Alle 3 Fragen von Elmar

Seltsamer Mauer- und Putzaufbau

Hallo zusammen, ich möchte die im Bild dargestellte Wand neu verputzen. Beim Abschlagen des alten Putzes habe ich im oberen Bereich Gipsputz auf Ziegelsteinen vorgefunden, unten dagegen Zementputz auf Bruchsteinen. Zwischen Zementputz und Bruchsteinen ist ein dünner schwarzer Anstrich (Material unbekannt). Wie früher üblich, ist/war der untere Bereich des Putzes mit einer hartnäckigen Ölfarbe gestrichen. Hinter dem Gipsputz befindet sich die Küche im Hochparterre. Die Küche selbst ist nicht unterkellert. Ich möchte nun auf der ganzen Wnd Kalkputz auftragen. Ist das in meinem Fall so ohne Weiteres möglich? Was gibt es hierbei zu beachten? Ist im Bereich der Bruchsteine eine Untergrundbehandlung notwendig? Wenn ja, was eignet sich hier vorzugsweise? Vielen Dank im Voraus für hilfreiche Hinweise und Vorschläge. Mit freundlichen Grüßen Elmar ...

Kalte Heizungsnische

Hallo zusammen, auf meiner momentanen Baustelle stehe ich vor einem Problem beim neu aufzubauenden Fußboden im Erdgeschoss. Direkt unter der Heizungsnische befindet sich ein Kellerfenster. Die Bruchsteine der Kellerwand (60 cm dick) ragen bis kurz vor die aus Ziegelsteinen erstellte Kappendecke. Zwischen diesen Bruchsteinen gibt es „Fehlstellen“, welche sich in Form von Vertiefungen darstellen, die bis zu 14 cm tief sind. Bei einer momentanen Baustellen-Temperatur von 14°C haben sich in diesen Vertiefungen mittlerweile Kondens-Wassertropfen gesammelt. Die alte Horizontalsperre (sichtbare Teile sind beim vorsichtigen Abfegen zerbröselt) liegt in Höhe Oberkante der hervorstehenden Bruchsteine (= Unterkante Calciumsilikat-Platte). Der Bereich der Horizontalsperre ist jetzt mit Dichtschlämme überstrichen. Die Horizontalsperre befindet sich also inmitten des zu dämmenden Bereiches (und endet auch dort). Die aus Vollziegeln gemauerte Wand hinter der Casi-Platte ist 25 cm dick (ohne Außenputz). Der Fußboden im Bereich „Bruchstein – Kappendecke – Lichtschacht des Kellerfensters“ hat die geringste Stärke (ca.14 cm). Da das Problem schwer in Worte zu fassen ist, zur besseren Veranschaulichung hier der zugehörige Schnitt durch die Hauswand. Mit was verfülle ich am sinnvollsten diese kalte Ecke? (angedacht ist eine gebundene Liapor-Schüttung, welche auch zwischen die Kappenfelder kommt) Wie ist der Randdämmstreifen auf dieser Kraterlandschaft zu setzen? (senkrecht vor die Casi-Platte? Dann sind aber die vorstehenden Bruchsteine im Weg!) Ist die mit Dichtschlämme überstrichene alte Horizontalsperre nun ausreichend dicht? Dämmen im Keller im Lichtschacht-Bereich wäre nur mit sehr geringer Stärke ausführbar, da ansonsten das Fenster nicht mehr aufgeht. Das Haus ist nicht gedämmt. Der endgültige weitere geplante Bodenaufbau ist auf der eingefügten Zeichnung ersichtlich. … und weitere Bilder zum besseren Verständnis(siehe folgende Kommentare) Falls ich wichtige Informationen vergessen haben sollte, bitte nachfragen. Wenn Ihr zusätzliche Hilfestellungen parat habt – ich freue mich darüber. Schon im Voraus vielen Dank für hilfreiche Antworten. Gruß aus Bühl Elmar ...

Niedriger Bodenaufbau

Niedriger Bodenaufbau Hallo Forumsmitglieder, nach langem Studium vieler Beiträge habe ich leider keine Lösung für mein Problem gefunden. Nachdem viele unterschiedliche Lagen (Spanplatte, Linoleum, PVC) den alten Dielenboden ermordet haben, möchte ich einen neuen Dielenboden im zukünftigen Wohnzimmer haben. Ein Kaminofen soll zusätzlich für angenehme Wärme sorgen. Meine Frage geht im Allgemeinen auf einen hier sinnvollen Bodenaufbau auf einer Kappendecke und im Speziellen auf einen fachgerechten Unterbau im Bereich des zukünftigen Kaminofens. (Bild: Bodenaufbau_unter_Kaminofen_01.jpg) (Weitere Bilder in meinem Profil) Kurzbeschreibung: Baujahr 1925; nicht geheizter Keller mit Naturboden und preussischer Kappendecke (Dicke: 12,5 cm; ohne Zwickelbeton; Endfelder haben keine Zugstangen; Stich: 9 cm; Träger: DIN 1025-1 I 120; Spannweite Kappe: 61 bis 69 cm; Spannweite Träger: 3,4 m); Lagerhölzer auf Obergurten der I-Träger; Füllmaterial: Sand; Dielenboden im Bereich des Kaminofens: “freischwebend“ (siehe Bild). Der von Georg Böttcher vorgeschlagene Aufbau zu einem ähnlichen Thema ist hier, aufgrund der sehr niedrigen Aufbauhöhe von nur 5 cm (fünf cm), wohl nicht realisierbar. 5 cm = Oberkante Dielenboden bis Oberkante Kappe. In den nächsten Jahrzehnten möchte ich den Dielenboden nicht mehr entfernen müssen. Wie, bzw. mit was fülle ich am besten den Raum zwischen Kappendecke und Dielenboden a.) im gesamten Raum? b.) im Bereich des Kaminofens (ca. 200 Kg)? Ist der momentan eingestreute Sand ausreichend oder gibt es für diese geringe Aufbauhöhe bessere Möglichkeiten? Ich freue mich auf zahlreiche nützliche Antworten. Gruß aus Bühl Elmar ...