Übersicht der Kommentare von HOLZ LEBT - Märkische Kieferndielen im Fachwerkhausforum.

Alle 126 Kommentare von HOLZ LEBT - Märkische Kieferndielen

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... denke ich auch,

Ersetzen des Dielenbodens auf Holzbalkendecke

26.11.2014, gut einen Zenti' kann man tolerieren. Dennoch würde ich aus eigener Erfahrung als Unterwohner von Kindern immer für eine Entkopplung plädieren ;-), zumal sie unwesentlich mehr Arbeit oder Kosten verursacht. Was die Statik der Deckenbalken betrifft: Ein bündiger Fußboden kann kein Ersatz für tragfähige Deckenbalken sein. - Was für einen Querschnitt haben sie und wie weit sind sie in das Mauerwerk eingelassen? In welchem Abstand liegen sie? Sind sie gesund und kernig? (Einen ersten Hinweis gibt der Latthammer-Test: die Spitze des Hammers in die Balken treiben - geht sie leicht hinein, gibt es Staub oder Abbrüche von Teilen des Holzes? Das wäre verdächtig!) Im Zweifel Statiker oder Bauingenieur fragen! Schöne Grüße, Erik Heinrich.

Lieber Nic,

Ersetzen des Dielenbodens auf Holzbalkendecke

26.11.2014, ich habe das Gefühl, Sie möchten mit mehreren Lagen Holz eine "psychologisch wirksame" Barriere zwischen sich und die unheimliche Schüttung bringen - aber baulich taugt das nicht; Thomas Böhme hat ja schon erklärt wieso. Ebenfalls schon gesagt (fabig): Höhenausgleich auf den Balken ist das erste, was zu tun wäre. Mit Laser-Waage oder Richtschnüren Maß nehmen und die Deckenbalken durch beidseitiges Anlaschen von Bohlen auf ein planes Niveau bringen! Für das weitere folgender einfacher Vorschlag: Auf diese ergänzten Deckenbalken raumlange Dielen unmittelbar aufschrauben. Der Abstand der Deckenbalken sollte bei einer z.B. 29 mm starken Dielung nicht weiter als ca. 90 cm sein. Falls Sie Sorge vor austretenden Stäuben haben: a) wenn die Dielung ohne oder mit geringen Fugen liegt, liegt sie dicht, es können keine Stäube hoch kommen. b) wenn Sie noch sicherer gehen wollen, können Sie unter die Dielung ein Vlies legen. Zwischen die aufgebauten Deckenbalken sollten Sie eine Dämmschüttung einbringen. Da unter Ihnen vermutlich geheizt wird, vor allem zur GERÄUSCHdämmung. Wichtig: Dämmung bis Unterkante Dielung (bzw. Vlies) hochziehen, um Resonanzräume zu vermeiden. Um eine bessere Schalldämmung zu erzielen, wäre die "Floßtechnik" gut: Die Dielen sind miteinander verbunden, schwimmen aber auf den Traghölzern > keine Geräuschbrücke. Näheres können Sie den Verlegehinweisen auf unserer website entnehmen www.holz-lebt.de/gut-verlegt . Jetzt noch einmal zum psychologischen Teil: Falls Sie ein Mensch sind, der nicht gut schläft, weil ihm keine Ruhe lässt, welche Altlasten wohl unter der Dielung schlummern mögen (was ich gut verstehen könnte), gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder eine Untersuchung auf mögliche Schadstoffe, oder komplett herausnehmen und durch Dämmschüttung ersetzen - immer noch weniger aufwändig und preiswerter als zwei Schichten Holz! Alles Gute beim Bauen! Erik Heinrich.

Hallo talbot,

Fußbodenaufbau erdberührt / Feuchtigkeit

24.11.2014, die Frage ist, inwieweit die Betonplatte statisch funktioniert. Gefühlsmäßig würde ich sagen: reicht für den Fußbodenaufbau. Aber fachlich wissen da ein paar Kollegen hier mehr. Evtl. Fachmann vor Ort prüfen lassen. Es hängt ja nicht nur von der Stärke der Platte, sondern auch von der Verdichtung des Untergrundes und der Mischung (Zementanteil) ab. Wenn durch die Horizontalsperre in der Wand die Verhinderung aufsteigender Feuchte gewährleistet ist, lässt sich auf die Bodenplatte eine Sperrfolie legen. Unbedingt hochziehen bis über das Niveau Fußbodenoberkante und hinter der Fußleiste verschwinden lassen! Darauf, falls Ihr Holzboden aus Dielen bestehen soll: Lagerhölzer je nach Bauhöhe, z.B. 8 x 10 cm, Abstand je nach Dielenstärke 50 bis 90 cm, dazwischen Dämmschüttung bis Unterkante Dielung, auf die Lagerhölzer Dielen raumlang schrauben oder nageln. Das ist die unkomplizierteste Variante! Alles Gute beim Bauen! Erik Heinrich.

