Alle 2 Fragen von Robert

Hohlraum / Spalt zwischen Streichbalken und Außenwand

Unser Projekt schreitet ganz langsam vorran. Wie so immer treten dann neue Fragen auf. Im Moment überlegen wir, wie und wenn überhaupt, womit am besten der Hohlraum zwischen den Streichbalken und der Außenmauer (ca. 2 cm) der Geschoßdecken wegen Schallschutz verfüllt werden sollte. Dieser scheint im Original frei gewesen zu sein, hat sich jedoch mit der Zeit durch Bröselputz zugesetzt - dieser wurden inzwischen wieder entfernt. Wäre Stopfhanf eine Möglichkeit oder lieber den Spalt offen lassen? Habe auch etwas von Lehm und/oder Sand gelesen. Kondenswasserproblem? Es wäre schön wenn jemand uns sein Wissen und seine Erfahrung hierzu mitteilen könnte. Grüße Robert ...

Gewölbekeller und darauf Wand-Ständerwerk - Wie soll der Fußboden aufgebaut werden?

Hallo, Wir mussten im Erdgeschoss leider den Dielenboden entfernen, da dieser vom Holzwurm vernascht wurde. (War wohl eher ein Fressgelage). Leider haben wir hierbei noch einen erheblichen Kellerschwammbefall vorgefunden, so dass die Schüttung nun auch teilweise entsorgt wurde. Jetzt sind wir am überlegen, wie wir den Fußboden am besten wieder aufbauen. Das Haus hat im EG bei den 12er Innenwänden tragendes Holz-Ständerwerk bei den Türen, welches auf einem Schwellenbalken aus Eiche aufliegt. Darunter befindet sich ein Gewölbekeller (Tonnengewölbe). Der alte Fußbodenaufbau besteht aus einer Lehmfüllung bis zum Gewölbescheitel (ca 8 cm hoch) und darüber ein Sand-Schlacke-Gemisch (ca. 5 cm hoch). In der Lehmschicht liegen an den Rändern auf dem Zwickelbeton halbe Ziegelsteine worauf die Lagerhölzer 8x8 cm (Eiche) aufliegen. Die Lagerhölzer selber überspannen den Gewölbescheitel und liegen auf dem Lehm im Sand-Schlacke-Gemisch. Dabei wurde sogar zwischen 2-4 cm vom Lagerholz abgebeitelt damit es über den Gewölbescheitel passt. Die Schwellenbalken liegen zur Hälfte in der Lehmschicht. Nun meine Frage(n): Im Forum wurde empfohlen (Wegen Auflagegewicht und Dämmung) das Gewölbe mit Leichtbeton / gebundene Liaporschüttung bis Oberkante Gewölbe aufzufüllen und darauf dann die Lagerhölzer aufzubringen. Bei der Methode habe ich aber Bedenken hinsichtlich der Balkenschwellen vom Ständerwerk die dann im Leichtbeton liegen würden. Oder ist meine Sorge unbegründet? Mit einem Entfernen und Ausmauern der Holzständer kann ich mich irgendwie nicht anfreunden - das hatte diesbezüglich meine Maurer empfohlen. Wäre es aufgrund der nur geringen Aufbauhöhe auch einfach möglich/sinnvoll statt dem vorhandenen Lehm das Gewölbe bis zum Scheitel mit feuergetrocknetem Quarzsand aufzufüllen (wg. Gewicht) und zwischen die Lagerhölzer Glasschaumgranulat zur "Wärmedämmung" einzubringen? Und dann wieder Dielenboden darauf? Es hat ja in etwas ähnlicher Form schon 100 Jahre funktioniert. P.S.: Die alte Schüttung und das Gewölbe selbst sind staubtrocken. Die Holzschäden scheinen auf einen PVC-Belag und bezüglich Kellerschwamm auf einen früheren Badeofen zurückzuführen zu sein. Die Lagerhölzer sind an den Rändern zur Außenwand (lagen dort an) und an den Stirnseiten vom Holzwurm morsch gefuttert oder haben Braunfäule und werden entfernt. Bitte nicht über die laienhaften Formulierungen oder falschen Fachbegriffe schimpfen. Aber vielleicht kann mir jemand helfen die richtige Entscheidung zu treffen. ...