrossen, dann zunehmend verdrießlicher ein paar hundert Tulpenzwiebeln gesteckt und im kommenden Frühjahr kam dann eine Murkeltulpe heraus. Oder ein frisch gepflanzter Obstbaum vertrocknete plötzlich, ich rüttelte am Stämmchen und hatte dann den völlig wurzellosen Stiel in der Hand. Die Wühlmäuse wurden fetter und fetter. Dann begab es sich eines schönen Tages im Juli, dass die Kinder riefen, "wir haben was tolles gefunden!" Nachbars dicke Katz' hatte bei uns hinterm Stall einen Wurf Kätzchen zur Welt gebracht. Sieben Stück. Nicht blöd, die dicke Miez, denn hätte sie die Kleinen auf Nachbars Grundstück geboren, hätte der fiese Nachbar sie ersäuft. Sieben Kätzchen, sechs brachten wir durch, drei davon verschenkten, drei behielten wir. Sissi, Lissy und Missy. Nicht einmal ein Jahr alt, kümmerten sich die Kätzchen bereits um ihr Zubrot. Oft sah ich sie eine 20 cm - Wühlmaus (Wühlratte?) verputzen wie ein Baguettebrötchen. Seither sprießen die Tulpen bei uns wie in Amsterdam und die Obstbäume entwickeln sich prächtig. Hat Mutti Natur doch geschickt gemanaged mit der ökologischen Balance ...

Wandheizung wäre auch eine Alternative,

Fußbodenheizung auch ohne Hartschaum-Dämmung möglich?

15.02.2015, in meinen Augen die bessere. Aber sofern Sie Fußbodenheizung mit massiver Dielung kombinieren wollen, ist eine System wie Ripal, Lithotherm u.a. die bessere Alternative zu einem Estrich-gebetteten FBH-System. Viel Glück beim Bauen!
28.01.2015, aber ein paar Gedanken: Bei einem Dach in Süd- (SW-, SO-)Lage helfen Kollektoren sehr. Bei uns übernehmen ca. 8 m² Kollektorfläche die komplette Warmwasserversorgung im Sommer und in großen Teilen der Übergangszeit. Schonmal über Fußleistenheizung nachgedacht? Wenn Sie Zeit und Lust zum Holzmachen haben, ist freilich ein Holzvergaserofen preiswert und effizient. Bei dieser Hausgröße und ungedämmt müssten Sie mit 20 Raummetern Hartholz im Jahr rechnen. Da der Schornstein eh neu gemacht werden muss, lohnt sich die Überlegung, ihn zweizügig hochzuziehen, dann ließe sich die Holzheizung später mal ergänzen, z.B. mit einer Gastherme oder mit einem Wärmetauscher. Auf einen Wärmetauscher über den Bach würde ich mich alleine nie verlassen, könnte allenfalls eine Ergänzung sein. Und ja, denke ich auch, eine vernünftige Dämmung würde sehr helfen. Wie gesagt, nur ein paar vielleicht hilfreiche Gedanken, die ein Gesamtkonzept natürlich nicht ersetzen können. Schöne Grüße und viel Glück beim Bauen!

Das sind zwei ganz unterschiedliche Geschichten,

Dielenboden auf vorhandenen Estrich verlegen?

27.01.2015, einmal, bei Herbert, unterkellertes EG mit wenig Platz zur Aufbauhöhe. Da würde ich bei sagen wir mal 60-70 mm Platz etwa folgendes vorschlagen: Feuchtesperre (PE) auf den Estrich, an den Wänden hochlegen, Lattung (Konterlatten unbehandelt, 30 mm) wegen der Schwingung (s.o.), dazwischen Dämmung, in diesem Falle Holzfaserplatten (es gibt auch fertige Systeme Lattung/Holzfaserplatten, aber nicht ganz billig), darauf Filzstreifen tackern, darauf quer raumlange Dielen schrauben (Spezial-Dielenschrauben, vorbohrend). Falls es dan noch nicht warm genug am Fuß sein sollte, evtl. über Dämmung kellerseits nachdenken (aber bei Kellerdämmung wäre ich immer skeptisch). Bei Dachshund ist die Frage zu klären, inwieweit der Terrazo tragfähig ist und noch etwas Aufbauhöhe zulässt. Vermutlich ist es besser, alles komplett herauszunehmen, einen Estrich einzuziehen und dann klassisch, wie hier im Forum auch schon häufig beschrieben: Feuchtesperre, Traghölzer 8 x 10, Zwischendämmung mit Schüttung - Blähton, Perlinte, Hanf-Lehm -, auf die Kanthölzer Filzstreifen, Dielen. So eine einfache Kostruktuion ist für klassische, raumlange Dielen ideal und gut machbar, außerdem relativ preiswert. Für Parkett oder Dielenstückwerk müsste wegen der wechselnden Stöße mit Spanplatten o.ä. gearbeitet werden, i.d.R. zwei überlappende Lagen. Schöne Grüße nach Nord und Süd!

