Übersicht der Kommentare von HOLZ LEBT - Märkische Kieferndielen im Fachwerkhausforum.

Alle 126 Kommentare von HOLZ LEBT - Märkische Kieferndielen

Seit 2002 online


Andreas,

Dielenboden + geeigneter Unterbau

21.12.2014, Thomas und ich sind des öfteren unterschiedlicher Ansicht. Wir fechten das offen aus. Im besten Falle profitieren davon die Leser dieses Forums in Form von Erkenntnisgewinn. Manchmal vielleicht auch von einem gewissen Unterhaltungswert. Meinerseits profitiere ich, indem ich lerne. Über uns zu recherchieren, sich selbst quasi anonym über die Diskussion zu stellen und zu (ver)urteilen, finde ich nicht fair und auch ein wenig gespenstisch. Also lass mal die Maske fallen! Übrigens habe ich nicht in Geschichte promoviert, besser recherchieren! Schönen Gruß!

Sorry,

Holzschädlinge - brauche dringend Rat.

21.12.2014, aber mal ohne alle Häme und Überheblichkeit: Der Sachverhalt ist leider etwas komplexer. Die Larven sind zwar einigermaßen sicher bestimmbar, aber das Holz weist sehr viele Fraßspuren auf. Und egal, ob es sich um weichen oder gewöhnlichen Nagekäfer oder beide handelt, schließt das nicht aus, dass sich noch andere Schädlinge eingenistet haben, für die nicht entrindetes Kiefernholz ein gefundenes Fressen ist. Dazu gehören einige Vertreter der Familie der Bockkäfer, diverse Borkenkäfer, Rüsselkäfer. Daher der Rat, gründlich abzubeilen und weiter zu beobachten. Im Zweifel das Holz herausnehmen! Das tut mir leid nach Ihrer "großen Serie" an Baupannen - aber das ist das kleinere Übel gegenüber einer Wand, hinter der es geräuschvoll nagt und knistert! Dieses bitte mit dem Fachmann gründlich durchsprechen und nicht nur die Larven bestimmen lassen! Trotzdem frohes Feiern und im nächsten Jahr mehr Glück beim Bauen!

Da gibt es einen Unterschied ...

Dielenboden + geeigneter Unterbau

21.12.2014, ... zwischen Vermutung und Erfahrung. Fröhliche Weihnachten!

Irrtum,

Dielenboden + geeigneter Unterbau

21.12.2014, gerade in der Fahrradtechnik gibt es fast täglich spannende Neuentwicklungen (gerade fuhr ich mit einem Bambusfahrrad, beieindruckend, auch statisch.) Im übrigen ist die Entgegnung nicht stichhaltig, denn Du hast unzusammenhängend zitiert. Präzise schrieb ich: "Ein 22 mm - Eichen-/Eschenboden kommt m.E. ebenfalls ohne Unterbau aus bei Überbrückung von 90 cm; ich würde da aber sicherheitshalber alternativ einen Aufbau wie von Dir beschrieben in Erwägung ziehen, der ja überhaupt nicht schlecht ist, nur viel aufwändiger." M.E. ist die gebräuliche Abkürzung für "meines Erachtens" und steht somit für eine persönliche Ansicht. Die in diesem Fall übrigens mit Erfahrung unterbaut ist. Und wie Du dann geflissentlich überlesen hast, habe ich ja deutlich erklärt, dass ich sicherheitshalber in dem Falle den Aufbau mit Platten - in Absprache mit dem Bauherrn - erwägen würde. Für die mit Deiner Entgegnung verbundenen und bereits gewohnten Anwürfe gilt wie immer: ignorieren wäre zu viel. Aber erzähl mir und den Forumslesern bitte keinen vom Fahrrad. Und keinen vom Pferd.

Klar, Du, Thomas,

Dielenboden + geeigneter Unterbau

21.12.2014, 22 mm Esche oder Eiche ist schon 'ne Tafel. Aber auch bei Nadelholz gibt es, wie wir zwei gut wissen, erstaunliche Unterschiede in der Dichte, Härte, Tragfähigkeit. Ein 22 mm - Eichen-/Eschenboden kommt m.E. ebenfalls ohne Unterbau aus bei Überbrückung von 90 cm; ich würde da aber sicherheitshalber alternativ einen Aufbau wie von Dir beschrieben in Erwägung ziehen, der ja überhaupt nicht schlecht ist, nur viel aufwändiger. Daher würde ich den grundsätzlich nur bevorzugen bei geringer möglicher Aufbauhöhe, weil die Platten den deutlich besseren Wärmedurchgangswert haben. Aber bei mehr als 10 cm Luft?! 5000 x 220 x 22 mm in Esche oder Eiche massiv - da gibt es indes weniger Anbieter in D, als der Sägewerker Finger an der Hand hat. Und der m²-Preis 3stellig, oder? Fragen wir doch einfach den Bauherrn: Hallo Brandi, aus was für einem Holz sind denn die Dielen? Brettharte Grüße!

