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Falscher Putz (Zementputz) im alten Keller und Kondenswasserproblem, was nun?

Im Keller eines ca. 100 Jahre alten Hauses wurde vor kurzem fälschlicherweise ein Zementputz angebracht. Der Keller hatte ehemals einen Erdboden. Inzwischen wurde der Boden betoniert. Das Mauerwerk ist ein Mischmauerwerk. Die meisten Teile der Wände bestehen aus alten Vollziegeln, an anderen Stellen sind Betonwände mit zum Teil sehr grobem Kies. Die Decke ist eine Holzdielendecke. Nach mehreren Tagen großer Hitze hat sich nun sehr viel Kondenswasser an den mit Zementputz verputzten Wänden gebildet, das auch auf den Boden gelaufen ist, sodass sich mehrere Pfützen gebildet haben. Am schlimmsten betroffen sind die Nordwand (liegt nicht unter der Erde) sowie die Ostwand, die unter der Erde liegt (Haus ist nur teilunterkellert). Frage 1: Wie macht man den Zementputz wieder weg? Vor allem, ohne die Mauer zu stark zu beschädigen? Frage 2: Dass man solche Keller im Winter bei Frost richtig durchlüften soll, und im Sommer ausschließlich nachts oder morgens, solange es noch kühl draußen ist, habe ich hier im Forum bereits mehrfach gelesen, und das wird in Zukunft auch so gemacht werden. Statt des Zementputzes würden wir gerne 1 - 2 cm dick Kalkputz auftragen (der, zusammen mit der Wand, das Kondenswasser aufnehmen kann) und dann mit Sumpfkalkfarbe streichen. Hat jemand hier Erfahrung mit solchen Kellern? Ist die Idee mit dem Kalkputz das richtige? Soll man mit dem Kalkputz nur die Ziegelmauerstücke streichen, oder auch die Betonwandstücke? Wenn nicht, wäre für die Betonwandstücke dann ein Kalkzementputz besser? Oder hat vielleicht jemand eine ganz andere Idee? Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn mir jemand einen fachlichen Rat geben könnte! Vielen Dank schon mal im voraus! ...