Lieber (nicht mehr lange) Ahnungslos, ...

Gutachten Schäden / Wertermittlung

22.11.2014, ... es gibt tatsächlich einen Spezialisten in Ihrer (unser) Region. Er hat sich den beruf "Landhausberater" erfunden. Mario hat hat schon sehr viele alte Bauernhäuser in Brandenburg gesehen, auseinander genommen und zusammengesetzt und ist auch ein besonderer Bursche. Hier die web-Adresse von seinem blog: http://landhausberater.blogspot.de/2014_03_01_archive.html Falls Sie Kontakt mit ihm aufnehmen, sagen Sie bitte schönen Gruß von mir! Toi toi toi beim - vielleicht - Anfang einer neuen Liebe mit einem alten Kasten! Erik Heinrich.

Hallo Thomas, herzlichen Glückwunsch zur Lehmstakendecke,

Infos zum Fussbodenaufbau Perlit Schüttung und dann Schwimmend 2x OSB über Kreuz ?

17.11.2014, so eine Lehmdecke ist der beste Raumklima-Regulator und mancher Gips-Karton-Bewohner sehnt sich nach Lehmdecken. Zu Ihrer Frage konkret: Vermutlich meinen Sie mit Vinylbodenbelag PVC. Vermutlich wird Ihnen in diesem Forum NIEMAND dazu raten. 0 nachhaltig, mögliche Giftstoffe und dazu diffusionsdicht, womit Sie die Vorzüge Ihrer Lehmdecke zunichte machen würden. Alternative für einen flachen Fußbodenaufbau: Tragbalken (evtl. die vorhandenen Leisten) auf planes Niveau bringen. Zwischenräume mit Schüttung dämmen. Außer Perlite ginge auch z.B. Hanf-Lehm-Mischung aus dem Sack oder Blähton. Und darauf eine massive Holzdielung (27 - 31 mm). Jetzt, achtung, Schallschutz: Dämmung bis dicht unter die Dielen führen > keine resonanzbildenden Hohlräume. Auf die Traghölzer Dämmstreifen (Filz, Kokos) legen! Und die Dielen NICHT auf den Traghölzern verschrauben, sondern mit unter Boden geführten Latten verbinden > "Floßtechnik". Falls Sie dazu genauere Bastelanleitung suchen, schauen Sie auf unserer site! Weniger Arbeit, mehr Effekt, mehr Natur - und die Kosten? Weiß ich nicht genau, aber eine doppelte Lage OSB-Platten plus PVC kostet ja auch was. Viel Spaß beim Bauen und Wohnen!

Tanja?

Wohndielen aus dem Baumarkt

13.11.2014, Sind Sie noch da? Haben wir Sie geholfen? Und hoffentlich nicht total verschreckt? Da fällt mir noch ein, wo wir gerade so nett beim Kaffee sitzen, ich habe mal Rauspund verlegt. Ging ganz gut. Mit dem hydraulischen Wagenheber zwischen Wand und Diele. Die Wand war zum Glück sehr solide. ;-)

Dielen sind ein Oberbegriff ...

Wohndielen aus dem Baumarkt

12.11.2014, ... für sehr unterschiedliche Teile mit einem gemeinsamen Nenner: sie sind aus Holz. Oder jedenfalls so eine Art Holz. Tatsächlich kann man mit Glück aus dem Baumarkt, direkt vom Sägewerk oder im Fachhandel für sehr wenig Geld passable Kieferndielen bekommen. Meistens gibt es aber Nachteile, von denen die meisten bereits von meinen Vorgängern erwähnt wurden, dazu kommt oftmals, dass wegen der mangelhaften oder zu schnellen Trocknung und wegen rücksichtloser Fällung der Bäume die daraus gewonnenen Dielenbretter ein ungünstiges Verhalten haben. Man kennt das: man macht so ein foliertes Paket auf und eine Dielen zieht sich nach rechts, die andere nach links und die dritte verdreht sich. Muss nicht sein, passiert aber häufig. Und dann hat man mit billisch nix gekonnt. Gute Dielen baut man eigentlich nur einmal im Leben ein und dann haben auch noch die Urenkel was davon. Wichtige Kriterien für gute Kiefern- und überhaupt Dielen sind unter anderem: - Länge und Breite der Dielen - Alter, Wuchs und Güte der Bäume - Standort der Bäume (z.B. sind schlechte Bodenqualität oder Höhenlage günstig für langsames Wachstum, bessere Holzqualität und Härte) - Fällzeitpunkt - Trocknung - Astigkeit (wurde das Holz in der Baumjugend wertgeästet?) - Nachhaltigkeit (aus der Region oder aus Honduras?) - Verarbeitungsqualität der Dielen - Wurde darauf geachtet, dass die richtige Seite nach oben kommt? - Spezialproblem Kieferndielen: Wurde das Holz so gelagert, dass es nicht "blau" wird. Denn Bläue bekommt man nicht mehr heraus. Sie sehen, Tanja, bei (Kiefern)dielen kann man auch Geld rausschmeißen, wenn man sie recht billig abschießt! Volles Verständnis für Hausbauer, bei denen es schnell und preiswert gehen muss! Aber auf der anderen Seite ist es mit einem Dielenfußboden wie mit Schuhen: Daran sollte man am wenigsten sparen, denn man muss drauf stehen. (Was jetzt nicht heißen soll, dass die Heizung billig oder das Dach ein Schnäppchen sein soll ;-) Schönen Abend!

