Alle 3 Fragen von Meike

Restfeuchte Mauer nach Horizontalsperre: Sperrputz oder Sanierputz

Hallo, ich hatte im August bereits von unserem Sanierungsbedürftigen Haus am Sockel eines Berges berichtet. Der Anbau von 1965 hat starke Feuchtigkeitsschäden. Der Stand ist nun wie folgt: Es wurde rings um den Anbau ausgeschachtet und eine neue Außenabdichtung angebracht. Es wurde eine Drainage gelegt, um das Wasser vom Haus fern zu halten. Weiterhin wurde eine Horizontalsperre eingefügt durch Bohrungen am äußeren Mauerwerk mit Paraffin. Der alte Gipsputz wurde entfernt an der Innenseite des WOhnraums auf ca 1m Höhe ab Sockel. Nun kann man an der Wand noch immer 135 Digits Feuchtigkeit messen (bin leider Laie, kann es nicht besser ausdrücken). Nun sind Bautrockner aufgestellt worden und sollen ca 4 Wochen dort bleiben. Folgende Maßnahmen wurden mir nun noch nach Trocknung durch Bautrockner vorgeschlagen: Es sollte ein Sperrputz ca 1 m über dem Sockel angebracht werden und dann der gesamte Wohnraum mit Silikatplatten gedämmt werden. Die Restfeuchte soll nun so über die Außenwand des Mauerwerks über die Jahre austrocknen. Was halten Sie von dieser Maßnhame? Ich habe kein gutes Gefühl, wenn ich "Sperr"putz höre. Freue mich auf Ihre Hinweise. Viele Grüße, Meike Hitpaß ...

Horizontalsperre mit Paraffin bei HBL 50/II Betonsteinen sinnlos?

Liebe Forumsmitgleider, ich hatte letztens schon eine Frage mit dem Titel "Hauskauf: Feuchtigkeit im Mauerwerk- ein No go oder bekommt man das in den Griff?"hier eingestellt. Beschäftigt bin ich nach wie vor mit der Frage, welches nun die vernünftigste Sanierung für die Trockenlegung des Hauses ist. Gedanken mache ich mir insbesondere darüber, dass ich schon einige Expertenmeinungen (also Ingenieure) eingeholt habe, die sich allerdings angesichts der Frage, ob eine Horizontalsprerre bei einem Anbau von 1963, welcher mit HBL 50/II laut Baubeschreibung (Schwerbetonsteine????)gebaut wurde, überhaupt Sinn macht, widersprechen. Klar ist, dass erst geprüft wird, ob eine Horizontalsperre verbaut ist und ob diese noch funktionstüchtig ist. Aber falls diese nicht vorhanden ist oder kaputt ist: Macht es bei diesem Baumaterial überhaupt Sinn, eine Horizontalsperre mit Paraffin zu setzen? Würde mich freuen, wenn ich noch einmal Rückmeldungen bekäme, ob diese Maßnahme bei HBL Steinen überhaupt erfolgsversprechend sein kann. Viele Grüße, Meike ...

Hauskauf: Feuchtigkeit im Mauerwerk- ein No go oder bekommt man das in den Griff?

Hallo, wir befinden uns auf Hauskaufsuche...Bei einer Frage zum letzten Objekt, für welches wir uns interessierten, habe ich sehr viel Hilfe erfahren.Wir haben aufgrund der Tipps das Haus nicht gekauft. Nun haben wir ein neues Objekt- ein Altbau von 1920 mit einem Anbau von 1965. Ich muss gestehen, dass es kein reines Fachwerkhaus ist. Das Erdgeschoss ist massiv und nur im ersten Stock befindet sich eine Holzbaukonstruktion. Das Haus ist im Altbau teilweise unterkellert; ein alter nasser Steinbruchkeller, in welchen auch in Extremsituationen Grundwasser eindringt, welches aber mit Pumpen nach draußen abgeführt wird und ein weiteres recht trockener Keller. Das große Problem ist der Anbau. Dieser ist nicht unterkellert und hat massive Schimmelprobleme, welche wohl durch eine vorhergehende Styroporinnenisolierung und Holzverkleidung verschlimmert wurde. Das Haus steht in Hanglage. Der mich begleitende Ingenieur meinte, dass die extreme Feuchtigkeit von einer schadhaften Außenabdichtung durch Wasser im Erdreich entsteht und schlug eine Ausschachtung mit einer neuen Abdichtung und dem Legen einer Drainage vor. Weiterhin stellte er fest, dass auch im gesamten Altbau im Sockelbereich des Erdgeschosses erhöhte Feuchtigkeit vorliegt. Diese liegt auch an Stellen des Hauses vor, welche nicht unterkellert wird. Diesem Problem soll mit Injektionen mit Wachs begegnet werden, welche um das gesamte Haus gezogen werden sollen. Die Gesamtkosten wurden mit ca 25000 Euro betitelt. Erwähnt wurde auch, dass die dünnen Wände von ca 22 cm des Anbaus auf eventuell nach Trockenlegung mit einer Außendämmung behandelt werden müssten. Nun meine Frage: Wir würden das Haus gerne kaufen. Meinen Sie, dass das Haus auf jeden Fall trocken gelegt werden kann, wenn man diese Maßnhamen durchführt? Oder gibt es Häuser, die auch nach einer kompletten Abdichtung nach wie vor feucht sind? Man hört ja öfter von solchen "Schimmelhöllen", gegen welche man nichts machen kann.. Meinen Sie, dass das Haus auf jeden Fall nach Trockenlegung von außen gedämmt werden sollte? Ich wäre für jeden Rat dankbar. Viele liebe Grüße von Meike Hitpaß ...