Ausreichend freilich,

Dielenboden + geeigneter Unterbau

21.12.2014, man kann auch 1 cm starke Dielung oder ein Furnier legen, wenn man genug Platten und Rauspund darunter verbaut. Mir ist nur nicht ersichtlich, wieso man relatv aufwendig in mehreren Schichten aufbauen soll, wenn es eine etwas stärkere Dielung alleine tut und weniger Arbeitsschritte und Materialaufwendung erfordert. Dazu kommt, dass eine stärkere Dielung, falls man das irgendwann möchte, öfter abgeschliffen werden kann und dadurch nachhaltiger und haltbarer ist. Generationen lang. Ich bevorzuge ebenfalls Blähton, sofern die Aufbauhöhe eine genügende Stärke der Schicht zulässt. 8 bis 10 cm unter der Dielung genügen auch auf einem kalten Estrich mit Bodenanschluss, erstrecht auf einer Geschossdecke. Perlite hat günstigere Wärmedurchgangswerte und staubt nur etwas beim Einschütten. Hanf-Lehm-Mischung kann eine gute Alternative sein. Schönen Gruß und Frohe Feste allerseits!

Was sollen das für "Schlossdielen" sein,

Dielenboden + geeigneter Unterbau

19.12.2014, mit nur 22 mm Stärke, die einen Unterbau aus Pavaterm-Platten und Rauspund benötigen? Vorausgesetzt die Tragfähigkeit der Stahlträger ist gewährleistet (ansonsten > siehe Georg Böttgers post) genügt Aufbau wie folgt: Feuchtesperre, darauf genau über den Stahlträgern Kanthölzer mit entspechendem Ausgleich, zwischen die Kanthölzer Dämmschüttung (z.B. Hanf-Lehm, Blähton, Perlite) bis Oberkante. Raumlange Dielen in mindestens 27 mm Stärke auf die Traghölzer schrauben oder schwimmend verlegen in "Floßtechnik" ( > http://www.holz-lebt.de/gut-verlegt)! 90 cm Abstand sind kein Problem bei starker Dielung, die ja außerdem im Verbund durch Nut & Feder liegt! Schöne Grüße!

Dazu kommt,

Holzschädlinge - brauche dringend Rat.

19.12.2014, dass Holzschädlinge die Struktur der Rinde benötigen und geradezu schätzen für die Eiablage (die ansonsten nur in Spalten und Rissen erfolgen kann). Wir entrinden z.B. jedes Kiefernbrett einzelnd nach dem Aufschneiden. Befindet sich nur ein winziger Rest Rinde / Borke z.B. an einer schwer zugänglichen Stelle (Astaustritt), kann man sich 100%ig darauf verlassen, dass binnen weniger Wochen an dieser Stelle Fraß auftritt. Unter Umständen genügt bei dem verbauten Holz SEHR gründliches Abbeilen bis weit in den Splint; Fraßgängen und Löchern nachgehen! Aber leider wird man wohl bei verbautem Holz nicht an alle relevanten Stellen kommen. Mir ist absolut schleierhaft, wie ein Fachunternehmen nicht entrindetes Holz verbauen kann, ohne wenigstens den Bauherrn darauf aufmerksam zu machen, dass das eine BEFALLSGARANTIE ist! Sorry, aber da haben Sie tief in den Fettnapf gefasst!

Solche Bäume, lieber Georg,

Hallo Gemeinschaft

19.12.2014, läuft Martin vermutlich schlafwandelnd und mit den Händen in den Hosentaschen hoch ... Und wo wir hier grade bei der allgemeinen Forumsstimmung sind: Euch allen schöne Feste und einen gepflegten Rutsch in ein fröhliches, gesundes und kreatives neues Jahr! Persönlich habe ich auch in diesem Jahr vom Forum hoch profitiert und unterm Strich wohl mehr gelernt, als ich an input gegeben habe. Thanks! Wenn ich mir was wünschen könnte für dieses gemütliche und manchmal etwas raue virtuelle Fachwerkgebäude: Mehr Frauen im Forum! Das könnte auch auf den einen oder anderen "Platzhirschen" beruhigend wirken ;-) Bis bald, Erik.
18.12.2014, dass man gerade die gebraucht hätte, die nicht mehr da sind. Und oft ist es mutig, eine einmal postulierte Entscheidung zu revidieren und zu sagen: na gut, ich versuch's noch mal mit euch! Schlaf doch noch mal drüber! Schönen Gruß!