Alle 3 Fragen von bonotho

Opferputz Kellerwand

Hallo, ich würde gerne meine Kellerwand neu verputzen, da ich noch etwas Kalkputz übrig habe und die Wand neuen Putz vertragen würde. Als Putz habe ich BauMit Kalkin Kalkputz, Datenblatt hier: http://www.baumit.de/upload/Technik/TMSDCE/DE/TM/04Putze/Kalkin_KP_36_W_ce27.pdf übrig, eignet der sich dafür? Welche speziellen Anforderungen müssen an einen Opferputz für eine etwas feuchte- und salzbelastete Wand gestellt werden, bzw. durch welche Eigenschaften eignen sie sich dafür? ...

Trockenbauwand in Altbau quietscht nicht mehr

Hallo Zusammen, ich hatte vor 2 Monaten über eine Trockenbauwand im Altbau auf Holzbalkendecke berichtet, die sehr laut quietschte. Die Wand war aus zweischaligem Blechprofilständerwerk mit Innenlaufender Schiebetür aufgebaut und die Ständerwände jeweils einseitig doppellagig mit 10mm Gipsfaser Fermacell beplankt. Zwischenzeitlich habe ich die Wand zurück gebaut, und komplett neu aus KVH konstruiert. Die Wand ist zum Boden, den Wänden und der Decke mit Dämmstreifen abgekoppelt und in ca 50 cm Abständen angedübelt. An Decke und Wänden habe ich die Metallprofile wiederverwendet, nur die tragenden Teile und die Fußbodenprofile aus Holz ausgeführt (94x44mm und 74x44mm für die Senkrechten von Decke bis Boden und 44x44mm für die waagerechte Verstrebung.) Darauf ist eine Lage OSB 12mm Nut-Feder-System verschraubt. Die Wand ist nun auch etwas schlanker geworden und macht einen deutlich besseren, steiferen und stabileren Eindruck, außerdem ist sie absolut lautlos, wovon ich absolut begeistert bin. Nun möchte ich noch eine Lage "Trockenputz" draufmachen, d.h. noch verwendbare Gipsfaserplatten aufschrauben und verspachteln, bin aber hinsichtlich dieses Plans skeptisch, da ich öfter gelesen habe von ausschüsselnden Holzplatten und Rissen in der Deckschicht. Um dem etwas entgegen zu wirken habe ich die Platten an den Stößen und zu den Rändern nicht auf krach gestoßen, sondern bis zu 4 mm Raum gelassen, damit sie sich bewegen können. Da es sich um ein WZ handelt und die Luftfeuchte nach meiner Erfahrung zwischen derzeit 50 % und max. 75 % schwanken wird, beruhigte mich das eigentlich auch. Bevor ich aber weitermache frage ich mal in die Runde, ob ich liebe rnoch irgend etwas tun sollte. Geplant ist, die Kanten der Gipsfaserplatten mit Butterbrotpapier zu hinterlegen, damit die Spachtelmasse nicht irgendwie das Holz aufquillt. An sonsten dachte ich an direkte verschraubung. Ich könnte mir aber auch vorstellen, dünne Holzleisten dazwischen zu legen, um einige mm Luft zwischen Gipsfaser und OSB zu bringen, um Rissbildung zu vermeiden. Oder mache ich mir komplett unnötige Gedanken? (Die Ausschnitte in der Wand auf dem Bild sind für ein Oberlicht über der Türe und ein Einbauregal in der Wand, über die man auch die Wartung der Türschiene und der Elektrik vornehmen könnte wenn etwas ist.) Ich würde mich sehr über Meinungen freuen. ...

Trockenbauwand in Altbau quietscht

Hallo, wir haben eine Altbau-Eigentumswohnung im 2. OG, Bj 1905 bezogen und wollen dort zwischen dem gefangenen Zimmer und dem Durchgangszimmer eine 2 x 2 Meter Schiebetür haben, damit die Räume zusammen genutzt werden können, aber dennoch trennbar sind. Die Wohnungen über und unter uns haben an dieser Stelle keine Wand mehr, die wurden vor vielen Jahren bereits entfernt. Beim Anfertigen des passenden Türausschnitts ist die alte Rabitzwand zerbrochen und teilweise abgestürzt. Nun wurde eine neue Trockenbauwand an gleicher Stelle aufgestellt. Die Rahmendaten: Breite 5m, parallel zu den tragenden Balken, Wand direkt auf den Balken gestellt. Höhe 3,05m. Der Aufbau ist Doppelschalig durch UW und CW-Profile erstellt worden, darauf jeweils einseitig, aber doppelt verplankt mit 10mm Gipsfaser. Nun stellt sich heraus, dass die Wand metallisch quietscht, wenn die Bewohner über uns durch ihr Zimmer laufen. Auch das mittlerweile fertige Verplanken brachte keine Linderung. Auf dem Foto ist erstmal nur eine Seite verplankt, da die Schiebetür noch eingebaut und justiert wurde. Das Quietschen kommt sicherlich durch die winzigen Schwingungen der Holzbalkendecke, durch die die Metallprofile gegeneinander arbeiten. Meine Frage: Kann man daran noch etwas retten oder muss die Wand raus? Und viel wichtiger für mich: Wie kann ich eine neue Wand aufbauen, die keine Geräusche von sich gibt? Ich dachte da an eine Holzkonstruktion, die nur zwischen unserem Fußboden und der Wand hängt, aber keine Befestigung an der Zimmerdecke hat. Später soll jedoch noch eine Stuckkehle zwischen Wand und Decke, so wie es an der entfernten Rabitzwand gewesen war. Über Ideen und Tips würde ich mich freuen. Gruß Boris ...