Übersicht der Kommentare von Meisinger Ingenieurleistungen im Fachwerkhausforum.

Alle 421 Kommentare von Meisinger Ingenieurleistungen

Seit 2002 online


Sobald ...

Neues Feature bei u-wert.net

06.05.2013, ... ich ein wenig "Luft habe", werde ich mich der neuen Funktion mal näher annehmen. - Gerade und insbesondere vor dem Hintergrund, dass diese Thematik vor nicht allzu langer Zeit hier im Forum ausgiebig erörtert worden ist und mich im Zusammenhang mit Strahlungsheizungen schon länger umtreibt. Vermutlich werde ich aber erst am Donnerstag dazu kommen. Insoweit bitte ich noch um ein wenig Geduld. i. V. Dirk Meisinger
05.05.2013, setzte ich dann ein, wenn das Eindringen von Wasser in ein Bauteil möglichst verhindert werden soll. Soll hingegen Feuchtigkeit aus dem Bauteil abgeführt werden, würde ich Trass nicht zugeben, denn dieser wäre dann m. E. kontraproduktiv. Im Innenbereich ergeben sich somit bis auf ganz wenige Ausnahmen (z. B. Pumpensumpf oder wasserführende Rinnen, Fußbodenverfugungen in Nassräumen) keine baufachlich begründeten Erfordernisse, mit Trass angemischte Mörtel / Putze zu verwenden. Den Quick Mix VK 01 halte ich im vorliegenden Fall somit für ungeeignet, zumal er zur Verarbeitung stark saugender, Wasser sofort aufnehmender Steine vorgesehen ist. Unter letzterem Gesichtspunkt wäre es ganz besonders wichtig, zu wissen, um welches Natursteinmaterial es sich handelt. Vermutlich ist es keines, das Wasser sofort rückstandslos aufnimmt! Im Übrigen sollte es in der Region Gersfeld / Fulda kein Problem sein, Baukalke bzw. die von mir bereits genannten Werktrockenmischungen von Otterbein zu bekommen, denn das Werk liegt fast vor der Haustür. i. V. Dirk Meisinger

Das Unterfangen ...

Betonpalte auf Lehmboden

04.05.2013, ... von Fundamenten ist ein Fall für Profis, sowohl was die Planung, d. h. auch die Statik / den Standsicherheitsnachweis, als auch die Ausführung betrifft. Eine unbedachte Aktion kann gravierende Folgen haben!!! Spätestens wenn es unter Oberkante Fundament geht, ist für Laien Schluss. i. V. Dirk Meisinger
03.05.2013, ... um Basalt scheint es nicht gerade zu handeln, aber mal davon abgesehen würde ich statt Trasskalkmörtel eher zu einem hochwertigen Luftkalkmörtel wie z. B. dem SP 50, Körnung 0 - 4 (bei breiteren Fugen) oder 0 - 2 von SOLUBEL raten und diesen sowohl im Innen- wie auch im Außenbereich verwenden. Wenn unbedingt ein Produkt von einem regionalen Hersteller verwendet werden soll, würde ich zum "Historischer Reinkalkputz - grob - " oder, falls eine höhere Druckfestigkeit erforderlich sein sollte, zum "Historischer Mauer- und Fugenmörtel MG II" von OTTERBEIN greifen. Es handelt sich zwar um Mörtel mit hydraulischem Kalk, aber immerhin sollen sie keinen Zement enthalten, was (leider) einige am Markt erhältliche Kalkputze tun. Im Übrigen sollte in Sachen "Lüftung" bedacht werden, dass im Sommer das Eindringen warmer, feuchteangereicherter Luft verhindert, im Winter hingegen für einen Luftaustausch gesorgt werden sollte, um wärmere feuchte Raumluft gegen kühlere trocke Außenluft auszutauschen. Anderenfalls kann sich Kondensat bilden, was u. a. einer Zersetzung des Fugenmörtels Vorschub leisten kann. i. V. Dirk Meisinger

Nachdem hier wohl ...

Betonpalte auf Lehmboden

01.05.2013, .. der zweite Schritt (Handeln) vor dem ersten (Planen) gemacht und somit vermutlich tiefer als erforderlich ausgeschachtet worden ist, würde ich als kostengünstigtste Variante des Wiederauffüllens das Einbringen und Verdichten einer sogenannten "Vorabsiebung" der Körnung 0/32 (z. B. Kalksteinmineralgemisch) empfehlen. Diese ist nach meiner Erfahrung etwas kostengünsrtiger zu bekommen, als "normaler" Schotter der Körnung 0/32. i. V. Dirk Meisinger

Prinzipiell schließe ich mich ...

Innendämmung bei Sandsteinmauerwerk

28.04.2013, ... Herrn Böttcher an, wobei ich hinsichtlich der Sinnhaftigkeit der Fußbodenheizung doch ein paar ?? in den Raum stellen möchte. Im Übrigen solle genau überprüft werden, ob die baurechtlich erforderlichen Brüstungshöhen beim Einbau einer Fußbodenheizung noch eingehalten werden können. Auch stehe ich Innendämmungen recht skeptisch gegenüber, wenn sie nicht genauestens und gewissenhaft konzipiert werden. Von daher ist mein dringendeter Rat, sich an einen Architekten oder Bauingenieur zu wenden, der sich mit der Sanierung historischer Bausubstans bestens auskennt, und diesen mit der Planung zu betrauen. i. V. Dirk Meisinger

Mich würde interessieren ...

