Übersicht der Kommentare von Dieter Pete im Fachwerkhausforum.

Alle 58 Kommentare von Dieter Pete

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Danke

Bodenaufbau mal wieder

24.05.2016, für das Angebot, möglicherweise komme ich bei Zeiten gerne darauf zurück. Ihre Ausführungen habe ich gelesen. Verständlich und nachvollziehbar zu lesen, Einiges ist bekannt. Auch hier nochmal vielen Dank für das kostenlose Bereitstellen. Bezüglich der Streifenfundamente bin ich recht sorglos. Die Außenwände sind so tief gegründet, dass ich von einem möglichen Grundbruch weit entfernt bin. An den Innenwänden habe ich den Wandstreifen zur Raummitte hin abfallend um einige Zentimeter ausgespart. Bezüglich des Herumtrampelns haben Sie bei loser Schüttung sicherlich Recht. Allerdings wird das Liapor gebunden eingebracht. Hinsichtlich Ihrer Infotexte ist mir jedoch noch etwas, auch bezüglich des Liaporbodens, unklar. Es dürfen sich gerne auch andere Mitleser angesprochen fühlen. Kann ich bei einer Schotterschicht und der Liaporfüllung (gebunden) nicht davon ausgehen, dass die Bodenfeuchte größtenteils reduziert wird? Darüber hinaus (sofern ich die Dielen auf Lattung schraube) wird die "fleißige Hausfrau in ihrer Funktion als Membranpumpe", wärmere Luft in den Dielenhohlraum einbringen. Es kann zu einer erhöhten Eigenfeuchte des Holzes kommen inklusive der bekannten Folgen. Aber doch nur, sofern es einen nennenswerten Temperaturunterschied beider Bereiche (unter- und oberhalb der Dielen)gibt. Mit einer Dämmung (Blähton) unterhalb der Dielen reduziere ich doch diese Gefahr. An welcher Stelle ist dieser Aufbau mängelbehaftet, aus welchem Grund und mit welchen Folgen? Es bleibt die Bodenfeuchte, die bei Ausbleiben einer Abdichtung sicherlich in höherem Ausmaß vorhanden ist. Aber kann denn diese bei "offenem" Aufbau nicht auch nach oben hin wegdiffundieren, angepasstes Heiz- und Lüftungsverhalten vorausgesetzt? Hat jemand ähnlichen Aufbau, Erfahrungen? Gibt es auch Befürworter? Wäre auch mal schön, andere Stimmen (die es hier ja bekanntlich gibt) zu hören. Ich bin mir da oft nicht sicher, ob es nicht doch letzlich eine Glaubensfrage ist. Das meinte ich mit den Wahrheiten. Ich glaube Ihnen Herr Böttcher, und sie können Ihre Vorgehensweise gut begründen, warum Ihr vorgeschlagener Aufbau funktioniert. Das schließt aber nicht aus, das ein anderer ebenfalls seine Berechtigung hat. Viele Wege führen nach Rom. Oftmals bleibt es die eigene Vorliebe für Materialien oder die eigene Überzeugung. Das Problem hierbei für mich ist, dass ich mich nunmal entscheiden muss und die finanziellen Mittel nicht für Experimente ausreichen.

Hui

Bodenaufbau mal wieder

24.05.2016, warum so emotional? Wie Sie auf Seramis kommen, weiß ich nicht. Habe doch geschrieben, dass es Liapor ist. Und wenn ich Liapor gebunden, auch anschließend die feine Körnung einbringe und diese getrocknet ist, wie kann ich sie kaputttrampeln? Was ist grundsätzlich gegen eine Unterkonstruktion für Dielen (z.B. Kreuzlattung) einzuwenden? Liapor mit Scheuerlappen zu vergleichen erweckt bei mir den Eindruck, dass Sie das Material wohlmöglich nicht wirklich kennen. Hatte meine Eingangsfrage nicht gestellt, mich als jemanden bezeichnen zu lassen, der in plastikummantelte Betonhaufen als Unterlage benutzt. Ich suche nach nachvollziehbaren Antworten, um abwägen zu können. Irgendwelche Fakten aufzustellen, die kausal nicht untermauert sind, sind wenig überzeugend. Verstehen Sie mich bitte nicht falsch. Vielmehr wünsche ich mir einen konstruktiven Austausch, als das propagieren von Dogmen. Oftmals gibt es mehrere Wahrheiten...

Inwiefern

Bodenaufbau mal wieder

24.05.2016, birgt der Aufbau eine Schädigung des Streifenfundaments in sich?

