Alle 6 Fragen von Andreas

Alte Tonrohr-Drainage erneuern?

Hallo Community, in meinem Häuschen aus 1954 hat sich der Kellerboden aufgewölbt (Scheint schon länger so zu sein, also kein neuer Schaden). Nachdem ich den Boden geöffnet hatte, fand ich alte Tonrohre lose aneinandergelegt. (siehe Bilder). Mein Nachbar meinte, dass wäre die damals übliche Drainage. Laut den Berichten der Alten die hier wohnen, hat im Frühjahr immer „das Wasser gedrückt“. Die Häuser wurden auf Feuchtwiesen erbaut. Und im Frühjahr hat das Wasser des Flüsschens Ruhr in die Keller gedrückt. Vor etwa 15 Jahren wurde ein Rückhaltebecken gebaut. Seitdem, und auch seit wir hier wohnen, gab es nie Probleme mit Wasser im Keller. Sogar die Wände sind im Sockelbereich trocken. Einzig der Lehmboden, der sich in meiner Baugrube zeigt, ist leicht feucht. Jetzt zu meiner Frage: Muss so eine alte Tonrohrdrainage durch moderne Drainagerohre ersetzt werden? Oder kann man die Tonrohre getrost entfernen und einfach einen neuen Kellerboden einbauen? Ich bedanke mich schon mal im voraus! Gruß Andreas ...

Hallo liebe Leute! Ich möchte meinen Schuppen, welcher ca. 35m von der Garage entfernt steht, mit eben dieser per Stromkabel verbinden. Dazu habe ich ein Erdkabel (3 x 2,5qmm) von der Garage zum Schuppen gelegt. Kann ich im Schuppen selber nun mit "normalem" 1,5qmm Kabel weiterverteilen, oder muss ich bis zu den Verbrauchern bei 2,5qmm bleiben? Ich danke im voraus! Gruß Andreas ...

Acryllack auf Wasserbasis farblos überlackieren

Liebe Community, meine Frau hat einen alten Hocker (siehe Bild) mit Acryllack auf Wasserbasis neu bemalt. Ich möchte das Kunstwerk mit einem farblosen Lack versiegeln. Der Hocker soll weiter als Sitzmöbel benutzt werden und ich möchte durch die Versiegelung verhindern, dass das Bild verkratzt. Ich habe im Keller noch eine Dose "Holzlack wasserverdünnbar" von der Firma Clou stehen. Kann ich diesen Lack für mein Vorhaben benutzen, ohne das sich das Bild auf dem Hocker verflüssigt oder sich in anderer Weise negativ verändert? Oder brauche ich Lack auf Lösemittelbasis? Was verträgt sich? Ich sag schon mal Danke! Gruß Andreas ...

Fallrohr nach oben verjüngen?

Hallo Community, die Sanierung macht Fortschritte und ich bin mittlerweile, auch Dank der tollen Beiträge hier, beim Bad angekommen. Dazu auch gleich meine Frage: Kann ich ein 110er Fallrohr gleich oberhalb des Toilettenzuflusses auf ein 50er Rohr verjüngen, selbiges bis unter das Dach führen und dort entlüften? Oder reißt der „Haufen“ der durch die Toillette ins Fallrohr rauscht soviel Luft mit, dass das 50er Rohr zu klein ist? Das Fallrohr bedient im EG eine Toilette und direkt darüber im OG eine Badewanne, mehr nicht. Und gleich die zweite Frage hinterher: Muss man ein Fallrohr auch dann entlüften wenn es nur für eine einzige Toilette benutzt wird und etwa 2,5m Fallhöhe hat? Ich sag schon mal Danke! Gruß Andreas ...

Suche Ideen zur Ausführung der Drempeldämmung

Liebe Community, auf der Suche nach Anregungen zur Drempeldämmung habe ich viele Ideen gelesen. Ich fühle mich allerdings wohler wenn ich ein Bild von meiner Situation einstelle; und hoffe direkt darauf bezogene Antworten zu bekommen. Auf dem Bild ist die bereits zur Hälfte gedämmte Dachschräge zu sehen. Diese liegt auf der Fußpfette welche wiederum direkt auf dem Außenmauerwerk (grau) liegt. Dieses, auf dem Bild graue, Außenmauerwerk soll, nach entsprechender Dämmung, der Drempel werden. Meine Idee ist, direkt vor den Drempel dieselben Holzfaserdämmmatten die auch in der Schräge verwendet wurden, zu verlegen. Davor (Raumseitig) verklebe ich die Dampfsperre (sd>100) von der Schräge bis über die Holzbalken des Bodens direkt auf den Bimsbeton (Füllung der Holzbalkendecke). Da es sich dabei um die Dämmung einer Außenwand von Innen handelt, bin ich etwas beunruhigt. Das Dach ist direkt hinterlüftet, der Drempel eben nicht. Evtl. kann feuchte Raumluft durch die Dielen in den Boden, und von dort direkt in die Drempeldämmung ziehen. Soweit meine Bedenken. Ich würde mich freuen wenn Ihr Eure Meinung dazu posten würdet! Vielen Dank Gruß Andreas ...

Rigips-Doppelbeplankung zu schwer für Sparren?

Hallo zusammen! Mit Eifer verfolge ich das Geschehen hier im Forum und nachdem ich nun fast stolzer Eigentümer einer DHH Bj. 1954 bin, kann ich mich nicht mehr zurückhalten und muss jetzt einfach posten^^: Das Dach das Hauses ist nicht gedämmt. Dachneigung > 45 Grad. Unterspannbahn vorhanden. Sparrengröße 6/12. Und genau hier liegt das Problem: 12cm! Was soll ich damit anfangen? Nach einigen Veruschen auf u-wert.net bin ich zu dem Schluss gekommen die Sparren mit einem 6/4er Holz um 4cm aufzudoppeln. Nach Einfügen einer Zwischensparrendämmung und einer Untersparrendämmung soll dann mit einer 12,5mm Rigipsbeplankung doppelt verkleidet werden. Nun zu meiner eigentlichen Frage: Sind die 6/12er Sparren so ausgelegt, dass sie einerseits ein 6/4er Holz, von unten angeschraubt, und dann noch eine 25mm Rigips-Verschalung halten können? Oder bietet es sich eher an ein Brett zur aufdoppelung seitlich an die Sparren anzubringen? Dann könnte man aus den Vollen schöpfen. (Was die Dämmdicke angeht). Also, macht der Sparren bei Doppelbeplankung die Grätsche? Ich bedanke mich schonmal! Gruß Andreas ...