Übersicht der Kommentare von Architekturbüro Kornmayer im Fachwerkhausforum.

Alle 2380 Kommentare von Architekturbüro Kornmayer

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Wandheizung vs. Wandheizung

07.09.2017, .... immer wieder eine herzhafte Diskussion. Beim einem Kollegen läuft eine Fußleistenheizung seit den späten 1970er Jahren. Das Ding liegt an allen Außenwänden (80cm Sandstein/Porphyr/sonst. Fundstücke, ungedämmt) vor der Wand und ist keine Schönheit. Funktioniert aber. Jedenfalls bis es im Januar richtig kalt wird. Dann besuche ich Ihn nicht. Ich selbst habe mehrere Wandheizungssysteme verbaut und bisher noch keine negativen Rückmeldungen erhalten. Auch sensible Ecken werden dauerhaft temperiert. Regelaufbau: Fachwerkwand - Holzweichfaserplatte (muss man rechnen) - Wandheizung im Lehmverputz => Alles nass in nass & hohlraumfrei. Gruß aus Wiesbaden, Christoph Kornmayer P.S.: Welches System nun das bessere ist? Da halte ich es mit Herrn Ludwig Feuerbach: "Lasst den andern glauben, was er will, aber fordert dafür auch von ihm, dass er dich nicht glauben lässt, was er glaubt. Diese Forderung ist gerecht und billig; aber ungerecht und verwerflich, verwerflicher noch als die Intoleranz des Gläubigen ist die Intoleranz des Aufgeklärten, welcher von den andern ohne Unterschied verlangt, dass sie zwar nicht so glauben, aber so denken, so frei und gescheit sein sollen, wie er selbst. Man muss auch gegen die Unfreiheit und Dummheit tolerant sein."

Schwellbalken ziemlich morsch

06.09.2017, Hallo Jörg, wenn der Schwellbalken bis auf den beschriebenen Bereich unversehrt ist, ist es auch möglich nur einen Teilbereich zu ersetzen. Erst einmal das gute Stück freilegen um es im Ganzen begutachten zu können. Bilder helfen. Gruß aus Wiesbaden, Christoph Kornmayer

Wasser im Keller nach Regenfällen - Pumpensumpf/Pumpenschacht anlegen

22.08.2017, .. da kann ich jetzt leider nicht den Kübel der Erbaulichkeit ausschütten. Möglichkeiten wären: - wenn der Wasserstand sinkt das Loch schließen (und die Augen ebenso) - zwei der drei vorhandenen Schichten entfernen und in besserer Betonqualität bewehrt wieder herstellen - eine neue Betonschicht darüber gießen - ........ Es ist schwierig einen Rat zu geben ohne Objekt und Umfeld wirklich zu kennen. Gruß aus Wiesbaden, Christoph Kornmayer

Wasser im Keller nach Regenfällen - Pumpensumpf/Pumpenschacht anlegen

22.08.2017, So, habe mal nachgesehen. Der Ortsteil liegt zu hoch im Vergleich zum Umland und ist im hydrologischen Kartenwerk bezgl. Grundwasserhöhengleichen nicht geführt. Ausgehend davon, dass alle Ihre Grundleitungen dicht sind, gibt es neben dem 50m entfernten Sulzbach noch das Sossenheimer Unterfeld, das mit seinen zahlreichen Entwässerungsgräben die im Laufgraben münden einen gewissen Verdachtsmoment aufweisen. Das ganze Gebiet war bis Ende des 19. Jhd. eine sumpfige Nidda-Aue, die bis an Sossenheim heran reichte. Es ist gut möglich, dass Sie von schwankenden Wasserständen betroffen sind, wenn nach längerem Regen das Wasser im südwestlich liegenden Unterfeld nicht schnell genug abtransportiert werden kann. Ich kenne die Situation dort ein wenig, da ich mal an einer Veranstaltung bzgl. des Umbaus des Sossenheimer Wehrs teilgenommen habe. Damals gab es Anwohnerbedenken hinsichtlich einer Veränderung des Grundwasserpegels. Am Wehr zeigt das Pegelmonitoring 92,5-93 m ü. NN, Ihr Ortsteil liegt im Schnitt auf 96 ü. NN. Wenn ich nun meinen Keller 3 Meter runter schachte erklärt das, weshalb Ihr Nachbar im WU-Beton steckt. Die verschiedenen Betonlagen in Ihrem Keller könnten darauf hindeuten, dass Vorbesitzer aufgrund ähnlicher Probleme immer mal wieder aufbetoniert haben. Gruß aus Wiesbaden, Christoph Kornmayer