Kleiner Aufwand

Dielenboden auf Betonfundament - Dämmung?

11.11.2014, Lieber Monsdar, herzlichen Glückwunsch, da sind Sie doch begünstigt und das meiste ist schon vorhanden. Ich gehe davon aus, dass die Betonschicht tragfähig genug ist. Eine Sperrfolie sollten Sie definitiv einziehen, an den Seiten hoch bis Oberkante Dielung. Wie Sie schon richtig bemerkten ist der Umstand ideal, dass Luft unter den Traghölzern ist. Das sollte nicht so bleiben: Nach Einzug der Folie sollten Sie die Traghölzer im Abstand von ca. einem Meter mit einem passenden Klötzchen unterfangen. Ich gehe davon aus, dass der lichte Abstand der Traghölzer nicht über 80 cm liegt. Bei einer genügend starken Dielung (ab 27 mm) sollte das reichen. Dann die Zwischenräume mit Dämmschüttung füllen. Zellulose gehört eigentlich nicht in den Unterboden. Vielmehr ist eine Schüttung aus Blähton, Perlite, Hanf-Lehm-Mischung deutlich geeigneter und erfüllt den Zweck einer guten Wärmedämmung. Nein, eine Dampfsperre ist hier völlig fehl am Platz und, wie bereits gesagt, eher schädlich, bestenfalls unnütz. Die Dielen können Sie unmittelbar (durch die Feder) auf die Traghölzer schrauben oder von oben aufnageln. Was ich aber noch besser finde: neben die Traghölzer jeweils eine Latte in die Dämmschüttung legen, die Dielen durch die Feder an die Latten schrauben. Dann liegt der Dielenboden freischwimmend auf den Traghölzern, aber durch die Latten verbunden. Viel Erfolg, Erik Heinrich.

Da lobe ich mir doch ...

Altes Bauernhaus - neuer Dielenboden - Bodenaufbau?

15.04.2014, ... sachliche und kompetente Ausführungen wie von Herrn Böttcher, wo man dann nickt und sagt, hm, aha, bedenkenswert. Andere fordern Belehrbarkeit von ihren Mitmenschen oder Kollegen ein, erweisen sich aber selbst als wenig diffusionsoffen im Kopf und verweisen die Gedanken anderer in Bausch und Bogen. Man sagt dazu Betonköpfe. In der Sache ist viel, wenn nicht alles, gesagt. Ich habe eine Menge dazu gelernt. Danke. Persönliche Anwerfungen oder Stampfreime mit plumpen Andeutungen gehören eher auf die Veranstaltung des örtlichen Karnevalsvereins, weswegen ich mich daran nicht beteiligen werde. Machts gut und danke für den Fisch (Douglas Adams)

Ganz genau, Ruhe, atmen, oooomm ...

Altes Bauernhaus - neuer Dielenboden - Bodenaufbau?

15.04.2014, ... und nun noch einmal: Die Diskussion war längst von der Dampfbremse weg. Ich habe nur freundlich gefragt, warum ein fester Lehmboden als Untergrund nicht durchaus zureichend als Konstruktionsebene für Traghölzer > Dielung sein soll. Darüber, dass Feuchteeintrag zerstörend auf Getreideschüttung wirkt, gab es überhaupt keinen Dissenz; dieses Thema nun einen Glaubenskampf hochzupimpen finde ich sinnlos. Im übrigen habe ich nur gesagt, dass ich mit dem Material gute Erfahrungen habe. So wie auch mit Hanf-Lehm-Schüttung, Blähton, Glasschaum, Perlite, etc. Ich bin nur kein Freund von nicht natürlichen Stoffen, sofern sie sich vermeiden lassen. Herrn OStR Böhme danke ich für die lehrreichen Hinweise und vor allem die herzliche und freundliche Art, diese an den Mann zu nageln. Und natürlich schließe ich mich Alex an: Frohe Ostertage!