Also,

Dielenboden auf vorhandenen Estrich verlegen?

26.01.2015, wenn ich sehr ehrlich bin, gibt es einen kleinen, infantilen Mann in meinem Ohr, der die wilden, frechen und zuweilen nachgerade ehrabschneidenden Diskussionen an diesem unstillen Örtchen irgendwie unterhaltsam findet. Menschlich, allzu menschlich. Aber vom Salz in der Suppe zu den eigentlich nahrhaften Anteilen, sprich dem Fachlichen: Ich vermute, Herbert, Sie sind inzwischen von der Dielen-auf-Estrich-Lösung weg. Falls nicht, spricht auch folgendes dagegen: Einer der Vorzüge einer schönen, altmodischen raumlangen Dielung ist, dass so ein Boden ein gewisses Schwingverhalten hat. Er federt ein klein wenig und das ist gesund für Knochen und Gelenke und fühlt sich - ertrecht barfuß - einfach schön an. Das geht nur bei einer entsprechenden Unterkonstruktion und die besteht im Idealfall aus Lagerhölzern im richtigen Abstand und mit Zwischendämmung. Wenn man nur wenig Aufbauhöhe zur Verfügung hat, sollte wenigstens eine Lattenkonstruktion unter die Dielen. Bei der Holzauswahl kommt es nicht bloß auf die Holzart an, sondern auch auf die jeweilige Qualität. Nadelholz, wie Doublasie, Kiefer, Fichte, kann einen erstaunlich robusten Fußboden abgeben, wenn das Holz langsam gewachsen und damit verhältnismäßig hart ist. Einbau in Bad oder Küche verträgt jedes Holz im Prinzip gut. Es darf, bei guter Oberflächenbehandlung, ruhig nass werden. Wichtig ist, dass es bald und gut wieder trocken werden kann, also keine stehende oder bleibende Feucht abbekommt. Alles Gute beim Bauen!

Hallo Philipp,

Dielenboden - Aufbau und Material

19.01.2015, 10 mm Abstand zur Wand sollten genügen und verschwinden an den Zargen unter einem Zierleistenaufsatz. Am Stoß der Dielen unter der Tür würde ich ein Fries oder eine Schwelle einsetzen, falls die Dielen längs unter dem Türblatt stoßen. Unter 28 mm Stärke / Nadelholz bzw. 24 mm / Hartholz würde ich nicht gehen, sonst müssen Sie ja einen anderen Unterbau schaffen. Im übrigen ärgere ich mich manchmal über die Bezeichnung "Schlossdielen" - In Schlössern und Gutshäusern wurden meistens raumlange Dielen von 4 - 8 m verlegt und keine Dielenabschnitte mit umlaufender Nut und Feder (eine gute Strategie der Industrie, ihre Reste zu verarbeiten). Gute Dielen können 200 Jahre im Haus liegen. Daher ist es wie mit Schuhen: Bei allen anderen Kleidungsstücken kann man sparen, an den Schuhen nicht, da sollte die Qualität im Vordergrund stehen. Natürlich können Sie auch gerne uns kontaktieren und ein Angebot einholen. Schöne Grüße!