Der

Bodenaufbau mal wieder

24.05.2016, Blähton wird gebunden eingebracht, wodurch keine Hohlräume entstehen. Durch die sehr feine Körnung der letzten Schicht bestehe die Möglichkeit, exakt abzuziehen. Der Dämmwert entspricht sicherlich nicht denen anderer Produkte, aber ist trotz alledem vorhanden. Die Kosten für den Blähton sind sicherlich nicht von der Hand zueeisen. Allerdings könnte ich den Bodensufbsu selber erledigen und durch Eigenleistung Geld einsparen. Da der Blähton feuchteregulierend ist und auf einer Schotterschicht aufgebracht wird, denke ich, dass die Feuchtediffusion aus dem Untergrund gehemmt ist. Will die Vorgehensweise hier nicht verteidigen, sondern zu Reaktionen anregen. Ähnliche Aufbauten so der Planer, wurden erfolgreich in Hochwassergebieten eingesetzt. Will hier keine Äpfel mit Birnen vergleichen, aber das Leistungsspektrum aufzeigen. Gibt es Erfahrungen mit ähnlichen Aufbauten, die so funktionieren. Vielen Dank Herr Böttcher für die rasche Antwort. Bezüglich der Feuchtigkeit bei fehlender Abdichtung mache ich mir auch meine Gedanken. Laut Aussage des Planers scheint das zu funktionieren. Hin und wieder berichten ja auch andere Mitglieder hier im Forum von "offenen" Bodenaufbauten.

Kaufpreis und Machbarkeit

Nasser Keller, Kellerschacht

12.02.2016, Der Kaufpreis war unter Berücksichtigung der gesamten Grundstücksgröße, der Gebäudegröße und der Lage sehr gut! Es fallen insgesamt viele Sanierungsarbeiten an, die in der Kalkulation alle berücksichtigt wurden. Letztendlich werde ich die Sanierung durchgängig fachmännisch begleiten lassen, aber schon möglichst viel Eigenleistung einbringen. Wichtig ist mir, dass dieses Problem grundsätzlich lösbar ist. Im ersten Moment war ich total schockiert. Eine weitere Frage habe ich vorerst noch. Sollte ich den Putz an der nassen, geschimmelten Innenwand entfernen, um ein durchtrocknen/ Atmen erstmal zu ermöglichen? Viele weitere Detailfragen werde ich mit meinem Planer durchsprechen können. Allerdings bin ich noch nicht Besitzer. Unterschrieben habe ich den Kaufvertrag schon, bis alles abgewickelt worden ist, vergehen aber noch ca. 6 Wochen. Von daher werde ich vorerst keine Arbeiten ausführen lassen, die mit Kosten verbunden sind. So bin ich auch mit dem Bauplaner verblieben, dass wir uns treffen und weiteres Vorgehen erst dann besprechen. Allerdings verfüge ich bereits über einen Schlüssel und möchte präventive, schadenmindert "eingreifen".

Sockel und Sachverständiger

Nasser Keller, Kellerschacht

12.02.2016, Bei der Besichtigung war der Keller trocken, so dass kein Handlungsbedarf bestand. Mein Sachverständiger/ Bauleiter/ Architekt ist sanierungserfahren und arbeitet für die IGB. Darüber bin ich auch auf ihn gestoßen, weshalb ich grundsätzlich ein gutes Gefühl habe. Habe ihn natürlich gestern direkt kontaktiert und ihm das Szenario geschildert. Er war relativ gelassen und sagt mir auch, dass ich Keller leerpumpen und den Kellerschacht abdecken soll. Handlungsbedarf sieht er auch bei den Kellerschächten, die nachträglich abgedichtet werden müssen. Ich habe ihm heute Detailfotos zukommen lassen und warte noch auf eine Antwort. Was den Sockel angeht, habe ich mich vielleicht missverständlich ausgedrückt. Schauen Sie sich bitte nocheinmal die Fotos an. Mit dem Sockel meinte ich die aufgeschickteten Steine, auf denen eine Steinplatte abgelegt ist. Von dort scheint das Wasser an die Hauswand zu spritzen. Entwässerungsöffnungen habe ich bisher keine ausmachen können, aber auch nicht darauf geachtet. Werde danach Ausschau halten. Ich persönlich halte die Schäden schon für sehr gravierend und hoffe es in den Griff zu bekommen.

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Nasser Keller, Kellerschacht

12.02.2016, Außenwand dort, wo der Schimmel innenseitig auftritt.

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Nasser Keller, Kellerschacht

12.02.2016, Schimmel von innen.

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Nasser Keller, Kellerschacht

12.02.2016, Schacht von außen

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Nasser Keller, Kellerschacht

12.02.2016, Blick von innen auf einen Schacht.