Alle 8 Fragen von Aebby

Dachergänzungen und Richtfest?

Traditionell gibt es ja beim Richten eines Dachstuhls ein Richtfest. Einige Male wurde ich in den letzten Tagen darauf angesprochen. Gilt das auch bei einer Dachstuhlergänzung nebst Erhalt der Gesamtkonstruktion ( alte Sparren u.s.w. Grund: Neueindeckung zur Vermeidung von zukünftigen Kleinreparaturen mit gleichzeitigen folgenden Maßnahmen: -Ausgleich von bis zu 20 cm Höhendifferenz auf max. 10 cm auf den Sparren und -Ausgleich der Sparrenbreite durch Einsatz von Zwischensparren. die Maßnahmen führen nicht die unterschiedlichen Dachhöhen zusammen. Kann man hier von einer Neurichten sprechen? Es handelt sich doch eigentlich um eine Ergänzung. Macht man im Rahmen einer solchen Sanierung ein Richtfest? Wenn ja, wann? ...

Riegelbeschriftung

Ich versuche die Inschrift zu entziffern. Mir fehlt das eine Wort. Es passt bei: "Beij der Haase" und "1739" Ein Besitzer und Eigentümer hieß zu der damaligen Zeit so. Das beschädigte Wort fehlt mir. ...

Dämmung im weigeschossigen Haus

Mein Gebäude geht über zwei Vollgeschosse. Bei meiner Frage geht es um die Dämmung zwischen EG und OG. Im EG soll es einen gastronomischen Betrieb geben im OG und DG soll es Wohnungen geben. Einzuhalten sind Werte für KFW Denkmal, hier ist die Aussendämmung sicher entscheidender zur Einhaltung, und F30. Insgesamt habe ich 17 cm Aufbau. Die Lösung über den Einbau von Masse halte ich für nicht richtig in Anbetracht der Gesamtsituation. Als Fußbodenbelag oben sehe ich Eichendielen. Die Deckenbalken sollen sichtbar sein. Wie bekomme ich eine sinnvolle Dämmung gegen Geräusche von unten und Trittschall von oben hin? Bei der Aussendämmung schwanke ich noch zwischen zwei Verfahren. ...

Kellerraumeinbau bei Sanierung

Ich möchte gerne einen zusätzlichen Kellerraum in mein Fachwerkhaus einbauen welches sich bereits im ausgeräumten Zustand befindet. Das Problem ist, dass das Fundament nur bis minus 60 cm reicht. Die Einbautiefe von Dämmung und Fussboden liegt bereits bei minus 50. Nun möchte ich noch einen zusätzlichen Kellerraum und das zu verlegende Treppenhaus direkt an der Aussenwand einbauen. Um die frostsichere Tiefe von 80 cm zu erreichen muss ich ja bereits abschnittsweise das Funderment untermauern bzw. mit Beton unterfüllen. Wie kann man soetwas nun im Kellerbereich machen. Hier muss ich ja direkt an der Aussenwand runter auf 2,50 m. Die Aussenwand grenzt direkt an einen Bürgersteig an der an einer Kopfsteinpflastersackgasse angrenzt. Vielleicht ist hier ja jemand der schon mal vor ähnlichem Problem stand. Wäre schön ich könnte eine Idee von euch umsetzen. ...

Mehrere XXXX auf diesem Balken

Auf diesem Balken im OG befinden sich mehrere XXXXX. Ein detailliertes Bild hierzu ist in meiner Galerie. Kann mir jemand etwas dazu sagen? ...

Zapfen des Deckenbalkens steht nicht bündig

Sorry. Die Fotos aus meiner Galerie bekomme ich hier nicht rein. Bitte schaut unter meinen Bildern im „Profil nach. Muss mich da wohl noch mit beschäftigen bis es klappt. Wie man auf dem einen Foto erkennen kann ist ein Ständer "zurückgezogen. Der Spalt ist ca. 3 cm groß. Der dazugehörige Ständer weist einen "Riß" auf. Im Gesamtbild ist es der linke Ständer. Die drei anderen weisen das gleiche Bild auf, allerdings ist der Spalt nicht ganz so groß mit ca. 1,5 cm. Alte Baupläne ergeben hier in diesem Bereich Umbaumaßnahmen. Die Traufgasse wurde aufgegeben und das Nachbarhaus direkt als Brandwand genutzt. Auf der anderen Seite wurden die Ständer abgeschnitte und nach unten durch Stahlstützen ersetzt. Auch beide Eckständer und die „Rehm“ ( sory wenn ich die Bezeichnung nicht genau weiss für den 1. Deckenbalken.) Zur Frage: inwieweit muss hier sofort reagiert werden? Statiker, Architekt und Zimmermann haben gesagt dass das während des Beginns der Sanierungsarbeiten noch nicht erforderlich ist. Ein mulmiges Gefühl habe ich allerdings. Das Gebäude besteht aus drei einzelnen. Datiert wurde der vordere und hintere auf 1509. Der mittige wurde zwischengebaut.....datiert ca. Anfang 17. Jahrhundert. Diese Stelle hier beunruhigt mich am meisten. Weniger beunruhigend empfinde ich lose Gefache. Sie werden nach Putzbeseitigung gekeilt, Schwellholz muss annähernd komplett raus, Ständer repariert und Riegel erneuert werden. Wäre über Antworten hierzu dankbar. ...