Wasser im Keller nach Regenfällen - Pumpensumpf/Pumpenschacht anlegen

22.08.2017, Verstehe, die Idee ist nachvollziehbar, birgt aber die Gefahr, dass bei einer regelmäßigen, wenn auch kleinen Entnahme, kleinste Partikel ausgewaschen werden. Dauerhaft erfolgt dann die Entwässerung ein wenig schneller ... Im Vergleich zum umgebenden Boden ist der Boden um die Entnahmestelle etwas trockener und das Bestreben eines mehr oder weniger homogen anzunehmenden Gefüges unterhalb der Bodenplatte die gleiche Feuchte anzunehmen, führt zu immer weiterem Zufluss von Wasser in Richtung Entnahmestelle. Das Gefüge im Untergrund kann sich verändern, weitere Rissbildungen sind denkbar. Drainage kann zu erheblichen Problemen führen. Vielleicht muss man mal einen Schritt zurück gehen und sicher ergründen, woher das Wasser kommt. - Wo ist das Haus in Frankfurt? Ich kann mal nach dem Grundwasserständen sehen. - Sieht es bei den Nachbarn genauso aus? - Steht das Gebäude frei oder angebaut? - Welche Grundleitungen wurden erneuert? (Innen und außen?) - Gibt es weiter bestehende Grundleitungen und wurden diese inspiziert? Gruß aus Wiesbaden, Christoph Kornmayer

Algen am Mauersockel - was tun?

22.08.2017, Profilblech oder Beton? Das wäre ja schade um den schönen Sockel. Die Algen würden auf dem Beton genauso entstehen. Ich glaube im Falle der Nordwand muss man damit Leben in gewissen Abständen das Ganze mit Wasser abzubürsten. Von chemischen Lösungen, Reinigern, Versieglern, NanoHeilung, etc. würde ich absehen. Gruß aus Wiesbaden, Christoph Kornmayer

Wasser im Keller nach Regenfällen - Pumpensumpf/Pumpenschacht anlegen

22.08.2017, vielleicht habe ich das noch nicht so ganz verstanden: Soll dort jetzt ein Pumpenschacht vergraben werden, der seitlich/unten offen ist um das Wasser unter der Bodenplatte zu sammeln bevor es durch die Risse dringen kann? Gruß aus Wiesbaden, Christoph Kornmayer

Wasser im Keller nach Regenfällen - Pumpensumpf/Pumpenschacht anlegen

19.08.2017, Die Schachtwände sollten nicht Wasserdurchlässig sein, nur das in den Keller eindringende Wasser soll aufgefangen werden. Das unter der Bodenplatte ist nicht interessant, da sich hier die Lehmschicht befindet. Die Lehmschicht wird man nicht trocken bekommen ... Denkbar ist den Boden zu öffnen und ein Fertigelement (z.B. bei kraso.de => poly) einzubetonieren. Gruß aus Wiesbaden, Christoph Kornmayer

Unausgebautes Dach - Gebäudeklasse

19.08.2017, dann so: Sächsische Bauordnung, §2 Begriffe: ....... freistehende Gebäude mit einer Höhe bis zu 7 m und nicht mehr als zwei Nutzungseinheiten von insgesamt nicht mehr als 400 m2 ....... Höhe im Sinne des Satzes 1 ist das Maß der Fußbodenoberkante des höchstgelegenen Geschosses, in dem ein Aufenthaltsraum möglich ist, über der Geländeoberfläche im Mittel. Die Grundflächen der Nutzungseinheiten im Sinne dieses Gesetzes sind die Brutto- Grundflächen. Bei der Berechnung der Brutto-Grundflächen nach Satz 1 bleiben Flächen in Kellergeschossen außer Betracht. ....... Gruß aus Wiesbaden, Christoph Kornmayer

Unausgebautes Dach - Gebäudeklasse

17.08.2017, nicht so einfach: Haus freistehend? Wieviele Wohneiheiten? Wieviele qm je Wohneinheit? Wie hoch liegt der oberste nutzbare Fertigfußboden über dem Gelände? Gruß aus Wiesbaden, Christoph Kornmayer P.S.: Wenn es um das Haus in HL geht sieht das definitiv nach Gebäudeklasse IV aus.