Ja, bitte ein paar Details,

Bodenwiederaufbau

18.01.2015, u.a.: - Wie tief geht das Sandsteinfundament abwärts ab Oberkante bisheriger Fußboden? - Gibt es Hinweise auf Nässedruck von außen, Grundwasserspiegel, etc. - Wie ist das Fundament gegründet, gibt es im Mauerwerk evtl. eine Nässesperre? - Wie tief geht die von Ihnen beschriebene Kies- / Sonstiges-Schüttung? - Und vor allem, wie ja bereits Andreas fragte, Keller oder Naturboden darunter? Wenn man das weiß, kann man einen Fußbodenneuaufbau empfehlen, der evtl. aus den Schichten Estrich / Feuchtesperre / Aufbau aus entweder Holzfaserplatten oder Kanthölzern mit Zwischendämmung / raumlange Dielen bestehen könnte. Herzlichen Gruß und keine grauen Haare wachsen lassen, es sind schon ganz andere Böden vernünftig saniert worden!

Ganze meine Meinung,

Dielenboden - Aufbau und Material

16.01.2015, darauf kommt es an: Altes, langsam gewachsenes Holz, richtiger Fällzeitpunkt, richtige Trocknung!

Noch ein paar Anmerkungen ...

Dielenboden - Aufbau und Material

16.01.2015, Die Scheibenwirkung ist vergleichsweise weniger bedeutend als der Abstand der Deckenbalken, und der ist mit etwa 80 cm mehr als komfortabel bei der avisierten Dielenstärke. Die "Floßtechnik", lieber Philipp, ist 0,0 aufwendiger als die Verschraubung direkt auf den Deckenbalken, außer dass neben jeden Deckenbalken eine Latte kommt. So lässt sich eben mit sehr wenig Aufwand ein verbesserter Schallschutz erzielen. Die Folierung der Dielen wird nur gemacht, um kammergetrocknete Dielen draußen oder in einer feuchten Lagerhalle lange herumliegen zu lassen, ohne dass sie diese Feuchte aufnehmen. Das klappt nur bedingt und ist auch nur eine suboptimale Lösung, zumal die Folie beim mehrfachen Transport des öfteren beschädigt wird. Nicht von ungefähr ist es häufig so, dass man die Folie aufmacht, in der Dielen monatelang schmorten und dann staunt man, wie sich Bretter auch in einer Folierung oder nach deren Öffnung verziehen können. Thomas' Aussage deckt sich mit der jahrhundertealten Erfahrung: Dielen sollten nach der Endbearbeitung möglichst bald verbaut werden - eine Akklimatisierungsphase im Stapel im vorgesehenen Gebäude von etwa zwei Wochen halte ich aber für günstig. In dieser Zeit verzieht sich nichts, jedenfalls nicht, wenn Raummilieu und Restfeuchte der Dielen nicht zu große Differenz aufweisen. Selbstverständlich arbeitet Holz, aber dieser Bewegungsspielraum sollte abgestimmt sein mit den natürlichen Schwankungen der Raumfeuchte in den Jahreszeiten. Typisch wäre z.B. eine Raumfeuchte um 50% (relativ), die in der Heizperiode auch mal bis knapp 40% fallen und in feuchten Zeiten bis an die 60% steigen kann. Parallel dazu werden Dielen sich (leicht) zusammenziehen und sich (kleine) Fugen bilden und sich wieder ausdehnen und die Fugen schließen. Diesen natürlichen Spielraum MUSS Holz haben. Wenn Holzrestfeuchte und Raummilieu aufeinander abgestimmt sind, bleibt dieser Spielraum (und die Fugen) so klein wie möglich. Dazu kommt noch ein Punkt: Wie Thomas schon erklärt hat, wird jedes Dielenbrett, abhängig von Splint-/Kernholzanteil bei Feuchteaufnahme "schüsseln". Das tut es IMMER entgegengesetzt zu den Jahresringen. Daher legten Dielenbauer und Tischler früher großen Wert darauf, dass bei jeder Diele die richtige Seite oben ist, nämlich so, dass die Dielen bei Feuchteaufnahme einen leichten Buckel bildet und KEINE Schüssel. (Dielen "auf rechts" gedreht.) Dann gibt es beim "Arbeiten" nämlich keine sich hochbiegenden Kanten. Bei den Industriedielen hat man leider keine Wahl, denn durch die Nutung vorgegeben, muss man mal die "rechte", mal die "linke" Seite des Dielenbrettes als Oberseite nehmen. Schönen Gruß!