Was sind das für Steine?

28.04.2013, ... wann das Fachwerkhaus erbaut bzw. das Fachwerk mit den Steinen ausgefacht worden ist. Die weiße Farbe lässt zwar vermuten, dass es sich um mit Luftkalk gebundene Bimssteine, sogenannte "Schwemmsteine" handelt, die vor 1900 produziert worden sind, aber dies ist halt nur Spekulation. In diesem Zusammenhang wären auch die genauen Abmessungen von Bedeutung. - Hierzu ein paar Informationen: In der Produktionsperiode von 1845 - 1870 wurden diese Steine im Format 25 (L) x 12 (B) x 10 (H) cm hergestellt. In den Jahren 1870 - 1900 fanden die Schwemmsteine überregional weite Verbreitung durch Transporte mit den Eisenbahnen. 1871 wurde das Format 25 x 12 x 6,5 cm (2 1/2-Zoll) eingeführt. Daneben wurden zusätzlich noch die Formate 25 x 12 x 10,5 cm und 25 x 12 x 7,5 cm (3-Zoll) produziert. Ab 1890 erfolgte eine Umstellung des Schwemmstein-Formates 25 x 12 x 10 cm auf 25 x 12 x 9,5 cm (4-Zoll) Ab 1900 wurde dann Zementkalk und schließlich Zement als Bindemittel eingesetzt. Quelle: Die KLB-Bims-Chronik - 25 Jahre KLB Klimaleichtblock Schwemmsteine wurden häufig zur Ausfachung von Fachwerkwänden genutzt, da sie relativ leicht und wärmedämmend sind. Auch als Putzuntergrund eignen sie sich durchaus recht gut - kalkgebundene zumindest für Lehm- und Luftkalkputze. Von daher würde ich an sich keinen Grund sehen, aus ihnen hergestellte Ausfachungen zu erneuern, sofern nicht andere Gründe dies erfordern. Weitere Hinweise zur Bestimmung der Steine könnte noch deren Gewicht liefern. Bei den mit Kalkzement gebundenen Steinen kann im Mittel eine Rohdiche von etwa 1 kg/dm³ angenommen werden. Kalkgebundene Steine sind leichter, zementgebundene schwerer. Die "Bandbreite" der Rohdichten kann allerdings fertigungsbedingt recht stark schwanken, etwa zwischen 600 und 1.400 kg/m³. Die Wärmeleitfähigkeit differiert entsprechend zwischen 0,31 und 0,66 W/m²K - bei einer Rohdichte von 1.000 kg/m³ kann sie mit 0,49 W/m²K angenommen werden (Quelle: Leitfaden für die Vor-Ort-Beratung bei Sanierungsvorhaben, Abschlussbericht Juni 2001, Universität Gesamthochschule Kassel). Als mittlerer µ-Wert kann 8 angenommen werden, bei µ-Werten zwischen 5 und 10. Der Wasseraufnahmekoeffizient w beträgt etwa 1,5 - 2,5 kg/m²h0,5 (0,5 hoch gestellt!). Damit kann Mauerwerk aus Schwemmsteinen als wasserhemmend gelten, wenn folgende Parameter eingehalten werden: Wasseraufnahmekoeffizient w <= 2 kg/m²h0,5 (0,5 hoch gestellt!) / diffusionsäquivalente Luftschichtdicke sd <= 2m. i. V. Dirk Meisinger

Wenn gewünscht ...

Traumhaus gefunden. Ist es wirklich eines?

21.04.2013, ... könnten wir das Objekt gemeinsam mit Ihnen "unter die Lupe nehmen". Mehr über uns ist auf unserer Website (Homepage) zu erfahren. Unsere Kontaktdaten finden sich im Übrigen im Profil. Grüße aus dem benachbarten Thüringen i. V. Dirk Meisinger

Ich würde ...

Schieferfassade - Steinwolle ?

21.04.2013, ... die Entscheidung in erster Linie davon abhängig machen, um welchen Dämmstofftyp es sich handelt, bzw. ob der überhaupt für das Anbringen auf Außenwänden geeignet ist. Lockere Filze sind die m. E. ohne zusätzliche Abdeckung mit Vliesen oder sonstigen Bahnen nicht, da sie nicht winddicht genug sind. Auch ist zu berücksichtigen, wie die Unterkonstruktion der hinterlüfteten Vorhangfassade aussehen soll. Empfehlen würde ich eher die Verwendung von Holzfaserdämmplatten mit oberseitig integrierter Unterdeckschicht (z. B. PAVATHERM-PLUS). Diese bieten zum einen den Vorteil, recht winddicht zu sein, zum anderen vollflächig verlegt werden zu können und insoweit Wärmebrücken lediglich noch durch die Verschraubung der Grundlattung gebildet, d. h. minimiert werden. i. V. Dirk Meisinger

Ich würde ...

Abriss einer alten Scheune

19.04.2013, ... in jedem Fall vor einem Kauf, ja sogar weiterer Investionen in Konzepte oder Planungen den Kontakt mit der zuständigen Denkmalschutzbehörde aufnehmen, um das Vorhaben zu erörtern. Alles andere halte ich für "Kaffeesatzleserei". i. V. Dirk Meisinger