Fachwerk verschiebt und verdreht sich

Mein Nachbar, gemeinsame Brandwand, saniert und beginnt nun mit dem Frontumbau. Nach Herausnahme seiner Fenster und beginnender Hilti Stemmarbeiten kann ich nun Veränderungen am Fachwerk erkennen. ca. 1950 wurde die Schlauchgasse an das Nachbarhaus angebaut und mein Haus erfuhr im gleichen Zug einen Frontumbau. Nun tritt das Problem auf dass sich meine linke Stütze verdreht. Einige Gefache bekommen Fugen oder Abplatzungen im Randbereich. Das Gebäude ist voll unterkellert im vorderen Bereich. Im Keller sind keine Risse o.ä. erkennbar. In der Hausecke vorne links verläuft ein Regenfallrohr. Und nun? Was kann, sollte muss ich wann machen? ...

Lageplan und Mülltonnenstellplatz bei komplett bebautem Grundstück ohne Freifläche

Das Freilegen der Fachwerkkonstruktion innen hat begonnen so, dass weitere Altersbestimmungsmassnahmen durchgeführt werden können. Das Baujahr des ältesten Teil datiert 1509. Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Haus zwei mal erweiter( Mitte 17. Jahrhundert und Mitte 18. Jahrhundert. Im Zuge dieser Erweiterungen wurde das Grundstück ( Flurstück) vollständig bebaut. Es gibt keine Freifläche. Bislang standen die Mülltonnen im Hinterhof des Nachbarn. So war es Jahrzehnte mit dem Vorbesitzer vereibart. Es gibt drei Wohnungen und einen gastronomischen Betrieb im Gebäude. Im aktuellen Lageplan ist ein ca. 1,5m breiter Streifen an der hinterem Giebelseite mittig zweier Häuser vermerkt wo ich bei Stress mit dem Nachbarn lt. Denkmalpflegerin meine Mülltonnen abstellen könnte.. Der Nachbar erwähnte dass er Unterlagen hat dass dieser Streifen zu seinem Grundstück gehört und seine Mieter so seinen Hinterhof mit PKW erreichen können. Er stellt sich höchstwahrscheinlich quer was das weitere Abstellen der Mülltonnen an meinem Gebäude auf seinem Grundstück betrifft. Ein Anruf beim Katasteramt sollte mir Klarheit verschaffen. Dort gab man mir die Auskunft, dass der Streifen zu mir gehört. Man hätte noch ein Vermessungsblatt von 1872 sagte man und stellte es mit freundlicherweise als pdf.Datei zur Verfügung. Zusätzlich zur pdf.Datei gab es ein weiteres Blatt mit farblicher Markierung dass der Nachbar doch recht haben könnte. Auf dem Plan von 1872 war meine Einschätzung den Streifen betreffend klar erkennbar. Zusätzlich allerdings auch ein Teil meines Flurstücks erkennbar der heute vom Nachbarhaus bebaut ist. Wie kann man diesen Sachbestand prüfen und welche Mittel hätte ich wenn in den letzten Jahrzehnten seit 1872 einfach überbaut worden wäre? Aus dem alten Lageplan heraus ergibt sich nun auch ein Sinn in den von mir im Zuge des Freilegens gefundenen zwei Fenstern die nur 10 cm weit geöffnet werden können und dann an eine Wand stoßen. Ich habe 2011 gekauft. Welche Lösungsmöglichkeit hätte ich für mein Problem die Abstellung der Müllbehälter betreffend wenn mein Nachbar recht behält und sich weigert das Abstellen wie bisher zu billigen? Das sind meine Fragen ( Mülltonnen und Lageplan / Flurstücksbezeichnung ) die ich habe neben höchstwahrscheinlich vielen weiteren die Sanierung betreffend. ...